© Copyright World Air News  Last Update 11.12.2010

 

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EuroAirport  2010

11.12.2010

 

SCHNEECHAOS AM EuroAirport

Die starken Schneefälle von Ende November und anfangs Dezember 2010 setzten auch dem EuroAirport massiv zu. So musste der Flughafen am Samstag, 27. November, kurz nach dem Einsetzen der ersten Schneefälle noch im Verlaufe des Nachmittags geschlossen werden. Mehrere Flüge von British Airways, EasyJet und Swiss mussten nach Zürich umgeleitet werden, kehrten jedoch teilweise im Verlaufe des frühen Abends wieder nach dem EuroAirport zurück.

Umgekehrt war die Situation zwei Tage später, als mehrere Air France-Regionalmaschinen aus Lyon und Strasbourg nach dem EuroAirport ausweichen mussten.

Bereits am 1. Dezember kam es wiederum zu Umleitungen. Während Farnair Switzerland und DHL Worldwide ihre Kurierdienste von Genève nach dem EuroAirport umleiteten, mussten dann im Verlaufe des Nachmittag auch der EuroAirport wieder geschlossen werden, so das mehrere Maschinen der EasyJet wiederum nach Lyon und Strasbourg umgeleitet wurden. Ingesamt fielen am 1. Dezember von 15.00 bis 21.35 Uhr  am EuroAirport rund 80 Flüge aus.

Pech hatten auch zwei Retourflüge mit moslemischen Pilgern aus Jeddah und Medina, mussten diese doch zuerst wegen eines Standsturms in Saudi Arabien und anschliessend wegen des Schnees am EuroAirport um mehr als 24 Stunden verschoben werden. Es handelte sich dabei um je eine Airbus A321 der Nouvelair Tunisie und Boeing 747-400 der Alwafeer Air.

 

11.12.2010

 

CHRISTOPH BRUTSCHIN VIZE-PRÄSIDENT DES EuroAirport

In seiner Sitzung vom 3. Dezember 2010 hat der Verwaltungsrat einstimmig Christoph Brutschin, Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt, zum Vize-Präsidenten des bi-nationalen öffentlich-rechtlichen Unternehmens gewählt.

Christoph Brutschin war bereits am 1. Juli 2009 vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation in den Verwaltungsrat des Flughafens Basel-Mulhouse gewählt worden. Anschliessend wurde sein Mandat von Bundesrat Moritz Leuenberger für die Zeit vom 25. November 2010 bis 24. März 2016 erneuert. Christoph Brutschin gehört ausser dem dem Verwaltungsratsausschuss und dem trinationalen Beirat des Flughafens an. Nach der Wahl in den Regierungsrat im Jahr 2008 wurde Christoph Brutschin im Februar 2009 zum Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt ernannt.

Veränderungen im Verwaltungsrat, im Verwaltungsratsausschuss, im Revisions- und Kontrollausschuss und im tri-nationalen Beirat 

An der Sitzung vom 3. Dezember 2010 hat Jean-Pierre Lavielle, Präsident des Verwaltungsrats, zwei neue Schweizer Vertreter in den Verwaltungsrat begrüsst:

  • Andreas Büttiker, Direktor Baselland Transport AG (BLT) und derzeit Vertreter des Kantons Basel-Landschaft, als Nachfolger von Eduard Belser

  • Thomas Knopf, Delegierter des Verwaltungsrats der FIEGE Logistik Schweiz AG, derzeit Vertreter der Handelskammer beider Basel (HKBB), als Nachfolger von Bernd Menzinger

Der Verwaltungsrat hat Andreas Büttiker als zweites Schweizer Mitglied des paritätisch zusammen-gesetzten Verwaltungsratsausschusses ernannt. Neu setzt er sich aus folgenden vom Verwaltungsrat gewählten Mitgliedern zusammen:

  • Jean-Pierre Lavielle, Präsident des Verwaltungsrats

  • Christoph Brutschin, Vize-Präsident des Verwaltungsrats

  • Jean-Marie Bockel, Vertreter der Stadt Mulhouse

  • Andreas Büttiker, Vertreter des Kantons Basel-Landschaft

Der Verwaltungsrat hat Andreas Büttiker auch in den tri-nationalen Beirat gewählt, wo er die Nachfolge von Eduard Belser antritt. Den Vorsitz des Beirats führt Julian Würtenberger, Regierungspräsident Freiburg im Breisgau. zum Nachfolger von Bernd Menzinger, der dem Revisions- und Kontrollausschuss angehörte, hat der Verwaltungsrat Thomas Sieber als Schweizer Mitglied des Revisions- und Kontrollausschusses ernannt, dem paritätisch zwei Verwaltungsratsmitglieder unterschiedlicher Staatsangehörigkeit sowie die Controller der beiden Länder angehören.

 

06.12.2010

 

AMAC AEROSPACE ERÖFFNET IHREN HANGAR FÜR GROSSRAUMFLUGZEUGE

 

AMAC Aerospace Switzerland baut die Kapazitäten zum Unterhalt und der Wartung von Geschäfts- und Privatflugzeugen am EuroAirport weiter aus. Mit der Eröffnung eines neuen, grösseren Hangars und zusätzlichen Werkstätten, ist AMAC heute in der Lage, auch Grossraumflugzeuge zu warten und umzubauen. Die offizielle Eröffnung des zweiten Hangars fand am 2. Dezember 2010 statt.

 

Der im Dezember 2010 neu eröffnete Hangar für Grossraumflugzeuge bietet auf 8’400 m2 Platz für beispielsweise eine Boeing 747-8, eine Airbus A330-200 und eine Boeing BBJ, respektive eine Airbus A320. Selbst die Unterbringung eines Airbus A380 wäre möglich. Mit dem Neubau des Hangars wurden die Angebotspalette und die Kapazitäten für den Unterhalt, die Modernisierung  sowie Anpassungen und den Ausbau von Geschäfts- und Privatflugzeugen deutlich erweitert. An der offiziellen Eröffnung zeigte sich die Geschäftsleitung der AMAC erfreut über die termingerechte Fertigstellung. Heinz Köhli, Strategic President des Unternehmens ist zuversichtlich, dass die Wachstumsziele dank der neuen Infrastruktur vollumfänglich erfüllt werden: „wir freuen uns, dass die Arbeiten planmässig aufgenommen wurden und wir sind überzeugt, dass wir auch in Zukunft unsere Ziele erreichen oder übertreffen werden. Dank modernster Infrastruktur können wir heute unseren Kunden ein umfassendes Angebot anbieten und die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stellen.“

 

1. Phase

 

AMAC eröffnete den ersten Hangar im Oktober 2008. Dieser Doppelhangar bietet auf 4200 m2 (46 x 92 Meter) Platz für Flugzeuge der Grösse einer Airbus A320/Boeing BBJ oder Gulfstream G550.

 

Das erste Bauprojekt umfasste zudem die Erstellung von Werkstätten aber auch Büros für Techniker und Administration sowie einen eigenen, gesicherten und 22’000 m2 grossen Tarmac-Bereich mit direktem Zugang zum Taxiway. Die Arbeiten für die EASA-zertifizierte Infrastruktur begannen Mitte 2008 und wurden im Oktober 2008 nach einer Rekordbauzeit von nur sechseinhalb Monaten abgeschlossen.

 

 

2. Phase

 

Die wachsende Nachfrage, eine positive Marktentwicklung aber auch die unternehmerischen Erfolge im ersten Jahr ermöglichten es AMAC, bereits Ende 2008 einen weiteren Ausbauschritt in Angriff zu nehmen. Die zweite Etappe umfasst einen 92 x 92 Meter grossen Hangar für Grossraumflugzeuge mit einer Fläche von rund  8’400 m2 sowie zusätzlichen Werkstätten und Produktionsräumen für den Unterhalt und Ausbau der Flugzeuge.

 

Der moderne Hangar erlaubt die gleichzeitige Arbeit an  einer Boeing 747-8, Boeing 787 „Dreamliner“, respektive Airbus A330-200 und einem  Airbus A320 oder Boeing BBJ, beziehungsweise zwei Boeing 777 zusammen mit einem Airbus 320 oder Boeing BBJ. Mit einer Modifikation kann die neue Infrastruktur selbst für den Unterhalt eines Airbus A380 genutzt werden. Die Bauarbeiten für  das zweite Hangarprojekt der AMAC begannen im August 2009 und konnten Mitte 2010 nach etwas mehr als neunmonatiger  Bauzeit termingerecht fertig gestellt werden. Die Arbeiten im neuen Hangar für Grossraumflugzeuge und in den zusätzlichen Werkstätten  (Schreinerei, Sattlerei, Blechbearbeitung, Materialprüfung) wurden bereits im Juni 2010 aufgenommen.

  

 

 

3. Phase

 

Die jüngste Marktentwicklung sowie die steigende Nachfrage erlaubt AMAC Aerospace einen weiteren Ausbauschritt. Der Verwaltungsrat erteilte dem Management die Freigabe für die Planung des Baus eines dritten Hangars mit den gleichen Kapazitäten wie der zweite Hangar.

 

Die Arbeiten für den Neubau sollen bereits Anfangs 2011 aufgenommen werden. Die Inbetriebnahme erfolgt dann ein Jahr später. AMAC Aerospace hat bereits die Zusage für eine erste Generalüberholung (D-Check) einer Boeing 747-400 erhalten. Die  dazu gehörenden Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, dies um alle Arbeiten termingerecht und entsprechend dem Budget auszuführen.

 

06.12.2010

 

ERSTAUNLICHE ZAHLEN BEI DEN LÄRMREKLAMATIONEN

 

Die Anzahl von Fluglärmreklamationen aus der Schweiz hat sich am EuroAirport seit der Einführung des ILS 33 von 2008 (12'699) auf 2009 (23'039) verdoppelt. Bis Ende Oktober dieses Jahres sind aus der Schweiz bisher 21'622 Beschwerden eingegangen, was fast der totalen Anzahl des ganzen Jahres 2009 entspricht.

 

Tatsächlich haben sich aber nur 411 Personen aus der Schweiz über den Fluglärm beklagt, 2008 waren es noch 555. Erstaunlich sind allerdings die Zahlen, dass drei (!) Personen allein insgesamt 16'759 Reklamationen, also 51 Prozent der Lärmbeschwerden generiert haben. Das heisst also, dass  diese drei Personen täglich durchschnittlich mehr also achtzehn Mal sich am EuroAirport beschwert haben! Diese doch sehr erstaunliche und fast unglaubwürdige Zahl wurde in den vergangenen Tagen durch die Flughafendirektion geprüft und tatsächlich für richtig befunden...

 

Die insgesamt ersten 30 Reklamanten wiederum sind für insgesamt 93 Prozent von insgesamt 30'607 Klagen als allen drei Ländern der Flughafenregion verantwortlich. Das heisst, aus Frankreich und Deutschland sind insgesamt nur gerade 8'985 Beschwerden eingegangen.

 

Von den in diesem Jahr total 495 verschiedenen Anrufern aus allen drei Flughafenländern waren nur gerade deren 84 aus Frankreich und Deutschland,  411 jedoch aus der Schweiz.

 

27.11.2010

 

ERWEITERTE LÄRMSCHUTZMASSNAHMEN AM EuroAirport

In seiner Sitzung vom 8. Oktober 2010 hat der Verwaltungsrat des Flughafens Basel-Mulhouse drei neue Lärmschutzmassnahmen verabschiedet sowie einen zusätzlichen Entscheid mit sofortiger präventiver Wirkung getroffen.

Die Massnahmen wurden nach Abwägung der umweltseitigen Wirkungen und der wirtschaftlichen Konsequenzen einerseits sowie der Auswirkungen auf die Flughafennutzer andererseits beschlossen. Sie stehen für die Weiterentwicklung der Lärmschutzpolitik des Flughafens, die der Verwaltungsrat in den 90er Jahren Schritt für Schritt begonnen hat. Mit einer ausgewogenen Vorgehensweise möchte der EuroAirport für die nachhaltige Entwicklung der Flughafenplattform sorgen, die mit ihren 6‘500 direkten Arbeitsplätzen zu den wichtigsten Arbeitgebern in der Region zählt. Die neuen vom Verwaltungsrat verabschiedeten Massnahmen sind wie folgt:

 

Schrittweise Erhöhung der Gebühren für sämtliche Starts und Landungen in den sensiblen Randzeiten

 

Diese Massnahme stellt eine Verschärfung der bestehenden per Ende Dezember 2008 vom Verwaltungsrat des EuroAirport getroffene Entscheidung dar, die am 1. April 2009 in Kraft trat. Ziel ist es, die zusätzlich erhobenen Start- und Landegebühren für Flugzeuge, die in den sensiblen Randzeiten (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) sowie an Sonntagen sowie gemeinsamen französisch-schweizerischen Feiertagen (22.00 Uhr bis 8.00 Uhr) erhöhte Lärmemissionen erzeugen, innerhalb von 3 Jahren progressiv um 50 % zu erhöhen. Auf lange Sicht zielt diese Massnahme darauf ab, den Fluglärm von lauten Flugzeugen in den sensiblen Randzeiten noch weiter zu reduzieren und die Fluggesellschaften dazu anzuregen, modernere Maschinen einzusetzen.

Diese Massnahme tritt am 1. April 2011 in Kraft. Der Flughafen wird die mittel- und langfristige Wirkung der Massnahme überprüfen.

Verschärfung des Start- und Landeverbots zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr

 

Im Rahmen dieser Massnahme sind Starts und Landungen zwischen 22.00 Uhr und 6:00 Uhr für Flugzeuge, die den Kapitel-3-Lärmgrenzwert nicht um mindestens 8 EPNdB* unterschreiten (derzeit 5 EPNdb), verboten. Diese Massnahme wird im Rahmen des Plans zur Lärmbe- kämpfung in der Umgebung des Flughafens und gemäss der Europäischen Richtlinie 2002/30/EG über Regeln und Verfahren für lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der Gemeinschaft umgesetzt.
Das sich daraus ergebende Verfahren wird voraussichtlich im Laufe des Jahrs 2012 abgeschlossen sein.

 

Verbot lauter Flugzeuge an Sonntagen und gemeinsamen französisch-schweizerischen Feiertagen vor 9.00 Uhr und nach 22.00 Uhr

 

Für Flugzeuge, deren Lärmzertifikat einen Überflugswert von 97 EPNdB oder mehr aufweisen, sind Flüge an Sonntagen und gemeinsamen französisch-schweizerischen Feiertagen vor 9.00 Uhr und nach 22.00 Uhr verboten. Diese Massnahme wird nach Anhörung der betroffenen Fluggesellschaften gemäss der Europäischen Richtlinie 2002/30/EG über Regeln und Verfahren für lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der Gemeinschaft umgesetzt.

Das sich daraus ergebende Verfahren wird voraussichtlich im Laufe des Jahrs 2012 abgeschlossen sein.

 

Zusätzlicher Entscheid des Verwaltungsrats

 

Neben den drei oben genannten Massnahmen erklärt der Verwaltungsrat präventiv, dass zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr am Flughafen Basel-Mulhouse nicht geplante Flüge abgelehnt werden, sofern es sich nicht um Notfälle handelt. Mit dieser Entscheidung möchte der Flughafen die Anrainer vor Flugumleitungen aufgrund von Betriebszeiten, die andere Flughäfen einseitig festlegen, bewahren.

Diese Massnahme tritt umgehend in Kraft.

EPNdB = „EFFECTIVE PERCEIVED NOISE decibel“ – dient der Zertifizierung von Strahlflugzeugen. Dieser Wert stellt den äquivalenten gleichförmigen Lärmpegel über die genormte Dauer von 10 Sekunden mit einer Schallenergie dar, die der lautesten Phase beim Vorbeifliegen eines Flugzeugs entspricht. Dieser Wert ist höher als der in dB(A) gemessenen Wert.

 

27.11.2010

 

WERTSCHÖPFUNG VON 1,4 MILLIARDEN EURO

Der EuroAirport spielt für das Dreiländereck eine wichtige Rolle: Er ist der dritte Landesflughafen der Schweiz nach Zürich und Genf, der fünft grösste regionale Flughafen in Frankreich und dient auch in Deutschland dem gesamten Südwesten Baden-Württembergs. Laut Ergebnissen einer unabhängigen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des EuroAirport, hängen 27‘000 Arbeitsplätze mit den Aktivitäten des Flughafens zusammen (direkte, indirekte, induzierte und katalytische Effekte). Damit verbunden ist ein Umsatz von 3,9 Milliarden Euros, ein Einkommen von fast 1 Milliarde Euro und eine Wertschöpfung von 1,4 Milliarden Euros (Bezugsjahr 2008).

Die Broschüre „Die wirtschaftliche Bedeutung des EuroAirport“ (Zusammenfassung der Studie) kann auf www.euroairport.com herunter geladen werden : Rubrik „Der EuroAirport“, dann „Mehr Informationen“. Direkte Verlinkung: http://www.euroairport.com/DE/doc.php?PAGEID=166

 

11.11.2010

 

NEUE KREUZFLÜGE AB DEM EuroAirport

 

Auch in der Wintersaison 2010/11 veranstaltet der Basler Veranstalter Exklusiv Reisen AG wiederum mehrere sogenannte Kreuzflüge ab dem EuroAirport, dies jeweils mit Executive Jets verschiedenster Betreiber:

 

Im Gegensatz zu den früheren Jahren werden die exklusiven Flüge nicht mehr mit der in Genève ansässigen PrivatAir durchgeführt, sondern erste Mals mit verschiedenen Gesellschaften. Ein erster Flug nach Petra in Jordanien fand bereits anfangs Oktober 2010 statt, dies mit einer kleinen Dornier 328Jet des österreichischen Tyrolean Jet Service.

 

Am 2. November startete erstmals die Airbus A319CJ D-ADNA der deutschen DC Aviation für den Reiseveranstalter nach Oaxaca, zur 23tägigen Mittel- und Südamerika-Tour.

 

Bereits fest geplant ist nun auch noch ein dritter Kreuzflug, dieses Mal unter dem Motto Mystisches Asien, quer durch die Volksrepublik China. Für diese luxuriöse Reise, welche vom ehemaligen Tagesschau-Sprecher  Peter Achten begleitet wird, wurde bereits eine Airbus A319CJ der portugiesischen White eingechartert.

 

11.11.2010

 

FRANKOPHONIE-GIPFEL IN MONTREUX

 

Auch dem EuroAirport brachte die Gipfelkonferenz der Frankophonen-Staaten in Montreux vom 22. bis 24. Oktober 2010 einiges an Zusatzverkehr.

 

So traf am 20. Oktober 2010 der Staatspräsident von Gabon zu einem Besuch einiger baselbieter KMU’s mit einer Boeing 767-200 der MidEast Jets ein. Nach den Besuchen fuhr er und sein Tross nach Montreux weiter, während die «Gabon One» leer nach Genève positioniert wurde.

 

Ein weitere Landung am EuroAirport brachte die Boeing 727-100 9Q-CDC  der kongolesischen Regierung, welche wegen Platzmangels in Genève einige Tage am EuroAirport geparkt wurde. Bei dieser Maschine handelt es sich übrigens um die frühere D-ABIS der Lufthansa, welche bereits anfangs 1966 gebaut und bis 1974 als «Freiburg im Breisgau» ab Deutschland im Einsatz stand.

 

09.11.2010

 

AMAC AEROSPACE MIT GROSSRAUMHANGAR

 

Noch vor der Eröffnung des neuen Grossraumhangars der AMAC Aerospace am EuroAirport, welche für den 2. Dezember 2010 geplant ist, traf die erste Maschine, welche darin ausgerüstet wird am Flughafen ein.

 

Wie bereits im Mai dieses Jahres vom Unternehmen angekündigt handelt es sich dabei um eine werkneue Boeing 777-200, welche am 4. November 2010 mit der Registration VP-CAL direkt vom Boeing-Werksflughafen Everett-Paine Field am EuroAirport eintraf. Eine weitere Maschine der grösseren Version Boeing 777-300 soll ebenfalls noch in diesem Jahr folgen.

 

09.11.2010

 

ZUSATZVERKEHR WÄHREND DEN HERBSTFERIEN

 

Erfreulicherweise gab es während den beiden letzten Oktober-Wochen wegen den deutschen und französischen Herbstferien ab dem EuroAirport zahlreiche Zusatzflüge, dies hauptsächlich nach den Trend-Destinationen in Tunesien und Ägypten.

 

Besonders Nouvelair Tunisie flog während den drei Samstagen bis zu vier Flüge nach Djerba und Monastir, dies mit Airbus A320-200, A321-200 und auch Boeing 737-300 ihrer Schwestergesellschaft Karthago Airlines.

 

Ebenfalls flogen Air Cairo und Lotus Air an den Wochenenden bis zu fünf zusätzliche Rotationen nach Hurghada und Sky Airlines verdoppelten dienstags und samstags ihre Flüge nach Antalya. Ebenfalls nach derselben Destination flogen jeden Sonntag zusätzlich Tailwind Airlines mit Boeing 737-400 und SunExpress freitags mit Boeing 737-800. Ein weiterer Flug, der allerdings wegen schlechtem Wetter in Strasbourg nach dem  EuroAirport umgeleitet wurde, führte die neue ägyptische Nesma Airlines mit einer ihrer beiden Airbus A320-200 am 23. Oktober 2010 von und nach Taba durch.

 

09.11.2010

 

TREIBSTOFFKNAPPHEIT

 

Da während den tagelangen Streiks der französischen Angestellten auf den Flughäfen von Paris der Treibstoff knapp zu werden schien, wurde dort zahlreiche Flugzeuge nur mit dem nötigen Minimum an Kerosin betankt.

 

Aus diesem Grund kam es am 18. und 19. Oktober 2010 auch am EuroAirport zu einigen „Fuelstopps“ von in Richtung Osten fliegen Flugzeugen. So gab es neben Landungen von Airbus A319-100 der EasyJet, Boeing 737-800 der XL Airways France und Embraer 170 der Air France erstmals auch Besuche einer Airbus A330-200 und Boeing 777-200 der Air France zu verzeichnen. Es handelte sich dabei um Linienkurse ab Paris-Charles de Gaulle mit Bestimmung Abu Dhabi, respektive  Mumbai.

 

 

09.11.2010

 

AIRBUS A320 DER HELLO EINGETROFFEN

 

Mit rund dreistündiger Verspätung ist am Sonntag, 31. Oktober 2010 gegen 15.30 Uhr die erste für Hello bestimmte Airbus A320-200  aus Manila via Bangkok und Dubai am EuroAirport gelandet. Der Flug wurde dabei mit der sehr aussagekräftigen Flugnummer FHE 3201 durchgeführt.

 

Bei der Maschine handelt es sich um eine bei Lufthansa Technik in Manila grundüberholte, rund elf Jahre alte Maschine, ursprünglich für US Airways gebaute, ehemalige Maschine der Philippine Airlines (RP-C3229), welche nun die Schweizerische Registration HB-JIZ trägt.

 

Bis Ende März des kommenden Jahres sollen noch zwei baugleiche Maschinen (ex RP-C3220 und RP-3231) zur Flotte der Hello stossen und die drei MD-90-30 komplett ersetzen. Für 2012 ist zudem der Erwerb von zwei weiteren Maschinen vorgesehen.

 

09.11.2010

 

PILGERFLÜGE NACH JEDDAH UND MEDINAH

 

Auch in diesem Jahr fanden ab dem EuroAirport im Rahmen der Pilgersaison nach Mekka, dem Hadj, wiederum mehrere Zusatzflüge nach Jeddah und Medinah statt.

 

So wurden vom 30. Oktober bis zum 2. November 2010 erstmals seit einigen Jahren auch wieder Grossraumflugzeuge eingesetzt, dies in Form einer Airbus A330-200 der Turkish Airlines (auf einen nach Jeddah verlängerten Linienflug nach Istanbul) und einer Boeing 747-400 der saudiarabischen Alwafeer Air. Diese wurde erst im vergangenen Herbst von Saudi Arabian Airlines und der Saudi Binladin Group (SBG) gegründet und mit drei Boeing 747-400 aus Beständen der Malaysia Airlines ausgestattet.

 

Ein weiterer Flug fand zudem, wie bereits früher mit einer Airbus A321-200 der Nouvelair Tunisie satt. Die Rücklüge aller Maschinen sind derzeit auf die ersten Tage des kommenden Monats geplant.

 

31.10.2010

 

GRÜNDUNG DES FÖRDERVEREINS FÜR DEN BAHNANSCHLUSS AM EuroAirport

 

Um das Projekt des geplanten Bahnanschluss am EuroAiport vermehrt auf politischer Ebene zu unterstützen, wurde am 15. Oktober 2010 der Förderverein für den Bahnanschluss am EuroAirport gegründet.

 

An einer Medienkonferenz, die nach der Generalversammlung zur offiziellen Gründung des Fördervereins am 15. Oktober 2010 stattfand, haben die Gründungsmitglieder Jean-Marie Bockel, Präsident des Fördervereins und der M2A, Charles Buttner, Präsident der Conseil Général du Haut-Rhin, Guy Morin, Regierungspräsident, Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt, Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau, Andreas Burckhardt, Direktor der HKBB, Jacques Droy, Direktor der Handelskammer Mulhouse Südelsass (CCISAM) sowie Jean-Pierre Lavielle, Präsident und Eduard Belser, Vize-Präsident des Verwaltungsrats des EuroAirport die genaue Zielsetzung und die Projekte des Fördervereins sowie die Bedeutung des Bahnanschlusses für die ganze Region vorgestellt.

 

Die zehn Gründungsmitglieder vertreten die drei Länder Frankreich, Schweiz und Deutschland sind:

 

            Conseil Régional d’Alsace

            Conseil Général du Haut-Rhin

            Mulhouse Alsace Agglomération (M2A)

            CCI Sud Alsace Mulhouse

            Kanton Basel Stadt

            Kanton Basel-Landschaft

            Handelskammer beider Basel (HKBB)

            Stadt Freiburg im Breisgau

            Stadt Lörrach und

            der Flughafen Basel-Mulhouse

 

In der Gründungsversammlung verabschiedete der Verein die Statuten und benannte den Präsidenten des Gemeindeverbands Mulhouse Alsace Agglomération, Jean-Marie Bockel, zum Vorsitzenden. Der offizielle Sitz ist der Flughafen Basel-Mulhouse.

 

Ziel ist es, den direkten Bahnanschluss des Flughafens Basel-Mulhouse an die bestehenden französischen, schweizerischen und deutschen Eisenbahnnetze zu fördern, damit Reisende und Beschäftigte den Flughafen besser erreichen können. Der Verein setzt sämtliche Mittel ein, die für die Erreichung seines Ziels direkt oder indirekt nützlich sein können und ergreift koordinierte Massnahmen für die von dem Projekt betroffenen Beteiligten.

 

Der Verein betreibt Lobbyarbeit in den vier wichtigen Bereichen:

 

            Zeitgewinn durch Optimierung der Verfahrensfristen

            Sicherstellen der Finanzierungen

            Aufrechterhalten eines hohen Motivationsniveaus

            Sicherstellen der Verankerung des Vereins in seinem Umfeld

 

Darüber wurde beschlossen, Aktionen durchzuführen, um den Verein, seine Ziele und seine Massnahmen bekannt zu machen und die Bedeutung des Eisenbahnprojekts bei einem breiten Publikum zu unterstreichen. Der Schienenanschluss des EuroAirport ist ein Projekt mit wesentlicher Bedeutung für die Region. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Wirtschafts- konzepts und sowohl für den intermodalen Verkehr als auch für die nachhaltige Entwicklung der Flughafenplattform und den wirtschaftlichen Aufschwung der Region von Vorteil.

 

Der EuroAirport begrüsst die Gründung dieses Vereins durch einflussreiche Partner aus den drei Ländern Frankreich, Schweiz und Deutschland und ist davon überzeugt, dass dem Projekt eine sehr wichtige Dynamik verschaffen wird.

 

Historischer Abriss des Bahnprojekts

 

Die Möglichkeit eines Bahnanschlusses für den Flughafen Basel-Mulhouse ist seit ungefähr zwanzig Jahren im Gespräch.

 

Im Jahr 2001 wurden auf Initiative des Conseil Régional d’Alsace die Eckdaten des aktuellen Projekts festgelegt – ein direkter Schienenanschluss mit einem Bahnhof in nächster Nähe zum Terminal. Mit einem in grossem Umfang verbreiteten Strategieleitfaden war es möglich, zahlreiche Partner für dieses Konzept zu gewinnen.

 

Im selben Jahr wurde das Projekt von der französischen und der schweizerischen Regierung offiziell anerkannt: In einer gemeinsamen Erklärung bestätigten die für das Transportwesen zuständigen französischen und schweizerischen Minister, dass das Projekt von Interesse ist. Sie betonten ihre Absicht, das Projekt bis 2010 umzusetzen.

 

Im Anschluss an diese Erklärung wurde ein Lenkungsausschuss aus Vertretern der drei Länder gegründet mit der Aufgabe, das Projekt in diesem Zeitraum zu einem Abschluss zu bringen.

 

Im Jahr 2005 entschied sich der Lenkungsausschuss für eine lange, teilweise in den Boden gesunkene Schienenvariante. Wegen der Schwierigkeit, geeignete Finanzierungsvereinbarungen abzuschliessen, wurden jedoch keine weiteren Schritte unternommen. 2007 führte die Flughafendirektion eine Optimierungsstudie durch, dessen Ergebnisse als Grundlage für eine neue Informationskampagne diente und die Bedeutung des Projekts wieder hervorhoben.

 

Am 30. Juni 2010 organisierte der französische Staat eine Sitzung des Lenkungsausschusses, um die Wiederbelebung des Projekts offiziell bekannt zu geben. Im Rahmen dieser Sitzung wurden Vorstudien auf den Weg gebracht, die innerhalb von 15 bis 18 Monaten abgeschlossen werden sollten. Für das Bahnprojekt wird mit einem Finanzbedarf von 180 Millionen Euro gerechnet.

 

Die vorläufige Planung für die Projektumsetzung sieht wie folgt aus:

 

            - Studien zum Projektabschluss: 2010-2013

            - Sicherung der Finanzierung: bis 2013

            - Beginn der Arbeiten: 2014

            - Inbetriebnahme: 2017

 

31.10.2010

 

ZWEI NEUERUNGEN IM VERWALTUNGSRAT

 

Bundesrat Moritz Leuenberger vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat in seinem Schrieben vom 18. Oktober 2010 für den Zeitraum vom 25. November 2010 bis zum 24. März 2016 zwei neue Schweizer Vertreter für den Verwaltungsrat des Flughafens Basel-Mulhouse ernannt:

 

-  Andreas Büttiker, Direktor BLT (Baselland Transport AG) als Nachfolger von Eduard Belser, derzeit Vizepräsident des Verwaltungsrats des EuroAirport und Vertreter des Kantons Basel-Land-schaft

-  Thomas Knopf, Delegierter des Verwaltungsrats der Fiege Logistik (Schweiz) AG als Nachfolger von Dr. Bernd Menzinger, derzeit Präsident des Revisions- und Kontrollausschusses des EuroAirport und Vertreter der Handelskammer beider Basel

 

Gemäss den Statuten des Staatsvertrags von 1949 ernennt der Verwaltungsrat aus seinen Reihen den Präsidenten und den Vizepräsidenten. Der neue Vizepräsident des Flughafens wird vom Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 3. Dezember 2010 ernannt. Bis zum 24. November 2010 bleiben Eduard Belser und Bernd Menzinger in ihren derzeitigen Ämtern.

Der Verwaltungsrat bedauert das Ausscheiden von Eduard Belser und Bernd Menzinger, die sich in den letzten Jahren stark für die Projekte des EuroAirports eingesetzt haben.

Der Verwaltungsrat dankt Eduard Belser für sein aussergewöhnliches Engagement im Dienste des Flughafens Basel-Mulhouse und dessen grosser Projekte wie die Bahnanbindung und die auf der Flughafenplattform geltenden Rechtsnormen, ebenso wie für seinen vorbildlichen Einsatz im Sinne der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
 
Eduard Belser ist von der Bedeutung dieser Flughafenplattform für die gesamte Region fest überzeugt und hat sich unermüdlich für die Prinzipien des einzigartigen Status dieses bi-nationalen Flughafens eingesetzt. In seinen Beziehungen zu den Partnern im Verwaltungsrat achtete er stets auf die Wahrung der Werte dieses Status wie Offenheit, Ausgewogenheit und Verständigung sowie auf die harmonische Zusammenarbeit mit den drei Präsidenten (Maurice Amiel, Jean-Pierre Gallo und Jean-Pierre Lavielle). Seine Einstellung spiegelt das wider, was die Gründer dieser weltweit einzigartigen öffentlichen Einrichtung bewegte. Dafür ist ihm der Verwaltungsrat zu besonderem Dank verpflichtet.

Nach seiner ersten Wahl in den Verwaltungsrat des Flughafens als Staatsrat des Kantons Basel-Landschaft am 25. November 1994 wurde sein Mandat zwei Mal erneuert. Eduard Belser stand somit 16 Jahre lang im Dienst des Flughafens Basel-Mulhouse; zunächst als Mitglied des Verwaltungsrats und ab Juli 2002 als Vizepräsident. Er war auch Mitglied des Beirats, dessen Präsidentschaft er seit 2008 innehat. Unter der Präsidentschaft von Maurice Amiel war Eduard Belser als Mitglied des Verwaltungsrats an für die Entwicklung des Flughafens bahnbrechenden Entscheidungen beteiligt, wie die Umsetzung des Projekts „EIT“ zum Ausbau der Terminalanlagen. Im Juli 2002, als der Flughafen Basel-Mulhouse sich aufgrund der Auflösung der Swissair-Gruppe in einer schweren Krise befand, erklärte sich Eduard Belser bereit, die Vizepräsidentschaft des Verwaltungsrats zu übernehmen. Diese Zeit war geprägt von zahlreichen Interventionen auf lokaler und nationaler politischer Ebene und strategischen Überlegungen zum Erhalt und zur Zukunft der Flughafenplattform, an denen Eduard Belser sich aktiv beteiligte. Dank des engagierten Einsatzes des Vorstands und der Direktion des Flughafens mit Unterstützung der Aufsichtsbehörden entstand im Februar 2004 ein neuer Tarifrahmen, der dem Passagierverkehr des Flughafens wieder Aufwind verlieh.

Ebenso dankt der Verwaltungsrat Bernd Menzinger für seine Mitarbeit an der Entwicklung des Flughafens Basel-Mulhouse und für den hervorragenden Sinn für Zusammenarbeit, den er bei seiner Arbeit immer wieder bewiesen hat.

Bernd Menzinger trat dem Verwaltungsrat am 1. Juli 2000 als Vertreter der Handelskammer beider Basel bei. Er war 10 Jahre lang Mitglied des Verwaltungsrats und hat sein Amt voller Tatendrang und Engagement ausgeübt, wobei er zwei Schwerpunkte setzte: Governance und Fracht. Seit Juni 2003 Mitglied und derzeit Präsident des Revisions- und Kontrollausschusses, galt sein Einsatz insbesondere der Einrichtung eines internen Kontroll- und Risikomanagementsystems und dessen Anpassung an die Bedürfnisse einer öffentlichen Einrichtung. Bernd Menzinger verfügt über umfassende Erfahrung im Frachtsektor, von der der Flughafen stark profitierte: Er unterstützte die Leitung bei der Umsetzung einer Strategie und eines Projekts zum Ausbau des Frachtsektors unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der lokalen Wirtschaft.

 

Mitglieder des Verwaltungsrats des Flughafens Basel-Mulhouse

Französische Mitglieder

Schweizer Mitglieder

Jean-Pierre Lavielle
Président du Conseil d’administration

Adrian Ballmer
Regierungsrat Basel-Landschaft

Pierre-Yves Bissauge
Adjoint au Directeur du Transport Aérien, DGAC

Andreas Büttiker
Direktor BLT (Baselland Transport AG)

Jean-Marie Bockel
Président M2A, Secrétaire d’Etat à la Justice

Christoph Brutschin
Regierungsrat Basel-Stadt

Francis Gissinger
Membre associé, CCISAM

Manuel Keller
Leiter der Sektion Wirtschaftsfragen BAZL

Jean-Claude Jouffroy
Représentant DGAC

Thomas Knopf
Delegierter des Verwaltungsrats
Fiege Logistik (Schweiz) AG

Pierre-André Peyvel
Préfet du Haut-Rhin

Dr. Guy Morin
Regierungspräsident Basel-Stadt

Fédéric Striby
Vice-Président, Conseil Général du Haut-Rhin

Dr. Thomas Sieber
Mitglied der Konzernleitung Bâloise-Gruppe

Jean Ueberschlag
Député-Maire de Saint-Louis

Marcel Zuckschwerdt
Vize-Direktor BAZL

 

 

31.10.2010

 

DER WINTERFLUGPLAN 2010/110 AM EuroAirport

 

Der Winterflugplan des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (31. Oktober 2010 bis 26. März 2011) enthält einige Neuigkeiten, so im Linienverkehr zu neuen Destinationen in Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Italien, Skandinavien, Israel und Ägypten, mehr Frequenzen nach Casablanca und Frankfurt sowie ein erweitertes Ferienflugangebot mit Einzelflügen nach Jordanien, den Kapverden und Madeira.

 

Ab den kommenden Wochen bietet EasyJet während des Winters acht neue Destinationen an: Dresden (3 x pro Woche), Edinburgh (4 x pro Woche), Kopenhagen (4 x pro Woche), Nantes (3 x pro Woche), Pristina  (4 x Woche), Tel Aviv (3 x pro Woche), Thessaloniki (2 x pro Woche) sowie auch Venedig (3 x pro Woche).

 

Air Berlin bietet zudem ebenfalls drei neue Destinationen an. Bereits ab  November Luxor (1x/Woche) und Marsa Alam (2 x wöchentlich) sowie ab Februar 2011 Berlin-Tegel (12 x pro Woche). Über das Drehkreuz der Air Berlin in Berlin-Tegel ist es möglich nach anderen Destinationen wie Göteborg, Oslo und Stockholm, Moskau sowie Miami und New York zu fliegen. Ebenfalls wird Palma de Mallorca im Winter erstmals durch Air Berlin angeflogen (3 x pro Woche) mit den zahlreichen Anschlüssen zu Zielen auf dem spanischen Festland.

 

Neu fliegt Aigle Azur auch Oran (Algerien) erstmals im Winter (wöchentlich) an und Air Algérie bleibt ebenfalls bei zwei Flügen pro Woche nach Constantine.

 

Lufthansa steigert die Flüge auf der Strecke nach Frankfurt auf sechs täglichen Verbindungen und Air Arabia Maroc führt einen zusätzlichen, vierten wöchentlichen Flug nach Casablanca ein.

 

Im Ferienverkehr erhält der EuroAirport eine grosse Auswahl an Winter-Sonnendestinationen. Neu im Programm sind auch Einzelflüge Amman (Jordanien) mit Air Méditerrané, Boavista (Kapverden) mit XL Airways France  und Funchal (Madeira) mit Travel Servcice Airlines. Agadir, Antalya, Dakar, Djerba und Mombasa sind ebenfalls wie gewohnt im Angebot.

 

 

31.10.2010

 

AIR BERLIN MIT NEUEN DESTINATIONEN

 

Bereits mitte Oktober hat Air Berlin die meisten Flüge ab dem EuroAirport zu touristischen Zielen für den Sommerflugplan 2011 freigeschaltet.

 

Neu bietet sie zwei Nonstop-Verbindungen ab dem EuroAirport nach Enfidha (mit Airbus A320) und Malta (mit Boeing 737-700) an. Wie bereits gemeldet wird bereits neu ab Februar 2011 zweimal täglich nach Berlin-Tegel geflogen, dies mit zahlreichen Umsteigemöglichkeiten nach Skandinavien, Polen, Russland und den USA.

 

Während des Sommerflugplans werden ab dem EuroAirport folgende Flüge, nach nun bereits 18 verschiedenen Destinationen durchgeführt:

 

Touristikflüge

 

Palma de Mallorca                    8 Flüge pro Woche

Ibiza                                        2 Flüge pro Woche

Las Palmas                              1 Flug pro Woche

Teneriffa                                   1 Flug pro Woche

Heraklion                                 2 Flüge pro Woche

Rhodos                                    1 Flug pro Woche

Kos                                         1 Flug pro Woche

Catania                                    2 Flüge pro Woche

Lamezia Terme                         1 Flug pro Woche

Rimini                                      1 Flug pro Woche

Malta                                       1 Flug pro Woche

Djerba                                      1 Flug pro Woche

Enfidha                                    1 Flug pro Woche

Nador                                      2 Flüge pro Woche

Antalya                                    1 Flug pro Woche

Hurghada                                 3 Flüge pro Woche

Sharm-el-Sheikh                       2 Flüge pro Woche

 

Städteflüge

 

Berlin-Tegel                             12 Flüge pro Woche      

 

Wie bereits in diesem Jahr wird Air Berlin, zusammen mit Belair Airlines, zwei Airbus A320-200 fest am EuroAirport stationiert haben. Die anderen Flüge werden jeweils von auf anderen Flughäfen stationierten Maschinen der Air Berlin und Niki Luftfhart durchgeführt.

 

31.10.2010

 

TUNIS AIR ERSTMALS ALS LINIENFLUG

Ab 2. April 2011 wird Tunis Air erstmals Linienflüge zwischen Djerba und dem EuroAirport anbieten, dies bis vorerst 29. Oktober 2011.

Es handelt sich dabei um einen Flug pro Woche jeweils samstags mit einer Boeing 737-500, welche über 126 Sitze verfügt. Der bereits bekannt Flugplan lautet dabei wie folgt:

          TU 534 EuroAirport an: 08.05 Uhr  /  TU 535 EuroAirport ab: 08.50 Uhr  /  Boeing 737-500

 

Ebenfalls neu bietet Tunis Air ab dem EuroAirport einen wöchentlichen Charterflug mit einer Airbus A320 von und nach Enfidha an, dies ebenfalls an einem Samstag während derselben Periode.

 

 13.10.2010

 

TÄGLICH MIT AIR BERLIN NACH BERLIN-TEGEL

Ab dem 24. Februar 2011 wird Air Berlin mit einer Airbus A320-200 neu zu Ihrer neuen Umsteigeplattform Berlin-Tegel fliegen und zwar zwölf mal pro Woche, Montag bis Freitag zweimal täglich (morgens und abends) sowie je einmal samstags und sonntags.

Somit erhält der EuroAirport neue Hub-Anbindungen mit vielfältigen Anschlussmöglichkeiten nach Skandinavien, Russland und in die USA. Sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern eröffnen sich somit neue Reisemöglichkeiten. Dank den vorgesehenen Flugzeiten können Geschäftsreisenden ihren Tagesablauf bestens planen. Des weiteren ist es möglich über die Air Berlin-Umsteigeplattform in Berlin-Tegel, optimal nach weiteren attraktiven Destinationen wie Göteborg, Helsinki, Oslo und Stockholm in Skandinavien, Moskau in Russland oder Miami und New York in den USA zu fliegen.

 

Im Zusammenhang mit dem Beitritt der Air Berlin zur Oneworld-Allianz 2012 gewinnt der EuroAirport einen weiteren Zugang zu einem wichtigen interkontinentalen und Europa-Hub. Neben Amsterdam, Frankfurt, München, Paris, Wien und Zürich ist Berlin nach London Heathrow der zweite Hub von Oneworld, an den der EuroAirport angeschlossen ist.

 

Die Flüge, welche bereits unter www.airberlin.com gebucht werden können finden nach dem  folgenden Flugplan statt:

 

Route

Flug-Nr

Tage

Abflug

Ankunft

EuroAirport - Berlin Tegel

AB 8159

Montag - Samstag

06.35 Uhr

08.00 Uhr

Berlin Tegel - EuroAirport

AB 8158

Montag - Samstag

09.00 Uhr

10.25 Uhr

 

 

 

 

 

EuroAirport - Berlin Tegel

AB 8191

Sonntag - Freitag

19.15 Uhr

20.40 Uhr

Berlin Tegel - EuroAirport

AB 8190

Montag – Freitag

17.10 Uhr

18.35 Uhr

Berlin Tegel - EuroAirport

AB 8190

Sonntags

21.25 Uhr

22.50 Uhr


Wie anlässlich einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde, sollen in den kommenden Wochen weitere Ferienflüge für den Sommer 2011 aufgeschaltet werden, so neu auch Malta.

 

 13.10.2010

 

FACELIFTING IM CHECK-IN-BEREICH

 

Ab Ende dieses Jahres werden im alten, aus den 1970er Jahren stammenden, Bereich des Passagierterminals verschiedene Modifikationen durchgeführt. Diese  Arbeiten sollen in Etappen gestaffelt rund 18 Monate dauern.

Die alten Hallenteile (Check in 2 und 3) in denen sich unter anderem der Check In-Bereich von EasyJet und der Grenzübergang zwischen dem französischen und dem Schweizer Sektor befindet, soll damit umfassend renoviert und funktionell und ästhetisch den neuen Terminalteilen angepasst werden.

 

 10.10.2010

 

AUSBAU BEI SWISS AM EuroAirport?

 

Nach übereinstimmenden Meldungen plant Swiss International Air Lines in den kommenden Monaten einen Umbau des Angebotes ab dem EuroAirport.

 

Wie dieses allerdings aussehen soll, wurde von der Airline bisher noch nicht kommuniziert. Gemäss Pressemeldungen bestätigt ein Kadermitarbeiter des Swiss, dass man EasyJet und Air Berlin nicht mehr tatenlos zusehen wird, wie diese ihre Angebote ab dem EuroAirport laufend ausbauen. So sollen angeblich ein Teil der drei am EuroAirport stationierten Avro RJ100 mit 97 Plätzen durch grössere Airbus A319 und A320 ersetz werden, welche bei etwas gleichen Betriebkosten rund ein Drittel mehjr Kapazität aufweisen.

 

Offiziell ist allerdings noch nichts entschieden, doch soll feststehen, dass nach dem zwischen 2002 und 2005 praktisch vollständigen Rückzug der nationale Airline wieder ein attraktiven Streckennetz ab dem EuroAirport aufgebaut werden soll. Swiss International Air Lines fliegt derzeit 14 Destinationen direkt ab dem trinationalen Flughafen an, diese jedoch in den wenigsten Fällen täglich und teilweise auch nur mit Hin- oder Rückflug via Zürich.

 

 10.10.2010

 

MEHR FLÜGE VON SUNEXPRESS

 

SunExpress wird ab dem Sommerflugplan 2011 ihr Angebot ab dem EuroAirport nach der Türkei nochmals ausbauen.

 

Neu wird ab dem 11. April 2011 der bisher dreimal pro Woche durchgeführte Linienkurs von und nach Antalya auch montags und donnerstags geflogen, so dass es neu fünf wöchentliche Kurse nach Antalya geben wird. Ausserdem sollen noch zwei Charterflüge (Montag und Freitag) durchgeführt werden. Ebenfalls in Planung sind, wie schon im vergangenen Jahr vorgesehen, Linienflüge nach Izmir und Istanbul-Sabiha Gökçen, doch hat die Airline diese Verbindungen bisher noch nicht bestätigt.

 

 10.10.2010

 

RETTUNGSFLUG

 

In der Nacht von 4. auf den 5. Oktober 2010 wurde am EuroAirport ein Rettungsflug für mehrere in einem Höhlenlabyrinth des südfranzösischen Départments Ardèche eingeschlossene Forscher durchgeführt.

 

Zusammen mit britischen Spezialisten flogen an Bord einer Bombardier Dash-8-Q400MR der DSC (Direction de la Défense de la Sécurité Civile) drei Rettungstaucher zum Einsatzort. Am EuroAirport wurde die Maschine gegen 02.00 Uhr von der Flughafenfeuerwehr (ARFF), den Feuerwehren des Départements Haut-Rhin Alsace (SIDIS 68) und den verantwortliches des Tarmac Controls vom EuroAirport abgefertigt und beladen.

 

 10.10.2010

 

TURKISH AIRLINES MIT WIDEBODIES

 

Zur diesjährige Saison der Pilgerreisen nach Mekka wird Turkish Airlines auch in diesem Jahr wieder ab dem EuroAirport grössere Flugzeuge einsetzten und Zusatzflüge durchführen.

 

Bekannt ist bereits der erstmalige Einsatz  von aktuellen Grossraumjets der Airline auf den Linienflügen von und nach Istanbul am 2. November 2010 (Airbus A340-300) und 3. Dezember 2010 (Airbus A330-200). Bisher war die Turkish Airlines mit diesen beiden Flugzeugtypen noch nie am EuroAirport zu Gast. In früheren Jahren waren jedoch Besuche von DC-10-10 und Airbus A310-200 und -300 keine Seltenheit am EuroAirport.

 

 10.10.2010

 

EuroAirport WEITERHIN IM HOCH

 

Im September 2010 reisten insgesamt 424’778 Passagiere über den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, was einer Zunahme von rund 12 % (September 2009: 379’481) entspricht. Auch die kumulierten Passagierzahlen Januar bis September des Vorjahres liegen mit 3'093’430 um 5 % über jenen aus dem Vergleichszeitraum 2009 (2'951’773 Passagiere).

 

Vergangenen Monat wurden am EuroAirport insgesamt 7'345 Flugbewegungen registriert, das sind 7 % mehr als im September (6843 Bewegungen).

 

Die Fracht verbesserte sich um 35 % gegenüber dem Vorjahr. Im Detail sind das 2727 Tonnen Express- (+ 18 %) und 1163 Tonnen "normale" Luftfracht (+ 106 %).

 

 10.10.2010

 

VIM AIRLINES NACH MOSKAU

 

Die russische VIM Airlines plant zwischen Mitte Dezember 2010 und Ende März 2011 je nach Aufkommen jedes Wochenende zwei Flüge (Samstag und Sonntag) mit Boeing 757-200 zwischen Moskau-Domodedovo und dem EuroAirport.

 

Vorgesehen sind diese noch dem folgenden Flugplan:

 

NN 867   aus     Moskau-Domodedovo  11.30 Uhr   25.12.2010 bis 26.03.2011   Boeing 757-200

NN 868   nach   Moskau-Domodedovo  13.00 Uhr   25.12.2010 bis 26.03.2011   Boeing 757-200

Positiv ist übrigens auch, dass die Flüge bereits gebucht werden können, dies sogar aus der Schweiz, was ja beim nicht sehr erfolgreichen Gastspiel der Transaero vor zwei Jahren nicht der Fall war.

 

 10.09.2010

 

FEDERAL EXPRESS NEU MIT BOEING 757

 

Seit dem 27. August hat Federal Express am EuroAirport anstelle einer Airbus A310-200F neu eine Boeing 757-200F stationiert. Diese, erste Maschine des Unternehmens ihres Typs in Europa, wurde erst einen Tag zuvor aus Memphis, TN nach Paris-Charles de Gaulle ausgeliefert.

 

Pech hatte das Unternehmen dann allerdings bereits am Montag, 30. August, als die Maschine aus technischen Gründen ausfiel und durch je eine ATR-42F der Air Contractors (in Federal Express-Farben) und Fokker F. 27 «Friendship» der WDL Aviation ersetzt werden musste.

 

Federal Express flog seit nun genau zehn Jahre mit ihren Airbus A310-200F/300F sowie teilweise auch Airbus A300-600F auf den täglichen Flügen ab dem EuroAirport, zuvor wurden seit Sommer 1995 dreistrahlige Boeing 727-100F/200F. Begonnen hatte allerdings die Erfolgsstory von Federal Express auf dem EuroAirport bereits in November 1985 als mit zuerst mit Cessna 420, Embrear 110 «Bandeirante» und später Fokker F. 27 «Friendship» der Farner Air Transport (heute Farnair Europe) nach dem ursprünglichen Hub in Brüssel geflogen wurde.   

 

Der Flugplan der bis zu zwei täglichen Kurse nach der französischen Hauptstadt bleibt unverändert.

 

 08.09.2010

 

BIZJETS VON AIRBUS IMMER BELIEBTER

 

Mitte der ersten September-Woche dieses Jahres befanden sich bei den zahlreich am EuroAirport ansässigen Wartungs- und Ausstattungsbetrieben nicht weniger als 13 (!) Business Jets aus dem Hause Airbus.

Neben den zwei A340-600 und der A340-300, welche schon als  Langzeitgäste gelten, waren noch insgesamt acht Airbus A319CJ und zwei Airbus A318 Elite miteinander anwesend.

 

 08.09.2010

 

BREITLING DC-3 ERSTMALS AM EuroAirport

 

Erstmals ist am 3. September die Douglas DC-3 HB-IRJ der Super Constellation Flyers am EuroAirport gelandet.

Sie kam kurz vor Mittag aus Genève und führte im Verlaufe des Nachmittags im Auftrag eines in Basel ansässigen Vertreters von Breitling einen Alpenrundflug durch. Die Maschine soll nun bis Mitte dieses Monats bei AMAC Aerospace geparkt bleiben und noch den einen oder anderen Rundflug durchführen.

 

 08.09.2010

 

NACHTFLUGVERBOT UND ENGLAND-MATCH

 

Erstmals seit der Fussball-Europameisterschaft «Euro 2008» haben das Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSID) beim der Präfektur des Departments Haut-Rhin in Colmar für die Nacht vom 7. auf den 8. September 2010 einer Lockerung des Nachtflugverbots des EuroAirport erbeten.

Somit konnten unmittelbar nach dem Spielschluss des EM-Qualifikationsspiels Schweiz gegen England am selben Abend im St. Jakob-Park die Fans wieder ausreisen und nach Hause fliegen. Insgesamt wurden zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr im Sinne einer Ausnahmeregelung maximal zwanzig Starts genehmigt.

Diese wurden allerdings bei weitem nicht benötigt, fanden doch nur insgesamt zwei Fanflüge mit Boeing 737-300 der Jet 2 und der Mannschaftsflug nach London-Luton mit einer Airbus A320-200 der BMI International statt. Weiteres, vorgesehene Flüge mit Viking Airlines, Titan Airways und British Airways CityFlyer wurden leider aus verschiedenen Gründen kurzfristig gestrichen. Die Mannschaft reiste mit einer Titan Airways schon am Montag an.

 

 08.09.2010

 

MASSNAHMEN BEI EASYJET ZEIGEN ERSTE WIRKUNG

 

Nach einem von Verspätungen und Annullationen gekennzeichneten Sommersaisonbeginn haben die bei EasyJet ergriffenen Massnahmen grösstenteils zum Erfolg geführt. Allfällige Verspätungen, welche im Verlaufe der Tagesrotationen auftraten, konnten durch ein bereits Ende Juli eingeführtes und bis zum Ende des Sommerflugplans andauerndes Massnahmen- paket aufgefangen werden. Während des letzten Monats wurden so auch ab den EuroAirport die meisten der angestrebten Verbesserungen erreicht:

Über 90 Prozent aller Abflüge konnten pünktlich, beziehungsweise mit weniger als einer Stunde Zeitverschiebung abgewickelt werden.

Die Anzahl der effektiv durchgeführten Flüge konnte verbessert werden, von den 2036 Flügen ab der Schweiz (EuroAirport, Genève und Zürich) wurden in einem Monat weniger als 1,5 Prozent annulliert.

Die neuen Strecken, welche mit dem Sommerflugplan 2010 in Betrieb genommen wurden, waren auf Anhieb erfolgreich, die Passagierauslastung betrug hier bereits über 80 Prozent.

Die Reservationen erfolgen weiterhin weit im Voraus .

Im Sommer 2010 flogen 1'188’000 Passagiere mit EasyJet von und nach der Schweiz, was einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber 2009 entspricht. Die Ankunft je eines zusätzlichen Flugzeuges am EuroAirport und Genève soll diese Entwicklung ab Anfang November weiter fördern. Damit wächst die in Genf-Cointrin stationierte auf elf, diejenige am EuroAirport auf sechs Airbus A319 und A320 an. Mit dem Einsatz dieser neuen Maschinen werden zudem 70 neue Arbeitsplätze geschaffen, wodurch die Anzahl der Beschäftigten bei EasyJet in der Schweiz zum Jahresende auf fast 600 Personen ansteigen wird.

 

 08.09.2010

 

MEHR FLÜGE MIT HELLO

 

Der deutsche Reiseveranstalter TUI wird bereits per Ende Oktober dieses Jahres ihre rund einjährige Zusammenarbeit mit der deutschen XL Airways ab dem EuroAirport praktisch beenden und seine Flüge ausschliesslich mit Maschinen der Hello durchführen.

Ab dem EuroAirport werden am anfangs November die folgenden Flüge durchgeführt:

 

   Donnerstag:     Sharm-el-Sheikh via Marsa Alam          04.11.10 bis 28.04.11    MD-90-30

   Freitag:            Dakar                                                07.12.10 bis 29.04.11    Airbus A320

   Samstag:         Teneriffa                                             06.11.10 bis 30.04.11    MD-90-30

   Sonntag:          Hurghada                                           07.11.10 bis 24.04.11    MD-90-30

                          Palma de Mallorca                              27.02.11 bis 10.04.11    MD-90-30

 

Auch ab Zürich werden, im Auftrag von Hotelplan und Travelhouse insgesamt vier Charterketten durchgeführt, welche nach Sharm-el-Sheikh, Hurghada, Luxor via Marsa Alam und Kittila führen werden.

Der Ersteinsatz einer Airbus A320-200 ist für den 4. November 2010 vorgesehen. Die Maschine, soll sich derzeit in Manila zur Heavy Maintenace befinden und im Verlaufe des kommenden Monats nach der Schweiz überflogen werden. Bei den drei vorgesehnen Maschinen handelt es sich um Flugzeuge, welche seit knapp zehn Jahren bei Philippine Airlines als RP-C3229, -C3230 und -C3231 im Einsatz standen.

 

 

 08.09.2010

 

TECHNISCHE PROBLEME BEI SKY WORK AIRLINES

 

Einmalmehr fiel am ersten September-Wochenende die Dash-8-Q400 der Berner Sky Work Airlines aus technischen Gründen aus und die kleine Gesellschaft musste ein Teil ihrer Flüge mit anderen Flugzeugen nach dem EuroAirport verlegen.

 

So wurden für die insgesamt fünf Flugpaare eine BAe-146-300 der griechischen Astra Airways sowie eine Fokker 100 der kroatischen Trade Air (Sun Adria) eingemietet. Der sonntägliche Linienflug von und nach Barcelona wurde mit zwei Maschinen durchgeführt, mit der eigenen Dornier 328 ab Bern sowie ab dem EuroAirport mit der ATR 42 der Farnair Switzerland.

 

 

 20.08.2010

 

EASYJET NEU NACH TEL AVIV

 

Ab 5. Dezember 2010 fliegt EasyJet neu ab dem EuroAirport vorerst dreimal pro Woche nach Tel Aviv, dies jeweils Dienstag, Donnerstag und Sonntag, wobei die günstigsten Preise inklusive aller Taxen bei CHF 50.95 pro Weg liegen.

 

Vorgesehen ist für diese Flüge der Einsatz der sechsten am EuroAirport stationierten EasyJet-Maschine, der ersten Airbus A320-200, nach dem folgenden Flugplan:

EuroAirport ab: 07:55 Uhr Dienstag/Donnerstag/Sonntag
Tel Aviv an:  12:55 Uhr Dienstag/Donnerstag/Sonntag
Tel Aviv ab: 13:40 Uhr  Dienstag/Donnerstag/Sonntag
EuroAirport an: 17:20 Uhr  Dienstag/Donnerstag/Sonntag

Bereits seit gestern 19. August 2010 sind die Flüge auf der Homepage www.easyjet.com buchbar.

 

 20.08.2010

 

AUSBAU BEI KOREAN AIR

 

Bereits ab dem kommenden 16. September 2010 plant Korean Air Cargo die Wiederaufnahme auch ihres zweiten, wöchentlichen Fluges ab dem EuroAirport nach Incheon.

 

Neu soll der Flug im Gegensatz nicht wie bis vor zwei Jahren freitags, sondern neu donnerstags stattfinden und dies ebenfalls wie der bereits seit Ende April fliegende Sonntagsflug mit einer kurzen Zwischenlandung auf dem Hinflug in Wien. Genaue Flugpläne sind noch nicht bekannt, doch dürften die Boeing 747-400F der Korean Air Cargo ebenfalls am späten Nachmittag am EuroAirport eintreffen.

 

 

 07.08.2010

 

FARNAIR-GRUPPE MIT 2009 SEHR ZUFRIEDEN – AUSBAU VON FLOTTE UND AKTIVITÄTEN

 

2009 geht als schwärzestes Jahr in die Geschichte der Luftfahrt und insbesondere auch der Luftfracht ein. Doch nicht für Farnair Europe, denn  diese hat 2009 ihr zweitbestes Ergebnis erwirtschaftet und wächst jetzt weiter, vor allen auch in der Logistik.

 

„In der Krise haben wir nicht nur gespart, sondern auch investiert. Das Verkaufsteam wurde ausgebaut und hat sich fokussiert, das hat sich mehrfach ausbezahlt“, hält Guy Girard, CEO von Farnair Europe fest. Damit war es möglich, das zweitbeste Ergebnis in der 25-jährigen Geschichte der Schweizer Fluggesellschaft zu erwirtschaften. Das beste Resultat erzielte FARNAIR Europe im 2007. Zahlen veröffentlicht die private Gesellschaft nicht.

 

Kernkompetenz gestärkt und für die Zukunft neu positioniert

 

Mit einer Flotte  von mittlerweile 15 treibstoffsparenden und leisen ATR-Flugzeugen (14 Frachter, eines für 46 Passagiere) verfügt Farnair Europe in diesem Bereich über ein weltweit gefragtes Know-How. Auf dieser Basis wirkt die Farnair-Gruppe aktiv beim Aufbau der neuen indischen Frachtfluggesellschaft Deccan 360 mit. Die ATR-72 in Frachtkonfiguration kommt zusammen mit zusätzlich eingemieteten Frachtflugzeugen in Indien zum Einsatz.

 

Auch in Marokko baut Farnair Europe eine Frachtfluggesellschaft auf, die ihr Schwerpunkt- geschäft in Nord- und Westafrika, und in der Verbindung zum europäischen Markt definiert. Um dafür über ausreichend Kapazität zu verfügen, wird die Flotte derzeit um zwei weitere ATR-72 Frachter mit je 8.2 Tonnen Zuladung ergänzt. Einer davon kommt in Marokko, der andere in Indien zum Einsatz.

 

Dieser Expansionskurs hat schlussendlich auch dazu beigetragen, dass die Farnair-Gruppe einen weiteren Meilenstein der Firmengeschichte mit dem Aufbau des eigenen ATR-Trainingszentrums in Wien gesetzt hat. Somit wirkt die zukünftige Entwicklung in der Kernkompetenz Luftfahrt weiter gestärkt und das Wachstum nachhaltig mit gut ausgebildetem, qualifiziertem Fachpersonal unterstützt.

 

Expansion nicht nur in der Luftfahrt

 

Die strategische Ausrichtung der Farnair-Gruppe in Europa auf die Standorte Basel (Schweiz) sowie Budapest (Ungarn) ermöglicht nunmehr auch die Entwicklung der Logistiksparte im Non-Aviation-Bereich. Dabei spielt der Standort Budapest als zukünftige Drehscheibe der Farnair-Gruppe eine entscheidende Rolle.

 

Bereits heute ist die Farnair mit einer eigenen Frachtfluggesellschaft sowohl als auch im Bereich der Flugzeug- / Frachtabfertigung am Standort präsent. Um unseren Kunden ganzheitliche Lösungsansätze aus einer Hand anzubieten, wurde ebenfalls in den Bereich Strassentransport investiert. Diese Aktivitäten werden nun ebenfalls durch Dienstleistungen auf der Schiene über die Farnair Rail Logistics ergänzt.Guy Girard: „Unser Ziel ist es, in Budapest eine Drehscheibe für Luft-, Strassen- und Schienenfracht zu betreiben.“

 

FARNAIR_RAIL_LOGISTICS

Farnair neu jetzt auch auf der Schiene; jeden Tag verkehrt ein Zug von FARNAIR Rail Logistics zwischen Deutschland und Polen.

 

Auf über 200 Mitarbeiter gewachsen

 

Die am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ansässige Farnair Switzerland beschäftigt derzeit über 200 Mitarbeitende in der Schweiz und stellt jeden Monat weitere ein. Die Frachtflugzeuge von Farnair Europe befördern jede Nacht von verschiedenen Standorten in ganz Europa aus tonnenweise Eilsendungen der grossen Anbieter dieser Branche. Das Passagierflugzeug kommt für die Eidgenossenschaft auf Flügen in den Kosovo sowie europaweit und im nahen Afrika für Charterflüge zum Einsatz.

 

Farnair Europe (gegründet 1984) ist eine der führenden Express-Frachtfluggesellschaften innerhalb Europas. Farnair Switzerland betreibt eine Flotte von derzeit zwölf ATR-72F für 8,2 Tonnen Fracht und drei ATR-42 (zwei als Frachter, eine für 46 Passagiere). Tochtergesellschaften: Farnair Switzerland, Farnair Hungary, FARNAIR Handling, Farnair Rail Logistics.

 

Hansjörg Bürgi/04.08.2010

 

 07.08.2010

 

MONARCH AIRLINES WIEDER NACH KENIA

 

Wie bereits in den beiden Vorjahren wird die britische Monarch Airlines auch während des kommenden Winterflugplans 2010/11 im Auftrag des African Safari Clubs (ASC) ab dem EuroAirport nach Mombasa fliegen.

Geflogen wird vom 7. November 2010 bis zum 14. März 2011 jeweils sonntags mit Rückflug am Montag mit Airbus A330-200. Neu ist allerdings der Ausgangs- und Endpunkt der Flüge, welcher neu in London-Gatwick statt Manchester liegt.

 

 07.08.2010

 

FUSSBALLFLÜGE

 

Kaum sind die Fussball-Weltmeisterschaften in Südafrika beenden, beginnen auch schon wieder die zahlreichen europäischen Clubwettbewerbe für die sich auch in diesem Jahr wiederum der FC Basel qualifiziert hat.

So sind Spieler, Betreuer und Fans des FC Basel anfangs August zum Auswärtsspiel gegen den VSC Debrecen mit einer MD-90-30 der Hello nach Budapest geflogen, während der ungarische Meister zum Rückspiel vom 28. August 2010 mit einer Fokker 100 der Carpatair direkt aus Debrecen  anreiste. Auf dem Rückflug hingegen wurde eine Maschine desselben Typs, jedoch der Schwestergesellschaft Moldavian Airlines eingesetzt.

 

Für das Europameisterschafts-Ausscheidungsspiel Schweiz gegen England vom 7. September im Basler St. Jakob-Park werden zudem verschiedene Charterflüge aus ganz England erwartet, wobei mehrere bereits bestätigt wurden.

 

 

 07.08.2010

 

ZUSATZFLÜGE WÄHREND DES HERBSTFERIEN

 

Es wird wieder mehr gereist! Bereits jetzt wurde bekannt, dass FTI Touristik ab dem 26. September dieses Jahres wiederum mehrere Zusatzflüge ab dem EuroAirport anbieten wird.

Vorerst wurden zusätzliche Angebote nach Antalya (mit Boeing 737-400 der Tailwind Airline) und Hurghada (Airbus A320-200 der Lotus Air) aufgelegt.

 

 

 03.08.2010

 

CARL W. HIRSCHMANN GESTORBEN

 

Der Aviatik-Unternehmer Carl W. Hirschmann ist tot. Er starb, erst 61-jährig am 30. Juli .2010 im Zürcher Universitätsspital an Krebs. Carl W. Hirschmann war während mehrerer Jahre Chef des familieneigenen Unternehmens Jet Aviaton. Im Jahr 2006 verkauften er und seine vier Geschwister die Firma an die Investmentfirma Permira.

Anschliessend kaufte Hirschmann einen Anteil zurück und leitete die Firma bis ins Jahr 2008. Heute gehört Jet Aviation der amerikanischen General Dynamics.

Sein Vater, Carl W. Hirschmann senior, hatte den Luxus-Geschäftsflug-Dienstleister Jet Aviation aufgebaut. Bei seinem Tod 1995 hinterliess er seinen Nachkommen ein florierendes Unternehmen und einen umfangreichen Privatbesitz, zu welchem auch Ländereien, Immobilien und Kunstschätze gehörten.

 

 

 03.08.2010

 

BOOM NACH DEM KOSOVO

 

Während Jahren gab es ab dem EuroAirport keine regelmässigen Flüge nach Pristina, was sich nun jedoch nach der Einführung der Linienflüge von EasyJet seit Ende Juni geändert hat.

 

Der Erfolg scheint die Konkurrenz geradezu aufgeweckt zu haben und die alte Weisheit, dass Verkehr immer auch zusätzlichen Verkehr anziehe, scheint sich auch hier wieder zu bestätigen. Seit Beginn der Sommerferien haben nun auch Germania, Europe Airpost und die Mistral Air wöchentliche Flüge ab dem EuroAirport nach der kosovarischen Hauptstadt aufgenommen. Seit anfangs August beteiligt sich nun sogar Amsterdam Airlines mit einigen Flügen am Geschäft, wobei auf den beiden ersten Flügen am 1. August 2010 eine Boeing 737-300 der neuen slovakischen CCA Central Charter Airlines im Subcharter eingesetzt wurde.

 

 

 03.08.2010

 

LUFTHANSA BAUT VERBINDUNGEN NACH FRANKFURT AUS

 

Lufthansa führt nebst neuen Flugnummern per Winterflugplan auch einen fünften täglichen zwischen Frankfurt und dem EuroAirport ein.  Statt wie bisher nur  18.00 Uhr landen neu die Abendflüge aus Frankfurt am Main um 16.55 Uhr  und 20.30 Uhr. Der anderen Verbindungen bleiben unverändert. Alle Flüge finden mit Canadair RJ700 statt, samstags wie bisher mit einem Flug weniger.  

Somit wird Lufthansa im Winterflugplan 2010/11 täglich bis zu dreizehn Flüge ab dem EuroAirport anbieten, fünfmal nach Frankfurt, sechsmal nach München und zweimal nach Düsseldorf.

 

 

 03.08.2010

 

VIERMAL WÖCHENTLICH NACH CASABLANCA

 

Die erst im vergangenen Dezember 2009 aufgenommene Verbindung der Air Arabia Maroc zwischen Casablanca und dem EuroAirport scheint sich zu einer Erfolgsgeschichte zu entwickeln.

Nachdem das Unternehmen bereits auf Beginn des aktuellen Sommerflugplans von zwei auf drei wöchentliche Flüge ausgebaut hat, werden am Ende des kommenden Oktobers bereits vier Flüge durchgeführt. Neu wird somit während des Winterflugplans 2010/11 jeweils Montag, Mittwoch, Freitag und neu Sonntag geflogen.

 

 

 01.07.2010

 

AIR BERLIN BAUT IM WINTER 2010/11 IHRE FLÜGE AUS

 

Wie EasyJet baut auch Air Berlin, beziehungsweise Belair Airlines auf den kommenden Winterflugplan 2011/10 ihre Präsenz am EuroAirport aus.

 

Neben zusätzlichen Verbindungen nach Ägypten und den Kanarischen Inseln, wird erstmals während den Wintermonaten durchgehend nach dem Drehkreuz der Air Berlin auf Palma de Mallorca geflogen, dies dreimal wöchentlich, jeweils donnerstags, freitags und sonntags.

 

Viermal pro Woche werden Destinationen in Ägypten angeflogen, so Sharm-el-Sheik (freitags) und Hurghada (sonntags) zielrein sowie neu jeweils am Dienstag und Donnerstag Marsa Alam (via Sharm-el- Sheik) und Luxor via Hurgahda. Die Kanaren werden zusätzlich jeweils montags mit einer Rotation nach Teneriffa und Fuerteventura angeflogen, während die samstäglichen Direktkurse nach Teneriffa und Las Palmas unverändert beibehalten bleiben.

 

 

 01.07.2010

 

DER EuroAirport ERWARTET STARKES WACHSTUM

 

Die Direktion des EuroAirport gab bei der in London ansässigen Beratungsfirma Steer Davies Gleave eine Studie in Auftrag um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirklungen zu bestimmen, dies jeweils für jede der drei Grenzregionen Frankreichs, der Schweiz und Deutschlands.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen dabei den Zeithorizont bis 2015 auf. So sollen die Einkommen von derzeit rund 900 Millionen Euro auf eine Billion Euro gesteigert werden, was einem Arbeitsplatzanstieg von 27'000 Jobs auf über 32'000 in der trinationalen Region entspricht.

 

 

 01.07.2010

 

BESCHÄFTIGUNGSZAHLEN AM EuroAirport GESTIEGEN

 

Laut den jährlich erhobenen Beschäftigungszahlen ist die Stellenzahl am EuroAirport 2009 erneut gestiegen, wobei es sich um ein uneinheitliches Bild handelt.

 

Der im Geschäftsjahr verzeichnete Nettozuwachs um 91 Arbeitsplätze (+ 1,4 Prozent) ist in erster Linie auf den Bereich Flugzeugumbau und -unterhalt zurückzuführen. In diesem Bereich, der ein echtes Kompetenzzentrum des EuroAirport darstellt und mit 2'566 Arbeitnehmenden fast 40 Prozent der Beschäftigten auf der Flughafenplattform umfasst, wurden im vergangenen Jahr neue 375 Stellen geschaffen (+ 17 Prozent). In der neuen Zone 6bis sind in zwei Jahren fast 800 Arbeitsplätze geschaffen worden. Bei den Beschäftigungszahlen stehen an zweiter Stelle die Fracht und Expressfracht mit 1'055 Arbeitnehmenden (- 2,8 Prozent), gefolgt von den Fluggesellschaften, die 813 Personen beschäftigen und die gegenüber 2008 einen starken Einbruch von 20 Prozent verzeichnen.

 

Insgesamt sind 77 Staatsangehörigkeiten am EuroAirport beschäftigt. An der Spitze stehen die Franzosen (4'065 Personen), gefolgt von den Schweizern (1'026), den Deutschen (637)  sowie den Briten (167).

 

Von den 126 Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, sind 74 im schweizerischen sowie deren 52 im französischen Zollbereich angesiedelt. Die im schweizerischen Zollbereich angesiedelten Unternehmen beschäftigen 5'260 (80 Prozent) Personen, darunter 2'832 mit französischer Staatsangehörigkeit (54 Prozent); die im französischen Zollbereich angesiedelten Firmen beschäftigen 1'306 Personen (20 Prozent). Diese Unternehmen beschäftigen lediglich 73  Nichtfranzosen, was sechs Prozent ihres Personals entspricht.

 

4'191 aller Beschäftigten sind in Frankreich wohnhaft (64 Prozent), 1'622 in der Schweiz (25 Prozent) und 422 in Deutschland (6 Prozent). Die Wohngemeinden mit den meisten Mitarbeitenden am Flughafen sind für die Schweiz Basel mit 717 und Allschwil mit 120 Personen, für Frankreich Saint-Louis mit 402 und Mulhouse mit 374 Personen, und für Deutschland Lörrach mit 78 Personen.

 

 

 29.06.2010

 

ZWEI ZUSÄTZLICHE FLUGZEUGE FÜR EASYJET

 

Mit der Stationierung von zwei weiteren Flugzeugen am EuroAirport bietet EasyJet ab anfangs November dieses Jahres fünf neue Destinationen an, nämlich Dresden (MI/FR/SO), Edinburgh (MO/MI/FR/SO), Kopenhagen (MO/MI/FR/SA), Venedig (DI/DO/SA) und Las Palmas (MI/SA). Die EasyJet-Flotte am EuroAirport wächst somit noch im Verlaufe dieses Jahres auf insgesamt sechs Airbus A319-100 an.

Bereits am vergangenen 25. Juni 2010 ist die fünfte Maschine am EuroAirport angekommen. Sie wird ab sofort auf den neuen Kursen nach Ajaccio, Nantes, Pristina, Split, Thessaloniki eingesetzt,  die sechste wird am 3. Dezember 2010 erwartet. Im Verlaufe des kommenden Frühjahr soll eine der sechs Airbus A319-100 durch eine Airbus A320-200 ersetzt werden, so das es EasyJet auch ab dem EuroAirport möglich sein wird längere Mittelstreckenflüge anzubieten. Insgesamt umfasst das Strecknetz der EasyJet ab dem EuroAirport 30 Destination, wobei einige davon allerdings jeweils im Winterhalbjahr nicht angeflogen werden. EasyJet verstärkt ihre Präsenz am EuroAirport somit weiter kontinuierlich. Die neuen Flugzeuge sind ein wertvoller Wachstumsfaktor für die ganze Dreiländerregion, denn sie schaffen 70 neue Stellen bei EasyJet und bringen potentiell 500'000 zusätzliche Passagiere in die Region.

 

 

 29.06.2010

 

NEUES POSTER AM KONTROLLTURM DES EuroAirport

Am 23. Juni 2010 hat der EuroAirport im Beisein von Julian Würtenberger, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Freiburg im Breisgau, Dr. Bernd Dallmann, Geschäftsführer, Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) sowie Jean-Pierre Lavielle, Präsident des Verwaltungsrats des EuroAirport und Eduard Belser, Vize-Präsident ein neues Riesenposter am Kontrollturm enthüllt.

Mit dem 14 auf 7 Meter neuen Poster verdeutlicht der EuroAirport seine Rolle als strategisches Eingangstor zur Stadt Freiburg und zum Schwarzwald sowie die Wichtigkeit Deutschlands für für den Flughafen. Gemeinsam mit dem EuroAirport möchte auch die FWTM als Wirtschafts- und Tourismusförderungsgesellschaft ein Zeichen setzen und die Identität von Freiburg und das Zusammenwirken in der Region Oberrhein deutlich hervorheben. Das neue Riesenposter zeigt traditionelle Motive, wie den Turm des Freiburger Münsters als Wahrzeichen der Stadt sowie ein Trachtenmädchen, das die geographische Nähe und die Verbundenheit zum Schwarzwald vermittelt. Der Schriftzug „Green City“ verweist auf die Innovationskraft der Stadt denn in Sachen Nachhaltigkeit zählt Freiburg, 2009 Finalist des European Green Capital Award, bereits seit Jahren zu den Vorzeigekommunen.

Seit 1987 trägt der EuroAirport den Namen der Stadt Freiburg  bewusst in seinem Marken- namen. Sein Flugangebot wird immer wieder auch den Bedürfnissen des deutschen Markts angepasst, der rund ein Viertel seiner Passagiere generiert. Am Flughafenstandort sind auch viele namhafte deutsche Firmen tätig, wie zum Beispiel Lufthansa, Lufthansa Technik, TUIfly, Air Berlin oder auch DHL Worldwide (Deutsche Post). Ende 2009 stammten rund zehn Prozent der Flughafenbeschäftigten aus Deutschland.

Das Riesenposter „Freiburg Green City“ folgt auf eine Reihe verschiedener Motive:


- die Kornfelder in der Provence, ein Gemälde von Van Gogh, das auf die Vincent van Gogh-     Ausstellung im Kunstmuseum Basel verwies (April 2009)

- die Lokomotive aus der Sammlung der „Cité du Rail“ von Mulhouse (März 2005) 

- den Fernet-Branca-Adler des „Musée d’Art Contemporain“, Saint-Louis (Oktober 2004),
- die Tutanchamun-Maske der Ausstellung im Antikenmuseum von Basel (Mai 2004).

 

Das neue Poster ist ein weiterer Baustein einer innovativen Kommunikation, die die zentrale Lage des EuroAirport am Schnittpunkt der drei Länder hervorheben soll.

 

 29.06.2010

 

NETTOVERSCHULDUNG WEITERE REDUZIERT

 

Trotz Wirtschaftskrise und der steigenden Konkurrenz des Schienenverkehrs auf der Strecke Paris konnte der EuroAirport 2009 ein zufriedenstellendes und solides Ergebnis erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz um 3 Prozent auf 77,4 Millionen Euro zurück. Dank der vollen Inbetriebnahme der Zone 6bis sind die nicht aeronautischen Einnahmen stabil geblieben. Dem EuroAirport ist es auch gelungen, die Nettoverschuldung um zehn Prozent gegenüber Vorjahr zu senken.  

Im Jahr 2009 verzeichnete der EuroAirport einen Umsatz von 77,4 Millionen Euro, was einem Rückgang um drei Prozent  gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz ging damit weniger stark zurück als die Passagierzahlen (- 9,6 Prozent) und die Frachttonnage (- 16 Prozent). Dies ist im Wesentlichen auf die volle Inbetriebnahme der Zone 6bis zurück zu führen, die einen signifikanten Ausbau der Aktivitäten im Bereich Flugzeugwartung und -umbau ermöglicht hat. Zudem hatte der starke Schweizer Franken einen günstigen Einfluss auf die Erträge. Die aeronautischen Einnahmen machten 45 Prozent des Umsatzes aus und verzeichneten im Vergleich zu 2008 einen Rückgang um 5,3 Prozent. Die Mieten und die industriellen Dienstleistungen haben die Rückgänge der kommerziellen Einnahmen und der Parkplatzvermietung, die wiederum mit dem Rückgang des Passagierverkehrs zu begründen ist, ausgeglichen.

Dank eines Kostensenkungsplans in der Höhe von 3 Millionen Euro, der unter anderem einen Einstellungsstopp beinhaltete, blieben die Betriebskosten 2009 bei 52,5 Millionen Euro stabil. Das gute Ergebnis kam trotz einer massiven Erhöhung der Energieausgaben zustande. Dieser Kostenanstieg ist einerseits auf ein erhöhtes Volumen, das unter anderem durch die neue Zone 6bis verursacht wurde, zurückzuführen und andererseits auf die gestiegenen Energiepreise. Darüber hinaus verursachte die Inbetriebnahme der Zone 6bis einen Anstieg der Abschreibung- en um 0,7 Millionen Euro. Mit 24,6 Millionen Euro blieb die Eigenfinanzierung gegenüber dem Vorjahr (24,5 Millionen Euro) stabil.  

Mit einer Nettoverschuldung von 99,4 Millionen Euro erfüllte der EuroAirport die Zielvorgabe für 2010, seine Nettoverschuldung auf weniger als 100 Millionen Euro zu senken, ein Jahr früher als geplant. Dieser Erfolg ist das Ergebnis mehrjähriger Anstrengungen, die Spitzenverschuldung von 171 Millionen Euro zu minimieren, die 2002 infolge des Erweiterungsprogramms der Terminaleinrichtungen verzeichnet wurde.

In den ersten fünf Monaten 2010 hat der EuroAirport 1,4 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Abnahme von 1% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für den gleichen Zeitraum (Januar bis Mai 2010) ist die Anzahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) um ein Prozent gesunken. Dieser Rückgang ist ausschliesslich auf den Einfluss der Luftraumsperrungen im Zusammenhang mit der Aschewolke aus Island in den Monaten April und Mai zurück zu führen.

 

 05.06.2010

 

AIRLIFT SERVICE NACH SKOPJE

 

Bereits ab dem 26. Juni 2010 plant die mazedonische Airlift Service eine wöchentliche Verbindung zwischen Skopje und dem EuroAirport.

 

Eingesetzt werden sollen dabei jeden Samstagabend Boeing 737-300, dies in enger Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Skywings International.  Erst in den vergangenen Tagen erhielt Airlift Service  übrigens von den mazedonischen Behörden auch die Genehmigung für Linienflüge.

 

 

 05.06.2010

 

VERBINDUNG NACH RENNES EINGESTELLT

 

Die französische Regionalgesellschaft Chalair hat ihre bis zweimal täglich durchgeführte Verbindung zwischen Rennes und dem EuroAirport aus wirtschaftlichen Gründen Mitte Mai 2010 eingestellt. Zuletzt verkehrte die Gesellschaft mit ihren Beech 1900D nicht mehr täglich, sondern nur noch temporär.

Ein weiterer Grund für die Einstellung der Flüge wird wohl auch die baldige Aufnahme einer Linien ab dem EuroAirport nach dem rund 150 Kilometer entfernte Nantes durch EasyJet sein.

 

Ab dem EuroAirport existierte die Linie seit Frühjahr 1992 und wurde zuerst durch Flandre Air und später auch Air France selbst bedient, welche zeitweise auch grössere Embraer 120 Brasilia und Embraer 135 einsetzte.

 

 05.06.2010

 

NEUE ABFALLSAMMELSTELLE EINGEWEIHT


Am  2. Juni 2010, weihte die Flughafendirektion das neue Zwischenlager für Abfälle am EuroAirport ein, welches im Herbst 2009 in Betrieb genommen wurde und ist ein weiterer Baustein, der zum Umweltschutz beiträgt. Insbesondere entspricht das Lager für Abfälle dem Bedürfnis, wiederverwertbare Abfälle, die in kleinen Mengen an den verschiedenen Orten anfallen und von dem Freiflächendienst des EuroAirport gesammelt werden, an einem einzigen Ort zusammenzuführen.

Die neue Sammelstelle befindet sich an der Frachtstrasse östlich der Ost-West-Piste und umfasst eine Fläche von ungefähr 4‘000 m2. Davon sind fast 800 m2 als Grünflächen gestaltet (Kriechpflanzen und Begrenzungshecke). Die verschiedenen Abfälle des Flughafenstandorts, zum Beispiel Kunststoff, Metall, Karton, Glas, Strassenabfälle oder Holz) werden an etwa zehn Zwischensammelstellen gesammelt und von dort zweimal wöchentlich abgeholt. Anschliessend werden sie je nach ihrer Beschaffenheit in entsprechenden Förderbehältern deponiert.

Zur neuen Sammelstelle gehören acht Container, eine Sammelstelle für besondere Industrieabfälle, wie Batterien, Farbe, eine Öllauffangwanne und ein Lager für die Förderbehälter. Darüber hinaus können mithilfe einer 18-Meter-langen Brückenwaage die Lastwagen bei der Ein- und Ausfahrt vom Zentrum gewogen werden. Seit der Eröffnung Anfang Oktober 2009 bis Ende Mai 2010 wurden ungefähr 30 Tonnen Abfälle durch das neue Transitzentrum für Abfälle befördert.  2009 wurden etwas mehr als 2‘500 Tonnen Abfälle am EuroAirport verarbeitet, davon 1‘300 Tonnen wieder verwertbare Abfälle.

 

 05.06.2010

 

RECHTSSTREIT UM DEN SCHWEIZER ZOLLBEREICHT

 

Einmal mehr kommt es am EuroAirport zu einem Rechtsstreit um den Status der Schweizerseite. Der Bund verhandelt derzeit nämlich mit den französischen Behörden, damit auch zukünftig im „Secteur Suisse“ das Schweizerische Arbeits- und Steuerrecht zur Anwendung kommt.

 

Ein Gericht im elsässischen Colmar verneinte dies und machte sich dabei eine Lücke im Staatsvertrag von 1949 zugute. In Frankreich ist die Meinung allerdings geteilt, denn die Handelskammer von Mulhouse sowie die Flughafengemeinden unterstützen die Schweiz, während die Gewerkschaften auf der Seite von Frankreich sind.

 

Auf dem EuroAirport sind insgesamt 5’260 der 6'500 Arbeitnehmer bei 80 verschiedenen Firmen nach Schweizerischen Recht angestellt, was laut der Handelskammer beider Basel (HKBB) den heutigen Erfolg des Flughafens erst möglich machte. Wäre dies in Zukunft nicht mehr der Fall, würde der EuroAirport an Anziehungskraft verlieren und es käme zu einem erheblichen Arbeitsplatzverlust. Mit einer Pauschalabgabe an Frankreich will nun der Bund in den anstehenden Verhandlungen erreichen, dass auch zukünftig im Schweizerischen Bereich das entsprechende Rechtsystem zu Anwendung kommt.

 

 05.06.2010

 

FRANKREICH ÄUSSERT SICH POSITIV ZUM BAHNANSCHLUSS

 

Nach jahrelangem Schweigen Frankreichs, den EuroAirport an die Bahn anzubinden, gibt es nun relativ überraschend positive Signale.

 

Philippe Richert, seit März dieses Jahres Präsident der „Région Alsace“, hat sich anlässlich der Eröffnung der Frühjahrsmesse in Mulhouse für einen Bahnanschluss ausgesprochen. Laut Richert soll auch das französische Transportministerium sehr am Projekt interessiert sein. In den kommenden Wochen soll zudem auch der trinationale Lenkungsausschuss seine Ende 2005 unterbrochenen Arbeiten wieder aufnehmen und den Bahnanschluss thematisieren.

 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die von der Schweiz bereits bewilligten Gelder in der Höhe von 25 Millionen Schweizerfranken weiter zu Verfügung stehen, denn diese sollten eigentlich verfallen, wenn mit dem Bau der Bahnanschlusses nicht in diesem Jahr begonnen würde. In einer Motion versuchen nun die beiden Flughafenkantone die Frist für den Baubeginn um fünf Jahre auf 2015 zu verlängern.

 

Mit den bereits vorhandenen Finanzierungszusagen des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und des Kantons Basel-Stadt sind rund ein Viertel der Kosten von rund 270 Millionen Schweizerfranken für einen einfachen Bahnanschluss mit zwei Perrons abgedeckt. Weitere Gelder erwartet man nun vom Kanton Basel-Landschaft, aus Paris und von der Région Alsace.

 

 05.05.2010

 

ERSTE GROSSRAUMFLUGZEUGE BEI AMAC AEROSPACE

 

Der am EuroAirport ansässige Flugzeugausstatter AMAC Aerospace konnte Ende des vergangenen Monats die ersten Aufträge für die Ausrüstung von Grossraumflugzeuge für sich gewinnen. Damit wird das Unternehmen, neben Jet Aviation, zum zweiten Betrieb am EuroAirport, der Grossraumflugzeuge für VVIP-Kunden ausstatten kann.

 

Der erste Vertrag für eine Boeing 777-300 wurde mit der Regierung von Abu Dhabi abgeschlossen. Die Maschine, welche vor wenigen Tagen übernommen wurde, wird im kommenden November am EuroAirport zur Ausrüstung in ein VVIP-Flugzeug erwartet. Eine zweite, kleinere Boeing 777-200 soll dann bereits im Dezember 2010 eintreffen.

 

AMAC Aerospace wird ihren Grossraumhangar in den kommenden Wochen fertig stellen und in Betrieb nehmen und somit ihre Rolle als Spezialist für die Ausrüstung von VVIP-Flugzeugen und deren Wartung weiter aufwerten.

 

 05.05.2010

 

JET AVIATION UND AIRBUS ERWEITERN ZUSAMMENARBEIT

 

Bereits am ersten Tag der EBACE’10 in Genève unterzeichneten Jet Aviation und Airbus eine neue Vereinbarung über ihre Zusammenarbeit im Bereich der Ausrüstung von Airbus-Flugzeugen zu VVIP-Jets.

 

In diesem Agreement wird die am EuroAirport vorgenommene Kabinenausrüstung der verschiedenen Typen zu Airbus Corporate Jetliners (ACJ) geregelt. In den vergangenen Jahren konnte Jet Aviation am EuroAirport in Zusammenarbeit mit Airbus bereits mehr als zehn Projekte mit Maschinen der Typen Airbus A319-100, A320-200, A330-200, A340-300 und A340-600 abgeschlossen werden.

 

Als aktuellstes Projekt konnte anfangs dieses Monats eine werksneue Airbus A319CJ an die in Monaco beheimatete Boutsen Aviation ausgeliefert werden. Die Maschine wird in naher Zukunft in Deutschland registiert (D-ALEY) und von DC Aviation betrieben werden.

 

 02.05.2010

 

ASCHEWOLKE ÜBER EUROPA

 

Rückblickend auf die Sperre des Flugraums über Europa wegen des Vulkanausbruchs in Island kann am EuroAirport folgende Bilanz gezogen werden.

 

Der Flughafen war auf Weisung der französischen Zivilluftfahrtsbehörden vom Freitag, 16. April 2010 Mitternacht, 24.00 Uhr bis Dienstag, 20. April 2010, 08.00 Uhr geschlossen. Dies hatte zur Konsequenz, dass während dieser Zeit rund 470 Flüge annulliert werden mussten. Interessant war jedoch auch, dass vor und nach der Schliessung zahlreiche Flüge von Zürich und verschiedenen Flughäfen Deutschland nach dem EuroAirport umgeleitet wurden, dies weil diese Flughäfen vorher geschlossen wurden. In diesem Zusammenhang sind die zusätzlichen Landungen von zahlreichen Charterflügen aus der Türkei sowie der erste Besuch einer Boeing 747-400F der deutschen Air Cargo Germany speziell zu erwähnen.

 

 02.05.2010

 

VERWALTUNGSRART DER HELLO BEWILLIGT NEUE FLOTTE 

 

An seiner Sitzung vom 30. April 2010 hat der Verwaltungsrat der Basler Fluggesellschaft Hello dem Vorschlag der Geschäftsleitung zugestimmt, die aktuelle Flotte von drei McDonnell Douglas MD-90-30 mit drei geleasten Airbus A320-200 zu erneuern.

Das erste Flugzeug wir demnach im November dieses Jahres  zu der Flotte stossen, die beiden anderen Airbus A320-200 folgen im bereits ersten Quartal 2011. Dies ist ein weiterer Meilen-

stein in der sechsjährigen Geschichte von Hello und erlaubt es ihr, von der zu erwartenden Markterholung zu profitieren. Gleichzeitig ist geplant, die Flotte in den Jahren 2012 und 2013 mit jeweils einem zusätzlichen Airbus A320-200 zu erweitern. Die Maschinen verfügen über eine wesentlich geräumigere Kabine sowie über Ledersitze und ein In-Flight-Entertainment. Mit dieser Entscheidung bekräftigt der Verwaltungsrat seinen Willen, mit Hello im Schweizerischen und auch Europäischen Chartermarkt weiterhin  mit einer sicheren, sehr effizienten, kostengünstigen und selbstverständlich unabhängigen Schweizerische Fluggesellschaft präsent zu sein.

 

 02.05.2010

 

NEUER PARTNER FÜR MASKargo

 

MASKargo, die Frachtabteilung der Malaysia Airlines hat per 30. April 2010 die langjährige Zusammenarbeit mit Air Atlanta Iceland beendet.

 

Neuer Kooperationspartner der Gesellschaft ist bis auf weiteres die amerikanische Southern Air mit Sitz am Hartford-Bradley International-Airport, welche im Jahr 1999 aus der früheren Southern Air Transport entstanden ist und über eine grosse Flotte von 14 Boeing 747-200F, einer Boeing 747-300F und zwei an Thai International vermieteten werksneuen Boeing 777F verfügt. Bereits am Samstag, 1. Mai 2010 wurde mit der N761SA erstmals eine dieser Maschinen auf dem zweimal wöchentlich durchgeführten Frachtkurs ab Amsterdam über den EuroAirport nach Kuala Lumpur eingesetzt.

 

 02.05.2010

 

SAISONLINIE NACH VENEDIG

 

Nachdem sich die mit Danube Wings geplante Saisonlinie wegen der angespannten finanziellen Situation der slowakischen Airline nicht realisieren lies, wird nun Swiss International Air Lines zwischen dem 1. Juli und 22. August 2010 eine Verbindung ab dem EuroAirport nach der Lagunenstadt einrichten.

 

Möglich wird dies, wegen der ferienbedingten Reduktion der Linienflüge zwischen dem EuroAirport und Brüssel auf einmal täglich während desselben Zeitraums. Geflogen wird nach dem folgenden Flugplan. Selbstverständlich wie gewohnt mit Avro RJ100:

 

LX 1654   EuroAirport ab: 06.10 Uhr    Venedig an:      07.30 Uhr    Donnerstag / Freitag

LX 1658   EuroAirport ab: 19.55 Uhr    Venedig an:      21.15 Uhr    Montag / Sonntag

 

LX 1655   Venedig ab:      08.00 Uhr    EuroAirport an: 09.20 Uhr    Donnerstag / Freitag

LX 1659   Venedig ab:      21.45 Uhr    EuroAirport an: 23.05 Uhr    Montag / Sonntag    

 

Die Flüge sind bereits unter www.swiss.com buchbar, dies zum Teil zu sehr günstigen Konditionen, so dass sich ein Besuch in Venedig sicherlich wieder einmal lohnen würde.

 

 16.04.2010

 

KOREAN AIR WIEDER MIT FRACHTKURS AB DEM EuroAirport

 

Jetzt ist es definitiv, Korean Air Cargo wird den Ende Mai des vergangenen Jahres eingestellten Frachtkurs ab dem EuroAirport nach Seoul-Incheon wieder einführen, dies jedoch neu auf dem Hinweg via Wien und nicht wie früher via Amsterdam.

Da wegen der allgemein schlechten Wirtschaftslage das Frachtvolumen vor allem nach dem Fernen Osten erheblich eingebrochen war, rechnete sich laut der südkoreanischen Fluggesellschaft der Flug ab dem EuroAirport nicht mehr. Nach der nun erfolgten Erholung der weltweiten Konjunktur wird bereits ab dem 25. April 2010  die sonntägliche Verbindung wieder eingeführt. Der bis vorerst Ende Mai gültige Flugplan sieht die folgenden Standzeiten der Boeing 747-400F am EuroAirport vor:

 

     KE 567 EuroAirport an: 17.40 Uhr aus    Seoul-Incheon (via Wien)

     KE 568 EuroAirport ab: 19.40 Uhr nach  Seoul-Incheon

 

Der Flugplan für die weitere Zeit der Sommerflugplan-Periode soll in den kommenden Wochen ebenfalls bekannt gegeben werden.

 

 10.04.2010

 

ERFOLGREICHER START IN DIE FRÜHJAHRSFERIEN

 

Am zweiten April-Wochenende 2010 ist dem EuroAirport der Start in die diesjährige Frühjahrs-Saison mit zahlreichen Zusatzflügen optimal gelungen.

 

Als absolute Trendsetter scheinen sich in diesem Jahr die Türkei und Ägypten zu entwickeln, da es doch allein nach Antalya und Hurghada vom 9. bis 11. April 2010 zahlreiche Zusatzflüge ab dem EuroAirport, dies mit Flugzeugen der Turkuaz Air, Tailwind Airlines, Sky Airlines, Lotus Air und Koral Blue. Ebenfalls gut ausgelastet waren die ersten Flüge nach Split (Dubrovnik Airline) und selbstverständlich Tunesien und den Kanarischen Inseln. Ausserdem gab es Zusatzflüge der Finnair nach Helsinki sowie den Einsatz grösserer Flugzeugen, so zum Beispiel nach Frankfurt (Embraer 190 statt Canadair RJ700 der CityLine).

 

 10.04.2010

 

MEHR FLÜGE NACH NORDAFRIKA

 

Der EuroAirport wird immer mehr zum Tor nach Nordafrika. Nachdem in den vergangenen Monaten die Flugverbindungen ab dem EuroAirport in die Türkei erheblich ausgebaut wurde, gesched dies nun auch mit denjenigen nach Nordafrika.

 

Bereits zu Beginn des Sommerflugplans am 28. März 2010 haben Air Algérie (zweiter wöchentlicher Kurs nach Constantine) und Aigle Azur (wöchentlich nach Oran) ihre Linien nach Algerien ausgebaut und Air Arabia fliegt neu dreimal statt nur zweimal pro Woche nach Casablanca. Royal Air Maroc, welche ganzjährig eine Charterverbindung nach Marrakech betreibt, hat ebenfalls bereits wieder ihre alljährliche Sommerverbindung nach Agadir aufgenommen.

 

In den vergangenen Tagen haben nun auch Air Méditerranée  und Air Berlin bekannt gegeben, dass sie ab Ende Juni 2010 mehrere Flugverbindungen nach Marokko und Algerien ab dem EuroAirport einführen werden. So wird die französische Air Méditerranéee am 25. Juni 2010 wöchentlich ab Paris-Charles de Gaulle über den EuroAirport nach Jijal (Algieren) fliegen, dies mit Airbus A321-200 und auch Air Berlin wird sich vom 2. Juli bis 28. August 2010 zweimal wöchentlich mit Flügen nach Nordafrika beteiligen, dies mit Nachtflügen nach Nador in Marokko. Air Berlin operiert diese Flüge mit Flugnummern der Belair Airlines mit Airbus A320-200. Das einfache Ticket ist bereits ab CHF 89,-- oder EUR 59,--, inklusive aller Steuern, Gebühren und Flugmeilen unter www.airberlin.com, allen Reisebüros und über die Service- Center der Gesellschaft in der Schweiz, Deutschland und Frankreich zu buchen.

 

 10.04.2010

 

BASELWORLD’10

 

Die wichtigste Messe für Uhren und Schmuck, die „BaselWorld’10“ brachte dem EuroAirport auch in diesem Jahr wieder vom 18. bis 25. März  2010 zahlreichen Zusatzverkehr.

 

Für die Gäste der grössten Messe der Schweiz wurde der EuroAirport zum Gateway aus aller Welt. Wie gewohnt reisten die meisten der Messebesucher per Privatflugzeug oder mit Linienkursen an, doch fanden auch in diesem Jahr wiederum die schon traditionellen Besuche von zwei Fokker 50 der VLM (mit Diamantenhändler aus den Niederlanden und Belgien). Doch auch aus dem Fernen Osten und Russland waren zahlreiche Besucher zu Gast. Besonders stark konnte dies beim Verkehr am EuroAirport mit  zahlreichen Business Jets von und nach den verschiedenen Flughäfen Moskaus verfolgt werden.

 

 10.04.2010

 

ISRAIR NUR MIT WENIGEN FLÜGEN ÜBER DIE OSTERTAGE

 

Bereits nach sechs Flügen stellte Israir am 14. April ihre Flüge zwischen Tel Aviv und dem EuroAirport wieder ein.

 

Offiziell gibt die private israelische Gesellschaft schlechte Buchungszahlen und zu hohe Kosten am EuroAirport als Grund für diese Massnahme an. Insider vermuten jedoch andere Gründe, so beispielsweise viel zu späte Aufschaltung der Flüge, welche erst vor wenigen Wochen erfolgte, eine fehlende Marketingstrategie, interne Probleme sowie die Angst vor einer eventuellen Konkurrenz durch EasyJet mit ihren vorerst vier wöchentlichen Flügen ab Genève nach der israelischen Metropole.

 

Sowohl der EuroAirport, wie auch andere Beobachter können den Rückzug der Israir nicht richtig nachvollziehen, hatten doch alle sechs durchgeführten Rotationen Auslastungszahlen von mehr als 75 Prozent, was für eine komplett neu aufgelegte Flugverbindung als sehr gut bezeichnet werden darf. Obwohl Israir erklärt nicht mehr nach dem EuroAirport zu fliegen, ist man in Flughafenkreisen optimistisch, dass es bis zum Beginn der Sommerferien wieder zu einer Verbindung ab dem EuroAirport nach Tel Aviv kommen wird, sei dies durch Israir oder auch durch eine anderen Airline.

 

 10.04.2010

 

SWISS INTERNATIONAL AIR LINES: HAMBURG STATT AMSTERDAM

 

Ab dem 20. Mai 2010 fliegt Swiss International Air Lines neu einmal täglich ab dem EuroAirport nach Hamburg, dies im Code Share zusammen mit Lufthansa. Somit wird EasyJet, welche je nach Wochentag Hamburg bis zum zweimal pro Tag anfliegt direkt konkurrenziert.

 

Ab demselben Datum wird jedoch Amsterdam nicht mehr ab dem EuroAirport bedient, dies als Folge der wohl zu grossen Konkurrenz von EasyJet und Air France KLM, welche dieselbe Strecke jeweils ebenfalls bedienen, dies jeweils zweimal täglich mir Airbus A319-100, beziehungsweise Avro RJ85 der irischen CityJet.

 

 28.03.2010

 

AIR FRANCE WIEDER NACH KORSIKA

Wie bereits im Vorjahr wird Air France vom 29. Mai bis 25. September 2010 auch dieses Jahr wieder jeden Samstag eine Linienverbindung ab dem EuroAirport nach Ajaccio auf Korsika anbieten.

Geflogen wird mit einer Embraer 145 der Régional Airlines, jeweils am Vormittag mit Rückflug im Verlaufe des Nachmittags. Leider nicht mehr angeboten wird die im vergangenen Jahr durchgeführte Verbindung nach dem ebenfalls auf Korsika gelegenen Calvi.

 

 28.03.2010

 

STREIK BEI AIR FRANCE UND BRITISH AIRWAYS

 

Verschiedene Streiks beim Personal der Air France und British Airways haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Flüge auch zwischen Paris-Orly, London-Heathrow und dem EuroAirport ausfallen lassen.

 

Beide Gesellschaften waren jedoch bemüht, einen Teil der Flüge durchzuführen. So setzte Air France oftmals Flugzeuge der Blue Line (Fokker 100) und ihrer Tochtergesellschaften Airlinair oder Brit’Air ein, während British Airways auf Boeing 737-300 und 757-200 der schwedischen Viking Airlines und der britischen Astraeus zurückgriff.

 

 

 28.03.2010

NEUE CODE SHARE-ABKOMMEN VON UND NACH DEM EuroAirport

 

Die beiden Star-Alliance-Mitglieder Turkish Airlines und Swiss International Air Lines haben soeben eine Code Share-Abkommen unterzeichnet. Dies ermöglicht es den beiden Gesellschaften, all ihre Flüge von Zürich, Genève und dem EuroAirport nach Istanbul und zurück unter TK- und LX-Flugnummer anbieten zu können. Durch die Partnerschaft können die Mitglieder der Bonusprogramme Miles & Smiles (Turkish Aiirlines) sowie Miles & More (Swiss International Air Lines) bei beiden Fluggesellschaften Meilen sammeln und auch einlösen.

 

Ein gleiches Abkommen haben auch Swiss International Air Lines und BMI British Midland International unterzeichnet und fliegen neu ab dem Sommeflugplan 2010 ihre Flüge zwischen Grossbritannien und der Schweiz mit gemeinsam Flugnummern (LX und BD). Wie Turkish Airlines und Swiss International Air Lines gehört auch BMI British Midland International zur Star Alliance. Am EuroAirport betrifft dieses Abkommen die Flüge nach London-City und Manchester.

Neu figuriert der EuroAirport auch im Streckennetz der JAL Japan Air Lines, denn der Abendkurs der British Airways aus London-Heathrow und auch deren Morgenverbindung nach der britischen Hauptstadt haben neu neben der BA- auch eine JL-Flugnummer.

 

 

 28.03.2010

 

VERSORGUNGS-LUFTBRÜCKE FÜR PEUGEOT

 

Die starken Schneefälle von Mitte März in Portugal und Spanien blockierten zahlreiche Lastwagen und so musste auch die Peugeot-Automobilwerke für die Ersatzteilversorgung zwischen den entsprechenden Zweigwerken Flugzeuge einsetzen. Neben Fokker F. 27 Friendship und ATR-72 der Farnair Europe flogen so auch eine ATR-42 der litauischen Danu Oro Transportas, eine Saab 340 der polnischen Ski Taxi sowie eine Boeing 767-300F der portugiesischen Euro Atlantic, letztere zwischen Porto, Barcelona und dem EuroAirport. Es war dies übrigens der erste kommerzielle Einsatz dieser Maschine, welche erst einige Wochen zuvor in Tel Aviv von Bedek Aviation zu einem Vollfrachter umgerüstet wurde.

 

 

 28.03.2010

 

SOMMERFLUGPLAN 2010 MIT AUSBAU IM LINIEN- UND FERIENVERKEHR

 

Der Sommerflugplan 2010 des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg bietet einen weiteren Ausbau des Destinationsangebotes und der Frequenzen zu wichtigen Wirtschaftszentren.

 

So werden folgende Destinationen erstmalig im Liniendienst ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeboten: Aigle Azur fliegt wöchentlich nach Oran in Algerien, EasyJet fliegt viermal pro Woche nach Nantes, zudem bedient EasyJet neu auch viermal pro Woche Thessaloniki, dreimal pro Woche Split sowie neu auch wöchentlich zweimal Priština in Kosovo. Air Berlin bedient neu je zwei Flüge pro Woche Catania und Ibiza und wöchentlich einer Djerba an. Eine Vielzahl von saisonalen Destinationen wird auch diesen Sommer wieder im Liniendienst angeboten, so zum Beispiel Montreal (Air Transat), Reykjavik (Iceland Express), Rimini (Air Berlin), Funchal (XL Airways Germany) oder Olbia (EasyJet) und Ajaccio (Air France). Ebenso verdichten einige Airlines das bestehende Linienangebot um weitere Frequenzen, was Geschäftsreisen vereinfacht und Privatreisenden eine grössere Auswahl an Flugmöglichkeiten bietet, so zum Beispiel Pegasus Airlines nach Istanbul Sabhia-Gökçen und Izmir und Lufthansa nach München.

 

Im Ferienverkehr sind Dubrovnik (Kroatien), Tabarka (Tunesien), Aquaba (Jordanien) und Edinburgh (Schottland) neu im Flugangebot des EuroAirport zu finden. Über 60 Reiseveranstalter bieten im Sommer 2010 direkte Flugreisen ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an.

 

Das breite Destinations- und Flugangebot spiegelt den positiven Trend wider, der am EuroAirport seit Beginn dieses Jahres verzeichnet wird. Basierend auf diesem Angebot erwartet der EuroAirport für die Sommermonate ein moderates Wachstum der Passagierzahlen.

 

Der Sommerflugplan 2010 steht ab sofort auch als Download unter www.euroairport.com sowie neu auch unter www.fly-euroairport.com bereit.

 

 

 05.03.2010

PASSAGIERZUWACHS AM EUROAIRPORT

 

Im Februar reisten 7% mehr Fluggäste über den Flughafen im Dreiländereck als im Vorjahresmonat.

Der Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg meldet für Februar 2010 einen Passagierzuwachs von sieben Prozent auf total 245’090 Passagiere. Allein auf den Linienflügen konnten die Passagierzahlen mit einem Zuwachs von sechs Prozent auf 228'227 gesteigert werden. Zudem gab es im vergangenen Monat mit 3315 Flügen fünf Prozent mehr Bewegungen als im Vorjahresmonat.

 

 

 05.03.2010

 

JET AVIATION BAUT WEITERE STELLEN AB

 

Nachdem im Dezember vergangenen Jahres bereits 200 Stellen gestrichen wurden, baut der Flugzeugausstatter am EuroAirport nun abermals 80 Arbeitsplätze ab.

Nun trifft der erneute Stellenabbau Mitarbeitende der Verwaltung, wie Kommunikationschef Heinz Aebi bereits am 1. März 2010 bestätigte. Die Kündigungen der betroffenen Angestellten seien per Ende Februar ausgesprochen worden und würden per Ende Mai dieses Jahres wirksam. 

 

Auch dem Abbau wird Jet Aviation mit 1703 Stellen weiterhin einer der grössten Arbeitgeber des EuroAirport bleiben.

 

 

 17.02.2010

 

AIR ARABIA MAROC ÖFTERS NACH CASABLANCA

 

Ab 28. März 2010 verkehrt Air Arabia Maroc neu dreimal wöchentlich zwischen dem EuroAirport nach Casablanca, statt wie bisher nur zweimal.

 

Erst auf den Winterflugplan 2009/10 hat die Airline den Betrieb nach dem EuroAirport aufgenommen und wegen den sehr guten Auslastungszahlen ihre Flüge bereits Ende des kommenden Monats ausbauen. Neu wird auch nicht mehr am Abend geflogen, sondern passagierfreundlich mit Start und Landung in Basel-Mulhouse-Freiburg über die Mittagszeit.

 

3O 360   EAP an:  12.15 Uhr   von   Casablanca    Montag/Mittwoch/Freitag    Airbus A320-200

3O 361   EAP ab:  12.50 Uhr   nach Casablanca    Montag/Mittwoch/Freitag    Airbus A320-200

 

Die neuen Flügen können bereits unter www.airarabia.com gebucht werden.

 

 

 17.02.2010

 

BAUARBEITEN BEENDET – TERRASSE BIS APRIL GESCHLOSSEN

 

Die Ausgänge zum internationalen Transitbereich des Terminal 4 (neuer Teil auf der Schweizerseite) mit den entsprechenden Sicherheitskontrollen werden am kommenden Dienstag, 23. Februar 2010 nach einer mehrwöchigen Umbauzeit im Verlaufe des Vormittags wiedereröffnet.

 

Wegen der kalten Witterung wird hingegen die Zuschauerterrasse auf beiden Seiten des Passagierterminals bis anfangs April geschlossen bleiben, dies teilte der EuroAirport auf Anfrage unserer elsässischen Spotterkollegen von www.eapspotter-team.com mit.

 

 16.02.2010

 

WEITERER AUSBAU BEI EASYJET UND PEGASUS AIRLINES

 

Bereits ab dem 26. Juni 2010 wird EasyJet mit Pristina ab dem EuroAirport eine weitere, neue Destination anbieten. Die kosovarische Hauptstadt wird zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und samstags abgeflogen, dies übrigens neu ebenfalls auch ab Genève.

 

Die Flüge ab dem EuroAirport sind wir folgt geplant:

DO EZS 1197 EAP ab: 06.50 Uhr PRN an: 09.00 Uhr 01.07.2010 - 09.09.2010
EZS 1198 PRN ab: 09.40 Uhr EAP an: 11.50 Uhr
EZS 1197 EAP ab: 16.15 Uhr PRN an: 18.25 Uhr 16.09.2010 - 28.10.2010
EZS 1198 PRN ab: 19.05 Uhr EAP an: 22.15 Uhr
SA EZS 1197 EAP ab: 17.40 Uhr PRN an: 19.50 Uhr 26.06.2010  - 30.10.2010
EZS 1198 PRN ab: 20.30 Uhr EAP an: 22.40 Uhr

   

Ebenfalls ausbauen wird die türkische Pegasus Airlines ihre Flüge zwischen ihrem Hub am Flughafen von Istanbul-Sabhia-Gökçen und dem EuroAirport. Die bisher fünfmal pro Woche geflogene Verbindung wird ab 1. Juli 2010 täglich durchgeführt, also neu auch dienstags und samstags.

 

 10.02.2010

 

STELLENABBAU BEI LUFTHANSA TECHNIK SWITZERLAND

 

Obwohl noch Mitte des vergangenen Jahres bekräftigt wurde, das Lufthansa Technik Switzerland die Anzahl Stellen trotz Wirtschaftskrise  weiter ausbauen würde,  scheint nun das Gegenteil  einzutreten, denn das Unternehmen plant den Abbau von 95 der insgesamt 450 Arbeitsplätze am EuroAirport.

 

Weil das Unternehmen hauptsächlich für den Unterhalt von Regional- und VIP-Flugzeuge zuständig ist, spürt sie nun die Krise besonders stark. Insbesondere die kleinen 50plätzigen Regionalflugzeuge wie Saab 2000, Embraer 135/145 und Canadair RJ100/200 werden in Europa aus wirtschaftlichen Gründen immer weniger eingesetzt. Genau dies ist jedoch der Schwer- punkt der Aktivitäten der Lufthansa Technik Switzerland, bei der noch viele auf diese Typen spezialisierten Mitarbeiter der ehemaligen Crossair beschäftigt sind.

 

Ob die Arbeitsplätze an andere Standorte des Lufthansa-Konzerns verlegt werden, ob auch unbezahlten Ferientage oder Kurzarbeit in Frage kommen könnten, wird derzeit noch geprüft. Wie viele Mitarbeiter tatsächlich entlassen würden, steht jedoch bis jetzt noch nicht fest.

 

 03.02.2010

 

AUSBAU DES LINIENANGEBOTS NACH DER TÜKREI IM SOMMER 2010


Der ab dem 28. März gültige Sommerflugplan 2010 bringt dem EuroAirport einen starken Ausbau der Frequenzen. So bieten Air Berlin (Belair Airlines), EasyJet, Pegasus Airlines, Sun Express, (XL Airways) und Turkish Airlines Linienflüge ab dem EuroAirport in die Türkei an. Dabei werden folgende Ziele angeboten: Adana, Antalya, Istanbul-Atatürk, Istanbul-Sabiha Gökçen sowie Izmir. Nach zwölf wöchentlichen Flügen während dem Sommerflugplan 2009, werden während dem Sommerflugplan 2010 28 wöchentliche Linienflüge ab dem EuroAirport in Richtung Türkei angeboten. Diese Zunahme entspricht einem Wachstum von 133% gegenüber dem Sommerflugplan 2009.

Via Istanbul-Sabiha Gökçen bietet Pegasus Airlines als Low-Cost Airline Umsteigemöglichkeiten an ihr türkisches Inlandnetz an. Turkish Airlines hat via ihren Heimatflughafen in Istanbul-Atatürk Anschlussflüge an ihr weltweites Streckennetz im Angebot. Dabei bestehen ab dem Sommerflugplan 2010 sehr gute Anschlüsse nach Bangkok, Kapstadt, Khartum oder auch Teheran.


Linienflugangebot Türkei Sommerflugplan 2010

 

Airline

Route

Flugtage

Belair Airlines

EuroAirport – Antalya
Antalya - EuroAirport

Dienstag

EasyJet

EuroAirport – Istanbul SAW
Istanbul SAW - EuroAirport

Täglich ausser Dienstag

Pegasus Airlines

EuroAirport – Adana via Istanbul
Adana – EuroAirport via Istanbul

Täglich ausser Dienstag / Samstag

Pegasus Airlines

EuroAirport – Antalya
Antalya - EuroAirport

Freitag

Pegasus Airlines

EuroAirport – Istanbul SAW
Istanbul SAW - EuroAirport

Täglich ausser Dienstag / Samstag

Pegasus Airlines

EuroAirport – Izmir
Izmir - EuroAirport

Dienstag, Freitag

SunExpress

EuroAirport – Antalya
Antalya - EuroAirport

Dienstag, Freitag, Sonntag

XL Airways

EuroAirport – Antalya
Antalya - EuroAirport

Dienstag, Mittwoch, Samstag

Turkish Airlines

EuroAirport – Istanbul IST
Istanbul IST - EuroAirport

Täglich

 

Desweitern planen auch zahlreiche andere Fluggesellschaften, wie Onur Air oder Sky Airlines sowie auch SunExpress weitere Charterflüge im Auftrag von diversen Reiseveranstaltern nach der Türkei.

 

 03.02.2010

 

JEAN-PIERRE LAVIELLE ZUM PRÄSIDENTEN DES GEWÄHLT

 

Jean-Pierre Lavielle, stellvertretender Präsident der Industrie- und Handelskammer Süd-Elsass Mulhouse, wurde heute einstimmig zum Präsidenten des Verwaltungsrats des Flughafens Basel-Mulhouse gewählt. Jean-Pierre Lavielle ist schon seit November 2006 Mitglied des Verwaltungsrats und tritt neu die Nachfolge von Jean-Pierre Gallo an, der seit Oktober 2006 dieses Amt innehatte.

Jean-Pierre Lavielle hat einen Doktortitel in Chemieingenieurwesen der ENSCMu von Mulhouse. Diesen Titel ergänzte er mit einem Abschluss in Management an der INSEAD-CEDEP in Fontainebleau und einem Abschluss in Industriemarketing an der IMD in Lausanne. Er verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in der chemischen Industrie, wo er in verschiedenen Positionen von hoher Verantwortung tätig war. Er  war insbesondere Generaldirektor von Sandoz und später Clariant in Hunigue, wo er zum Vorsitzenden des Vorstands berufen wurde.

Nachdem er im Jahr 2000 aus der Clariant-Gruppe in den Ruhestand ausschied, hat Jean-Pierre Lavielle weitere berufliche Ämter übernommen. Er ist insbesondere Präsident der regionalen Industrie- und Handelskammer des Elsass, Vize-Präsident der Industrie- und Handelskammer Süd-Elsass Mulhouse, Vorstandsmitglied des Wirtschafts- und Sozialrats (CESA) und Vorsitzender von dessen Kommission für wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie Präsident des Verwaltungsrats der ENSCMu.
Bei seiner Wahl teilte der neue Präsident seine Absicht mit, die Arbeit seiner Vorgänger für die Entwicklung des Flughafens, des zweitgrössten Arbeitgebers im Departement Haut-Rhin, und für den Erhalt seiner Standortvorteile fortzusetzen. Zudem bekräftigte er seinen Willen, eine harmonische Zusammenarbeit mit Eduard Belser weiterzuführen, der nun bereits seit Juli 2002 Vize-Präsident des Verwaltungsrats ist.
Vize-Präsident Eduard Belser wünschte dem neuen Präsidenten Jean-Pierre Lavielle viel Erfolg und würdigte seinen Vorgänger Jean-Pierre Gallo, der sich im Laufe seiner Amtszeit mit ganzer Kraft für die Erweiterung der Zone 6 bis, für die Schaffung eines Ausbildungszentrums für Luftfahrtberufe und für das Projekt der Eisenbahnverbindung eingesetzt hat.

 

 03.02.2010

 

LUFTFRACHT NACH LIBYEN

 

Anfangs 2010 wurden nach längerer Zeit wieder zwei Charterfrachter mit Bestimmung Tripolis in Libyen abgefertigt, wobei die geladene Fracht unterschiedlicher nicht sein könnte.

Mit einer Airbus A310-300F der türkischen ULS Cargo wurden am 31. Januar 2010 rund 30 Tonnen pharmazeutische Produkte der Roche nach dem Wüstenstaat geliefert, während zwei Tage später im Auftrag der französischen Alstom Power Systems SA eine rund 80 Tonnen schwere Gasturbinen und die dazugehörenden Ersatzteile mit einer Antonov 124 der Antonov Design Bureau ausgeflogen wurden.

Speziell der Flug mit der Antonov 124 war von vielen unvorhergesehenen Schwierigkeiten begleitet und fand erst nach rund zweiwöchiger Verspätung statt. Zuerst sollte die Landung mit einer Maschine der Libyan Air Cargo verladen werden, doch verweigerten die französischen Zivilluftfahrtsbehörden (DGAC) der Maschine wegen angeblichen Sicherheitsmängel die Landung am EuroAirport und auch der Einsatz einer Antonov 124 des 224th Transport Unit der russischen Luftwaffe lies sich einige Tage später leider nicht realisieren.

 

 03.02.2010

 

WENIG ERFOLGREICHE FLÜGE NACH POPARD-TATRY

 

Im Gegensatz zu den viermal wöchentlich durchgeführten Flügen der Danube Wings zwischen dem EuroAirport und Bratislava konnte der erst am 05. Dezember des vergangenen Jahres eingeführte saisonale Samstagskurs von und nach Popard-Tatry den Erwartungen nicht entsprechend und wird bereits per 13. Februar 2010 (statt wie vorgesehen 27. März 2010) wieder eingestellt.

 

 03.02.2010

 

AD HOC-FLÜGE MIT AIR ITALY NACH DER FRANZÖSISCHEN KARIBIK

 

Im Auftrag von Costa Croisières flog Air Italy mitte Januar 2010 erstmals ab dem EuroAirport einen Anschlussflug für einen Karikbik-Kreuzfahrt von und nach Point-à-Pitre.

Im Einsatz gelangten auf dem Hinflug eine Boeing 767-200 und auf dem Rückrückflug sogar eine grössere Boeing 767-300, beides Erstlandungen am EuroAirport. Pech hatte zudem letztere, konnte doch der Ferry-Flug nach Milano-Malpensa wegen einen technischen Problem erst nach einem Aufenthalt am EuroAirport von mehr als einem Tag am Montag, 1. Februar 2010 erfolgen, dies nachdem sogar aus Milano kommend extra Mechaniker der Airline eingetroffen waren.

 

 03.02.2010

 

HELLO AUCH 2010 MIT CHARTERKETTEN AB DEM EuroAirport

 

Erste Sichtungen von Reiseprospekten für die Sommersaison 2010 (IST Coop-Reisen, Starter Voyages und Universal Flugreisen) haben glücklicherweise  erste Befürchtungen widerlegt, dass Hello keine Charterketten mehr ab dem EuroAirport durchführen wird. Bisher haben wir die folgenden Flüge im Auftrag der obengenannten Unternehmen ab dem EuroAirport gefunden. 

Montag: Heraklion 05.07 bis 20.08.2010
Dienstag: Varna 08.06.bis 21.09.2010
Samstag: Korfu  15.05 bis 16.10.2010
Sonntag: Heraklion 05.09 bis 24.10.2010
Palma 06.06 bis 10.10.2010

 

Selbstverständlich wäre es erfreulich, wenn es Hello gelingen würde noch ein paar Charterketten mehr , auch ab dem EuroAirport, für sich zu gewinnen.

 

 21.01.2010

 

AIGLE AZUR BAUT ALGERIEN-ANGEBOT AUS

 

Mit Beginn des Sommerflugplan 2010 wird Aigle Azur ihr Angebot an Algerien-Flüge ab dem EuroAirport weiter ausbauen und neu auch wöchentlich nach Oran fliegen.

 

Dieser neue Flug wird donnerstags nach dem folgenden Flugplan durchgeführt:

ZI 786 Oran ab: 11.45 Uhr EuroAirport an: 15.10 Uhr Donnerstag Airbus A320
ZI 785 EuroAirport ab: 16.10 Uhr Oran an: 17.35 Uhr Donnerstag Airbus A320

 

Somit wird die französische Gesellschaft fünfmal wöchentlich zwischen dem EuroAirport und Algerien verkehren, dies montags und freitags nach Constantine, mittwochs nach Setif, samstags nach Algier und jetzt neu donnerstags nach Oran.

 

Weiterhin wird auch Air Algérie den EuroAirport anfliegen, dies ganzjährig jeden Sonntag von und nach Constantine sowie saisonmässig einmal pro Woche nach Annaba. Der zusätzliche, zweite wöchentliche Flug nach Constantine soll zudem ebenfalls wie in den vergangenen Jahren wieder während der Sommersaison durchgeführt werden.

 

 21.01.2010

 

DIREKTFLUG NACH TABARKA

 

Der Tunesien-Spezialist Xenotours bietet in diesem Jahr erstmals einen Direktflug ab dem EuroAirport nach Tabarka an. Geflogen wird diese traditionelle Herbstdestinationen vom 11. September bis zum 23. Oktober 2010 jeden Samstag mit einer Embraer 170 der Air France -Tochtergesellschaft Régional Airlines.

 

Dieser neue Flug ist ein Zusatzangebot zum bewährten, ebenfalls exklusiven Direktflug ab Bern-Belp, der auch in diesem Jahr wieder mit einer Dah-8-Q400 der Skywork Airlines durchgeführt wird.

 

 17.01.2010

 

AMAC AEROSPACE LIEFERT ERSTER UMGEBAUTER AIRBUS A320 AUS

 

Mit der Auslieferung des ersten Airbus 320-200CJ erreichte AMAC Aerospace einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Das hochwertig umgebaute Flugzeug wurde am vergangenen Samstag, 16. Januar 2010 an ein Staatsoberhaupt aus dem Mittleren Osten ausgeliefert.

 

Das Flugzeug ist mit allen für ein VIP-Flugzeug gängigen Besonderheiten ausgestattet. Dazu zählen 48 komfortable Sitzplätze, ein Schlafzimmer mit Dusche, ein Audio- und Videosysteme der neusten Generation mit Wireless LAN und Satellitenkommunikation. Der gesamte Umbau der Airbus 320-200 zum Corporate Jet dauerte neun Monate. Die Arbeiten am EuroAirport konnten zeitgerecht und zur vollen Zufriedenheit des Kunden abgeschlossen werden. Der Kunde hat zudem ergänzend einen Unterhaltsvertrag mit AMAC Aerospace unterzeichnet.

 

Mit dem Umbau eines Airbus 319CJ hat AMAC Aerospace bereits unmittelbar nach der Auslieferung des Airbus 320-200CJ ein weiteres Grossprojekt in Angriff genommen. Auch diese Maschine ist für einen staatlichen Kunden im Mittleren Osten vorgesehen.

 

 17.01.2010

 

SUPER CONNIE BLEIBT WEGEN GROSSEN REPARATURARBEITEN 2010 AM BODEN

 

Schweren Herzens hat sich der SCFA-Vorstand entschlossen, die Super Connie 2010 am Boden zu lassen. Der Grund liegt in einer umfangreichen Korrosions-Reparatur an den Flügeln, deren Ausmass erst bei der im vergangenen Dezember erfolgten Jahres- und Korrosionskontrolle zum Vorschein kam. Doch die SCFA-Mitglieder können 2010 trotzdem abheben, denn die Douglas DC-3 HB-IRJ steht ihnen für Flüge zur Verfügung, unter anderem auch zu Destinationen, welche mit der Connie bereits geplant waren.

Obwohl als Verein organisiert, muss die SCFA wie eine kleine Fluggesellschaft geführt werden – unter anderem aber mit der wichtigen Ausnahme, dass jegliche Mithilfe/Arbeit freiwillig und ohne Entgelt geleistet wird. Bezüglich Flugzeugunterhalt und Flugbetrieb legt der SCFA-Vorstand wert darauf, dass die Super Connie wie ein modernes Verkehrsflugzeug derselben Kategorie betrieben und unterhalten wird. Vor allem im Bereich Wartung werden keine Kompromisse eingegangen: Es wird repariert, was repariert werden muss. Damit führen wir die in den vergangenen sechs Betriebsjahren gelebte Sicherheitskultur konsequent weiter.

 

Korrosion am Flügelhinterholm

Bei der jährlichen Grosskontrolle im Hangar in Lahr hat sich vergangenen Dezember gezeigt, dass am sogenannten „Cap“ der Flügelhinterholme, insbesondere am rechten Flügel, die Korrosion fortgeschritten ist. Das ist bei einem Flugzeug, das bald 55 Jahre alt ist, nichts Aussergewöhnliches. Korrosion findet man praktisch bei allen Flugzeugen, auch bei solchen, die erst wenige Jahre im Betrieb sind.

Das SCFA-Unterhaltsteam hat nun durch mehrere Fachleute den Umfang der Korrosion abklären lassen und sich Vorschläge zur Behandlung des Schadens unterbreiten lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es am effizientesten und am praktikabelsten ist, den „Cap“ beider Flügelholme vollständig zu ersetzen. Dafür müssen Teile des Flügels der Connie abmontiert werden. Dass diese Reparatur sehr zeitaufwendig ist, erklärt sich von selbst. Die Fachleute rechnen mit einem Aufwand von gegen 5000 Mannstunden.

 

Kurz-Flugsaison ist zu teuer

Bei einem optimalen Verlauf wäre die Reparatur innert sechs Monaten erledigt. Doch wenn die Connie erst im August 2010 abheben könnte, käme der anschliessende nur zwei- bis dreimonatige Flugbetrieb aufgrund der hohen Fixkosten, unter anderem für Pilotenschulung, Versicherung und Unterhalt, viel zu teuer. Deshalb hat sich der SCFA-Vorstand nach eingehender Diskussion und schweren Herzens entschlossen, die Connie erst im Frühling 2011 wieder zu fliegen.

 

Investition in die Zukunft der Connie

Die umfassende Korrosionsbehandlung kommt auf rund eine halbe Million Schweizer Franken zu stehen, da nicht alle Arbeiten der Spezialisten im Frondienst erledigt werden können. Diese enorme Summe übersteigt die derzeitigen Möglichkeiten des Vereins. Deshalb werden 2010 auch neue Sponsoren gesucht. Diese können darauf zählen, dass sie eine Investition in die Zukunft der Super Connie tätigen. Denn nach dieser Korrosionsbehandlung und mit den vier gewechselten Motoren wird sie für weitere Jahre vielen Freunden der legendären Kolbenmotorfliegerei nicht nur am Boden, sondern in ihrem liebsten Element, der Luft, grosse Freude bereiten.

 

 17.01.2010

 

SCHNEE BEHINDERT FLUGVERKEHR AM EuroAirport

 

Am 13. Januar 2010 behinderten Schneefälle den Luftverkehr auch auf dem EuroAirport. Dieser mussten von 07.15 Uhr bis 09.45 Uhr geschlossen werden, da mit zu schwacher Bremswirkung bei Landungen gerechnet werden musste.

 

Zu den insgesamt 26 Flugzeugen, die deswegen nicht am EuroAirport landen konnten, kamen noch weitere neun Annullierungen hinzu, dies jedoch wegen eines Streiks in Frankreich.

 

 14.01.2010

 

2009: EIN SCHWIERIGES JAHR FÜR DEN EuroAirport

Mit 3,85 Millionen Passagieren verzeichnet der EuroAirport 2009 gegenüber dem Vorjahr (4,26 Millionen) einen Rückgang von 9,6 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen (Starts und Landungen) sank um deren 7,6 Prozent.

Trotz dieses Rückgangs, der eine Verringerung des Angebots aufgrund der Wirtschaftskrise und der generellen Situation im Flugverkehr widerspiegelt, hat der EuroAirport 2009 eine Anzahl von neuen Destinationen angeboten: Casablanca mit Air Arabia Maroc, Amsterdam, Ajaccio und Calvi mit Air France, Rimini mit Air Berlin, La Romana und Porlamar mit Air Méditerranée, Bratislava und Poprad Tatry mit Danube Wings, Bordeaux mit EasyJet, Mombasa mit Monarch,  Adana, Istanbul und Izmir mit Pegasus Airlines.

Parallel zur Entwicklung der Weltwirtschaft gingen die gesamten Frachtaktivitäten bis August 2009 um rund 20 bis 24 Prozent zurück. Mit der Rückkehr von Malaysia Airlines und der Stabilisierung der Express-Fracht seit dem vergangenen September zog das Frachtgeschäft wieder an, um Ende des Jahres einen Wert von 84‘000 Tonnen zu erreichen (minus 16 Prozent).

Die wichtigsten Entwicklungen des Jahrs 2009

Umsetzung des Schengener Abkommens Ende März 2009, so dass nun rund dreiviertel aller Passagiere von den vereinfachten Kontrollverfahren profitieren können.

Öffnung der Flughafenterrassen im Juni 2009 mit 600 m² Fläche mit Blick auf das Vorfeld und einem Terrassen-Restaurant.

Unterzeichnung eines Vertrags mit Eurohotel SA, einer von den Gruppen Canonica und Steiner gegründeten Gesellschaft für die Konzeption, den Bau und den Betrieb eines Hotels mit rund 200 Zimmer in unmittelbarer Nähe des Passagierterminals.

Beginn der Arbeiten der Firma AMAC Aérospace zur Errichtung eines zweiten Hangars in der Zone 6bis.
Fortschritte bei der geplanten Schienenanbindung mit konkreten Finanzierungszusagen durch Frankreich, der Schweiz und Deutschland.

Konkretisierung mehrerer Projekte im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung, wie Lärmschutz für Anrainer (Lärmschutzkataster „PGS“),  Gestaltung von rund 32 Hektaren Freifläche in der Zone 6bis sowie die Inbetriebnahme eines neuen Abfallzentrums und die Optimierung der nächtlichen Vorfeldbeleuchtung ausserhalb der Betriebszeiten.

Neuerungen für das Jahr 2010

Im laufenden Jahr freut sich der EuroAirport insbesondere auf die für Ende März angekündigte Stationierung eines zweiten Flugzeugs der Air Berlin sowie des fünften Flugzeugs der EasyJet-Basis im Juni. Ausserdem wird das Flugangebot des EuroAirport ab Sommer 2010 um die folgenden zehn Destinationen erweitert:

-   Ajaccio , Nantes , Split , Thessaloniki mit EasyJet

-  Heviz-Balaton in Ungarn sowie Venedig mit Danube Wings

-  Tel Aviv mit Israir Airlines

-  Catania und Ibiza mit Air Berlin

-  Oran in Algerien mit Aigle Azur

Zudem soll die Anzahl der Flüge in die Türkei (Pegasus Airlines) sowie innerhalb Frankreichs (diverse) erhöht werden.

Für 2010 rechnet der EuroAirport mit einem Anstieg des Passagierverkehrs um 5% und einem leichten Wachstum der Frachtaktivitäten. Die Planung für das Jahr 2010 umfasst die Renovierung des alten Flughafengebäudes (Hallen 2 und 3) sowie die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung der Hauptpiste im Jahr 2011. Um sein Serviceangebot weiter zu verbessern und seine zukünftige Entwicklung zu sichern, treibt der EuroAirport zwei entscheidende Projekte voran: den Bau eines Hotelkomplexes in unmittelbarer Nähe des Passagierterminals und die Anbindung ans Schienennetz.

Auch in Zukunft wird der EuroAirport diese Ziele, die einer kontinuierlichen Verbesserung des Angebots dienen, im engen Dialog mit den Anrainern verfolgen und die Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern verstärken. 

Passagierverkehr: Von 3,85 Millionen Passagieren reisten 72 Prozent (3,5 Millionen) mit Linienflügen (plus 18 Prozent gegenüber 2008). Bei den Charterflügen (Nichtlinienflügen) setzte sich der Rückgang fort (minus 21%).

Frachtverkehr: 2009 belief sich das Frachtgeschäft auf insgesamt knapp über 84‘000 Tonnen, was einen Rückgang vom 16 Prozent bedeutet. Das Vollfrachtgeschäft ist um 51 Prozent auf knapp über 5‘000 Tonnen zurückgegangen, der Luftfrachtersatzverkehr um 14 Prozent auf knapp über 53‘000 Tonnen. Erstmals ging auch die Expressfracht ging um 8 Prozent auf etwas mehr als 26‘000 Tonnen zurück.