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EuroAirport A K T U E L L |
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15.01.2012 |
EuroAirport
2011: EIN REKORDJAHR FÜR DEN PASSAGIERVERKEHR Mit
5'053'664 Passagieren im Jahr 2011 wurde am EuroAirport das höchstes
Verkehrsergebnis seit der Betriebsaufnahme im Jahr 1946 erzielt, dies mit
einem Rekordwachstum von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4'129'194
Passagieren). Die Zahl der Starts und Landungen stieg nur moderat um 14
Prozent an und belief sich auf 87‘568 Flugbewegungen (Vorjahr 77‘156).
Mit über fünf Millionen Passagieren hat der EuroAirport in Frankreich
den Status eines nationalen Flughafens erhalten. Das verpflichtet ihn
jedoch auch zu mehr Transparenz gegenüber den Fluggesellschaften im
bereicht der Flughafengebühren. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen
wurde bereits eine dafür zuständiger Mitarbeiter in der Verwaltung des
Flughafens eingestellt. Im
Gegensatz zum Passagieraufkommen ging per Ende 2011 das Frachtgeschäft
zurück und verzeichnete insgesamt ein Ergebnis von 10‘712 Tonnen (minus
4 Porzent im Vergleich zum Vorjahr). Dieser Rückgang ist auf
verschiedene Faktoren zurück zu führen, so auf
weniger Gütertransporte infolge der allgemeinen schwierigen
Weltwirtschaftslage, Schliessung
der Hauptpiste für Grossraumflugzeuge während den zwei Monaten der
Sanierungsarbeiten (3. Mai bis 9. Juli 2011) sowie auch der Einstellung
der zwei wöchentlichen Flüge der MASkargo auf Ende April des vergangenen
Jahres. Die Expressfracht nahm 2011 hingegen um 6 Prozent auf 32'597
Tonnen zu. Der
EuroAirport blickt auf die
wichtigen Entwicklungen im Jahr 2011 zurück:
Stationierung
je eines weiteren Airbus A320-200 der EasyJet (neu fünf A319-100 und zwei
A320-200) sowie einer zweiten Airbus A320-200 der Air Berlin, resp. Belair
Airlines. Die
erfolgreiche Fertigstellung der Sanierungsarbeiten auf der Hauptpiste Die
Wiedereröffnung der sanierten Halle 2 und des Salon des Aviateurs Die
Eröffnung eines Tax-Free-Shops im Ankunftsbereich des Schweizer Sektor Die
Fortsetzung des Frachtprojekts in der Zone 4 mit Beginn der
Terrassierungsarbeiten Konkrete Fortschritte in Bezug auf das Projekt Schienenanbindung: Baubeginn
eines dritten Hangars von der Firma AMAC Aerospace in der Zone 6bis und
die Schaffung von rund 150 neuen Arbeitsplätzen Für
2012 freut sich der EuroAirport auch wieder über
verschiedene Neuigkeiten im Flugangebot, so Faro, Fuerteventura, Ibiza,
Teneriffa und Toulouse mit EasyJet, Amsterdam mit KLM und Heringsdorf auf
Usedom mit OLT Express. Zudem werden unter anderem die Frequenzen der
Linienflüge nach Antalya und Izmir (Sun Express und Pegasus Airlines)
sowie nach Heraklion mit TUIfly und Air Berlin erhöht. British Airways
hat zudem für die Flüge zwischen London-Heathrow und dem EuroAirport den
Einsatz grösserer Airbus A321-200 angekündigt. Nach Paris-Orly wird Air
France einen Flug weniger (neu noch fünfmal täglich) anbieten, dies
wegen dem Ausbau TGV-Verbindung durch die SBB und SNCF. Hingegen sollen
durch Air France neue transnationale Flüge geschaffen werden, so zum
Beispiel nach Bordeaux, Toulouse oder auch Nizza. Am EuroAirport wird
dadurch mit einem moderaten Anstieg des Passagierverkehrs um drei Prozent
auf 5,2 Millionen
Passagiere und einem kleinen Wachstum der Frachttätigkeiten von etwa acht
Prozent gerechnet. Die
Ziele für das laufende Jahr beinhalten: Die
Fertigstellung der Sanierung des alten Flughafengebäudes (Halle 3 und der
Grenzübergang zwischen den Hallen 2 und 3) Erschliessungsarbeiten
für die Frachtzone 4 (General Cargo) und das Projekt Cargo-Terminal Süd
ab Sommer 2012. 34 Millionen Euro sind dafür vorgesehen und vom
EuroAirport bereits finanziert. Das alte Cargo-Terminal soll für weitere
rund sechs Millionen für die Expressfracht umgebaut werden Fortsetzung
des Bahnanschlussprojekts: Um seine zukünftige Entwicklung zu sichern, ist der EuroAirport auf die Rechtssicherheit für die Schweizer Unternehmen im Schweizer Sektor angewiesen. Beim Arbeitsrecht ist eine Declaration Commune von grosser Bedeutung gegenüber. Aus Paris soll dazu in Bern in den kommenden Tagen der französische Vorschlag eintreffen. Bis Ende März erwartet man die Stellungsnahme von der beiden Aussenministerien, diese kombiniert mit Gesprächen mit den rund 70 am Flughafen Basel-Mulhouse ansässigen Unternehmen bezüglich deren Auswirkung.
Kennziffern
Airlines 2011 + 2010
Top 10 Airlines im LInienverkehr
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07.01.2012 |
WENIGER SÜDANFLUGE IM VERGANGENEN JAHR
Bezogen auf die Anzahl Landungen nach Instrumentenflugregeln (IFR) und ohne Berücksichtigung der Sichtanflüge während den Bauarbeiten reduziert sich die Anzahl der Südlandungen im Anflugverfahren ILS 33 auf 4,8 Prozent. Da der Anteil der Südlandungen unter dem Schwellenwert von acht Prozent liegt, braucht es, gestützt auf das Abkommen vom 10. Februar 2006, keine weitere und vertiefte Analyse. Hingegen werden die französische Luftfahrtbehörde (DGAC) sowie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Bericht zu Handen der für Umweltbelange des EuroAirport zuständigen Konsultativgremien erstellen. Von insgesamt 36‘188 Landungen nach Instrumentenflugregeln (Vorjahr: 32‘111) fanden letztes Jahr 2‘258 (Vorjahr: 3‘198) auf die Piste 33 statt. 93,3 Prozent (33‘754 Landungen) der IFR-Landungen (Vorjahr: 89,9 Prozent, respektive 28‘820 Landungen) fanden vom Norden auf die Hauptpiste 15 statt; die restlichen IFR-Landungen auf die Ost-West-Piste. Der im Vergleich zum Vorjahr tiefere Anteil der IFR-Südlandungen (zirka minus 30 Prozent) ist darauf zurück zu führen, dass es im Jahr 2011 weniger ausgeprägte Nordwindlagen gegeben hat.
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07.01.2012 |
MEHR BUSINESS TRAFFIC UND AUSWEICHLANDUNGEN WÄHREND DEN FESTTAGEN Am EuroAirport konnten bereits vor den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen verstärkte Aktivitäten im Bereich des Business Jet-Verkehrs beobachtet werden. So waren während den Festtagen zahlreiche Business Jet verschiedenster Grössen und Herkunftsländer zu Gast. Gründe für diesen erheblichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr waren unter anderem die schlechten Wetterbedingungen an anderen Flughäfen, wie Bern, Samedan oder auch Zürich. So musste wegen der schlechten Witterung unter anderem zum ersten Mal auch die Boeing 747SP VP-BAT der Qatar Amiri Flight von Kloten nach Basel-Mulhouse ausweichen. Auch Platzprobleme und das neue Einweisungsverfahren in Samaden dürften zu diesem erfreulichen Boom beigetragen haben. Ebenfalls kam es wegen Nebels in Bern noch zu zahlreichen Ausweichlandungen von Dornier 328 und Dash-8-Q400 der Skywork Airlines, welcher dem aufstrebenden Unternehmen in den vergangenen Monaten schon mehrmals schwer zu schaffen machte.
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