© Copyright World Air News  Last Update 09.04.2012

 

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EuroAirport  A K T U E L L

09.04.2012

 

AIR ARABIA MAROC NEU NACH NADOR

Bereits ab dem 22. Mai dieses Jahres wird Air Arabia Maroc die Bedienung des EuroAirport ausbauen und zu den dreimal wöchentlich durchgeführten Flügen nach Casablanca dienstags eine neue Verbindung nach Nador anbieten.

Mit diesen Flügen wird Air Arabia Maroc direkt in Konkurrenz zu Air Berlin/Belair Airlines treten, welche seit 2010 jeweils während den Sommermonaten zweimal pro Woche, ebenfalls mit Airbus A320-200, einen Nachtflug nach derselben Destination anbietet.

 

09.04.2012

 

GRUNDSATZVERTRAG ZUM ARBEITSRECHT UNTEREZEICHNET

Anlässlich einer offiziellen Zeremonie haben am 22. März 2012 Vertreter Frankreichs, der Schweiz und des EuroAirport eine Vereinbarung zum Arbeitsrecht im Schweizer Sektor und gemeinsamen Sektor des Flughafens unterzeichnet. Unter den Unterzeichnern waren Xavier Bertrand, Ministre du Travail, de l’Emploi et de la Santé, Philippe Richert, Ministre chargé des Collectivités Territoriales et Président du Conseil Régional d‘Alsace, Didier Burkhalter, Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Christoph Brutschin, Regierungsrat und Vorsteher des Wirtschafts- und Sozialdepartements des Kantons Basel-Stadt und Jean-Pierre Lavielle, Präsident des Verwaltungsrats des EuroAirport.

 

Mit der Unterzeichnung ist die Rechsicherheit für die Firmen im Schweizer Sektor des Flughafens wieder gewährleistet. Bundesrat Didier Burkhalter betonte jedoch, dass mit den Unterschriften der Prozess noch nicht zu Ende ist, denn der Rahmenvertrag stellt nun erst die Basis für die einzelnen Verträge dar, welche nun ausgehandelt werden müssen. Die Kernpunkte sind die Arbeitszeiten, die Verfahren bei Massenentlassungen sowie die Einführung einer Meditationsstelle für die Lösung einzelnen Konflikte.

 

Ebenfalls noch nicht geklärt ist, nach welchem Recht in Zukunft die Firmen besteuert werden, dies fordert ein weiteres Abkommen, welche jedoch bereits auf gutem Wege sein soll.

Die Unterzeichnenden freuen sich über das Zustandekommen der Vereinbarung, die einen bedeutenden Meilenstein in der Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten markiert. Der EuroAirport sei als wirtschaftlicher Motor für die Hochrhein-Region sehr wichtig. Die Vereinbarung gebe den Schweizer Unternehmen im Schweizer- und gemeinsamen Sektor des Flughafens einen Grundrahmen für das Arbeitsrecht. Dank dieser können die Schweizer Unternehmen Ihre Aktivitäten auf der Flughafenplattform mit erhöhter Rechtssicherheit fortsetzen und zur nachhaltigen Entwicklung des Flughafens beitragen.

 

Sehr zufrieden zeigte sich auch der Basler Wirtschaftdirektor Christoph Brutschin, denn in den vergangenen Monaten haben etliche Firmen, wie zum Beispiel EasyJet nur zurückhalten investiert und andere sind von Gelände des Flughafens weggezogen (Farnair Europe und Hello). Man gehe nun davon aus, dass in naher Zukunft namhafte Investitionen im zweistelligen Millionenbereich getätigt werden können.

 

09.04.2012

 

AUS- UND ABBBAU BEI DEN WARTUNGSBETRIEBEN AM EuroAirport

Lufthansa Technik Switzerland, welche aus dem technischen Betrieb der Crossair hervorgegangen ist, steht in den kommenden Monaten vor einem grossen Umbruch.

276 der insgesamt 350 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel und deshalb wurde am 28. März 2012 ein Konsultativverfahren mit den Sozialpartnern eingeleitet und alle Mitarbeiter informiert. Der Betrieb, welcher sich auf die Wartung von Regionalflugzeugen und Privatjets spezialisiert ist, ist nicht ausgelastet, dies auch weil die Regionalflugzeuge Avro RJ100 und Saab 2000 in die Jahre gekommen sind und in Europa immer weniger eingesetzt werden. Die neu eingerichtete Abteilung von VIP- und Privatflugzeuge konnte die Erwartungen bisher auch nicht erfüllen. Ob jedoch die derzeitige Frankenstärke wirklich ein Hauptgrund für die Probleme sind, wie betont, mag zu bezweifeln sein. Hat hier Lufthansa Technik Switzerland nicht auch mit hausinterne Konkurrenz an deutschen Standorten und in Zürich zu kämpfen?

 

Interessant ist in diesem Zusammenhand, dass die ebenfalls am EuroAirport ansässige AMAC Aerospace in den kommenden Monaten rund 150 neue Arbeitsplätze schaffen will und soeben beschlossen hat, einen vierten (!) Hangar für die Wartung von Flugzeugen zu erstellen. Gemäss Heinz Köhli, Strategiechef der AMAC Aerospace soll dieser Hangar im Verlaufe des Jahres 2013 in Betrieb genommen werden.

Das Unternehmen zählt derzeit rund 500 Mitarbeiter. Bis anfangs Mai dieses Jahres sollen mit der Inbetriebnahme des dritten Hangars weitere 150 Mitarbeiter mit ihrer neuen Arbeit beginnen. AMAC Aerospace hat somit seit ihrer Gründung im Jahr 2007 allein am EuroAirport mehr als 180 Millionen Euro investiert und niemand beklagt sich dort öffentlich über die Frankenschwäche oder über die bisherige Rechtsunsicherheit am Flughafen…

 

09.04.2012

 

DIE BASLER UNGARN WEHREN SICH

In Basel und Umgebung lebende Ungarn stehen gegen die Einstellung der dreimal wöchentlichen Verbindung der Swiss International Air Lines nach Budapest per Ende Mai dieses Jahres ein.

In einer Petition wehren sie sich (http://www.petitionen.com/p/direktfl...l-und-budapest) dafür, dass die seit einigen Jahren bestehende Verbindung zu ihrem Heimatland nicht eingestellt wird. Bis Ende März haben bereits über 650 Personen die Petition unterschrieben.

 

06.03.2012

 

LÖSUNG BEIM ARBEITSKONFLIKT IN SICHT?

 

Die französischen Behörden, genauer Philippe Richert, französischer Minister für Gebietskörperschaften und Xavier Betrand, französischer Minister für Arbeit, Beschäftigung und Gesundheit. haben in der letzten Februar-Woche einseitig Stellung zum Arbeitskonflikt am EuroAirport bezogen

 

Demnach ein „Accord de méthode“ zwischen der Schweiz und Frankreich unterzeichnet werden. Dieser Vertrag soll festhalten, dass im Schweizer Sektor des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg weiterhin die gegenwärtigen Praktiken mit der besonderen Situation des Flughafens, also Schweizer Recht gelte, so wie dies seit der Eröffnung des Flughafens im Mai 1946 der Fall ist. Ziel ist, dass im Schweizer Zollsektor eine maximale Rechtssicherheit gewährleistet werde. Die Verhandlungen zum Textverlauf seien fast abgeschlossen, so dass die beiden involvierten Parteien in den kommenden Tagen eine Übereinkunft erzielen sollten. Anschliessend sollen auf bilateraler Ebene die Ergebnisse den betroffenen Unternehmen vorgestellt werden, so dass bis Ende März die Vereinbarung unterzeichnet werden könne. 

 

Überrascht von dieser Mitteilung zeigen sich sowohl der Verwaltungsrat des EuroAirport, als auch die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft., welche sich weiterhin nicht zu den Verhandlungen zwischen der Schweiz und Frankreich äussern wollen.  

 

Sollte das Abkommen tatsächlich so unterschrieben werden, würde eine jahrlange Unsicherheit beendet werden, welche am EuroAirport rund 70 Unternehmen mit gegen 5‘100 Arbeitsplätzen betrifft. Die Probleme begannen 2005, als ein hohes französisches Gericht in einen Arbeitsstreit die gewohnheitsmässige Anwendung des Schweizer Arbeits- und Steuerrechts für unzulässig erklärte.

 

Der nun erfolgte  schnelle Vorstoss Frankreichs ist wohl als Reaktion auf den Auszug von Farnair Europe und Hello zu sehen, welche anfangs dieses Jahres rund 200 Arbeitsplätze vom EuroAirport nach Allschwil und der Stadt Basel verlagert haben. Ebenfalls könnte auch wenig Propaganda für die französischen Präsidentenwahlen vom 22. April 2012 eine grössere Rolle gespielt haben.

 

06.03.2012

 

ERFOLGREICHE AEROCOLLECTION 2012-03-04

 

Die am 12. Februar 2012 am EuroAirport durchgeführte 9. Aérocollection, die Sammler- und Tauschbörse war ein voller Erfolg.

 

Rund 500 Besucher, eine neue Rekordzahl, fanden den Weg zu den 47 Ausstellern an 75 Tischen aus Frankreich, der Schweiz. Deutschland, Grossbritannien, Italien und den Niederlanden. Dies ist erstaunlich, fand die Börse doch erstmals an einem Sonntag und gleichzeitig mit dem grossen Flohmarkt „Salon de l’Univers du Parfum, Cartes Postales, Collections, Antiquités et Brocante de qualité“ in Mulhouse statt.

 

Es ist zu hoffen, dass im kommenden Jahr die zehnte Ausgabe ebenfalls stattfinden kann, denn das bisherige Plateau im fünfte Stock des Terminals auf der französischen Seite wird dass leider wegen einer Umnutzung nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Feedbacks von Aussstellen und Besuchern waren jedenfalls grösstenteils positiv.

 

06.03.2012

 

SANIERUNG GEHT IN DIE ENDPHASE

 

Die Sanierung der Stockwerke 3 und 4 des Flughafenterminals tritt nunmehr in ihre fünfte und letzte Bauphase ein. Diese Phase beinhaltet den mittleren Teil der beiden Hallen 2 und 3 vor den Ladengeschäften und den Bereich der "Eurobar".

Es wird einen Zugangsflur zu den Geschäften und eine entsprechende Beschilderung geben, damit die Geschäfte stets zugänglich bleiben. Die „Eurobar“ wird verlegt und in zwei verschiedene Verkaufspunkte geteilt, jeweils einen auf schweizerischer und einen auf französischer Seite des Terminasl, am Kopfende der neuen Schalter der verschiedenen Reiseveranstalter. Die von dieser Bauphase betroffenen Flächen werden ab dem 5. März 2012 für für rund vier Monaten ausser Betrieb genommen. Die Rückgabe erfolgt je nach Arbeitsfortschritt in folgender Reihenfolge: Halle 3, Halle 2 und „Eurobar“, zentrale Fläche.

 

06.03.2012

 

NOTLANDUNG AM EuroAirport

 

Am Abend des 29. Februar 2012 musste eine Maschine der Air France am EuroAirport wegen eines aussergewöhnlichen Geräusches notlanden.

 

Die Maschine, eine Airbus A320-200 befand sich auf dem Linienflug von Paris-Charles de Gaulle nach Tel Aviv. Ein Passagier soll die Kabinencrew über einen merkwürdigen Piepston informiert haben, so dass sich die Besatzung für eine ausserplanmässige Landung am EuroAirport entschied.

Am EuroAirport wurde die Maschine isoliert abgestellt und von den französischen Sicherheitskräften und der Polizei durchsucht. Die Reisenden wurden ins Terminal und später in Hotels gebracht und setzten ihre Reise nach Israel an nächsten Tag mit einer Ersatzmaschine fort.

Zwischenzeitlich konnte rasch Entwarnung gegeben werden, denn das Geräusch entpuppte sich als als Weckruf aus einem Mobiltelefon, welches der Besitzer vergessen hat, auszuschalten.

 

06.03.2012

FLUGZEUGMUSEUM AM EuroAirport GEPLANT

 

André Weber, Mitglied des Conseil du développements du Pays de St. Louis, hat an der letzten Sitzung dieses Rates, welcher zivilgesellschaftliche Zukunftspläne für das Südelsass ausarbeitet, die Idee eines Flugzeugmuseum am EuroAirport lanciert.

 

Grundstock dafür soll die private Sammlung von Werner von Arx dienen, welcher seit Jahren am Flughafen eine private Sammlung mit mehreren Flugzeugen und anderen Utensilien der Luftfahrt betreibt. Diese nicht öffentliche Ausstellung umfasst auch einen Hawker Hunter Mk.58 der Patrouille Suisse sowie mehrere Segel- und auch Kleinflugzeuge, wie einen Bücker Jungmeister.

 

André Weber, welcher auch Ende der Achtzigerjahre Verwaltungsratspräsident der damaligen elsässischen Regionalfluggesellschaft Alsavia war, hofft nun auf Sponsoren für sein Projekt. Weitere Ideen seine auch, die am Grand Casino Basel ausgesetllte Fouga Magister oder die Vickers Viking des Vintage Aircraft Clubs in die Sammlung des Museum aufzunehmen.

 

Positiv äusserte sich auch bereits die Gemeinde St. Louis sowie die Stadt Mulhouse, welche ein Flugzeugmuseum als ideale Ergänzung zu den bereits bestehenden Eisenbahn- und Automobilmuseen in in der Stadt sehe, wobei man selbstverständlich eng mit diesen zusammenarbeiten müsse. 

 

 

06.03.2012

 

JET AVIATION ZERTIFIZIERT NEUES HECK- UND FLÜGELDOCK

Jet Aviation Basel hat kürzlich ein neues Heck- und Flügeldock für die Wartung von Flugzeugen der Typen Boeing 737BBJ und Airbus A320CJ Flugzeuge installiert und zertifiziert. Das neue Plattform wird dazu beitragen, die Wartungszeiten von Flugzeugen während 12-Jahres-Inspektionen um bis sechs Wochen zu verkürzen.

 

Diese neue Anlage soll die 12-Jahres-Inspektion bei Boeing 737BBJ und Airbus A320CJ erleichtern. Jet Aviation Basel hat diese Plattform in ihrem Wide-Body-Hangar installiert, so das der vollständige Zugang zu allen Bereichen des Hecks auf allen vier Ebenen, sowie auch eine vollständige strukturelle Überprüfung der die Flügel möglich ist. Die neue Dock-Station ist für die Boeing 737BBJ und Airbus A320CJ-Serie nach EU-Normen Zertifiziert. Somit wird eine leichterer Zugang zu den Flugzeugen hergestellt und die Ausfallzeiten können bei der Erfüllung der höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards minimiert werden. Vor kurzem wurde eine 12-Jahres-Inspektion bei einer Boeing 737BBJ, inklusive mit Reparaturen und  Modifikationen, die Durchführung mit rund  8.40 Arbeitsstunden innerhalb nur sieben Wochen ausgeführt.

 

Der Flügel Dock mit zwei Kraftstoff- und Rauch-Evakuierungschläuchen auf jeder Seite, welche bei Nichtgebrauch in den Hagarboden versenkt werden kann, besitzt auch spezielle explosionsgeschützte Bodenleuchten und ermöglicht auf dem äusseren Teil des Flügel-Docks dem Wartungspersonal einen vereinfachten Zugriff auf die Oberseite der Flügel. Das 4-Level-Heckdock ist mit Hebezug ausgerüstet, so dass die Entfernung der Ruder sowie der Stabilisator-Baugruppen problemlos erreicht werden können. Eine zusätzliche Plattform ermöglicht zudem Wartungsarbeiten an der Auxiliary Power Unit (APU) der Flugzeuge.

 

06.03.2012

 

ANTONOV 12-VERKEHR AUS NORDAFRIKA UND GROSSBRITANNIEN

 

Im Auftrag der Peugeot-Automobilwerke, welche sich in nahen Sochaux und in Mulhouse befinden fanden in den letzten Wochen des Februar 2012 zahlreiche Zulieferflüge auch Nordafrika und Grossbritannien statt.

 

Wie bewohnt wurden dabei oft die am EuroaAirport stationierten ATR 72-Frachter des Farnair Europe eingesetzt, doch führten die beiden ukrainischen Fluggesellschaften Meridian und Aerovis Airlines ebenfalls rund ein Dutzend dieser Flüge aus Tunis und Birmingham durch. Interessant war dabei, dass die eingesetzten Antonov 12 unterschiedliche Bemalungen trugen, welche teilweise noch von ihren Vorbesitzern stammten.

 

14.02.2012

 

AIR BERLIN NICHT MEHR AB DEM EuroAirport nach BERLIN

 

Noch vor ihrem Beitritt zur One World-Allianz wird Air Berlin nur gerade zwölf Monaten nach der Eröffnung, ihre Tagesrandverbindung ab dem EuroAirport nach Berlin-Tegel wieder einstellen.

 

Erst vor wenigen Wochen wurden auf den Flügen noch Etihad Airways und British Airways als Code Share-Partner aufgenommen. Der Grund für die Einstellung dürfte neben wirtschaftlichen Gründen auch die starke Konkurrenz durch EasyJet sein, welche sich seit Jahren auf der Strecke von und nach der deutschen Hauptstadt etabliert hat und je nach Wochentag bis zu vier tägliche Flüge anbietet.

 

 

14.02.2012

 

SWISS PASST FLUGPLAN AB DEM EuroAirport AN

 

Noch vor einem Jahr war in der Presse zu lesen: „Swiss International Air Lines baut ihr Angebot aus“, und alle Beteiligungen hofften, dass es der Airline endlich gelingen würde am EuroAirport nachhaltig Fuss zu fassen.

 

Jetzt, genau ein Jahr später steckt Swiss mit ihrem Angebot ab dem EuroAirport ein weiteres Mal in der Klemme, denn auf Grund des vorgesehenen Verkaufs vom bmi British Midland durch die Lufthansa-Gruppe an die International Airlines Group (IAG) steht die bisher so erfolgreich eingesetzte Airbus A319-100 für die Flüge nach London-Heathrow und Barcelona am Ende Mai nicht mehr zu Verfügung.

 

Aus diesem Grund wird Swiss ab dem 21. Mai 2012 ihr Angebot ab dem EuroAirport um- und gleichzeitig auch wieder abbauen! Nichts, aber auch gar nichts mehr erinnert an die damaligen Aussagen von Harry Hohmeister an der Pressekonferenz.

 

Neu wird Swiss wieder mit Avro RJ100, allerdings nur zweimal pro Tag nach London-City fliegen und dafür die Tagesrandverbindung zwischen Brüssel und dem EuroAirport an Brussels Airlines abtreten. Da jedoch die  Umläufe nach Grossbritannien  mehr Zeit benötigen, als  nach Brüssel, haben die Kurse nach Manchester, Kopenhagen und Budapest keinen Platz mehr in der Flugplanung der beiden einzigen Avro RJ100, welche am EuroAirport stationiert sind. Neben den Destinationen Budapest und Manchester gehen dem EuroAirport somit auch täglich sechs bis acht Bewegungen verloren.

 

Es ist schade, dass es Swiss nicht einmal mit Lufthansa im Hintergrund fertig bringt, ein für die Regio Basilensis passenden Angebot in Konkurrenz und Ergänzung zur EasyJet aufzubauen. Alle am EuroAirport wollen ja schlussendlich kein „oranges“ Monopol, denn ein solches ist bekanntlich immer ein Klumpenrisiko.

 

Interessant wird sein, ob und wer die nun frei werdenden Destinationen übernimmt. Budapest und Manchester werden ab Genève bereits von EasyJet angeboten und diese hat schon vor Wochen verlauten lassen, dass man über eine Verbindung ab Mittelengland nach dem EuroAirport nachdenke...

 

 

11.02.2012

 

HOCHBETRIEB ZWISCHEN DUBAI UND DEM EuroAirport

 

Seit Mitte Januar führten zahlreiche Flugzeuge aus der umfangreiche Flotte der Dubai Air Wings im Auftrag der Herrscherfamilie um Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum Flüge zwischen dem Golfstaat und dem EuroAirport durch. Der Grund für die Anhäufung der Flüge war für einmal nicht Wartungsarbeiten an den Flugzeugen, sondern sehr diskrete private Besuche von Mitgliedern der Adelsfamilie aus Dubai. Neben mehreren Boeing 737-700BBJ und 737-800BB2 sind speziell die beiden Boeing 747-400 zu erwähnen, die am 22. Januar als „Dubai 002“ (A6-HRM) und am 2. Februar 2012 als „Dubai 003“ (A6-COM) jeweils aus Dubai kommend am EuroAirport eintrafen und anschliessend nach London-Heathrow, respektive Cleveland, Ohio weiterflogen.

 

Eine weitere Maschine aus der umfangsreichen Flotte der Regierungsflugzeuge der Emirate war zudem die Airbus ACJ320-200 A6-HMS, welche während des WEF’02 am EuroAirport parkiert wurde.

 

 

11.02.2012

 

FLUGPLANAUSDÜNNUNG BEI AIR FRANCE

 

Air France muss sich weiter der starken Konkurrenz des Hochgeschwindigkeitszug TGV-Lyria beugen und wird ab dem kommenden Sommerflugplan nur noch fünfmal zwischen dem EuroAirport und Paris-Orly pendeln.

 

Eingestellt wird der für Geschäftsleute wenig lukrative Nachmittagsflug, welcher jedoch während den Wochenenden bestehend bleiben soll. Wie bereits bisher sollen die Flüge grösstenteils mit Bombardier RJ1000 durchgeführt werden, teilweise jedoch auch mit Airbus A319-100. Bereits Ende Oktober hat Air France auch die Flüge nach Lyon von dreimal auf zweimal täglich reduziert, setzt jedoch anstelle der Embraer 135 nun mehrheitlich grössere ATR 42-500 ein.

 

Die vier täglichen Verbindungen und Anschlusskurse auf das weltweite Netz der Air France von und nach Paris-Charles de Gaulle bleiben unverändert bestehen.

 

11.02.2012

 

AIRLINE GESUCHT

 

Gemäss Meldungen aus Mazedonien suchen die dortigen Zivilluftfahrtsbehörden eine Airline, welche in den nächsten Monaten eine gesicherte und langfristige Verbindung zwischen Skopje und dem EuroAirport anbieten soll.

 

Vermutlich sind die Behörden durch die seit Monaten erfolgreichen Flüge ab dem EuroAirport nach Pristina im Kosovo jetzt ebenfalls auf den EuroAirport aufmerksam geworden. Seit der Einführung von Linienflügen der EasyJet und den Charterkursen von Adria Airways, Belle Air Europe und Hamburg Airways scheint ein noch längst nicht ausgeschöpftes Potential für solche „ethnischen“ Flüge, auch ab dem EuroAirport, entstanden zu sein.

 

11.02.2012

 

FUSSBALLCHARTER

 

Kaum haben nach der Winterpause die nationalen Fussball-Meisterschaften im Dreiländereck wieder mit ihren Spielen begonnen, kam es anfangs Februar bereits wieder zu ersten Sonderflügen.

 

Zum Spiel gegen den FC Sochaux reisten die Spieler und Betreuer des OSC Lille am ersten Februar-Wochenende mit einer Dornier 328Jet der Sun Air of Scandinavia an. Der deutsche Bundesligist SV Werder Bremen tat es den französischen Berufskollegen gleich und landete am selben Tag mit einer Saab 2000 der OLT am EuroAirport, dies wegen des Meisterschaftsspiels gegen den SC Freiburg.

 

Die nächsten Flüge werden wohl nicht lange auf sich warten lassen, denn in wenigen Tagen stehen bekanntlich noch die beiden Champion League-Begegnungen zwischen den beiden FCB aus Basel und München an...

 

11.02.2012

 

WEF’12 MIT ZUSATZVERKEHR

 

Wie bereits in den Vorjahren brachte das Weltwirtschaftsforum WEF’12 auch in den vergangenen Wochen wieder einiges an Zusatzverkehr.

 

Im Gegensatz zu den Vorjahren waren es jedoch deutlich weniger Maschinen, welche den EuroAirport zum Parken oder zu Wartungsarbeiten benutzen. Neben zahlreichen Bombardier Challenger und Global Express, Gulfstreams verschiedenster Versionen und anderen Business Jets waren auch dieses Jahr wieder einige der bereits bekannten Airbus CJ und Boeing BBJ zu bewundern. Erstmals am EuroAirport war allerdings die Boeing 737-7HFBBJ HL7227 der koreanischen Hanwha Chemicals Corp., welche mehrere Tagen auf dem Main Apron des Flughafens abgestellt wurde.

 

15.01.2012

 

EuroAirport 2011: EIN REKORDJAHR FÜR DEN PASSAGIERVERKEHR

 

Mit 5'053'664 Passagieren im Jahr 2011 wurde am EuroAirport das höchstes Verkehrsergebnis seit der Betriebsaufnahme im Jahr 1946 erzielt, dies mit einem Rekordwachstum von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr (4'129'194 Passagieren). Die Zahl der Starts und Landungen stieg nur moderat um 14 Prozent an und belief sich auf 87‘568 Flugbewegungen (Vorjahr 77‘156). Mit über fünf Millionen Passagieren hat der EuroAirport in Frankreich den Status eines nationalen Flughafens erhalten. Das verpflichtet ihn jedoch auch zu mehr Transparenz gegenüber den Fluggesellschaften im bereicht der Flughafengebühren. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen wurde bereits eine dafür zuständiger Mitarbeiter in der Verwaltung des Flughafens eingestellt.

 

Im Gegensatz zum Passagieraufkommen ging per Ende 2011 das Frachtgeschäft zurück und verzeichnete insgesamt ein Ergebnis von 10‘712 Tonnen (minus 4 Porzent im Vergleich zum Vorjahr). Dieser Rückgang ist auf  verschiedene Faktoren zurück zu führen, so auf  weniger Gütertransporte infolge der allgemeinen schwierigen Weltwirtschaftslage,  Schliessung der Hauptpiste für Grossraumflugzeuge  während den zwei Monaten der Sanierungsarbeiten (3. Mai bis 9. Juli 2011) sowie auch der Einstellung der zwei wöchentlichen Flüge der MASkargo auf Ende April des vergangenen Jahres. Die Expressfracht nahm 2011 hingegen um 6 Prozent auf 32'597 Tonnen zu.

 

Der EuroAirport blickt auf die wichtigen Entwicklungen im Jahr 2011 zurück:

 

Stationierung je eines weiteren Airbus A320-200 der EasyJet (neu fünf A319-100 und zwei A320-200) sowie einer zweiten Airbus A320-200 der Air Berlin, resp. Belair Airlines.

Die erfolgreiche Fertigstellung der Sanierungsarbeiten auf der Hauptpiste

Die Wiedereröffnung der sanierten Halle 2 und des Salon des Aviateurs

Die Eröffnung eines Tax-Free-Shops im Ankunftsbereich des Schweizer Sektor

Die Fortsetzung des Frachtprojekts in der Zone 4 mit Beginn der Terrassierungsarbeiten

Konkrete Fortschritte in Bezug auf das Projekt Schienenanbindung:

Baubeginn eines dritten Hangars von der Firma AMAC Aerospace in der Zone 6bis und die Schaffung von rund 150 neuen Arbeitsplätzen

 

Für 2012 freut sich der EuroAirport auch wieder über verschiedene Neuigkeiten im Flugangebot, so Faro, Fuerteventura, Ibiza, Teneriffa und Toulouse mit EasyJet, Amsterdam mit KLM und Heringsdorf auf Usedom mit OLT Express. Zudem werden unter anderem die Frequenzen der Linienflüge nach Antalya und Izmir (Sun Express und Pegasus Airlines) sowie nach Heraklion mit TUIfly und Air Berlin erhöht. British Airways hat zudem für die Flüge zwischen London-Heathrow und dem EuroAirport den Einsatz grösserer Airbus A321-200 angekündigt. Nach Paris-Orly wird Air France einen Flug weniger (neu noch fünfmal täglich) anbieten, dies wegen dem Ausbau TGV-Verbindung durch die SBB und SNCF. Hingegen sollen durch Air France neue transnationale Flüge geschaffen werden, so zum Beispiel nach Bordeaux, Toulouse oder auch Nizza. Am EuroAirport wird dadurch mit einem moderaten Anstieg des Passagierverkehrs um drei Prozent  auf  5,2 Millionen Passagiere und einem kleinen Wachstum der Frachttätigkeiten von etwa acht Prozent gerechnet.

 

Die Ziele für das laufende Jahr beinhalten:

Die Fertigstellung der Sanierung des alten Flughafengebäudes (Halle 3 und der Grenzübergang zwischen den Hallen 2 und 3)

Erschliessungsarbeiten für die Frachtzone 4 (General Cargo) und das Projekt Cargo-Terminal Süd ab Sommer 2012. 34 Millionen Euro sind dafür vorgesehen und vom EuroAirport bereits finanziert. Das alte Cargo-Terminal soll für weitere rund sechs Millionen für die Expressfracht umgebaut werden

Fortsetzung des Bahnanschlussprojekts:
-   Veröffentlichung des Projekts
-   Beginn des Vorprojekts
-   Finanzierungsmodell des Projekts
-   Fortsetzung der Ausstellungen EAP EXPRESS über den Bahnanschluss in Frankreich, in der     Schweiz und in Deutschland

Um seine zukünftige Entwicklung zu sichern, ist der EuroAirport auf die Rechtssicherheit für die Schweizer Unternehmen im Schweizer Sektor angewiesen. Beim Arbeitsrecht ist eine Declaration Commune von grosser Bedeutung gegenüber. Aus Paris soll dazu in Bern in den kommenden Tagen der französische Vorschlag eintreffen. Bis Ende März erwartet man die Stellungsnahme von der beiden Aussenministerien,  diese kombiniert mit Gesprächen mit den rund 70 am Flughafen Basel-Mulhouse ansässigen Unternehmen bezüglich deren Auswirkung.

Kennziffern Airlines 2011 + 2010

Airline

2011

Marktanteil

Veränderung

2010

 

 

 

 

 

Easy-Jet

2‘305‘000

46 %

27,8 %

1‘804.00

Air  France

483‘00

10 %

2,7 %

470‘000

Air Berlin

371‘00

7 %

134,8 %

158‘000

Swiss

324‘000

6 %

6,8 %

304‘000

Lufthansa

308‘000

6 %

18,3 %

260‘000

British Airways

182‘000

4 %

13,7 %

160‘000

Andere

754‘000

15 %

19,1%

633‘000

Charter

321‘000

6 %

-4,5 %

336‘000

Total

5‘048‘000

100 %

22,3 %

4‘125‘000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Top 3 Flughäfen im Linienverkehr

 

Airport

2011

2010

Differenz

 

 

 

 

 

1   London

Total

493‘000

393‘00

25,4 %

 

London CIty

17‘000

71‘000

-76,0 %

 

London-Gatwick

180‘000

162‘000

11,1 %

 

London-Heathrow

296‘000

160‘000

85,0 %

 

 

 

 

 

2  Berlin

Total

408‘000

281‘000

45,2 %

 

Berlin Schönefeld

306‘000

281‘000

8,9 %

 

Berlin Tegel

102‘000

0

100 %

 

 

 

 

 

3  Paris

Total

372‘000

354‘000

5,0 %

 

Paris - CDG

160‘000

150‘000

6,7 %

 

Paris - ORY

212‘000

204‘000

3,9 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top 10 Airlines im LInienverkehr

Airport

2011

2010

Differenz

 

 

 

 

1  London

493‘000

393‘000

25,6 %

2  Berlin

408‘000

281‘000

45,3 %

3  Paris

372‘00

354‘00

5,1 %

4  Barcelona

235‘00

220.00

6,8 %

5  Amsterdam

206‘00

194‘00

6,2 %

6  Hamburg

197‘00

140.00

40,3 %

7  Palma de Mallorca

192‘00

188‘00

1,9 %

8  Istanbul

164‘00

164‘00

0 %

9  München

130‘00

123‘00

5,7 %

10  Frankfurt

127‘00

97‘000

31,1 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.01.2012

 

WENIGER SÜDANFLUGE IM VERGANGENEN JAHR


Für das gesamte Kalenderjahr 2011 beträgt der Anteil der Südlandungen am EuroAirport 6,2 Prozent, dies gegenüber 9,96 Prozent im Vorjahr. Diese Zahl beinhaltet nicht nur sämtliche Instrumenten-Anflüge von Süden auf die Piste 33 sondern auch die Landungen im Sichtanflugverfahren, welche zwischen dem 3. Mai und 9. Juli 2011 infolge der Pistensanierungsarbeiten notwendig waren, da das ILS für die Südanflüge ausser Betrieb genommen werden musste.

Bezogen auf die Anzahl Landungen nach Instrumentenflugregeln (IFR) und ohne Berücksichtigung der Sichtanflüge während den Bauarbeiten reduziert sich die Anzahl der Südlandungen im Anflugverfahren ILS 33 auf 4,8 Prozent. Da der Anteil der Südlandungen unter dem Schwellenwert von acht Prozent liegt, braucht es, gestützt auf das Abkommen vom 10. Februar 2006, keine weitere und vertiefte Analyse. Hingegen werden die französische Luftfahrtbehörde (DGAC) sowie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) einen Bericht zu Handen der für Umweltbelange des EuroAirport zuständigen Konsultativgremien erstellen.

Von insgesamt 36‘188 Landungen nach Instrumentenflugregeln (Vorjahr: 32‘111) fanden letztes Jahr 2‘258 (Vorjahr: 3‘198) auf die Piste 33 statt. 93,3 Prozent (33‘754 Landungen) der IFR-Landungen (Vorjahr: 89,9 Prozent, respektive 28‘820 Landungen) fanden vom Norden auf die Hauptpiste 15 statt; die restlichen IFR-Landungen auf die Ost-West-Piste. Der im Vergleich zum Vorjahr tiefere Anteil der IFR-Südlandungen (zirka minus 30 Prozent) ist darauf zurück zu führen, dass es im Jahr 2011 weniger ausgeprägte Nordwindlagen gegeben hat.

 

07.01.2012

 

MEHR BUSINESS TRAFFIC UND AUSWEICHLANDUNGEN WÄHREND DEN FESTTAGEN

Am EuroAirport konnten bereits vor den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen verstärkte Aktivitäten im Bereich des Business Jet-Verkehrs beobachtet werden. 

So waren während den Festtagen zahlreiche Business Jet verschiedenster Grössen und Herkunftsländer zu Gast. Gründe für diesen erheblichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr waren unter anderem die schlechten Wetterbedingungen an anderen Flughäfen, wie Bern, Samedan oder auch Zürich. So musste wegen der schlechten Witterung unter anderem zum ersten Mal auch die Boeing 747SP VP-BAT der Qatar Amiri Flight von Kloten nach Basel-Mulhouse ausweichen. Auch Platzprobleme und das neue Einweisungsverfahren in Samaden dürften zu diesem erfreulichen Boom beigetragen haben.

Ebenfalls kam es wegen Nebels in Bern noch zu zahlreichen Ausweichlandungen von Dornier 328 und Dash-8-Q400 der  Skywork Airlines, welcher dem aufstrebenden Unternehmen in den vergangenen Monaten schon mehrmals schwer zu schaffen machte.

 

01.01.2012

 

FÜNF MILLIONEN PASSAGIERE AM EuroAirport

 

Am EuroAirport wurde am 28. Dezember 2011 der fünfmillionste Passagier.im Jahr 2011 begrüsst Damit erreichte der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg sein höchstes Ergebnis seit der Betriebsaufnahme im Jahr 1946. Aus Anlass dieses Rekordergebnisses erhielt ein Passagier aus der Regio einen Gutschein für eine Reise mit Flug ab dem EuroAirport in Wert von EUR 500,--. Der Passagier war auf dem Flug der Lufthansa um 12h50 Uhr nach München gebucht.

Der Gewinner erhielt den Preis stellvertretend für alle Passagiere, die an diesem Tag den EuroAirport genutzt haben. Mit der Begrüssung des fünf millionsten Passagiers wurde das Rekordergebnis aus dem Jahr 2007 übertroffen. Damals wurden ab der EuroAirport knapp 4,3 Millionen Passagiere gezählt. Der Direktion des EuroAirport freut sich über diese  positive Verkehrsentwicklung der vergangenen Monate. Für das gesamte noch laufende Jahr werden etwas mehr als fünf Millionen Passagiere erwartet (+ 22 Prozent). Für 2012 rechnet man am  EuroAirport mit einem gemässigten Wachstum des Passagieraufkommens.

 

01.01.2012

 

AEGEAN AIRLINES BAUT AUS

 

Die griechische Aegean Airlines, ein Mitglied der Star Alliance plant im kommenden Sommer ihre Charterflüge ab Griechenland nach dem EuroAirport weiter auszubauen.

So soll neu neben den bisher seit Jahren durchgeführten, wöchentlichen Flügen von und nach Athen und Heraklion neu auch eine Verbindung nach Rhodos angeboten werden. Dieser Kurs, welcher im vergangenen Jahr nach Strasbourg geführt wurde, soll mittwochs ab dem 11. April bis 7. November 2012 als Dreiecksflug über Lille mit Airbus A320-200 durchgeführt werden.

Die anderen Verbindung nach Heraklion (Direktflug) und Athen (im Dreieck über Paris-Charles de Gaulle) sollen im selben Zeitraum jeweils am Montag, respektive Freitags durchgeführt werden.

 

01.01.2012

 

AIR BERLIN PLANT MEHR FLÜGE IM SOMMER 2012

 

Aufgrund der starken Nachfrage im Sommer 2011 hat Air Berlin für Sommer 2012 die Kapazitäten ab dem EuroAirport nach Heraklion aufgestockt. Ab dem 13. Juli 2012 bietet die Airline einen zusätzliche Kurs als Nachtflug von Freitag auf Samstag.

Ebenfalls kommt die seit Jahren bestehende Sonntagsverbindung ab dem EuroAirport nach Lamezia Terme wieder zum Air-Berlin-Flugplan hinzu. «Die Strecke war zuerst nicht mehr geplant, kommt nun aber dank des grossen Engagements von FTI Touristik wieder in den Flugplan», erklärte Stefan Gutknecht, Director Sales Switzerland von Air Berlin.

Nach Tunesien soll ebenfalls wieder geflogen werden, dies je einmal pro Woche nach Enfidha und Djerba. Wegen den Unruhen anfangs dieses Jahres hat Air Berlin während des gesamten Jahres 2011 ab dem EuroAirport keine Flüge in diese Region angeboten.

 

 

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