© Copyright World Air News  Last Update 17.12.2008

 

  DOWN

EuroAirport  2 0 0 8

 17.12.2008

 

OPTIMIERUNGEN WERDEN GEPRÜFT

 

Der Betrieb des Instrumentenlandesystems auf der Südpiste des EuroAirport entspricht der Vereinbarung zwischen den Luftfahrtbehörden der Schweiz und Frankreichs. Dieses Ergebnis haben zwei Überprüfungen des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) bei der zuständigen französischen Flugsicherung ergeben. Dennoch wird das BAZL mit den französischen Behörden prüfen, ob sich der Anteil der Südanflüge durch diverse Optimierungen nochmals verringern lässt.

Seit gut einem Jahr ist auf dem Flughafen ein Instrumentenlandesystem (ILS) für die Südpiste 33 (vormals 34) in Betrieb.  Durch die genaue Führung der Flugzeuge im Endanflug erhöht ein ILS generell die Sicherheit. Auf dem EuroAirport erfolgen die meisten  Landungen aus Richtung Norden. Südanflüge sind dann erforderlich, wenn der Nordwind die kritische Stärke für Landungen von Norden her überschreitet.

Die Benutzung des ILS 33 ist in einem Abkommen zwischen dem BAZL und den für die Abwicklung des Verkehrs zuständigen französischen Behörden festgeschrieben. Gestützt auf internationale Empfehlungen dürfen die Anflüge erst aus südlicher Richtung erfolgen, wenn der durchschnittliche Rückenwind mehr als 5 Knoten beträgt. Bei dieser Windstärke können Böenspitzen von bis zu zehn Knoten auftreten. Weiter enthält die Vereinbarung Obergrenzen für den Anteil der Südanflüge. Liegen die Südlandungen am Ende eines Jahres über acht Prozent, haben die beiden Luftfahrtbehörden eine  Analyse der Gründe vorzunehmen. Wird pro Kalenderjahr der Wert von zehn Prozent überschritten, müssen die Luftfahrtbehörden Gespräche aufnehmen, um Massnahmen zu treffen, die den Anteil der Südlandungen wieder unter diese Marke bringen.

Das BAZL hat im laufenden Jahr zweimal direkt bei der französischen Flugsicherung nachgeprüft, ob sie das Abkommen zur Benutzung des ILS 33 einhält. Sowohl die Kontrolle im Mai als auch diejenige im November ergaben, dass die Flugsicherung die Vereinbarung korrekt umsetzt. Die Fluglotsen liessen keine Südlandungen ohne die erforderliche Windstärke durchführen. Auch wenn die Südanflüge Ende Jahr aller Voraussicht nach über acht Prozent, jedoch nicht über zehn Prozent liegen werden, will sich das BAZL nicht mit einer alleinigen Analyse der Gründe begnügen, wie dies laut Vereinbarung vorgesehen wäre. Das Amt hat die französischen Behörden kontaktiert und will an einem Treffen zu Beginn des kommenden Jahres mögliche technische und operationelle Massnahmen prüfen, welche die Südanflüge optimieren und deren Anteil am Verkehr auf den EuroAirport noch reduzieren könnten. Dem Amt ist es ein Anliegen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Anteil der Südlandungen so gering wie möglich zu halten. Das BAZL hatte der Einführung des ILS aus Sicherheitsgründen zwar zugestimmt, gegenüber den federführenden französischen Behörden von Anfang klar festgehalten, dass die Südanflüge von den Wetterentwicklungen abgesehen nicht zunehmen dürfen. Das Amt erwartet auch, dass allfällige Verbesserungen bei der Nutzung des ILS 33 umgehend in den Betriebsablauf auf dem EuroAirport einfliessen.

 

 17.12.2008

 

GEBÜHRENERHÖHUNG AM EuroAirport ZURÜCKGENOMMEN

 

Anlässlich seiner Sitzung vom 12. Dezember 2008 hat der Verwaltungsrat des EuroAirport auf den Druck der ‚User’s Group’ des Flughafens reagiert und praktisch sämtliche auf den 1.April 2009 geplanten Gebührenerhöhungen ausgesetzt.

Neben Fluggesellschaften wie Swiss International Air Lines oder EasyJet hatten auch die Abfertigungsgesellschaften und Mieter am EuroAirport gegen diese, wegen der weltweit schlechten  Wirtschaftslage nicht akzeptierbaren Erhöhungen der Gebühren protestiert und mit dem Abzug von auf dem Flughafen stationierten Flugzeugen gedroht.

Laut dem neuen, nun auf den 1. April 2009, gültigen Tarif verbleiben nun einzig noch die Erhöhungen der Transportkosten bei den Bus- und Shuttle-Verkehren auf dem Vorfeld sowie die Neueinteilung aller Flugzeuge in fünf  Lärmkategorien, welche allerdings nur alten und lärmintensiven Typen Nachteile bringen wird.

 

 10.12.2008

 

ANTWORT DES LANDRAT DES KANTONS BASEL-LANDSCHAFT

 

Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft beantwortete vor wenigen Tagen eine Schriftliche Anfrage von Herr Siro Imber, datiert  vom 5. Juni dieses Jahres betreffend der ‚Nutzung der Ost-West-Piste am EuroAirport’.

Hier wird festgehalten, dass sich seit der Inbetriebnahme der um 220 Meter verlängerten Piste auf 1820 Meter im Jahr 2001 der Luftverkehr in unvorhersehbarer Weise verändert hat. Die Pistenverlängerung wurde auf Grund der damaligen Businesspläne der Crossair erstellt, welche mit ihren Flugzeugen auf Jahre hinaus einen wesentlichen Anteil (20 bis 25 Prozent) an der Benutzung der Ost-West-Piste generieren sollte. Heute werden am EuroAirport komplett andere Flugzeugtypen (hauptsächlich Boeing 737 und Airbus der A320-Familie) eingesetzt. Dies verdeutlichen auch die Passagier- und Bewegungs- zahlen zwischen 2000 und 2007 (13 Prozent mehr Passagiere bei 32 Prozent weniger Bewegungen).

Die heute am EuroAirport meisteingesetzten Flugzeuge benötigen für ihr übliches Einsatzgebiet eine Pistenlänge von mindestens 2400 Metern, so dass eine Benutzung der Ost-West-Piste schon aus Sicherheitsgründen schwer durchzusetzen ist. Ebenfalls ist zu beachten, dass rund 1000 Meter nach Pistenende sich die Hügel von Blotzheim erheben, was eine Steigleistung von 8,5 Prozent gegenüber den Normwerten von 3,5 Prozent erfordert. Dazu sind wegen diesen natürlichen Hindernissen kaum Westlandungen möglich.

Auf Grund des Flugzeugmixes würde nur eine Verlängerung um 600 Meter Sinn machen, was allerdings wegen des Hügel im West und den Zufahrtsstrassen im Osten kaum eine Nutzen bringen würde. Zudem muss erwähnt werden, dass die Ost-West-Piste seit der Existenz des Flughafens Basel-Mulhouse als Sekundärpiste definiert war und dies auch bleibe.

Trotzdem soll die Direktion des EuroAirports noch im ersten Quartal des Jahres 2009 ein Anreizsystem für die Landungen und Starts von der Piste 26 erarbeiten. In diesem Fall denkt man an die zahlreichen leichten Turboprop-Maschinen, wie Bombardier Dash-8, ATR-42 oder Beech 1900, welche derzeit auch sehr zahlreich im regulären Verkehr von und nach dem EuroAirport eingesetzt werden. Mit diesem Anreizsystem könnten sicherlich die operationellen Voraussetzungen für die vermehrte Benutzung der Ost-West-Piste geschaffen werden, dies wenigstens für leichtere und kleinere Regionalflugzeuge.

 

 07.12.2008

 

NACHFRAGESCHWÄCHE

 

Die derzeitige weltweite Krise zwingt auch Swiss International Air Lines ihre Flugangebot ab dem EuroAirport der aktuellen Situation anzupassen.

Aus diesem Grund werden nach den Feiertagen die Frequenzen nach Belgrad, Budapest und Prag bis Ende der Winterflugplanperiode 2008/09 leicht zurückgefahren. Neu werden Belgrad nur noch einmal, Budapest dreimal und Prag fünfmal pro Woche angeflogen, was insgesamt einer Reduktion um vier wöchentliche Flüge entspricht. Ebenfalls bereits haben Austrian Airlines und British Airways einige schwach gebuchte Kurse zwischen dem EuroAirport und Wien, beziehungsweise London-Heathrow gestrichen. Dies betrifft hauptsächlich Flüge an Wochenenden (Samstag) sowie während den Feiertagen und im kommenden Januar.    

 

 07.12.2008

 

MASSIVE GEBÜHRENERHÖHUNGEN AM EuroAirport

 

Ab dem 1. April 2009 sollen die Gebühren am EuroAirport erheblich erhöht werden. So werden sie Passagiergebühren um durchschnittlich rund 1,8 Prozent angehoben, die Parkinggebühren sogar um ganze zwei Prozent. Die Landetaxen werden zudem neu nach fünf verschiedenen Lärmkategorien ermittelt, wobei es auch hier zu Erhöhung um rund zwei Prozent kommt.

Erhöht werden auch die Umschlagskosten für Luft- und Camionfracht sowie die Luftfrachttaxen. Abgeschafft wird zudem die Reduktion der Landetaxen für Vollfrachter, was doch sehr erstaunlich ist, hat sich doch der EuroAirport den Ausbau des Frachtflugverkehrs für die lokale Kundschaft als Ziel für die kommenden Jahre gesetzt.

Die Kosten für den Bus- und Shuttleverkehr auf dem Tarmac sowie für die Benützung von terminalnahen Parkingpositionen mit Fluggastbücken sollen ebenfalls angehoben werden.

Bereits sollen gegenüber diesen Massnahmen seitens der Fluggesellschaften erhebliche Einwände entstanden sein. EasyJet und Swiss International Air Lines sehen eine weitere positive Entwicklung ihrer Dienstleistungen am Flughafen gefährdet, würden doch je nach Fluggesellschaft pro Jahr zusätzliche Kosten in einem mittleren, sechsstelligen Schweizerfranken Betrag entstehen.

 

 07.12.2008

 

VERKEHR IM NOVEMBER EINGEBROCHEN

 

Wie erwartet ist der Passagierverkehr am EuroAirport im November gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent zurückgegangen.

Die Gründe sind dabei leicht auszumachen; der weltweite Nachfragerückgang mit den dazu notwenigen Anpassungen der Flugfrequenzen (Air Berlin, British Airways, Cimber Air, EasyJet) sowie die temporäre Einstellung aller Ryanair-Flüge ab dem EuroAirport während sechs Wochen von anfangs November bis mitte Dezember 2008, was sechzehn wöchentlichen Rotationen und rund 30'000 Passagiere entspricht. Insgesamt wurden am EuroAirport im November 255'434 Passagieren (gegenüber 283'453 im Vorjahr), wobei der Jahresdurchschnitt immer noch ein kleines Plus von einem Prozent ausweist. Ebenfalls im Verlust ist der Frachtverkehr, insbesondere  der Expressverkehr, welcher einen noch nie verzeichneten Verlust von 266 Tonnen (ebenfalls zehn Prozent) hinnehmen musste. 

 

 07.12.2008

 

BELAIR AIRLINES STATIONIERT FLUGZEUG AM EuroAirport

 

Im kommenden Sommerflugplan 2009 wird Air Berlin ihre Ferienflüge ab dem EuroAirport im ähnlichen Volumen wie 2008 durchführen. Ausgebaut werden soll jedoch das Flugangebot nach Ägypten und der Türkei.

Fest auf dem EuroAirport wird dabei eine Airbus A320-200 der Belair Airlines stationiert werden. Diese ersetzt auf anfangs Frühjahr 2009 bekanntlich ihre drei Boeing (zwei Boeing 757-200 und eine Boeing 767-300) durch sechs Airbus A320-200. Mit diesen in der Schweiz eingetragenen Maschinen können somit ohne Probleme auch Ziele ausserhalb der Europäischen Union angeflogen werden, ab dem EuroAirport sind dies Destinationen in Ägypten, Tunesien und der Türkei. Weiterhin werden auch zahlreiche Flüge mit Boeing 737-700 und -800 der Muttergesellschaft Air Berlin durchgeführt.

 

 07.12.2008

 

NEUE VERBINDUNG NACH MAROKKO?

 

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer von Mulhouse sowie einigen lokalen Reiseunternehmern soll ab dem kommenden Sommerflugplan 2009 eine zweimal wöchentliche Direktverbindung nach dem marokkanischen Fès zustande kommen. Wer diese diese Flüge durchführen soll, ist derzeit allerdings noch unklar, doch sollen bereits entsprechende Verhandlungen mit möglichen Fluggesellschaften geführt worden sein. 

 

 28.11.2008

 

HANGARERWEITERUNG ABGESCHLOSSEN

 

Jet Aviation Basel weihte vor wenigen Tagen den neuerstellten, definitiven 3’300 m2 grossen Anbau des Hangars 1A am EuroAirport ein. Es handelt sich dabei um den früher von Balair genutzten Hangar, der in den vergangenen Jahren nur über einen temporären, provisorischen Anbau verfügte.

Mitte November 2008 wurde der rund sechs Millionen Schweizerfranken teure Anbau des Hangars 1A eröffnet, welcher in nur sieben Monaten fertig gestellt wurde. Der Hangar 1A ist die Erweiterung des bisherigen Hangars und liegt am Westende der Hangarreihe von Jet Aviation Basel. Er bietet Platz für die gesamte Produktionslinie der Innenausstattungen von Flugzeugen der Typen Dassault Falcon 2000, 900 und 7X.

Durch den Anbau kann die Anzahl der am EuroAirport auszustattenden Dassault Falcons erhöht und weiterer notwendiger Platz für andere Wartungskapazitäten in den bisherigen Hangars geschaffen werden. 

Jet Aviation Basel wird bis Ende dieses Jahres allein am EuroAirport mehr als 2000 Personen beschäftigen und über eine gesamte Hangarfläche von 81'300 m2 verfügen.

 

 28.11.2008

 

ERSTER HANGAR IN BETRIEB GENOMMEN

 

AMAC Aerospace konnte im Verlaufe des vergangenen Monats ihre ersten Dienstleistungen aufnehmen und mit des Um- und Ausbauarbeiten an einer Airbus A320-200 eines Kunden aus dem Mittleren Osten beginnen. Zudem konnten bereits weitere Aufträgen und „Letters of Indent“ für Completion- und Wartungsarbeiten unterzeichnet werden.

In einer ersten Bauphase wurde seit Ende März 2008 ein Doppelhangar mit einer Fläche von rund 4'200 m2, Werkstätten und Büros sowie ein rund 20'000 m2 grosser Tarmac-Bereich geschaffen. In einer zweiten Phase hat nun auch der Bau eines Widebody-Hangars mit einer Grundfläche von 8'400 m2 und weiteren Werkstätten und Büros begonnen. Diese Arbeiten sollen bis Mitte 2009 dauern.

AMAC Aerospace wurde Ende Oktober 2008 durch das BAZL auditiert und auch als EASA-Part 145-Wartungsbetrieb zertifiziert. Der Personalbestand ist auf 100 Personen gestiegen und soll bis Ende 2009 auf mehr als 250 Mitarbeiter ausgebaut werden.

 

 02.11.2008

 

ZUSCHAUERTERRASSE BALD OFFEN?

 

Endlich scheint Bewegung betreffend einer Öffnung der Zuschauerterrasse am EuroAirport gekommen zu sein. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass man mit den Behörden an einer Lösung des Problems arbeite und auf der französischen Seite drei Muster für eine erhöhte Glasabschrankung der Terrasse installiere.

Diese Bemühungen scheinen nun erfolgreich verlaufen zu sein, so dass man jetzt tatsächlich von einer Eröffnung der seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 geschlossenen Terrasse auf den Sommerflugplan 2009 redet. Dies kommt auch in einer Bauausschreibung betreffend‚ der Erneuerung und Erhöhung der bisherigen Fensterfront zur Neueröffnung der Zuschauerterrasse am EuroAirport’ zum tragen, die zeitgleich am 29. Oktober 2009 in der ‚L’Alsace’ und dem Kantonsblatt Basel-Stadt’ erschienen ist. Als Zeitraum für die Arbeiten werden zwei Monate ab Beginn des Monats Februar 2009 genannt. Ebenfalls ist es kein Geheimnis, dass die Flughafendirektion das Restaurant in der 5. Etage über die eventuelle Einrichtung eines Garten- und Terrassenrestaurant befragt hat.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass nicht wieder politisch motivierte Überlegungen diesen Ideen einen weiteren Strich durch die Rechnung machen und endlich die Terrasse von der Bevölkerung genutzt werden kann.

 

 02.11.2008

 

PILGERFLÜGE NACH SAUDI ARABIEN

 

Auch während der in diesen Tagen beginnenden Pilgersaison der Muslime nach den heiligen Städten von Mekka wird es auch wieder zu Sonderflügen ab dem EuroAirport kommen.

Bisher sind Flüge von Air Mediterranée und Turkish Airlines bekannt, welche ab übernächster Woche stattfinden sollen. Es ist zu erwarten, dass die meisten Flüge mit Airbus A320 und Boeing 737-800 durchgeführt werden, doch liegen die genauen Flugpläne und Abflugzeiten noch nicht definitiv vor.

 

 28.10.2008

 

FRACHTFLÜGE MIT SERENITY WINGS?

 

Bereits seit über zwei Jahren arbeitet der frühere Crossair-Flugkapitan Marc Muller an der Gründung einer neuen, elsässischen Frachtfluggesellschaft, die ab dem EuroAirport mehrere Langstreckenziele bedienen möchte.

Nachdem es in den vergangenen Monaten um das Projekt ruhig geworden ist, wurde nun bekannt, dass Serenity Wings, so der Name der Gesellschaft, mit der amerikanischen World Airways ein Leasingabkommen über eine Boeing 747-400F angeschlossen habe, welche im Wet-Lease-Auftrag ab dem EuroAirport dreimal pro Woche in die USA und zweimal nach Tel Aviv operieren soll. Zudem würden bereits  Pläne für den Einsatz einer MD-11F nach dem Fernen Osten, vornehmlich in die Volksrepublik China bestehen.

Das bisher einzig ‚Greifbare’ am ganzen Projekt ist momentan eine praktisch nichts aussagende Homepage (www.serenity-wings.eu), auf der wenigstens die Zeichnung einer Boeing 747-400 zu sehen ist. Ob die Airline tatsächlich, wie geplant Mitte des kommenden Monats erstmals abheben wird, werden wohl die nächsten Wochen zeigen. Auf alle Fälle darf man wieder einmal gespannt die Entwicklung einer weiteren Neugründung verfolgen...

 

 28.10.2008

 

RUN NACH BARCELONA

 

Trotz der deutlichen 0:5-Niederlage des FC Basel gegen den FC Barcelona wird es zum Rückspiel in der kommenden Woche zu zahlreichen Sonderflügen mit Fussball-Fans nach der katalanischen Metropole geben.

Neben dem offiziellen Mannschaftsflug mit einer MD-90-30 der Hello wird es am Spieltag, dem 4. November noch zu weiteren acht Zusatzflügen kommen, die sich Hello (fünf Flüge), Swiss International Airlines (je eine Airbus A320 und RJ100) sowie Air Berlin/Belair Airlines (ein Flug mit Boeing 757-200) aufteilen.

Ebenfalls praktisch ausgebucht sind die Linienkurse der EasyJet und Swiss International sowie die vorerst letzten Flüge der Ryanair nach Gerona.

 

 25.10.2008

 

WINTERFLUGPLAN 2008/09 MIT VERSCHIEDENEN ÄNDERUNGEN

 

Der vom 26. Oktober 2008 bis 28. März 2009 Winterflugplan des EuroAirport enthält einige Neuigkeiten, die unter anderem Verbesserungen der Tagesrandverbindungen zu wichtigen Wirtschaftszentren beinhalten.

So baut EasyJet ihr Angebot besonders für Geschäftskunden aus. Nach London-Gatwick, als neue Destination und Amsterdam bietet die Fluggesellschaft jeweils einen Morgen- und einen Abendflug an. Darüber hinaus erfolgen Angebotsverdichtungen an Wochenenden nach Berlin-Schönefeld und Hamburg. Ryanair bietet neu ab dem 21. Dezember zwei bis drei Flüge pro Woche nach London-Stansted an. Aigle Azur bedient Setif nun neu auch während des Winterhalbjahres wöchentlich. TUIFly hat im Winter 2008/09 gleich vier ägyptische Ziele im Angebot; neben Hurghada und Sharm-el-Sheikh werden neu auch Marsa Alam und Luxor angeflogen.

Der Winterflugplan 2008/09 bringt  jedoch leider auch Anpassungen von Flugfrequenzen der folgenden  Fluggesellschaften: Einstellung der Verbindungen nach Liverpool, London-Luton, und London-Stansted (EasyJet), Bordeaux (Air France bereits seit dem 1. September 2008), Reduzierung auf eine tägliche Verbindung nach Kopenhagen (Cimber Air) sowie auch die vorübergehende Aussetzung aller Flüge durch Ryanair im Zeitraum vom 4. November bis 18. Dezember 2008.

Insgesamt bieten in diesem Winter 17 Fluggesellschaften rund 460 Abflüge pro Woche zu mehr als 60 Destinationen an. Das Ferienflugangebot der rund 20 Reiseveranstalter umfasst 15 Zielgebiete in Südeuropa und Nordafrika.

In den ersten neun Monaten 2008 hat der EuroAirport 3,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einer Zunahme von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei gleicher Anzahl an Flugbewegungen. Obwohl im Winterflugplan eine gewisse Zurückhaltung im Angebot der Fluggesellschaften zu verzeichnen ist, rechnet der EuroAirport dennoch mit einem Jahresendergebnis auf Vorjahresniveau, das heisst leicht über 4 Millionen Passagiere.

 

 25.10.2008

 

RYANAIR BAUT FLÜGE NACH DEM EuroAirport WIEDER AUS

 

Ryanair baut zum Sommerflugplan die Flüge von und nach dem EuroAirport praktisch wieder auf Vorjahresniveau aus. So sollen, ausser Valencia,  alle Destinationen (Alicante, Dublin, Barcelona-Gerona und Stockholm) wieder dreimal pro Woche angeflogen werden, so auch London-Stansted, welches erst ab mitte Dezember 2008 als neue Destination angeflogen wird.

Einzig bei Barcelona-Gerona kommt es zu einer Reduktion von vier auf drei wöchentliche Kurse. Diese  finden  nun jedoch unter der Woche genau an den Tagen statt, an denen Swiss International Air Lines nicht nach Barcelona-El Prat fliegt. In Valencia soll Ryanair Probleme mit den Behörden haben und sogar erwägen die Basis wieder komplett zu schliessen, so dass natürlich hier, zumindest vorerst, noch keine Flüge aufgeschaltet werden konnten.

 

 25.10.2008

 

SOMMER 2009: TURKISH AIRLINES TÄGLICH NACH ISTANBUL

 

Ein Blick in die Homepage der Turkish Airlines (www.thy.com) bestätigt  bisherige Gerüchte, nach denen die Airline ab dem Sommerflugplan 2009 ihre Flüge zwischen Istanbul und dem EuroAirport von viermal pro Woche auf täglich ausbaut.

Wie bereits ab nächster Woche finden nun Flüge immer zur selben Zeit statt, was natürlich auch mit der Optimierung der Anschlussverbindungen ab Istanbul nach dem Nahen- und Fernen Osten zu tun hat. Der folgende Flugplan soll gemäss der jetzigen Planung wie folgt sein:

 

      THY 1943    ex Istanbul    Ankunft EuroAirport    12.30 Uhr     täglich    Boeing 737-800

      THY 1944    to  Istanbul    Abflug   EuroAirport    13.20 Uhr     täglich    Boeing 737-800    

 

Ausserdem wurde so auch eine Bedingung der Swiss International Air Lines erfüllt, welche mit der ebenfalls zur Star Alliance angehörenden Turkish Airlines über ein neues Code Share-Abkommen Gespräche aufgenommen haben soll. Bereits früher bestand übrigens ein solches Abkommen zwischen Turkish Airlines mit der damaligen Swissair.

 

 25.10.2008

 

GERMANIA NICHT NACH BARI

 

Entgegen allen bisherigen Ankündigungen wird Germania ihre dreimal  wöchentlich geplanten Flüge zwischen Bari und dem EuroAirport nicht aufnehmen.

Grund dafür soll die angespannte Lage bei der deutschen Fluggesellschaft sein, welche sich in den kommenden Monaten auf Charterflüge und die eigenen Kurse nach dem Kosovo und Israel konzentrieren will. Deshalb wird auch auf die weitere Übernahme der von Air Berlin nicht mehr benötigten Fokker 100 verzichtet. Ob es kurzfristig, also bis zum Jahreswechsel noch gelingen wird, einen Ersatz für Germania zu finden, mag leider bezweifelt werden.

 

 03.10.2008

 

IRAN AIR MIT FRACHTFLUG AB DEM EuroAirport

 

Jetzt ist es definitiv! Nach längeren Verhandlungen ist den gelungen, eine neue Frachtlinie für den EuroAirport zu gewinnen.

Ab dem kommenden 26. November wird Iran Air vorerst einmal wöchentlich zwischen dem EuroAirport und Teheran operieren. Auf dem Flug nach Basel-Mulhouse wird die eingesetzte Airbus A300B-4F jeweils noch einen Zwischenstopp in Sari vornehmen. Die am kaspischen Meer gelegene Stadt und ihre Umgebung  ist eine Hochburg für den Anbau von Früchten und Gemüse. Der geplante Flugplan ist wie folgt:

 

    IR 3441     EAP an: 17.10 Uhr     aus   Teheran und Sari      Mittwoch     Airbus A300B-4F

    IR 3442     EAP ab: 19.10 Uhr     nach Teheran                   Mittwoch     Airbus A300B-4F

 

Laut Informationen der Iran Air wird die eingesetzte Maschine eine Kapazität von 43 Tonnen, respektive 320 Kubikmeter haben.

 

 03.10.2008

 

JET AVIATION BASEL STATTET  ZWEI AIRBUS A350-900XWB ZU VIP-JETS AUS

 

Jet Aviation Basel hat zwei Absichtserklärungen mit Kunden aus Asien für die Innenausstattung der weltweit ersten beiden Airbus A350-900XWB (Xtra Wide-Body) „Prestige“-Flugzeuge unterzeichnet. Das Unternehmen wird ebenfalls für das Design der  Inneneinrichtung verantwortlich sein. Die beiden Flugzeuge werden in den Jahren 2014  und 2015 am EuroAirport eintreffen und nach einer Fertigungszeit von je 18 Monaten ausgeliefert. Betrieben werden sie durch das in Hongkong ansässige Unternehmen BAA Jet Management Ltd.

Die beiden A350-900XWB aus der normalen Produktionslinie von Airbus sind die ersten Flugzeuge dieses Typs für die Geschäfts- und Privatluftfahrt, welche eine Executive- Konfiguration erhalten. Nach einem ausführlichen Testprogramm sowie einer erneuten Neukonfiguration beim den Airbus-Werken, werden die Flugzeuge direkt von der Produktionsstätte in Toulouse zu Jet Aviation Basel überflogen, wo die sie ihre Executive-Innenausstattung erhalten. "Wir sind natürlich sehr stolz, dass Jet Aviation als erstes Innenausstattungs-Unternehmen mit der Executive-Ausstattung von zwei A350-900XWB beauftragt wurde", sagt André Wall, Jet Aviation COO für EMEA & Asien. Die Design-Abteilung von Jet Aviation Basel wird ebenfalls die Inneneinrichtung für die beiden Flugzeuge entwerfen. „Der Zeithorizont  von 2014 und 2015 erlaubt uns, den Kunden eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Planung anzubieten und gibt uns gleichzeitig die Möglichkeit, uns mit den technischen Gegebenheiten des Flugzeuges vertraut zu machen", fügt André Wall hinzu.

"Bei Jet Aviation hat uns die Erfahrung sowie der Umstand, dass der Betrieb über eine eigene Design-Abteilung sowie neuste und modernste Infrastruktur verfügt, beeindruckt, neben der Tatsache,  dass das Unternehmen flexibel war den Umbau der die beiden A350-900XWB in diesem Zeitrahmen abzuwickeln", sagt Ricky Leung, Geschäftsführer der BAA Jet Management. „Die beiden Flugzeuge werden in einem Zeitabstand von wenigen Monaten geliefert und wir freuen uns sehr, mit dem Jet Aviation-Team zusammenzuarbeiten." Beide A350-900XWB werden durch das Unternehmen BAA Jet Management Ltd. betrieben. Eines der beiden Flugzeuge gehört der Firma C Jet Ltd., einem in Hongkong ansässiges Unternehmen, während die andere A350-900XWB im Besitz eines nicht genannten Kunden aus Asien ist. BAA Jet Management Ltd. verfügt über Geschäftsstellen in Hongkong, Shenzen und Peking, China und ist eines der führenden Luftfahrt-Unternehmen in Asien, welches sich im Bereich Airtaxi, Flugzeug-Management sowie Flugzeugverkauf und Akquisition spezialisiert hat.

 

 02.10.2008

 

ENDLICH WIEDER „AUFTRIEB“ UNTER DEN FLÜGELN DER VIKING

 

Noch im Frühjahr musste das Projekt „Save-a-Viking“ anlässlich der Generalversammlung orientieren, dass es nicht sehr viel versprechend aussehe. Die Arbeiten waren aus verschiedenen Gründen fast zum Stillstand gekommen, dies auch weil der EuroAirport orientierte, dass man im Verlaufe des Sommers die Viking wegen Bauarbeiten „zügeln“ müsse.

Um an ein Weitermachen zu denken, wurden mehrere neue Standorte in Betracht gezogen, welche der EuroAirport in Aussicht stellte. Wider Erwarten kam dann jedoch die Mitteilung, dass die Bauarbeiten am alten Standort erst im nächsten Jahr anfangen werden und man deshalb am bisherigen Standort verbleiben könne. Mit diesen positiven Ansätzen wurden die Arbeiten umgehend wieder in Angriff genommen. Wolfgang Neumann musste nicht mehr so oft für Swiss Aviation Training ins Ausland und hatte wieder mehr Zeit für das Projekt. Der gewünschte Pool von zehn bis zwanzig Aktive wurde allerdings noch immer nicht gefunden, doch kamen die paar Wenigen dafür öfters und seit Mitte des Jahres jeden Samstag und oftmals auch unter der Woche auf die „Baustelle“.

Im Laufe des Sommers wurden bei der Swiss Technik verschiedene Lager und Keller geräumt. Statt auf den Müll zu werfen, konnte zahlreiche Utensilien von „Save-a-Viking“ übernommen werden. So dienen nun vier alte Saab 340 Cityliner-Triebwerkstransportkisten der ehemaligen Crossair als provisorischer Kabinenboden und eine Anzahl ausgediente A320-Sitzreihen der Swiss International Air Lines stehen auch schon bereit. Gegen ein entsprechendes Entgelt konnte zudem ein nicht mehr benutztes Baugerüst übernommen werden. Dieses dient nun verschiedenen Zwecken, so als Ablagefläche im Container oder auch, von Wolfgang Neunmann erfolgreich umfunktioniert, als Vorrichtung zum Anheben der Viking.

Mit Gregor Schweizer, einem in Birsfelden wohnhaften Piloten der PrivatAir, stiess Mitte September ein neuer „Arbeitsfan“ zur bisherigen „Maintenance-Crew“. Am vergangenen Buss- und Bettag gesellte zudem sich sogar ein Filmteam dazu, welches für das 15jährige Jubiläum der in Basel und Umgebung sehr bekannten Band „d’Diefflieger“ ein Video drehte. An zwei Abendanlässen der „d’Diefflieger“ im Häbse-Theater im kommenden November wird dieses Video dann eine prominente Rolle spielen. Auch  TeleBasel zeichnete diesen Dreh mit auf und so tut sich eventuell über diese Schiene noch etwas Positives in Sachen Promotion des Viking-Projekts.

Was alles geschliffen und gestrichen wurde, kann an Ort und Stelle gesehen werden. Allerdings fehlen noch an vielen  Stellen gewisse Spanten, Kanten und Ecken. Der Rumpf wurde ebenfalls erfolgreich wieder gestützt und gesichert. Sobald nun auch das Leitwerk wieder montiert ist, kann die Maschine auf etwa 90 bis 100 cm über Boden angehoben werden. Erste wenige und kleinere Spenglerarbeiten wurden ebenfalls schon ausgeführt. Sobald die Viking angehoben und wieder „in der Luft“ ist, kann auch mit der Restauration der bei der Bruchlandung in Paris-Le Bourget erheblich in Mitleidenschaft gezogenen Rumpfunterseite begonnen werden.

Wer Lust hat, kann sich die Sache „life“ vor Ort anschauen, dies während den kommenden zwei Samstagen, dem  3. und 10. Oktober 2008. Von 12.15 bis 13.00 Uhr ist Grill-Mittagspause und es ist jedem freigestellt, also auch den Gästen, mit dem eigenen Picknickkorb daran teilzunehmen. Mit dem wieder gewonnen Esprit soll es dann auch an den weiteren, hoffentlich schönen Samstagen in diesem Herbst weitergehen, vielleicht nicht immer, aber doch regelmässig.

 

 02.10.2008

 

ERÖFFNUNG DER ERDGAS-TANKSTELLE

 

Bereits seit dem Frühjahr 2008 ist die neue Erdgas-Tankstelle am EuroAirport in Betrieb. Damit trägt der EuroAirport unter Berücksichtigung der Umwelt zur nachhaltigen Entwicklung seiner Aktivitäten auf der Flughafenplattform bei.

In diesem Zusammenhang wurde der Fahrzeugbestand am EuroAirport erneuert. Auch die Kunden des EuroAirport, die auf dem Flughafenareal arbeiten, können ihre Fahrzeuge nun mit Erdgas versorgen. Um die Vorteile der neuen Erdgas-Tankstelle zu präsentieren, hat nun die Direktion des EuroAirport, in Zusammenarbeit mit GDF-Suez, zu einer offiziellen Eröffnungszeremonie eingeladen.

 

 02.10.2008

 

LUFTHANSA HAT ÜBERNOMMEN

 

Wie geplant hat die Lufthansa Technik Switzerland (LTSW) am 1. Oktober 2008 den Bereich Technik der Swiss International Air Lines am EuroAirport übernommen. Vor zahlreichen Gästen in der Empfangshalle des Firmensitzes der Swiss sagte Rainer Lindau, der der CEO der neuen Firma, dass alle rund 480 Mitarbeiter einen zuverlässigen Arbeitgeber und die Lufthansa mit dem Standort Basel-Mulhouse einen attraktiven, neuen Standort erhalten hätten.

Zurzeit werden neben den Avro RJ100 der Swiss European Airlines auch zahlreiche Embraer 145 und Saab 2000 der ehemaligen Crossair in den rund 7500 Quadratmeter grossen Hangars gewartet. In Zukunft sollen allerdings auch andere und grössere Flugzeuge wie die Boeing 737, Airbus A319/320, Embraer 170/190 und die neue Bombardier C-Jets am EuroAirport gewartet werden. Besonders mit dem Unterhalt von Privat- und Geschäftsreiseflugzeugen möchte man das Drittkundengeschäft, welches derzeit bei lediglich 25 Prozent liegt ausbauen, dies auch mit dem Hintergedanken an den geplanten Ersatz der „Jumbolino-Flotten“ bei den zum Lufthansa-Konzern gehörenden Fluggesellschaften, wie Swiss International Air Lines, Lufthansa Cityline, Eurowings, Air Dolomiti und Brussels Airlines. Zukünftig soll die Lufthansa Technik Switzerland mit Drittkunden einen Umsatz von gegen 60 Prozent aufweisen.

Im kommenden Jahr sollen zudem die Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) aufgenommen werden, denn dieser läuft nur noch bis Ende September des kommenden Jahres. Ein Stellenabbau ist nicht zu befürchten, denn in den kommenden Jahren wird in die Modernisierung der Anlagen investiert und je nach Auftragslage sollen bis zu 70 neue Arbeitsplätze entstehen. Neue Kunden sollen noch in diesem Jahr ihre ersten Flugzeuge zur Wartung nach dem EuroAirport bringen, so wie dies bereits die Regierung eines Landes aus der ehemaligen Sowjetunion im vergangenen Monat vorgemacht hat…

 

 27.09.2008

 

JETZT AUCH EISHOCKEYFLÜGE

 

Der momentan auch international Erfolgreiche SC Bern macht es möglich, dass es von und nach dem EuroAirport in den nächsten Wochen zu mehreren Charterflügen kommt.

So findet vom 30. September bis zum 1. Oktober in der PostFinance-Arena in Bern die erste Ausgabe des neu lancierten Clubwettbewerb des „Victoria-Cups 2008“ statt. Dieses vom Weltverband IIHF organisiertes Turnier soll künftig jährlich abwechslungsweise in Europa und Amerika stattfinden. Neben dem Veranstalter SC Bern nehmen in diesen Jahr auch die New York Rangers aus den USA sowie Metallurg Magnitogorsk aus Russland teil, welche beide mit dem Flugzeug wie folgt am EuroAirport eintreffend, respektive weiter reisen sollen.

 

New York Rangers                 Boeing 767-200      der Pace Airlines

Metallurg Magnitogorsk          Boeing 737-500      der Orenair (ehemals Orenburg Avia)

 

Vom 7. bis 9. Oktober 2008 wird zudem der SC Bern in der neuen Eishockey-Champions League beim HV 71 Jönköping antreten und dazu, zusammen mit den Fans, ebenfalls mit einem Sonderflug (MD-90-30 der Hello) von und nach dem EuroAirport reisen.

 

 27.09.2008

 

UMBENENNUNG DER HAUPTPISTE


Ab 25. September 2008 wurde die Hauptpiste des EuroAirport aus technischen Gründen umbenannt. Die bisherige Nord/Süd-Piste 16/34 bekommt die neue Bezeichnung 15/33. Diese Änderung berücksichtigt die neuen Werte der magnetischen Deklination, wie sie von den zuständigen Luftfahrtbehörden der Schweiz und Frankreichs dem Flughafen mitgeteilt wurden.

Aus technischen Gründen wird ab 25. September 2008 für die magnetische Deklination die Hauptpiste 16/34 des EuroAirports in 15/33 umbenannt. Diese reine technische Angelegenheit hat keinerlei Auswirkung auf die Flugrouten von Flugzeugen, die auf der Hauptpiste 15/33 starten und landen. Des weiteren bleibt die Bezeichnung der Ost/West-Piste 08/26 unverändert.

Die Umbenennung der Hauptpiste in 15/33 wirkt sich insbesondere auf die Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden sowie auf die Beschriftung und Markierungen der Pisten am EuroAirport aus.
In der Luftfahrt wird eine Piste nach ihrer magnetischen Orientierung benannt, die auf zehn Grad gerundet wird, zum Beispiel die magnetische Pistenrichtung von 334° ergibt die Pisten- bezeichnung „33“.Die magnetische Orientierung der Pisten ändert sich jedes Jahr. Aus diesen Grund müssen daher in der internationalen Luftfahrt die aeronautischen Informationen ungefähr alle fünf Jahre aktualisiert werden.

 

 18.09.2008

 

FUSSBALLFLÜGE

 

Auch nach dem Ende der Euro’08 gibt es am EuroAirport weitere Fussballcharter, dies wegen den Spielen der Champions League mit dem FC Basel sowie wegen dem nach Basel in den St. Jakob-Park verlegten UEFA Cup-Spiel der AC Bellinzona gegen den SK Galatasaray Istanbul.

Für das Champions League-Spiel von Schachtjor Donezk gegen den FC Basel gab nicht weniger als sechs Sonderflüge, welche mit den folgenden Flugzeugen durchgeführt wurden:

 

                        Donbassaero mit Airbus A320-200 und Yakovlev Yak-42D

                        Tavrey Aircompany mit Yakovlev Yak-42D

                        AeroSvit mit Boeing 737-500

                        Airlink International/SCM Aruba mit Airbus A319CJ

                        CABI Airlines mit Falcon 50

 

In derselben Woche kamen wegen der UEFA Cup-Partie gegen Bellinzona das türkische Spitzenteam mit einer Boeing 737-800 der Turkish Airlines an das Rheinknie, wobei es leider keine weiteren Sonderflüge mit Fans aus Istanbul gab.

 

 17.09.2008

 

KALIBRIERUNGSFLÜGE FÜR INSTRUMENTENLANDESYSTEM ILS 34 AM EuroAirport

 

Am 17. September 2008 werden unter Vorbehalt günstiger Wetterbedingungen zwischen 09.00 und 20.00 Uhr die jährlichen Kontrollflüge für das Instrumentenlandesystem ILS 34 am EuroAirport stattfinden.

Diese Kalibrierungsflüge dauern mindestens drei Stunden und werden mit einer ATR 42 der französischen Zivilluftfahrtbehörde DGAC (Direction Générale de l’Aviation Civile) durchgeführt. Sie umfassen im voraus festgelegte Flugverfahren wie Anflüge von Süden und tiefe Überflüge. Bei Wetterbedingungen (Nordwind mit Stärken von mehr als fünf Knoten), welche die Benutzung der Piste 34, also Südlandungen erforderlich machen, könnte es zu einer Aktivierung des Sichtanflugverfahrens auf die Piste 34 (Manoeuvre à Vue Imposée 34) kommen, da das ILS 34 wegen der Kontrollflüge zeitweise nicht benutzt werden kann.

Das ILS 34 erlaubt Südlandungen bei allen Wetterlagen auf der Hauptpiste 34. Die Bedingungen für die Anwendung des Verfahrens ILS 34 sind in dem Abkommen vom 10. Februar 2006 zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL in der Schweiz) und der DGAC festgelegt.

 

 17.09.2008

 

BASLER MODELLBAUTAGE 2008

 

Die diesjährigen Basler Modellbautage finden am Wochenende des 4. und 5. Oktober 2008 in der Kuspo-Halle in Münchenstein statt.

Die Basler Sektion der IPMS - International Plastic Modellers’ Society Switzerland (www.ipms-basel.ch) lädt dabei vereine, Gruppen und Einzelaussteller ein, um sich einem interessierten Publikum zu präsentieren.  Vom Anfänger- bis zum Spitzenmodell wird alles vertreten sein. Zahlreiche Modelle aus den Sparten Auto, Motorräder, Schiffe, Figuren, Flugzeuge und so weiter werden einen breiten Einblick in das Hobby des Plastikmodellbaus bringen. Selbstverständlich können auch in diesem Jahr bei zahlreichen Händlern Modelle aller Art gekauft werden.

Die Öffnungszeiten des Kultur- und Sportcenter KUSPO sind am Samstag, 4. Oktober 2008 von 11.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 5. Oktober 2008 von 10.00 bis 17.00 Uhr.

 

 11.09.2008

 

SAS WIEDER AB DEM EuroAirport

 

Ab dem Sommerflugplan 2009 plant SAS Scandinavian Airlines zweimal täglich mit ihren neuen Canadair RJ900 zwischen Kopenhagen und dem EuroAirport zu verkehren, dies teilte am 3.Juli 2008 Paul Kristensen, der neue Verantwortliche für Mitteleuropa der skandinavischen Airline in der Fachzeitschrift Travel Inside mit.

Cimber Air, welche bisher zwei- bis dreimal täglich auf derselben Linie fliegt, wird bereits am Ende Oktober dieses Jahres ihre Flüge auf einmal pro Tag reduzieren und vermutlich im Frühjahr 2009 komplett einstellen. Nachteil dieser Flüge war immer, dass SAS wohl ein Code Share-Abkommen hatte, dieses jedoch nur für Transitfüge angewendet wurde und somit nicht auf den ‚Lokalflügen’ zwischen dem EuroAirport und Kopenhagen Gültigkeit hatte.

 

 11.09.2008

 

BALD NEUE FRACHTVERBINDUNGEN?

 

Der EuroAirport soll demnächst zu neuen Frachtverbindungen in den Nahen und Mittleren Osten kommen. Die Direktion ist jedenfalls derzeit mit mehreren Fluggesellschaften aus diesen ‚Boom-Regionen’ am Verhandeln.

Ein erster Erfolg ist unterdessen bereits mit Etihad Cristal Cargo erzielt worden, wird diese doch am Mittwoch, 24. September mit einer von World Airways geleasten McDonnell-Douglas MD-11F einen ersten Flug ab dem EuroAirport durchführen. Laut dem Cargo Charter-Manager der Airline Daniel Nolz hofft man, in den kommenden Wochen noch weitere derartige Flüge durchführen zu können.

 

 10.09.2008

 

GERMANIA STATT TUIFLY

 

Mit Beginn des Winterflugplans 2008/09 wird die neu formierte Germania auch ab dem EuroAirport wieder mit Linienflügen beginnen.

Sie wird dabei die seit mehr als einem Jahr bestehende Linie zwischen Bari und dem Drei- ländereck von TUIfly übernehmen und um einen Flug auf drei wöchentliche Rotationen ausbauen. Die Flüge sind bereits unter www.germania.aero buchbar und finden nach dem folgenden Flugplan statt:

 

ST 6091 Bari ab: 11.20 Uhr EuroAirport an: 13.25 Uhr DO/FR/SO
ST 6090 EuroAirport ab: 14.00 Uhr Bari an: 15.50 Uhr DO/FR/SO

 

Eingesetzt werden sollen je nach Aufkommen Boeing 737 oder Fokker 100, von welchen Germania im kommenden Winterhalbjahr je zwei Maschinen einsetzten wird.

 

 10.09.2008

 

TYPENWECHSEL BEI LUFTHANSA…

 

Lufthansa wird auf den Flügen zwischen Frankfurt, respektive Düsseldorf und dem EuroAirport ab dem Winterflugplan 2008/09 einige Typenumstellungen vornehmen.

Auf den Flügen zwischen Frankfurt und dem EuroAirport werden die BAe-146-300 der Eurowings durch Canadair RJ700 der Cityline ersetzt, während von und nach Düsseldorf erstmals anstelle von Turboprop-Flugzeugen Regionaljets zum Einsatz kommen werden. Die bisher verwendeten ATR-42 und ATR-72 der Contactair werden hier durch Canadair RJ200 der Eurowings ersetzt. Von und nach München wird es zu keinen Änderungen kommen, hier wird der Mix von DHC-8Q400 der Augsburg Airways und ATR-72 der Air Dolomiti beibehalten.  

 

 10.09.2008

 

...UND AIR FRANCE

 

Auch Air France plant im kommenden Winterflugplan 2008/09 von und nach dem EuroAirport ihre Flugzeugeinsätze zu harmonisieren.

So sollen auf den sieben täglichen Flügen zwischen Paris-Orly und dem EuroAirport sechsmal Airbus A319 und einmal (Nachmittagsflug) Fokker 100 eingesetzt werden. Ganz ‚südameri- kanisch’ wird es hingegen von und nach Paris Charles de Gaulle werden. Hier werden auf drei Flügen Embraer 190 und auf dem Mittagskurs eine Embraer 170 eingesetzt. Von und nach Lyon werden weiterhin bis zu dreimal pro Tag Embraer 135 fliegen.

 

 30.08.2008

 

ARBEITEN AM ROLLWEG ‚BRAVO’

 

Die Instandsetzungsarbeiten am Rollweg ‚Bravo’ des EuroAirport werden vom kommenden  1. bis 30. September 2008 stattfinden. Allgemein wird es wenige Auswirkungen auf den Flugverkehr geben.

Ziel der Arbeiten ist Erneuerung der Rollbahn des Rollwegs ‚Bravo’ von der Anschlussstelle ‚Hotel’ bis zur Schwelle von Piste 16 im Norden des Flughafens. Instandsetzungsarbeiten dieser Art gehören zum normalen Ablauf eines Flughafens und sind in regelmässigen Abständen erforderlich. Die Arbeiten werden die Schliessung des Rollwegs ‚Bravo’ und eine Verkürzung der Hauptpiste 16 für Starts in Richtung Süden zur Folge haben.

Während der Instandsetzungsarbeiten auf dem Rollweg ‚Bravo’ finden Starts auf der Piste 16 in Richtung Süden von einer um 900 Meter nach Süden versetzten Schwelle aus statt, das heisst ab der Anschlussstelle ‚Hotel’. Als Folge wird sich die Überflughöhe der Flugzeuge, welche ab der Piste 16 in Richtung Süden starten, um rund 50 Meter verringern. Andererseits wird es keinerlei Auswirkungen auf die Überflughöhen von Flugzeugen geben, die Richtung Süden landen, oder bei Landungen und Starts Richtung Norden auf der Piste 34.

Bei Landungen auf der Piste 34 kann es für anfliegende Flugzeuge zu Wartezeiten kommen: da der Rollweg ‚Bravo’ aufgrund der Instandsetzungsarbeiten geschlossen ist, Flugzeuge, die bei der Landung die Anschlussstelle ‚Hotel’ passieren und wegen ihrer Grösse nicht in der Lage sind, am Ende der Piste selbstständig zu wenden, müssen bis zur Anschlussstelle Hotel zurück geschleppt werden. Dieser Vorgang, der zwischen 30 und 45 Minuten dauern kann, wird die vorübergehende Schliessung der Hauptpiste zur Folge haben und zu Verzögerungen im Verkehrsablauf führen.

Bei schlechten Wetterverhältnissen mit einer Sichtweite von unter 550 Metern kann es zu einer vorübergehenden Schliessung des Flughafens kommen.

 

 

 24.08.2008

 

JET AVIATION AN GENERAL DYNAMICS VERKAUFT


Jet Aviation soll für 2,45 Milliarden Schweizerfranken an den amerikanischen Luftfahrts-Konzern General Dynamics verkauft werden. Jet Aviation bleibt dabei mit dem heutigen

Management als eigenständige Division bestehen.

Der Zusammenschluss bringe zwei Marktführer in der Geschäftsfliegerei zusammen, sagte Jet Aviation-Chef Peter G. Edwards nach Bekanntgabe des Zusammenschluss. An der Seite von Gulfstream Aerospace, dem Businessjet-Hersteller von General Dynamics , erhoffe man sich neue Wachstumschancen und zusätzliche Synergien im weltweit boomenden Markt mit Geschäftskunden.
Die Einsparung von Kosten sei nicht Ziel der Fusion. So sei denn auch in der Schweiz kein Stellenabbau zu befürchten, sagte Edwards. Die Standorte Genève, Basel und Zürich, insgesamt 2'400 Personen beschäftigt sind, sollen beibehalten werden. Vor allem am EuroAirport, wo Jet Aviation Mitte Mai einen neuen Grosshangar eröffnet hat, erhoffe sich das Unternehmen ein weiteres Wachstum. Derzeit arbeiteten rund 1'800 Personen für den wichtigsten Arbeitgeber am EuroAirport. Bis Ende dieses Jahres sollen nochmals weitere 200 Stellen dazukommen.

Der Vollzug der Transaktion werde für  Ende dieses Jahres erwartet und stehe unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Jet Aviation gehörte bis anhin der Dreamliner Lux Ltd., einem Unternehmen der Risikokapitalfirma Permira. Jet Aviation betreibt neben zahlreichen Dienstleistungen wie der Wartung, Reparatur und dem Ausbau von Flugzeugen auch eine Flotte von mehr als 200 Businessjets. General Dynamics produziert und auch liefert Waffensysteme und Dienstleistungen an das US-Militär, die Regierung der USA und ihre Verbündeten. Des weitern gehört, wie bereits oben erwähnt, auch der Businessjet-Hersteller Gulfstream Aerospace zum US-Konzern.

 

 24.08.2008

 

FUSSBALL UND KONZERTE

 

In den vergangenen Wochen konnten am EuroAirport wiederum zahlreiche Sonderflüge verzeichnet werden, welche ein Fussballspiel oder eine Konzertveranstaltung in Basel als Hintergrund hatten.

Der FC Basel war dabei zu seinen Championsleague-Qualifikationsspielen in  Göteborg und Porto mit Air Berlin (Hinflug nach Göteborg Boeing 737-800), Hello (Rückflug aus Göteborg MD-90-30) und Swiss International Airlines (Avro RJ100) unterwegs. Die ausländischen Mannschaften reisten zu den Rückspielen nach Basel mit Avro RJ100 der Malmö Aviation (IFK Göteborg) und geplant für nächste Woche New Axis Airways Boeing 737-300 (Vitoria Guimaraes) an.

Zu ihrem Konzert in der Basler St. Jakobs-Halle reiste die Rockrockbang Iron Maiden zudem am 14. August mit einer Dornier 328Jet der Tyrolean Jet Service aus Budapest an.

 

 24.08.2008

 

AIR FRANCE OHNE BORDEAUX

 

Bereits per Ende dieses Monats wird Air France ihre täglichen Flüge zwischen Bordeaux und  dem EuroAirport einstellen.

Air France hatte nach dem Ende des „EuroCross“ vor rund sechs Jahren diese frühere Crossair-Linie übernommen und mit Embraer 135/145 der Régional betrieben. Jetzt wird sie im Zuge der Sparmassnahmen bei Regionalflügen eingestellt, dies wie beispielsweise auch die Strecken ab Genève nach Bordeaux, Toulouse, Nantes und Clermont-Ferrand. Bereits sollen übrigens andere Gesellschaften an der Strecken ab dem EuroAirport nach Bordeaux ihr Interesse angemeldet haben, so auch EasyJet.

 24.08.2008

 

SICHERHEITSKONTROLLEN VERSCHÄRFT

 

Bereits per 1. Juli dieses Jahres hat der EuroAirport die  Sicherheitskontrollen für Mitarbeiter verschärft. Diese werden nun, innerhalb des Flughafengeländes genau wie Flugpassagiere kontrolliert.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat diese EU-Verordnung,  wonach „sensible Bereiche“ an Flughäfen auch vom Personal nur noch via Sicherheitskontrollen betreten dürfen,  für die Flughäfen Zürich und Genève per 1. Januar 2009 für verbindlich erklärt. Da der EuroAirport auf französischem Boden liegt und somit als EU-Flughafen eingestuft wird, traten hier diese Massnahmen bereits auf den 1. Juli 2008 in Kraft. Der Flughafen hat dazu rund drei Millionen Euro investiert; mussten doch neue Röntgengeräte und Sicherheitstore eingebaut, respektive angeschafft werden.

 

 08.08.2008

 

ICELAND EXPRESS KÜNFTIG OHNE HELLO

 

Der isländische LCC-Carrier Iceland Express wird den seit Herbst 2005 für drei Jahre laufenden Leasingvertrag mit Hello über zwei bis drei MD-90-30 je nach Saison per Ende dieses Jahres nicht mehr verlängern. Grund für diesen Schritt soll sein, dass sich die beiden Parteien nicht über die finanziellen Modalitäten einigen konnten.

Das Unternehmen, welches zu 100 Prozent der isländischen NTH Northern Travel Holding gehört, will zukünftig auf Maschinen ihrer zwei anderen Konzerngesellschaften zurückgreifen. Bereits seit einiger Zeit ist NTH Northern Travel Holding im Besitz der britischen Astraeus und dänischen Sterling Airlines, welche mit zahlreichen Boeing 737-700/800 und Boeing 757-200 operieren. Astraeus wird zudem im Verlaufe der kommenden Wochen ihre Linienflüge ab London-Gatwick aufgeben, so dass dann wohl die bisher dafür eingesetzten Boeing 737-700 der Iceland Express übertragen werden.

Hello ist sicher, dass sie die beiden bisher für Iceland Express fliegenden Maschinen auch im kommenden Winterhalbjahr 2008/09 wieder bei einer anderen Fluggesellschaft im Wetlease unterbringen kann und es so zu einen Peronalrotationen kommen wird.

Hello operiert mit derzeit sechs MD-90-30, welche auf eigenen Charterflügen, Sonderflügen und im ACMI/Wetlease bei anderen Airlines zu Einsatz gelangen.

 

 06.08.2008

 

REIFENPLATZER AM EuroAirport

 
Bei der Landung auf die Piste 16 sind am Abend des 4. August 2008 um 17.35 Uhr die Reifen der Hawker 900XP HB-VPJ geplatzt.  Das Flugzeug der in Genf ansässigen JP Aviation SA, das aus Olbia ankam, wurde auf der Piste zum Stillstand gebracht und die fünf Passagiere, die sich an Bord befanden, wurden mit dem Bus zum Flughafengebäude gebracht. Das Flugzeug wurde danach zu einem Parkplatz auf dem Vorfeld gezogen. 

 

Dieser Zwischenfall hat zur Schliessung der Hauptpiste 16/34 (Nord-Süd-Piste) von 17.35 Uhr bis 18.42 Uhr geführt sowie zu einer vorübergehenden Änderung des Flugreglements auf der Plattform: fünf Flugzeuge sind auf der Piste 26 (Ost/West-Piste) gelandet. Des weiteren gab es zwei Abflüge mit mehr als einer Stunde Verspätung und eine Umleitung nach Stuttgart (TuiFly) mit umprogrammiertem Rückflug anderthalb Stunden später.

 

 18.07.2008

 

AUFWIND BEI EASYJET

 

Ab 17. Juli 2008 ist der neue Winterflugplan von EasyJet für die  Flüge ab der Schweiz zu buchen. Für den Reisezeitraum vom 26. Oktober 2008 bis zum 28. März 2009 bietet EasyJet ab dem EuroAirporrt, Zürich und Genève insgesamt 48 Verbindungen an.

Am EuroAirport verspürt EasyJet weiterhin Aufwind. Während der Sommerreisezeit von Anfang Juli bis Ende August dieses Jahres erwartet das Untenehmen 385’000 Passagiere, eine Steigerung von acht Prozent im Vergleich zu den 357’000 Passagieren, welche im Vorjahreszeitraum mit EasyJet flogen.

Der Winterflugplan des Marktführers umfasst ab dem EuroAirport17 Strecken, darunter eine neue Verbindung nach London Gatwick, die jeweils morgens und abends geflogen wird. Im gegenzug wird hingegen der bisherigen Mittagsflug von und nach London-Luton aus dem Programm genommen. London-Gatwick gehört zu den zehn bedeutendsten Flughäfen Europas und ist durch Bahn- und Busverbindungen an das Zentrum Londons angebunden. Zusätzlich wird am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg eine zweite tägliche Frequenz nach Amsterdam aufgenommen, um das Angebot gerade für Geschäftsreisende zu verbessern.

 „Auch im Winter werden Ziele für Geschäftsreisende, Sonnenhungrige und Städtereisende im Programm sein“, so Thomas Haagensen, Kaufmännischer Direktor von EasyJet Schweiz, am 17. Juli 2008 während eines Pressegesprächs in Basel. „Insbesondere Geschäftsreisende werden von den erhöhten Frequenzen profitieren. So haben wir nun zwei Flüge täglich nach Amsterdam, London Gatwick und Hamburg, während Berlin sogar viermal täglich geflogen wird. Ziele wie Marrakesch, Lissabon und Istanbul versprechen Wintersonne pur, während Städte wie Barcelona, Porto, Rom oder Madrid sich gerade im Herbst von Ihrer schönsten Seite zeigen.“

Um in Zukunft mehr Passagiere aus dem Elsass zu generieren, soll in den nächsten Wochen eine grosse Werbekampagne, welche bis nach Strasbourg reicht, gestartet werden. Um das Produkt zudem für diese Zielgruppe noch attraktiver zu gestalten, wird auch über die Einführung einer Verbindung ab dem EuroAirport nach Bordeaux nachgedacht. 

 

 

 18.07.2008

 

WALTER BINGGELI VERLÄSST FTI TOURISTIK

 

Wegen unterschiedlicher Auffassung über die zukünftige Ausrichtung des am EuroAirport sehr erfolgreichen Unternehmens verlässt der langjährige Geschäftsführer von FTI Touristik Schweiz, Walter Binggeli das Unternehmen per Ende dieses Monats. Er wird sich laut eigenen Angabe eine Auszeit nehmen.

Bereits anfangs dieses Jahres wurde der Flugeinkauf am Hauptsitz der FTI Touristik in  München zusammengefasst. Neu sollen jetzt auch die verschiedenen Landesgruppen zentral von der bayrischen Metropole aus kontrolliert werden.

 

 18.07.2008

 

KALENDER 2009

 

Nach einem Jahr Pause veröffentlichen wir von www.bsl-mlh-planes.net für das kommende Jahr wieder einen exklusiven Kalender im limitierter Auflage von maximal 150 Exemplaren. Neu sind die insgesamt 13 Bilder nicht mehr  im Postkartenformat, sondern in der Grösse von 30 x 45 cm (!) gehalten.

 

Die Bilderauswahl aus unseren privaten Sammlungen, welche Flugzeuge und Szenen rund um den Flughafen Basel-Mulhouse zeigen, wird ein breites Spektrum abdecken. So werden Airliners wie Vickers Viking, DC-4 und Super VC-10, sowie unter anderem die Flug-gesellschaften  Transair Sweden, Congofrigo und natürlich Balair die Herzen aller Liebhaber von Flugzeugen höher schlagen lassen...

 

Die Kosten betragen CHF 54,-- oder EUR 33,-- (exklusive Versandkosten). Eine Abholung am EuroAirport oder in der Region ist an noch zu bestimmenden Daten ebenfalls möglich.   

 

Bestellen können Sie den Kalender, welche anfangs September auslieferbereit ist, bereits ab jetzt unter wsoltermann@bluemail.ch.

 

 18.07.2008

 

DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN...

Ryanair hat scheinbar in den vergangenen Wochen versucht, die Gebühren am EuroAirport weiter zu senken, doch scheint die Direktion des Flughafens diesem „Erpresserli“ nicht nachgekommen zu sein.

Mit der Begründung, dass am EuroAirport eine der höchsten Kostenstrukturen Europa herrsche, wird nun der Billigflieger vom 4. November bis zum 18. Dezember 2007 als ‚Strafmassnahme’ alle Flüge ab dem EuroAirport einstellen. Interessant ist allerdings, dass Alicante auch während dieser Zeit weitergebucht werden kann. Während Valencia, Gerona und Stockholm im Winterhalbjahr gar nicht mehr aufgenommen werden, gibt es jedoch ab 20. Dezember wieder die folgenden Flüge ab dem EuroAirport zu buchen.

Alicante     Dienstag, Donnerstag und Samstag
Dublin Mittwoch und Samstag
London-Stansted Dienstag, Donnerstag und Sonntag

 

Als weitere ‚Winterdestination’ soll zudem in den kommenden Wochen eine viermal wöchentliche Verbindung zwischen East Midlands und dem EuroAiport aufgeschaltet werden. Warum Stockholm-Skavsta, welche von Ryanair immer wieder als rentabelster Flug von und nach dem EuroAirport und im Winter als Schweizer Destination für schwedische Skitouristen vermarktet  wurde, aufgegeben wird, weiss wohl nur Ryanair selbst...

 

 

 10.07.2008

 

DER EuroAirport IM ERSTEN SEMESTER 2008
 

Im ersten Halbjahr 2008 liegt das Passagieraufkommen mit ein wenig mehr als zwei Millionen Fluggästen, ein Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Linienverkehr verzeichnete ein Wachstum von einem Prozent, hingegen ging der Charterverkehr um 16 Prozent zurück. Mit 53'551 Tonnen liegt der Frachtverkehr gesamthaft um ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Die geflogene Luftfracht liegt allerdings mit  20'017 Tonnen zwölf Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Im Passagierverkehr haben im ersten Semester 2008 2'047’862 Passagiere (ein Prozent weniger als im Vorjahr) den EuroAirport benutzt. 90 Prozent davon (1'852'015 Passagiere) entfallen auf den regelmässigen Linienverkehr, der im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozentpunkt gestiegen ist. Der Charterverkehr weist mit 16 Prozent (188'903 Passagiere) einen Rückgang aus. Die Auswirkungen der aktuellen hohen Kerosinpreise auf das Passagier- und Frachtaufkommen am EuroAirport sind noch nicht klar erkennbar. Im Verlaufe der zweiten Jahreshälfte 2008 ist es möglich, dass dieser Faktor einen dämpfenden Effekt auf den Gesamtverkehr ausübt.

Insgesamt weist der Frachtverkehr mit 53'551 Tonnen einen leichten Anstieg von ein Prozent im Vergleich zu der Vorjahresperiode auf.  Die geflogene Luftfracht hingegen liegt mit 20’017 Tonnen zwölf Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dies ist auf das verringerte Angebot der Vollfrachter ab Basel zurückzuführen. Die Expressfracht verzeichnet seit Jahresbeginn eine leichte positive Entwicklung (plus zwei Prozent per Ende Juni).

Mit 41’887 Starts und Landungen nahmen die Flugbewegungen um zwei Prozent leicht zu. Diese stabile Entwicklung bestätigt eine allgemeine Tendenz, welche seit 2004 anhält.  

 

 09.07.2008

 

EINE VIKING AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN ZUHAUSE

 

Es geschah am 12. August 1953 auf dem Flughafen Paris Le Bourget als eine zweimotorige Vickers Viking der damaligen B.E.A. (British European Airways) zum Start nach London Geschwindigkeit aufholte, dabei einen metallischen Gegenstand überrollte, worauf ein Pneu platzte und das Flugzeug das Fahrwerk verlor und daraufhin im Gras zum Stehen kam. Die vier Besatzungsmitglieder und 30 Passagiere entstiegen der „gestrandeten“ Viking unverletzt. Doch das Flugzeug mit der Immatrikulation G-AIVG erlitt Totalschaden und sollte nie mehr fliegen.

Nunmehr fast 55 Jahre später liegen die Überreste dieses Unglücksvogels auf dem Gelände des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Der Weg hierhin ist verschlungen und nicht mehr vollständig rekonstruierbar. Die letzten rund 30 Jahre lagerten Rumpf, Flügel, Motorgondeln und einige Kleinteile in einem Schuppen des Musée Nationale de l’Automobile Collection Schlumpf in Mulhouse. Tatsächlich sollen sich die Gebrüder Schlumpf, die in Mulhouse eine einzigartige Automobilsammlung hinterlassen haben, auch mit dem Gedanken gespielt haben, den edlen Karrossen eine kleine Flugzeugsammlung dazu zu gesellen. Daraus wurde allerdings nichts und so rostete die Viking während vieler Jahre in einem schummrigen Nebengebäude des Museums dahin.

Als für eine Erweiterung des Museums dieses Gebäude abgerissen werden sollte, musste für die Viking ein neuer Platz gesucht werden. Verschieden Museen und Organisationen wurden angeschrieben, doch niemand konnte sich für den flügellahmen Oldtimer erwärmen oder das nötige Geld für den Transport aufbringen. Interessiert zeigten sich auch André Goepfert und Wolfgang Neumann, beides erfahrene Flugzeugtechniker der Swiss, welche vor Jahren die am EuroAirport ansässige EAA (Experimental Aircraft Association Alsace) ins Leben gerufen haben.

Im Mai 2004 erhielt die EAA die Viking als Geschenk mit der Auflage diese zu restaurieren und der Nachwelt zu erhalten. Bald darauf wurde die Viking in ihre Einzelteile zerlegt und  per Tieflader zum EuroAirport gebracht und dort auf einem ungenutzten Parkplatz in der Nähe der Hangars der Swiss und Jet Aviation abgeladen. Kurz zuvor war schon der Vintage Aircraft Club Basel gegründet worden. Zweck dieses Vereins ist unter anderem die Instandstellung der Viking mit dem Ziel, dieses erste britische Kurz- und Mittelstreckenflugzeug der Nachkriegszeit in seiner originalen Form und Bemalung an geeigneter Stelle ausstellen zu können. So unterstützte der Vintage Aircraft Club das Projekt bis anhin mit finanziellen Mitteln und vor allem durch tatkräftige Mithilfe bei der sehr aufwändigen Restaurierung. Da diese Arbeiten im Freien stattfinden, sind sie stark witterungsabhängig. Bei Kälte, Schnee oder auch bei grosser Hitze kann kaum gearbeitet werden. Entsprechend langsam und bescheiden sind den die bisherigen Arbeitsfortschritte. Zwar wurde die Kabine innen und aussen entrostet, abgelaugt und abgedichtet und mit einem Schutzanstrich versehen. Auch die Flügel und vielen Kleinteile wurden gereinigt und für eine Neubemalung vorbereitet. Doch nun droht dem Projekt neues Ungemach: dort wo die Viking zur Zeit gelagert wird, soll diesen Herbst eine neue Zufahrtstrasse zu einem bisher weitgehend leer stehenden Parkhaus der Swiss erstellt werden. Dabei ist die Viking im Weg.

Zwar hat sich der EuroAirport dem Viking-Projekt gegenüber bisher sehr kulant gezeigt, und eventuell besteht auch die Möglichkeit, die Viking an einem anderen Ort am Flughafen zu lagern, doch ein Hangar oder sonst ein geschützter Ort ist nicht in Reichweite. Dabei spielte die Vickers Viking in den frühen Jahren der Bedarfsfliegerei auch am Flughafen Basel-Mulhouse eine nicht unbedeutende Rolle. So betrieb die Balair zwischen 1957 und 1963 zwei Flugzeuge dieses Typs und dutzende von Vikings operierten mit den schnell wechselnden Namen britischer Charterfluggesellschaften nach Basel.

Kopfzerbrechen bereitet den beiden Initianten und dem Vintage Aircraft Club aber auch die vermutlich kostspielige Verschiebung der Viking an einen anderen Ort am Flughafen oder auch ausserhalb. „Am liebsten würden wir die Viking am Flughafen restaurieren und an gut sichtbarer Stelle für die Nachwelt ausstellen“, meint VAC-Präsident André Frossard. „Doch dazu brauchen wir viel mehr Unterstützung als bisher. Ansonsten enden die Überreste dieses ersten zivilen Nachkriegsflugzeugs beim Schrotthändler und das wäre sehr schade“. Weitere zusätzliche Informationen zum Projekt sind auf der Homepage www.save-a-viking.org zu finden.

 

 

 07.07.2008

 

ANPASSUNGEN AUF DER BUSLINIE 50

 

Seit 30. Juni 2008 bedienen alle Kurse der Buslinie 50 die Haltestellen zwischen dem Bahnhof SBB und dem EuroAirport, die Nonstop-Kurse verkehren nicht mehr. Neu wird zudem die Haltestelle ‚Frachthalle/ Verwaltung’ vom Flughafen herkommend bedient.

Neu verkehren auf allen Kursen der Linie 50 Gelenkbusse der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB). Diese bieten mehr Platz und Raum, sowohl für Fahrgäste als auch für das Reisegepäck.

Bis bisherigen silberne ‚Airline-Expressbusse’, welche zuletzt zwischen dem Bahnhof SBB und dem EuroAirport verkehrten, wurden eingestellt. Seit dem 30. Juni 2008 gilt von Montag bis Freitag von 06.00 bis 20 Uhr ein durchgehender 7,5-Minuten Takt. Die Linie 50 bedient somit ab dem Bahnhof SBB die Haltestellen Brausebad – Kannenfeldplatz – Im Wasenboden und Friedrich Miescher-Strasse und endet am EuroAirport.

Neu wird montags zwischen 06.00 und 08.25 Uhr alle 7,5 Minuten die zusätzliche Haltestelle, Frachthalle/Verwaltung bedient, dies vom EuroAirport herkommend. Zu den restlichen Zeiten bedient die Linien 50 die Haltestelle bisherige Frachthalle beim Kreisel vor der Einfahrt ins Passagierterminal.

 

07.07.2008

 

DIE EURO’08 DER SPOTTER

 

Nicht nur für die Fussballfans war die Euro’08 ein Leckerbissen, sondern auch für den zahlreichen Aircraft-Spotters, also den Liebhabern von Flugzeugen. Neben den zahlreichen am EuroAirport bekannten Airliners landeten während des Turniers auch viele Flugzeuge, die erstmals hier zu sehen waren. Nachfolgend eine entsprechende Auflistung aller neu am EuroAirport gelandeten Airliner, welche  im Zusammenhang mit der Euro’08’ am EuroAirport gelandet sind:

 

 

Brunei
Royal Brunei Airbus A340-200  VIP-Flug
Chile
Aerolionea Principal Chile  Boeing 737-300 im Auftrag der Futura
Dänemark
MyTravel Scandinavia  Airbus A321-200
Deutschland
Cirrus Aviation Embraer 135BJ VIP-Flug
Hamburg International  Airbus A319-100
RAE Regional Air Express Fairchild Metroliner
Kasachstan
Khozu Avia   Canadair RJ200 VIP-Flug
Luxembourg
Luxair Boeing 737-700
Österrreich
Austrian Airlines  Airbus A320-200
 Airbus A321-200
AustroJet DeHavilland-Canada DHC-8-100
Jet Alliance Canadair RJ200 VIP-Flug
Portugal
Euro Atlantic  Boeing 757-200
SATA Internaçional  Airbus A310-300
TAP Portugal Airbus A319-100
White  Airbus A310-300
Qatar
Qatar Airways Airbus A340-500 VIP-Flug
Russland
Aeroflot Don Boeing 737-500
BalticJet  Embraer 135BJ VIP-Flug
MJet Aviation Fokker 100 VIP-Flug
Tulpar Yakovlev Yak-42 VIP-Flug
Schweden
Fly Independent Fairchild Metroliner 
Slovenien
Linxair   Embraer 135BJ VIP-Flug
Slovakei
Seagle Air Boeing 737-300
Spanien
Air Europa Boeing 767-300
Gadair  Boeing 757-200
Swiftair McDonnell-Douglas MD-80
Tschechien
Central Connect Airlines  Saab 340
CSA Czech Airlines Airbus A320-200
Airbus A321-200
ATR-42-500
Boeing 737-400
Boeing 737-500
Skydive Air Service Let 410 ‚Turbolet’
Smartwings Boeing 737-500
Travel Service Airlines Airbus A320-200
Türkei
Government   Airbus A319CJ   VIP-Flug
Ungarn
Travel Service Hungary   Boeing 737-800

Selbstverständlich waren auch unter den hunderten von Geschäftsreise-Flugzeugen viele Erstlandungen zu verzeichnen, doch würde eine solche Auflistung zu umfangreich ausfallen. Wir haben uns deshalb auf reine Airliner-Typen festgelegt, welche jedoch teilweise ebenfalls als Regierungs- oder Geschäftsreise-Flugzeuge im Einsatz standen.

 

 27.06.2008

 

DER KOMMERZIELLE LUFTVERKEHR WÄHREND DER EURO’08

 

Genau 1'027 Fan-Flüge (Hin- und Rückflüge) im Zusammenhang mit der Euro’08 bewältigte das Luftfahrtsystem in der Schweiz bis zum 26. Juni 2008. Am meisten Flüge wickelte der EuroAirport mit insgesamt 352 Fan-Flügen ab, gefolgt von Genf  mit 261 Zusatzflügen. Zürich hatte 252 Flüge zu bewältigen, Bern deren 162. Die Spitzenbelastung meldete Genf am 11. und 12. Juni 2008 mit insgesamt 67 Zusatzflügen wegen der Euro 2008.

In einer Sonderverordnung hatte der Bundesrat ermöglicht, dass maximal 20 Flugzeuge pro Spieltag in Bern, Genf und Zürich bis morgens um 02.00 Uhr starten konnten, wenn die Fussballspiele um 20.45 Uhr angepfiffen wurden. Für den EuroAirport hatte die zuständige Préfecture du Haut-Rhin in Colmar eine analoge Bewilligung gegeben, dies jedoch ausschliesslich nur für die Spieltage in Basel. Aus diesem Grund wurden auch zahlreiche Flüge mit französischen und niederländischen Fans nicht genehmigt und mussten nach Zürich umdisponiert werden. Insgesamt verliessen den EuroAirport 33 Fan-Flüge zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr. Von den Sonderbewilligungen haben insgesamt 106 Flüge profitiert. (Basel 33, Bern 16, Genf 14, Zürich 43). Ziel der Sonderverordnung war es, dem Bedürfnis nach einer Bewältigung der erwarteten grossen Besuchermassen und nach einem geregelter Rücklauf nach Ende der jeweiligen Spiele Rechnung zu tragen vor dem Hintergrund einer Minimierung der Sicherheitsrisiken. Das vom Bundesrat beschlossene Kontingent wurde an keinem der insgesamt 9 Spieltage ausgeschöpft. Am meisten Verkehr nach 24.00 Uhr verzeichnete Zürich am 17. Juni mit 16 Starts.

Eine einzige Maschine startete in Genf am 12. Juni 2008 mit Verspätung; da das Spiel Tschechien gegen Portugal bereits um 18.00 Uhr begonnen hatte, hätten alle Maschine noch vor Mitternacht in Genf abheben sollen. Da das Flugzeug aus operationellen Gründen aber noch nicht startklar war, erlaubte das BAZL einen Start der Maschine kurz vor 01.00 Uhr in der Früh. Dadurch liessen sich allfällige Sicherheitsprobleme mit Passagieren, welche die Nacht im Flughafen hätten verbringen müssen, vermeiden. Zu einer weiteren Verspätung kam es nach dem Ende des Eröffnungsspiels Basel am 7. Juni 2008, weil eine Maschine aus der tschechischen Republik wegen technischen Probleme erst nach einer rund zwölfstündigen Verspätung zum Rückflug am EuroAirport eintraf. Die Passagiere konnten jedoch in einer für solche Zwecke extra eingerichteten Notschlafstelle eines Zivilschutzzentrums im Kanton Basel-Landschaft übernachten.

 

 27.06.2008

 

DIE „FLIEGERISCHE“ EURO’08

Gemäss den heute Vormittag von Frau Vivienne Gaskell erhaltenen Zahlen fertigte der EuroAirport im Rahmen der Euro’08 neben 352 Fan-Flügen auch 541 Taxiflüge ab. Somit ist der Flughafen während der Zeit der Spieltage in der Schweiz zu rund 1'500 zusätzlichen Bewegungen (Start- und Landungen) gekommen. Erreicht dürfte dabei auch das Ziel von 50'000 zusätzlichen Passagieren worden sein.

Neben den  Maschinen aus der tschechischen Republik, welche am 7. Juni 2008 zum Eröffnungsspiel am EuroAirport eintrafen, waren erwartungsgemäss die Gäste aus den Niederlanden und Portugal sehr zahlreich. Etwas unter den Erwartungen waren hingegen die Besucher aus Russland und Deutschland während den Viertelfinalspielen. Interessant wurde es jedoch nochmals zum Halbfinal Deutschland gegen die Türkei, für den neben den fünf Fan-Flügen aus der Türkei auch zahlreiche Staatsgäste mit ihren Flugzeugen ihrer jeweiligen Regierungsflotte am EuroAirport einflogen.

 

 27.06.2008

 

WEITERE NEUE ARBEITSPLÄTZE AM EuroAirport GESCHAFFEN

 

Laut den jährlich im Mai erhobenen Beschäftigungszahlen wurden 2007 am EuroAirport rund 370 neue Stellen geschaffen, was einen Zuwachs auf insgesamt 5’905 Mitarbeitende zur Folge hatte. Diese Zunahme ist zum einen auf die steigenden Passagierzahlen zurückzuführen, zum anderen auf den deutlichen Anstieg im Bereich des Flugzeugunterhalts und der Bodendienste. Der Personalbestand in diesem Bereich ist allein im Jahr 2007 um 348 Mitarbeitende gestiegen, was über 90 Prozent des Gesamtzuwachses ausmacht.

 

Nach Staatsangehörigkeit der Mitarbeitenden ergibt sich folgendes Bild: Frankreich 63 Prozent, Schweiz 17 Prozent und Deutschland 9 Prozent. Die restlichen 11 Prozent der Beschäftigten besitzen eine andere Staatsangehörigkeit, wobei insgesamt 64 Nationalitäten am Flughafen vertreten sind.

Die 163 auf die Umfrage antwortenden Unternehmen setzen sich aus 90 Schweizer Firmen (55 %) und 73 französischen Firmen (45 %) zusammen. Von den 5’905 Mitarbeitenden sind dabei 4’252 (72 %) bei den Schweizer und 1’653 (25 %) bei den französischen Firmen beschäftigt.

Die Schweizer Unternehmen beschäftigen 2’254 französische, 966 Schweizer und 502 deutsche Mitarbeitende sowie 530 Mitarbeiter anderer Nationalitäten. Die französischen Unternehmen beschäftigen 1’481 französische, 39 Schweizer und 21 deutsche Mitarbeitende sowie 112 Mitarbeiter sonstiger Nationalität.

 

3’850 der 5’905 Beschäftigten sind in Frankreich wohnhaft (65 %), 1’328 in der Schweiz (22 %), 382 in Deutschland (7 %) und 345 in anderen Ländern (6 %). Die Wohngemeinden mit den meisten Mitarbeitern am Flughafen sind für die Schweiz Basel mit 596 Personen und Allschwil mit 91 Personen, für Frankreich St. Louis und Mulhouse mit jeweils 429 und 403 Personen.

 

 27.06.2008

 

GUTES BETRIEBSERGEBNIS 2007

Das vergangene Jahr  brachte dem EuroAirport zwei neue Rekordmarken; die Passagierzahl stieg auf 4,3 Millionen (+ 6,3 %) Passagiere und der Umsatz gleichermassen um 6,3 Prozent auf 75 Millionen Euro. 

Im Jahr 2007 erzielte der Flughafen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung des Umsatzes um 6,3 Prozent auf die neue Rekordmarke von 75 Millionen Euro. Nach Berücksichtigung ausserordentlicher Erträge beträgt das Nettobetriebsergebnis 5,8 Millionen Euro. Mit 26,3 Millionen Euro erhöht sich die Eigenfinanzierung um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr (21,3 Millionen Euro) und beträgt ohne ausserordentliche Erträge 24,4 Millionen Euro (+15 %).

Die nicht aeronautischen Einnahmen, welche 52 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten, konnten um weitere 5 Prozent gesteigert werden, wovon die kommerziellen Einnahmen alleine um 12 Prozent gestiegen sind. Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf die gestiegenen Passagierzahlen zurückzuführen. Darüber hinaus bestätigt sie den Erfolg der Strategie der kommerziellen Entwicklung, die seit 2006 verfolgt wird. Dies beinhaltet die Eröffnung von neuen Geschäften sowie die optimierte Benutzung von Mietflächen im Flughafengebäude.

Dank erheblicher Eigenfinanzierung und stabilem Investitionsaufwand (14 Millionen Euro) ist die Nettoverschuldung von 118,7 Millionen Euro um 15 Millionen Euro auf 103,6 Millionen Euro gesunken. Folgedessen ist das Verhältnis Nettoverschuldung/Eigenfinanzierung von 5,6 auf 4,2 Prozent verkleinert worden. Der EuroAirport hält weiterhin an seinem Ziel fest, die Nettoverschuldung bis zum Jahre 2010 auf unter 100 Millionen Euro zu reduzieren.

 

 12.06.2008

 

AVIAPARTNER MULHOUSE HINTERLEGT BILANZ

 

Die 1994 am EuroAirport gegründete Abfertigungsgesellschaft Aviapartner Mulhouse musste am 9. Juni 2008 um 10.00 Uhr bei Tribunal de Commerce de Mulhouse (Handelsgericht Mulhouse) ihre Bilanz hinterlegen. Bereits schon am 11. Juni, zwei Tage vor Ablauf der eigentlichen Frist zur Vorlage eines Restrukturierungsplans, entschied dieses jedoch um 16.00 Uhr, dass Aviapartner Mulhouse liquidiert werden müsse. Gemäss diesem Beschluss hat das Unternehmen seinen Betrieb umgehend eingestellt. Diese Massnahme betrifft jedoch nur die von der Aviapartner-Gruppe eigenständige Aviapartner Mulhouse. Alle anderen Aviapartner-Niederlassungen sind in den Fall nicht involviert und beeinflussen deren finanziellen Belange in keiner Weise.

Aviapartner erklärt in einem Schreiben an ihre Kunden und Partner, dass folgende Punkte zur nun erfolgten Betriebseinstellung führten:

 

-  fehlende Perspektiven zur Verbesserung der kritischen Lage

-  Lücken in der Angebotspalette des Unternehmens

-  Fehlende Konkurrenzfähigkeit durch die viel zu hohen Sozialabgaben in Frankreich

   gegenüber den Mitbewerbern

-  Verlust von Aufträgen bei Charterflügen (- 39 Prozent gegenüber 2007)

 

Die neben Air France einzige am EuroAirport verbliebenen Abfertigungsgesellschaft Swissport Basel AG hat darauf hin in Kooperation mit der Flughafendirektion und dem französischen Nationalcarrier die Abfertigung der bisher an Aviapartner Mulhouse gebundenen Fluggesellschaften übernommen und ist momentan dabei, diese mit langfristigen Kontrakten an sich zu binden.

Bereits ist der EuroAirport an der Ausarbeitung einer Ausschreibung für ein Nachfolgeunter- nehmen der Aviapartner Mulhouse, dies nach den geltenden Richtlinien der Europäischen Union.

 

 09.06.2008

 

EURO’08-VERKEHR AM EuroAirport GUT GESTARTET

 

Der  Samstag, 7. Juni 2008 wird als vorläufiger Rekordtag in die Geschichte des EuroAirports eingehen. Insgesamt wurden mehr als 23'000 Passagiere abgefertigt, wobei die Spitzenzeiten von 08.30 bis 11.30 Uhr und von 21.00 bis 22.30 Uhr lagen.

Neben den 170 Bewegungen im Normalverkehr (Linien- und Charterflüge) wurden im Rahmen der Euro’08 zusätzliche 52 kommerzielle Flüge gezählt. Dazu kamen noch wegen dem Ende der Art’39 Basel und dem Start der Euro’08 weitere 170 (!) Taxi- und Businessflüge. Einziges Problem war die verspätete Ankunft einer Boeing 737-300 der slowakischen Seagle Air, so dass rund 140 tschechische Fussballfans ihre Heimreise erst mit knapp zehnstündiger Verspätung am Sonntagmorgen antreten konnten. Diese wurden für die Nacht in der extra für solche Fälle geschaffene Notschlafstelle im Zivilschutzzentrum Frenkendorf/ Füllinsdorf untergebracht.

Auch die zweite Bewährungsprobe des EuroAirports vom Montag, 9. Juni 2008 wurde ohne Probleme bewältigt. Neben den 178 „normalen“ Flügen wurden 30 Euro’08-Charter aus den Niederlanden sowie 24 nichtkommerzielle Privatflüge durchgeführt.  Der Bustransfer der Fans nach Bern wurde am speziell geschaffenen Busparkplatz ohne grössere Probleme mit mehr als 30 Bussen durchgeführt.

 

 

 09.06.2008

 

FARNAIR EUROPE BAUT FLOTTE WEITER AUS

 

Die am EuroAirport ansässige Farnair Europe hat in den vergangenen Wochen ihre Flotte um eine weitere ATR-72-200F sowie je eine Beech 1900C und 1900D erweitert.

Mit der neusten ATR-72-200F, welche ab Zürich nach Köln/Bonn eingesetzt wird, verfügt das Unternehmen nun über acht dieser Maschinen. Zwei weitere Einheiten sind bereits gekauft und werden im kommenden November und im Februar 2009 in Dienst gestellt. Das Ziel der Farnair Europe ist es, insgesamt 15 dieser für eine Nutzlast von 8 Tonnen zugelassenen Frachter einzusetzen.

Die beiden neuen Beech 1900 werden von der ungarischen Tochtergesellschaft Farnair Hungary für FedEx Express innerhalb Grossbritanniens betrieben und gelten als sehr leise und umweltfreundlich.

Farnair Europe wurde 1984 gegründet und ist eine der führenden Express-Frachtfluggesell- schaften Europas. Farnair Switzerland betreibt derzeit eine Flotte von acht ATR-72-200F, drei ATR-42-300 (zwei für je 50 Passagiere, eine als Frachter). Die Tochtergesellschaft Farnair Hungary setzt fünf bewährte Fokker F. 27-500 „Friendship“ sowie zwei Beech 1900C/1900D ein.  Insgesamt werden in Basel 100 und in Budapest weitere 50 Mitarbeiter beschäftigt.

 

 

 05.06.2008

 

MEGAVERKEHR DANK DER ART’39 BASEL

 

Der EuroAirport hat während der in den Hallen der Messe Schweiz stattfindenden Kunstmesse „Art’39“ vom 4. bis 8. Juni 2008 von einem wohl rekordverdächtigen Ansturm an Business -Flugzeugen profitiert.

So landeten vor und während der Messedauer mehr als 250 Maschinen der verschiedensten Typen und Gesellschaften auf Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Nahen- und Fernen Osten. Bemerkenswert war auch in diesem Jahr die Dichte der von NetJets Europe durchgeführten Flüge, die sich während der „Art’39“ mit mehr als einem Viertel aller als Marktleader einmal mehr etablieren konnte. Mehr als zwei Dutzend andere Airlines, der momentan boomenden Exekutive-Fliegerei, waren selbstverständlich ebenfalls von und nach dem EuroAirport im Einsatz. Interessant war auch der Besuch einer Delegation der Herrscherfamilie aus Dubai, welche am 4. Juni mit einer Boeing 737-700BBJ der United Arab Emirates („Dubai 4“) zu einer Kurzvisite am Rheinknie eintrafen.

 

 

 05.06.2008

 

VERBINDUNG NACH KANADA ERÖFFNET

 

Am 30. Mai wurde wie geplant die neue Verbindung der Air Transat ab dem EuroAirport nach Montreal und Toronto gestartet. Somit erhält der EuroAirport erstmals wieder seit sieben Jahren eine direkte Verbindung nach Kanada.

Zuvor hatten Vertreter des Flughafens, der Presse und der Airline die aus Kanada kommende Airbus A310-300 bei seiner Landung feierlich empfangen und die Crew offiziell begrüsst und die ersten Fluggäste in Richtung Nordamerika verabschiedet.

Air Transat wurde vor 21 Jahren gegründet und verfügt über eine Flotte von 17 Flugzeugen der Typen Airbus A310-300 und A330-200. Das Unternehmen beschäftigt 2000 Mitarbeiter und bedient in diesem Sommer 33 Destinationen in elf europäischen Ländern.

 

 

 05.06.2008

 

CHARTERKETTE NACH KENIA GESTRICHEN

 

Die russische Transaero kommt mit ihrer Linie ab Moskau nach dem EuroAirport nicht in Fahrt. Bereits wurden in den vergangenen Wochen auch die montäglichen Flüge wiederum storniert, so dass die Region im Dreiländereck derzeit wieder ohne Verbindung nach Russland ist.

Ebenfalls nicht zustande kommen wird die Flugkette des African Safari Club (ASC) ab dem EuroAirport nach Mombasa, welche ab dem 4. Juli wöchentlich als Ersatz der Flüge mit der eigenen ASA African Safari Airways durchgeführt hätte werden sollen. Geplant war, die Flüge mit einer Boeing 757-300 der Condor durchzuführen, doch wurden die nach wie vor schlechten Buchungszahlen dem Vorhaben zum Verhängnis. Die Kenia-Touristen werden nun mit Condor ab Frankfurt am Main und München sowie mit Edelweiss Air ab Zürich nach Ostafrika und zurück geflogen.

 

 05.06.2008

 

DER EuroAirport IST FÜR DIE „EURO’08“ BEREIT

Um während der „Euro’08“ einen reibungslosen Passagierbetrieb zu garantieren, hat der Flughafen verschiedenste Massnahmen getroffen und seine Infrastruktur dem Ereignis angepasst.

Dazu gehörten die für den EuroAirport erstmalig eingeführte Slotkoordination sowie die Parklimitierung für die zusätzlichen Flüge. Durch diese Koordination hat der Flughafen die Verkehrsituation fest im Blick. Laut den beantragten Slots ist für den Zeitpunkt vom 7. bis 18. Juni 2008 mir rund 330 zusätzlichen Bewegungen zu rechnen. Für den Zeitraum der restlichen drei Spiele in Basel (19. bis 25 Juni 2008) wird das Verkehrsaufkommen erst rund 48 Stunden vor den entsprechenden Partien bekannt.  Für die Einreise der Passagiere werden zwei zusätzliche Einreisefilter für die Schweiz und ein zusätzlicher Ausgang eingerichtet. Beim Abflug wird die Kapazität der Sicherheitskontrolle von 12 auf 14 Stationen ausgebaut. In den Spitzenzeiten wird es in allen Bereichen des Flughafens zusätzliches Personal geben.

Auf der Ankunftsebene werden zusätzliche Informationsschalter eingerichtet; nebst dem bestehenden EuroAirport-Welcome Desk stehen Theken der Host City Basel und dem Elsass-Tourismus. Vor dem Terminalgebäude auf der Schweizerseite gibt es für die Charterpassagiere zusätzliche Parkplätze für bis zu 60 Autobusse.

Auch das kommerzielle Angebot passt sich der „Euro’08“ an. Das Restaurant und die Bars haben sich in den Sponsoren-Farben dekoriert und bieten neben Euro-Menüs auch Gewinnspiele an. Der Dufry-Shop hat eine spezielle Euro-Ecke eingerichtet und führt in seinem Sortiment dem Anlass entsprechende Artikel.

 

 05.06.2008

 

MEHR ÄGYPTEN MIT TUIFLY

 

Ab dem kommenden Winterflugplan 2008/2009 wird TuiFly wöchentlich dreimal nach Ägypten fliegen und dabei vier Destinationen bedienen.

Mit Boeing 737-800 werden donnerstags Luxor und Hurghada, freitags Marsa Alam und Sharm-el-Sheik sowie sonntags zielrein Hurghada angeflogen. Leider nicht mehr im Winterprogramm wird das süditalienische Bari sein, welches neu nur noch als Sommerdestination von April bis Oktober zweimal pro Woche angeflogen werden soll.

 

 

 21.05.2008

 

SONDERFLÜGE EURO’08

 

Während der Euro’08 wird es wie erwartet auch am EuroAirport  zu einer grossen Anzahl Sonderflüge kommen. Vornehmlich finden diese aus Tschechien (Eröffnungsspiel am 7. Juni) und den Niederlanden statt (Spiele in Bern). Erheblich weniger Flüge als erwartet, finden aus der Türkei statt, da Mannschaft und auch Supporter wegen den beiden Spielen in Genève ihren Focus auf die Städte in der Romandie legen.

Wir haben uns bemüht, möglichst viele der bereits bekannten Flüge für die Spiele der Vorrunde auf der nachfolgenden Zusammenstellung aufzulisten, dies anhand von Angaben, welche wir auf den verschiedenen Homepages der Ausgangsflughäfen und natürlich des EuroAirports gefunden haben. Selbstverständlich kann es immer wieder zu Änderungen kommen.   Ebenfalls zu erwähnen ist, dass praktisch keine Maschinen am EuroAirport abgestellt werden dürfen und somit immer leer ein- und ausgeflogen werden müssen. Es gilt dabei eine fest definierte Standzeit von 45 Minuten (Boeing 737, Airbus A320), 60 Minuten (Boeing 757/767, Airbus A310) oder 90 Minuten (Boeing 747, Airbus A330/340). Aus diesem Grund wird es jeweils auch an den Spielabenden zu zahlreichen zusätzlichen Landungen kommen.

Die Flüge für die, ebenfalls in Basel stattfindenden zwei Viertelfinals und den Halbfinal, werden selbstverständlich je nach Teilnehmerland sehr kurzfristig gemeldet. Wir werden jedoch bemüht sein, auch diese Flüge mit eventuellen „Highlights“ immer schnellstmöglich bekanntzugeben und zu kommunizieren. 

 

Flugplan Euro'08

 

 

 21.05.2008

 

AUSNAHMEBEWILLIGUNG FÜR NACHTFLÜGE WÄHREND DER EURO’08

 

Der Präfekt des Departement Haut-Rhin hat die Anfrage der Schweizer Behörden betreffend Ausnahmen zum Nachtflugverbot am EuroAirport während der Euro’08 positiv beantwortet.

Infolge dieser positiven Reaktion dürfen nach den insgesamt sechs in Basel stattfindenden Spielen zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr maximal 20 Abflüge pro Spieltag, begrenzt auf Flugzeuge mit mehr als 95 Sitzen, durchgeführt werden. Diese Vereinbarung wurde auf Grund des aktuellen Stands der geplanten Flüge festgelegt. Laut den aktuellen Flugplänen wäre die aktuelle Situation wie folgt:

7. Juni 2008 Schweiz - Tschechien 16 Starts zwischen 22.00 Uhr und 02.00 Uhr
11. Juni 2008 Schweiz - Türkei noch zu bestätigen
15. Juni 2008 Schweiz - Portugal 10 Starts zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr

      

Für die restlichen drei Spiele am 19., 21. und 25. Juni 2008 können die entsprechenden Daten erst rund zwei Tage vor dem jeweiligen Spiel bekanntgegeben werden.

Während der Euro’08 schätzt der EuroAirport die zusätzliche Passagierzahl auf rund 50'000 und die Anzahl der zusätzlichen Flugbewegungen (Starts und Landungen) auf zwischen 60 und 120 für die Gruppenspiele sowie zwischen 60 und 200 für die beiden Viertel- und den Halbfinal.

 

 

 21.05.2008

 

JET AVIATION NIMMT NEUEN HANGAR IN BETRIEB

 

Nachdem bereits am 30. April die Airbus A340-642 VP-CCC der SAAD Group in den neuen Wide Body-Hangar der Jet Aviation rollte und somit nach nur sieben Monaten Bauzeit in Betrieb genommen wurde, folgte am 16. Mai 2008 die offizielle Eröffnung.

Das neuste Gebäude am EuroAirport hat eine Grundfläche von 9600 Quadratmeter und eine Höhe von 26 Meter. Gleichzeitig finden darin eine Airbus A380, eine Boeing 747 sowie zwei kleinere Maschinen in der Grössenordnung einer Airbus A320 oder Boeing 737 Platz. Jet Aviation investiert dabei in ihr neues Ausstattungszentrum auf der Südseite des Flughafens (Zone 6bis) 65 Millionen Schweizerfranken. Pro Jahr sollen, je nach Grösse und Aufwand, bis zu acht grosse Businessjets ausgestattet werden. In den bisherigen Werkstätten werden weiterhin jährlich bis zu zwanzig Dassault Falcon ausgestattet und alle anderen Arbeiten verbleiben vorerst an den  bisherigen Standtorten am EuroAirport.

Bis Ende dieses Jahres wird Jet Aviation ihre Belegschaft am EuroAirport um 400 Angestellte erweitern und dann über 2000 Mitarbeiter am hiesigen Standort beschäftigen. Insgesamt hat das Unternehmen dann innerhalb von zwei Jahren gegen  800 neue Stellen in der Region geschaffen. 

Betreffend eines Datum für die Ausrüstung einer ersten Airbus A380 wollte sich Jet Aviation anlässlich der Hangareröffnung nicht festlegen, doch würde man jetzt aktiv auf dem Markt auftreten, um bald ein solches Projekt realisieren zu können.

 

 

 21.05.2008

 

AUCH AMAC AEROSPACE WIRD AM EuroAirport AKTIV

 

Das neu am EuroAirport ansässige Ausstattungsunternehmen teilt mit, dass bereits eine erste Airbus A320 zur Ausrüstung am EuroAirport eingetroffen ist. An der einem Kunden im Mittleren Osten gehörenden Maschinen wurden bereits erste Arbeiten ausgeführt. Ausserdem läuft bereits auch ein „Management Contract“ für eine erste Gulfstream IV.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, konnten seit anfangs dieses Monats auch mehrere feste Verträge und „Letters of Indent“ für die Wartung und Ausstattung mehrer Flugzeuge abge- schlossen werden. Neben Aufträgen von privaten Besitzern konnten dabei auch Regierungsaufträge gewonnen werden.

 

 

 18.05.2008

 

HELLO „Les Bleus“!

 

Damit die Fussball-Teams und deren Fans während der Euro’08 an ihr Ziel und wieder nach Hause kommen, sind zusätzlich Flüge nötig. Dieser Umstand schlägt sich erfreulicherweise auch in den Auftragsbücher der Hello nieder. So sind zahlreiche Flüge mit Mannschaften und Fans ab Portugal, den Niederlanden und Frankreich vorgesehen.        

Besonders stolz ist die Basler Bedarfsfluggesellschaft aber darauf, dass sie vom französischen Fussballverband als ihr Carrier ausgewählt wurde. So wird eine der sechs MD-90-30 am 4. Juni „Les Bleus“ und ihren Tross von Paris-Le Bourget nach Sion bringen, dem nächstgelegenen Flughafen zu ihrem Aufenthalts- und Trainingsdomizil Châtel-St. Denis. Je nach Erfolg der Mannschaft sind dann im Verlaufe des Turniers noch drei weitere Flüge eingeplant.

Neben den Flügen für die französische Nationalmannschaft hat Hello während der Euro’08 bisher feste Aufträge für momentan 28 weitere Charterflüge erhalten und freut sich über diese zusätzliche Belebung ihres an sich schon gut laufenden Sommergeschäfts.

 

 

 18.05.2008

 

„SUPER CONSTELLATION“ SOMMERPLANUNG 2008

 

Da während der Euro’08 der Luftraum über Basel für Sichtflüge eingeschränkt ist, hat sich die Super Constellation Flyers Association (SFCA) entschlossen, während den Sommermonaten ihre Maschine mehrheitlich in Sion zu stationieren. Aus diesem Grund wird es in der Saison 2008 zu weniger An- und Abflügen am EuroAirport kommen.

Nachfolgend sind die bisher mit der Lockheed L-1049 „Super Constellation“ HB-RSC von und nach dem EuroAirport vorgesehenen Flüge ausgelistet:

15.05.2008  Genève – Dôle – EuroAirport Ankunft EuroAirport 17.00 Uhr
16.05.2008 EuroAirport – Epinal  Abflug EuroAirport 09.30 Uhr
Epinal – EuroAirport Ankunft EuroAirport 17.00 Uhr
25.05.2008 EuroAirport – Sion Abflug EuroAirport 14.00 Uhr
08.08.2008 Sion – EuroAirport Ankunft EuroAirport 19.40 Uhr
09.08.2008 EuroAirport – St. Stephan Abflug EuroAirport 14.00 Uhr
St. Stephan – EuroAirport Ankunft EuroAirport 14.55 Uhr
16.08.2008 EuroAirport – Buochs Abflug EuroAirport 09.30 Uhr
Buochs – EuroAirport Ankunft EuroAirport 17.50 Uhr
23.08.2008 EuroAirport – Altenrhein Abflug EuroAirport 09.30 Uhr
Altenrhein – EuroAirport Ankunft EuroAirport 17.30 Uhr
28.08.2008 EuroAirport – Samedan Abflug EuroAirport 10.00 Uhr
Samedan – EuroAirport  Ankunft EuroAirport 16.45 Uhr
30.08.2008 EuroAirport – Buochs Abflug EuroAirport offen
Buochs – EuroAirport   Ankunft EuroAirport offen
31.08.2008 EuroAirport – Schaffhausen Abflug EuroAirport offen
Schaffhausen – EuroAirport Ankunft EuroAirport offen
13.09.2008 EuroAirport – Buochs Abflug EuroAirport 09.00 Uhr

 

Selbstverständlich kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen, sei dies aus Wetter- oder auch anderen Gründen. Auf alle Fälle darf man der „Super Connie“ bereits jetzt schon eine erfolgreiche Saison wünschen, welche sicherlich auch noch einige andere Höhepunkte ausweisen wird. Weitere Informationen sind wie immer unter www.superconstellation.org abrufbar.

 

 

 06.05.2008

 

UMWELT – BERICHT   4. Quartal 2007  des EuroAirport

 

Aufteilung der Pistenbenutzung in Prozent aller Starts und Landungen (IFR/VFR)

 

IFR = Instrument Flight Rules = Instrumentenflugregeln  (Charter- und Linienverkehr)

rund 80% der gesamten Bewegungen

VFR = Visual Flight Rules = Sichtflugregeln (Schulung, Taxi- und Fotoflüge) rund 20 % der

gesamten Bewegungen.                                                                                                       

 

Total Landungen:   9’623  ( 9'783 )  =  100%

Total Abflüge:        9’615  ( 9'796 )  =  100%

Total  Landungen Piste 16 93,5 % ( 97,0 %)
Total  Landungen Piste 34 4,9% ( 1,5 %)
Total  Landungen Piste 26 1,5 % ( 1,4 %)
Total  Landungen Piste 08 0,1 % ( 0,1 %)
Total  Starts Piste 16 81,7 % ( 85,1 %)
Total  Starts Piste 34 12,5 % ( 10,0 %)
Total  Starts Piste 26 5,7 % ( 4,8 %)
Total  Starts Piste 08 0,0 % ( 0,0 %)

 

Die zuständige französische Flugsicherung hat das neue Instrumentenlandesystem für die Landungen von Süden auf die Piste 34 am 20. Dezember 2007 operationell in Betrieb genommen. Die ausführliche Projektdokumentation kann auf unserer Internetseite www.euroairport.com unter Stichwort Umwelt >>ILS34 eingesehen werden. Dort wird in Zukunft auch monatlich die Benützungsstatistik publiziert werden.

 

Die Reklamationen verteilen sich auf eine Fläche von Mulhousen  bis Liestal (CH) usw. 

 

Spitzenreiter sind: Buschwiller (F) mit 3’446 Reklamationen
Kandern (D) 290 Reklamationen
Hegenheim (F)  380 Reklamationen
Fischingen (D) 47 Reklamationen
Neuwiller (F) 107 Reklamationen
Allschwil (CH) 31 Reklamationen
Hegenheim (F) 380 Reklamationen

                                                                                                                             

Total der Reklamationen im 4. Quartal 2007

4’401  (4'556)    - 4 %

In Klammern 2006

 

 

 06.05.2008

 

ANZAHL DER SÜDANFLÜGE IST HOCH

 

Die Anzahl der Flüge auf das vor rund fünf Monaten eingeführte ILS-Landesystem auf die Piste 34 des EuroAirport war in den vergangenen Woche über der berechneten Jahreslimite von acht Prozent.

Diese Tatsache führte zu vermehrten Fluglärmklagen, was auch der EuroAirport anlässlich einer Informationsveranstaltung Ende April bestätigte. Seit Beginn dieses Jahres erfolgten 9,4 Prozent der Landungen von Süden her, allein im April waren es 15,8 Prozent. Gemäss der Flugsicherung des EuroAirport wird das ILS 34, entgegen den Behauptungen der Flughafen- Gegner genau nach Abkommen eingesetzt. In der Praxis bedeutet dies, dass bei Landungen aus Richtung Norden bei einem Rückenwind von mehr als 5 Knoten wesentlich konsequenter als früher auf Südlandungen umgestellt wird, dies vor allen wegen dem hohen Risiko von Böen.  

Eine in Vorfeld erarbeitete Situationsanalyse sieht einen Jahresdurchschnitt von 8 Prozent aller Landungen auf die Piste 34 vor, bei mehr als 10 Prozent sind zwingend Konsultationen über begrenzte Massnahmen vorgesehen. Trotz den Klagen sieht der EuroAirport derzeit jedoch keinen Handlungsbedarf, doch sollte die Informationspolitik der Flughafendirektion gegenüber der Bevölkerung unbestritten verbessert werden. Es gäbe da sicherlich Möglichkeiten, analog den Strassenverkehrs-Meldung, über die aktuelle Wetter- und Landesituation in den elektronischen Medien umgehend zu informieren.

 

 

 06.05.2008

 

NEUVERTEILUNG DES FERIENLUFTVERKEHRS

 

Der Ferienflugverkehr wird in diesem Sommer klar von deutschen, tunesischen und der am EuroAirport beheimateten Hello dominiert.

Besonders an Wochenenden ist diese Situation ausgeprägt. Air Berlin und TUIfly sind dabei mit zusammen insgesamt 17 Abflüge klar an der Spitze, gefolgt von Hello und Tunis Air mit je sieben Charterverbindungen. Zudem folgt noch Nouvelair Tunisie mit weiteren vier Kursen nach Djerba, respektive Monastir. Keinen einzigen Flug fliegt in diesem Sommer die Swiss International Air Lines, welche in den vergangenen Jahren mit ihren Airbus A320 und A321 stets unter den ‚Top Three’ gewesen ist.

 

 

 06.05.2008

 

GRUNDSTEINLEGUNG

 

Am Nachmittag des 6. Mai fand im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf der Zone 6bis des EuroAirport die Grundsteinlegung für die drei neuen Hangars der AMAC Aerospace Switzerland AG statt.

Das im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen hat von Flughafen eine über 35 Jahre laufende Konzession für 45'000 m2 Land erworben. Als erstes werden darauf nun in den kommenden Monaten die Hangars mit den integrierten Werkstätten und Büro erstellt.

Die Geschäftsleitung des Unternehmens, welches im wachsenden Markt der Geschäfts- und Privatluftfahrt Dienstleistungen in der Wartung und im Um- und Ausbau von Flugzeugen tätig sein wird, erwartet noch in diesem Jahr den Bezug der neuen Räumlichkeiten.

 

 

 19.04.2008

 

FLUGHAFENBAHNHOF

 

Anlässlich des Besuches von Günter Oettinger, dem Ministerpräsidenten vom Baden-Württemberg vom 16. April dieses Jahres wurde nun bekannt, dass sich das deutsche Bundesland unter Umständen doch an den Kosten für den Bahnanschluss des EuroAirports beteiligen könnte.

Bis jetzt wurde dies stets mit der Begründung abgelehnt, dass Stuttgart der einzige Landesflughafen Baden-Württembergs sein. Zwischenzeitlich ist es jedoch Tatsache, dass rund ein Viertel der rund 4.2 Millionen jährlichen Passagiere des EuroAirports aus Deutschland stammen. Die nun berechneten Kosten für den Bahnanschluss belaufen sich auf rund CHF 170 Millionen, wobei die Eidgenossenschaft bereits deren CHF 25 Millionen gesprochen hat. Sollten sich nun die Région Alsace (ab 2012) und Baden-Württemberg mit ähnlichen Beträgen beteiligen, so wäre das Projekt Bahnanschluss tatsächlich in greifbarer Nähe. Weitere Gelder können zudem auch von den Kantonen Basel Stadt und Basel Landschaft sowie von EuroAirport selbst erwartet werden. Anhand dieser neuen Ausgangslage wäre ein anfälliger Baubeginn des Anschlusses innerhalb der nächsten fünf Jahre durchaus realistisch.

 

 

 19.04.2008

 

EURO’08

 

Die Planung der Slot-Vergaben für die während der Euro’08 am EuroAirport zu erwartenden Charter- und Sonderflüge befindet sich derzeit in der Abschlussphase.

Wie bereits mitgeteilt, erwartet der EuroAirport im Juni dieses Jahres rund 50'000 zusätzliche Passagiere, vornehmlich aus den Niederlanden,  der Türkei, Tschechien, Frankreich und Portugal. Somit ist während  der Euro’08 mit rund 250 Zusatzflügen zu rechnen. Sobald die Slot-Vergabe beendet ist und wir die entsprechenden Flugpläne erhalten, werden wir diese in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen auf dieser und auch auf anderen Homepages und Printmedien veröffentlichen.

 

 

 19.04.2008

 

TRANSAERO FLIEGT WIEDER

 

Entgegen unseren Informationen vom 10. April dieses Jahres hat Transaero nach einen einmonatigen Unterbruch ihre Flüge zwischen Moskau-Domodedovo und dem EuroAirport wieder aufgenommen.

Neu wird allerdings nicht mehr sonntags, sondern jeweils Montag zu den praktisch identischen Zeiten geflogen. Die Flüge wurden mitte März wegen den schlechten Buchungszahlen eingestellt. Speziell vermutlich auch, weil es auch nach vier Monaten des Flugbetriebs wegen der grossen Bürokratie in Russland immer noch nicht möglich war, die Flüge mit Ausgangspunkt EuroAirport zu buchen. Dies hat sich nun allerdings geändert. Selbstverständlich erhofft sich nun Transaero erheblich verbesserte Buchungszahlen so, dass auch die Pläne eine Frequenzerhöhung in den kommenden Monaten realisiert werden können.

 

 

 10.04.2008

 

BASELWORLD’08

 

Die wichtigste Messe für Uhren und Schmuck, die „BaselWorld’08“ brachte dem EuroAirport auch in diesem Jahr wieder vom 3. bis 10. April zahlreichen Zusatzverkehr.

Für die Gäste der grössten Messe der Schweiz wurde der EuroAirport zum Gateway aus aller Welt. Wie gewohnt reisten die meisten der Messebesucher per Privatflugzeug oder mit Linienkursen an, doch fanden auch in diesem Jahr wiederum die schon traditionellen Besuche von zwei Fokker 50 der VLM (mit Diamantenhändler aus den Niederlanden) und Dornier 328Jet aus Innsbruck (für Swarowski) statt.

 

 10.04.2008

 

GRUNDSTEINLEGUNG

 

Am 28. März erfolgte am  EuroAirport die Grundsteinlegung und der Spatenstich für das neue Business Center von Air Service Basel AG (ASB). Bereits im kommenden Juni sollen während der „Euro’08“ die ersten Flugzeuge dort abgestellt werden. Die Fertigstellung der Hangars ist für den November 2008 vorgesehen.

Aufgrund der europaweiten Nachfrage nach Hangarplätzen für Geschäftsreiseflugzeuge, werden auf der Südseite des EuroAirports für Air Service Basel AG insgesamt drei Gebäude erstellt. In den beiden 45 x 45 und 40 x  60 Meter messenden Hangars finden mehrere Midsize-Businessjets oder Airbus A319CJ, respektive Boeing 737BBJ Platz. Damit wird der bisherige Hangar von Air Service Basel AG im alten Flughafenteil ersetzt. Ein weiteres Gebäude wird das Abfertigungsgebäude mit seinen kurzen Wegen sein. Nur 20 Meter sollen die Fluggästen von Flugzeug ins Auto zurücklegen müssen.

Insgesamt investiert der traditionelle Unterhaltsbetrieb am EuroAirport rund CHF 25 Millionen.

 

 10.04.2008

 

HALBJAHRESBILANZ BEI RYANAIR

 

Anlässlich einer Medienkonferenz teilte Ryanair heute Vormittag mit, dass man ein halbes Jahr nach Aufnahme der Flüge von und nach dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg eine positive Bilanz ziehen könne.

In den ersten sechs Monaten registrierte die irische Fluggesellschaft am EuroAirport rund 85'000 Passagiere. Mit knapp unter 20'000 Fluggästen und einer Auslastung von gegen 90 Prozent liege die Strecke von und nach Stockholm-Skavsta am besten. Durchschnittlich seien die anderen Destinationen (Alicante, Dublin, Gerona und Valencia) zu rund 75 Prozent belegt. Am meisten Mühe hatte im Winterhalbjahr die Verbindung nach Alicante, welche in direkter Konkurrenz zu EasyJet bedient wird.

Für das erste Gesamtjahr am EuroAirport rechnet Ryanair mit 240'000 Passagieren. Die Kunden stammen dabei zu 40 Prozent aus der Schweiz und 30 Prozent aus Deutschland und Frankreich. Die restlichen 30 Prozent betreffen den Incomming-Verkehr. Für  eventuelle neue Strecken gebe es noch keine konkreten Pläne, doch liefen dazu mit dem EuroAirport derzeit intensive Gespräche, sagte Ryanair-Kommunikationschef Peter Sherrard.

Bald Realität wird jedoch das Telefonieren mit dem Mobiltelefon während des Fluges. Ab Juni dieses Jahres sollen die ersten zwanzig der insgesamt 163 Boeing 737-800 der Ryanair für die Mobiltelefonie zugelassen sein.

 

 10.04.2008

 

EINGESTELLT

 

Nicht nur African Safari Airways (ASA) hat auf Ende des Winterflugplans 2007/08 ihre Flüge von und nach dem EuroAirport eingestellt, sondern auch die russische Transaero Airlines.

Der African Safari Club (ASC) hofft allerdings auf den 4. Juni dieses Jahres wieder eigene Charterflüge nach Kenia anbieten zu können. Aus diesem Grund ist man derzeit auch mit Condor im Gespräch, welche einen Verbindung ab Frankfurt am Main über den EuroAirport nach Mombasa anbieten soll. Um dieses Vorhaben zu realisieren, müsste sich allerdings die politische Lage in Ostafrika verbessern und die Buchungszahlen gesteigert werden.

Transaero ihrerseits hat ihre erst kurz vor Weihnachten 2007 eingeführte Verbindung von und nach Moskau vorerst wieder eingestellt, weil das Passagieraufkommen zu klein ist. Eine Tatsache, welche allerdings bereits bei Betriebsaufnahme befürchtet wurde, denn der einzige Flug pro Woche konnte nur in Russland gebucht werden. Im Dreiländereck war es gar nie möglich den Flug mit Ausgangspunkt EuroAirport zu buchen...

 

 02.04.2008

 

DAS ENDE DER AFRICAN SAFARI AIRWAYS

 

Nicht ganz unerwartet, jedoch trotzdem überraschend kam am vergangenen Ostersamstag nach knapp vierzig Jahren das Ende der African Safari Airways. Letztmals landete das „Zebra“ auf ihrer Heimatbasis Basel-Mulhouse-Freiburg. Die Wirtschaftlichkeit nur mit einem Flugzeug eine eigene Fluggesellschaft zu betreiben und die sich in den letzten Wochen dramatisch vers- chlechterte politische Lage in Kenia hatten in den vergangenen Monaten keine kostendeckenden Operationen mehr zugelassen. Bereits am  26.März wurde die Maschine via dem deutschen Aalhorn nach Prag überflogen, wo sie nun durch CSA einer Grossüberholung unterzogen wird. Ob sie anschliessend bei der tschechischen Airline in Dienst gestellt wird, konnte allerdings bisher nicht bestätigt werden.

Der African Safari Club, nach eigenen Angaben der weltweit grösste Anbieter für Reisen nach Kenia wird seine Gäste nun ab Deutschland und der Schweiz mit Condor, Air Berlin (LTU) und Edelweiss Air nach Mombasa fliegen.

 

 

Exklusive Reisen nach Ostafrika

 

Im Jahr 1967 wurde mit Sitz in Allschwil der African Safari Club (ASC) gegründet. Die Idee der drei Initianten Karl Rüdin, Emil Vogt und Fritz Sutter war es, auch nach dem spektakulären Ende der ebenfalls ihnen gehörenden Globe Air preiswerte Reisen nach Ostafrika anbieten zu können. Büros, Angestellte und sogar das Transportmittel, die einzige verbliebene Bristol Britannia 313 der bankrotten Airline wurden übernommen. Aus der bisherigen Globe Air (East Africa) Ltd. wurde die African Safari Airways (ASA) und das Schweizerkreuz auf dem Heck der Maschine durch ein Zebrastreifensignet ersetzt. Zudem wich die bisherige Schweizer Imma- trikulationen HB-ITC einer ugandischen (5X-UVH). Bereits am 30. Dezember 1967 fand der erste Flug mit damals 104 Clubmitgliedern ab Zürich nach Nairobi statt. Mombasa konnte damals noch nicht angeflogen werden. Neben den Flügen ab Zürich wurde auch im Auftrag verschiedener britischer Reiseunternehmen nach Ostafrika geflogen. Eingesetzt wurden dabei bis zu drei Bristol Britannia 300. Ab Winter 1971/72 wurde jedoch nur noch exklusive für den African Safari Club geflogen und die Flotte wieder auf eine einzige Maschine reduziert. In diese Zeit fiel auch der Wechsel des Abflugsortes in der Schweiz von Zürich nach Basel-Mulhouse. Mit der Eröffnung weiterer Hotels in Kenia stieg die African Safari Airways im Herbst 1973 auch in das Jetzeitalter ein. Nachdem ursprünglich die Beschaffung einer Boeing 720B erwogen wurde, konnte jedoch von der KLM eine bisher an Martinair Holland vermietete DC-8-32 (5Y-ASA) zu günstigen Konditionen erworben werden. Gleichzeitig wurde mit der KLM ein Abkommen über die technische Zusammenarbeit abgeschlossen, welche bis zum Verkauf der DC-10-30 im Jahr 2001 andauerte. Bereits 1976 wurde die DC-8-32 durch eine ebenfalls von KLM erworbene, modernere DC8-53 (5Y-BAS) ersetzt, welche ihrerseits im Frühjahr 1982 wiederum durch eine DC-8-63 (5Y-ZEB) ersetzt wurde. Auch dieses Flugzeug sollte wieder aus Beständen der nieder- ländischen Airline kommen.

 

 

Frachtflüge als African Cargo

 

Während des grossen Frachtboom nach Afrika während des Siebziger Jahren versuchte sich African Safari Airways unter dem Namen African Cargo Airways im Frachtbusiness zu etablieren. Mit der eigenen, nun zum Frachter umgebauten Bristol Britannia 313 sowie einigen weiteren, temporär eingemieteten Maschinen desselben Typs wurde zwischen 1973 und 1977 hauptsächlich ab Manston nach verschiedenen Destinationen in Afrika geflogen.

 

Seychelles International Safari Air

 

Im Frühjahr 1982 wurde auf den Seychellen eine Tochtergesellschaft namens Seychelles International Safari Air (SISA) gegründet, welche die bisherige DC-8-53 5Y-BAS der African Safari Airways übernahm. Bereits 1984 wurde die kleinere DC-8-53 durch eine modernere und grössere DC-8-63 ersetzt, die ebenfalls aus den Beständen der KLM stammte. Zudem wurde der African Safari Club auf den Inseln Eigentümer eines grösseren Hotels und begann umgehend mit eigenen Charterflügen ab Basel-Mulhouse und Köln/Bonn nach Mahe. Beide Unternehmen wurden allerdings im Frühjahr 1986 hart getroffen, als durch einen Regierungsbeschluss alle Hotel verstaatlicht wurden und man gezwungen war, die Direktflüge wieder einzustellen. Stattdessen wurde das Kenia-Geschäft weiter ausgebaut und vergrössert und die Aktivitäten auch auf Restaurants, Fitnesscenters und Nightclubs in Mombasa ausgeweitet. Die auf den Seychellen registrierte DC-8-63 wurde dazu als zweite Maschine in die Flotte der African Safari Airways eingegliedert.

 

Air Starline

 

Im Laufe des Jahres 1990 erweiterte der in African Safari Club (ASC) seine Produktepalette durch die Übernahme der Starline Kreuzfahrten AG. Als Ergänzung zum Kreuzfahrtschiff „MS Royal Star“ wurde am 9. September desselben Jahres die Air Starline als reine Schweizer Charterfluggesellschaft gegründet. Sie hatte ihren Geschäftssitz in Basel und die Operationsbasis auf dem EuroAirport.

Als einziges Flugzeug betrieb das Unternehmen die der African Safari-Gruppe gehörende, ehemalige Seychelles International DC-8-63, jedoch in der Schweiz als HB-IBF registriert und mit neuen Schalldämpfern, sogenannten ADC-Hushkits, nachgerüstet. Zur Hauptsache wurde die Maschine auf Zubringerflügen für die „MS Royal Star“ eingesetzt. Sofern verfügbar konnten jedoch auch anderweitige  Ad hoc-Flüge durchgeführt werden, so beispielsweise Gastarbeiterflüge nach Galizien und Portugal sowie  Subcharteraufträge für Air France und Air Inter. Ende 1992 wurde die Maschine, zusammen mit der 5Y-ZEB der African Safari Airways, als Paketfrachter an die amerikanische Airborne Express verkauft.

 

 

Grossraumjets

 

Noch im Jahr 1992 entschied sich der African Safari Club die zwei in die Jahre gekommenen DC-8-63 durch eine DC-10-30 zu ersetzen. Einmalmehr fand man dieses Flugzeug bei KLM, welche eine zuvor während Jahren an die venezolanische VIASA vermietete, zum Verkauf ausgeschrieben hatte. Nach einer Grossrevision bei der Swissair in Zürich wurde die PH-DTL am 29. Dezember 1992 nach dem EuroAirport überflogen, dies genau 25 Jahre nach dem allerersten Flug der African Safari Airways nach Kenia.

Nachdem Ende 2001 an der nun in Kenia als 5Y-MBA registrierten DC-10-30 ein weiterer D-Check fällig wurde, dieser dem Unternehmen allerdings zu kostenintensiv war, begann die Suche nach einem Ersatzflugzeug, welches ohne Komfortverlust, jedoch wesentlich wirtschaftlicher eingesetzt werden konnte. Fündig wurde man dieses Mal bei der deutschen Hapag-Lloyd Flug von der man die Airbus A310-308 D-AHLC zu günstigen Konditionen übernehmen konnte. Bis zur Lieferung der später auf 5Y-VIP umregistrierten Maschine im Februar 2002, wurde zudem ab Dezember 2001 die baugleiche D-AHLA gemietet.

 

 

Flotte  

5X-UVH/5Y-ALT Bristol 175 Britannia 313 African Safari / African Cargo
5X-UVT/5Y-ALP Bristol 175 Britannia 314 African Safari
5Y-ANS Bristol 175 Britannia 314 African Safari
5Y-AYR Bristol 175 Britannia 306(F)   African Cargo
5Y-AZP Bristol 175 Britannia 305(F)   African Cargo
5Y-ASA   McDonnell-Douglas DC-8-32  African Safari
5Y-BAS/S7-SIA   McDonnell-Douglas DC-8-53 African Safari /S eychelles Int’l.    
5Y-ZEB McDonnell-Douglas DC-8-63  African Safari 
S7-SIS/HB-IBF McDonnell-Douglas DC-8-63  Seychelles Int’l. / African Safari / Air Starline
PH-DTL/5Y-MBA McDonnell-Douglas DC-10-30 African Safari 
D-AHLA  Airbus A310-308  African Safari 
D-AHLC/5Y-VIP Airbus A310-308  African Safari 

 

08.03.2008

 

AIGLE AZUR MIT WEITERER DESTINATION IN ALGERIEN

 

Bereits ab 2. April wird die französische Airline jeden Mittwoch ab dem EuroAirport linienmässig nach Setif im Norden Algeriens fliegen. Eingesetzt wird dabei eine Airbus A320-200.

Damit wird Aigle Azur ab dem Dreiländereck drei Destinationen in Algerien anfliegen; Constantine, Algier und nun Setif. Ebenfalls wird Air Algérie den EuroAirport weiterhin ganzjährig mit Constantine verbinden, wobei auch in diesem Jahr wiederum vom Ende Juni bis mitte September saisonale Zusatzflüge nach Constantine (mittwochs) und Annaba (Donnerstag) angeboten werden. Auf diesen Flügen ist der Einsatz von Boeing 737-800 vorgesehen.

 

08.03.2008

 

SWISS TECHNIK AN LUFTHANSA?

 

Die am EuroAirport ansässige Swiss Technik soll mit Lufthansa Technik zusammengehen. Gemäss verschiedenen Medienberichten prüft die Lufthansa-Geschäftsleitung die Gründung eines eigenständigen Technikbetriebs nach Schweizer Recht. Damit soll der Technikstandort Basel-Mulhouse für die Zukunft langfristig gesichert werden.

Basis für  das Unternehmen wären rund 450 der insgesamt etwa 500 Mitarbeiter der Swiss-Technik am EuroAirport sowie die Rücknahme des zweiten, bisher an Jet Aviation vermieteten ehemaligen Crossair-Hangars. Massgebliche Teile des Engineerings und Plannings sowie die Line Maintenance der Swiss-Flotte würden jedoch auch zukünftig von Swiss in Eigenregie ausgeführt, dies mit weiteren rund 50 bis 60 bisherigen Mitarbeitern.

Der heutige Swiss-Technikbetrieb am EuroAirport hat sich auf die Wartung von Avro RJ/BAe-146 und die Saab 2000 spezialisiert. In wenigen Jahren werden diese beiden Flugzeugtypen allerdings aus dem täglichen Linienverkehr verschwinden. Deshalb ist eine Neuorientierung der Swiss Technik unumgänglich. Nach eigenen Angaben soll nun jedoch am EuroAirport ein Kompetenzzentrum für das Nachfolgemodell der „Jumbolinos“ in den Flotten des Lufthansa-Konzerns aufgebaut werden. Damit könnten auch die Arbeitsplätze an EuroAirport langfristig gesichert werden. Dasselbe war bereits von der Crossair für ihre bestellten 60 Embraer 190/195 vorgesehen. Weiter hatte Crossair die Option für die Wartung sämtlicher in Europa und dem Nahen Osten verkehrenden Embraer 170/175/190/195 mit dem brasilianischen Hersteller abgeschlossen. Mit dem Grounding der Swissair hatten sich allerdings diese Pläne verschlagen. Zwischenzeitlich hat jedoch Lufthansa sämtliche Bestellungen und Optionen der Crossair übernommen und erwartet die ersten Maschinen bereits im kommenden Jahr.

Das neue Unternehmen der Lufthansa-Technik am EuroAirport soll eine Firma nach Schweizer Recht sein. Lufthansa-Technik verfügt über ein weltumspannendes Vertriebsnetz. Mit einem Umsatzanteil von rund 60 Prozent in das Drittkundengeschäft ein wichtiges Standbein. Bei der Swiss-Technik am EuroAirport beträgt dieser Geschäftszweig derzeit nur knapp 25 Prozent. Auch für den Standort am Dreiländereck eröffnen sich damit neue Perspektiven. Die Details der geplanten Neugründung werden nun intern geprüft. Die Swiss-Geschäftsleitung hat für Ende dieses Monats detailliertere Informationen für Presse und Mitarbeiter in Aussicht gestellt.

 

08.03.2008

 

TURKISH AIRLINES MIT LOW COST-CARRIER NACH DEM EuroAirport

 

AnadoluJet soll nun die ursprünglich als TK Express geplante Low Cost-Tochter der THY Turkish Airlines heissen.

Laut Presseberichten aus der Türkei sollen als erstes neben sechzehn Inlanddestinationen auch internationale Strecken nach dem EuroAirport, Frankfurt, Wien und Teheran angeboten werden. Zum Einsatz sollen insgesamt sechs bisher bei der Muttergesellschaft fliegende Boeing 737-400 kommen, welche 162 Passagieren Platz bieten. Bei den  Flügen nach dem EuroAirport dürfte es sich um die bisher als Saisonlinie einmal wöchentliche bediente Strecke von und nach Ankara handeln.

08.03.2008

 

PASSAGIERRÜCKGANG NACH PARIS GESTOPPT

 

Wie Mario Eland, Marketingleiter des EuroAirport letzte Woche mitteilte, konnte der Passagierrückgang  auf den sieben täglichen Flügen zwischen Basel-Mulhouse und Paris-Orly gestoppt werden.

Seit dem Start der TGV-Verbindung ab Zürich, Basel, Mulhouse und Strasbourg nach Paris-Gare de l’est im Juni des letzten Jahres sind die Passagierzahlen zwischen dem EuroAirport und Paris Orly je nach Saison um 18 bis 20 Prozent zurückgegangen. Ursprünglich rechnete der Flughafen nur mit einem Rückgang von rund zehn Prozentpunkte. Im Jahr 2006 wurden auf den beiden Strecken zwischen dem EuroAirport und Paris-Orly und Charles de Gaulle insgesamt noch 682'154 Passagiere befördert. Da gleichzeitig EasyJet ihre beiden täglichen Flüge nach Paris-Charles de Gaulle eingestellt hat, konnte Air France auf dieser Strecke erfreulicherweise ihre Passagierzahlen stabil halten. Ein Grund dafür ist auch, dass Air France nach Paris-Charles de Gaulle eine sehr hohe Anzahl an Umsteigepassagiere transportiert.

 

07.03.2008

 

REIFENPLATZER BEI LUFTHANSA-MASCHINE

 

Am Abend des 29. Februar um 22.48 Uhr sind an einer Dah-8-400 der Lufthansa Regional (Augsburg Airways) bei der Landung auf der Piste 16 mehrere Reifen geplatzt.

Die Maschine, welche aus München kam, wurde noch auf der Piste zum Stillstand gebracht, wobei die 40 Passagiere, welche sich an Bord befanden, mit dem Bus zum Terminalgebäude gebracht wurden. Das Flugzeug wurde danach auf das Vorfeld gezogen, konnte aber nach der Reparatur bereits am Sonntag Vormittag wieder leer nach München zur endgültigen Inspektion zurückfliegen.

Der Zwischenfall hatte zu einer vorübergehenden Änderung des Flugreglements geführt, mussten doch zwei Maschinen auf der Piste 26 landen und zwei weitere ab einer Zwischenposition der Piste 16 starten.

 

07.03.2008

 

NEUER LEITER DES DEPARTEMENT FRACHT AM EuroAirport


Die Direktion des EuroAirport gibt die Ernennung von Ralph Erhart zum Leiter des Departements Fracht am EuroAirport bekannt. Er hat seine Funktion heute 3. März 2008 bereits aufgenom- men. Als Mitglied der Geschäftsleitung ist Ralph Erhart für die Entwicklung und den Ausbau der gesamten Frachtaktivitäten auf der Plattform des EuroAirport verantwortlich.

Mit dieser Ernennung festigt der EuroAirport seine Fracht-Strategie, die zur Attraktivität des Standorts beiträgt und die zusätzliche Arbeitsplätze in diesem Bereich schaffen soll. Ralph Erhart ist diplomierter Betriebswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich der internationalen Logistik und des Luftfahrtgeschäfts. 1980 trat er dem Logistik- und Transportunternehmen Jacky Maeder bei, für welches er verschiedene Funktionen in der Schweiz, in den USA und in Australien ausgeübt hat. Ab 1998 war er als Geschäftsführer von Jacky Maeder Schweiz für zehn Filialen mit rund 200 Mitarbeitern zuständig.
Im Jahr 2000 übernahm Ralph Erhart als Generaldirektor die Leitung von Swisscargo Belgium NV in Brüssel, wo er unter Anderem für die Verkaufs- und Dienstleistungsaktivitäten von Swisscargo in den Benelux-Ländern zuständig war. Von 2001 bis 2003 war Ralph Erhart Leiter der Starbroker Abteilung Intercontinental Luftfracht von Danzas Management Ltd., Basel, und ab 2003 bis 2008 Projektleiter für komplexe Logistikprojekte bei der Schweizerischen Post, Bern. Ralph Erhart ist Schweizer Staatsangehöriger. Mit Deutsch als Muttersprache spricht er Englisch,  Französisch und Holländisch. Ralph Erhart ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 

07.08.2008

 

EASYJET ERWARTET 2008 WACHSTUM VOM 15 PROZENT

 

Der britische  Low Cost-Carrier ist zuversichtlich und lässt sich auch von einer möglichen konjunkturellen Abschwächung nicht beunruhigen. Im Gegenteil, dann wären Billigflüge erst recht gefragt, meint die Airline. Die Buchungen für die kommenden Monate seien sehr gut und man erwarte für dieses Jahr am EuroAirport ein Wachstum von rund 15 Prozent. EasyJet transportierte im vergangenen Jahr 2,2 Millionen Passagiere von und nach dem EuroAirport, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber 2006 entspricht. Im laufenden Jahr peilt die Fluggesellschaft die Marke von 2,5 Millionen Passagieren an.

Mittelfristig habe die neben Genf zweite Schweizer Basis das Potenzial für die Stationierung von eins bis zwei weiteren Airbus A319, doch fehle es derzeit wegen der starken Expansionen in Paris-Charles de Gaulle, Lyon und London-Gatwick an verfügbaren Flugzeugen.

 

07.03.2008

 

LOW COST-LANGSTRECKENFLÜGE AB DEM EuroAirport

 

Flughafendirektor Jürg Rämi bestätigt die Meldung der Handels Zeitung, dass der EuroAiport Verhandlungen mit Oasis Hongkong über die Aufnahme von Flügen zwischen den beiden Städten führt. Auch im Gespräch sei Air Asia X, eine neue Low Cost-Airline mit Sitz in Kuala Lumpur. Es ist also zu hoffen, dass am EuroAirport tatsächlich eines Tages die Boeing 747-400, respektive Airbus A330-300 dieser beiden Fluggesellschaften zu sehen sind.

 

07.03.2008

 

„1001 SOLEILS“ NEU AUCH AB DEM EuroAirport

 

Ab April dieses Jahres wird der französische Reiseveranstalter „1001 Soleils“ auch ab dem EuroAirport wöchentliche Flüge nach fünf sonnigen Destinationen anbieten.

Es sind dies Taba, Marsa Alam (Ägypten) mit Hello, Larnaca (Zypern) mit Eurocypria oder Hello sowie Djerba und Monastir (Tunesien) mit Tunis Air und Nouvelair. Im Rahmen eines Präsentationsabends wurde das neue Angebot den Reisefachleuten und der Presse aus dem Dreiländereck vorgestellt.

 

14.02.2008

 

EURO’08

 

Noch bis Ende April haben die Fluggesellschaften Zeit, am EuroAirport ihre Slots für Sonderflüge während der Fussball-Europameisterschaft „Euro’08“ einzugeben.

Bereits jetzt ist bekannt, dass es zu einem Ansturm von Flugzeugen aus der Türkei und Portugal kommen wird, hat doch allein Turkish Airlines über 50 (!) Flüge angemeldet, dies natürlich in der Hoffnung, dass die Mannschaft der Türkei bis in den in Basel auszutragenden Halbfinal vordringen wird…

Austrian Airlines hat auf ihren drei täglichen Kursen von und nach Wien bereits ihre Canadair RJ durch grössere Fokker 100 ersetzt und auch Swiss International Airlines plant ihre kleineren Avro RJ100 während der „Euro’08“ durch Airbusse zu ersetzen.

Ob das Scheitern der englischen Nationalmannschaft ein Grund dafür ist, dass EasyJet ihre zusätzlichen Slots nach London (zweimal Gatwick und je einmal Luton und Stansted) vorerst nicht wahrnimmt, konnte jedoch bisher noch nicht schlüssig geklärt werden.

 

 

14.02.2008

 

CHALAIR IN EIGENER REGIE

 

Chalair wird die werktägliche Tagesrandverbindung zwischen dem EuroAirport und Rennes ab dem kommenden Sommerflugplan 2008 mit eigenen Flugnummern durchführen.

Die Regionalgesellschaft welche neben einigen kleineren Maschinen, eine Beech 1900C und bereits drei Beech 1900D betreibt, erhielt von den französischen Zivilluftfahrtsbehörden die Genehmigung um eigene Linienflüge innerhalb Frankreichs durchzuführen. Bisher musste Chalair von den Flugrechte, respektive Flugnummern mit der Air France „verwandten“ Airlinair zurückgreifen, was sich nicht immer als ideal erwies.

 

14.02.2008

 

TUNESIEN UND DIE TÜRKEI

 

Trotz Air Berlin, TuiFly und anderen Low Cost-Carriern wird es auch in der kommenden Sommersaison wiederum zu zahlreichen Charterflügen nach Tunesien und der Türkei kommen.

Bereits jetzt sind schon dreizehn wöchentliche Flüge nach Djerba, Monastir und Tunis bekannt, wobei der grösste Anteil wiederum samstags von Tunis Air und Nouvelair aufgeteilt wird. Ebenfalls aktiv  werden zudem auch Karthago Airlines, Hello und neu Belair Airlines (mit Air Berlin-Flugzeugen) sein.

 

Nach der Türkei gibt es neben den Linienflügen nach Istanbul von EasyJet (sechsmal pro Woche) und Turkish Airlines (vier Kurse pro Woche) auch wiederum zahlreiche Flüge der SunExpress nach Antalya und Izmir. Drei Flüge nach Antalya und einer nach Izmir werden dabei wieder als Linienkurse geflogen. Mindestens drei weitere werden als reine Charterflüge durchgeführt. Nach einer längeren Pause plant auch Pegasus Airlines wiederum zwei wöchentliche Flüge (nach Antalya und Bodrum) und auch die Sky Airlines und Onur Air werden auf dem EuroAirport für ein buntes türkisches Allerlei sorgen.

 

11.02.2008

 

ÄNDERUNGEN BEI DHL WORLDWIDE

 

Seit anfangs dieses Jahres fliegt DHL Worldwide, je nach Aufkommen ab dem EuroAirport zeitweise nicht mehr nach Brüssel, sondern bereits nach dem neuen Europa-Hub in Leipzig-Halle. Um in dieser Phase der Umstellung genügend flexibel zu sein, hat das Unternehmen von Air Contractors (Irland) und ACT Airlines (Türkei) mehrere zusätzliche Airbus A300B-4F eingemietet.

Eine Maschine der türkischen Airline konnte deshalb in den vergangenen Tagen bereits schon mehrmals am EuroAirport gesehen werden. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich das neue Produkt „US Next Day Delivery“ für sensible Waren und Dokumente, welches anfangs dieses Jahres eingeführt wurde. Aus diesem Grund fliegt nun seit einigen Wochen erfolgreich eine BAe ATP der britischen Atlantic Airlines viermal pro Woche von und nach East Midlands. Die Maschine ist dabei mit Fracht aus den Regionen Genf, Lausanne, Bern, Biel, Basel, Luzern, Zürich und St. Gallen beladen. Ab East Midlands wird alles in eine direkte Kursflug nach Wilmington umgeladen, so das die in der Schweiz aufgegebene Fracht bereits ab nächsten Tag in den USA sowie in den wichtigsten Wirtschaftszentren Kanadas und Mexikos ausgeliefert werden kann. Bereits für den Sommerflugplan ist die Ablösung des Turbopropfrachters durch eine grössere Boeing 737-300F oder Boeing 757-200F vorgesehen.

 

11.02.2008

 

AIR BERLIN STATT SWISS INTERNATIONAL AIR LINES

 

FTI Touristik wird auch in der kommenden Sommersaison 2008 auf die neuen Flüge der Air Berlin und auf das nochmals ausgebaute Angebot der TuiFly setzen. Aus diesem Grund wird es keine Charterketten mehr mit Flugzeugen der Swiss International Air Lines geben. Geplant sind derzeit ab dem EuroAirport die nachfolgenden Flüge:

 

Montag:   Djerba Air Berlin (Belair-Flug)
Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly
Dienstag:   Antalya Air Berlin (Belair-Flug)
Antalya Sun Express
Lanzarote/Fuerteventura Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly
Mittwoch: Kos     Air Berlin
Las Palmas TuiFly
Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly
Donnerstag: Funchal TuiFly
Palma de Mallorca TuiFly
Rhodos  Air Berlin
Freitag: Antalya Sun Express
Faro  TuiFly
Heraklion Air Berlin
Larnaca Hello
(Charterflug) Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly
Samstag: Antalya SunExpress
(Charterflug) Djerba  Tunis Air
(Charterflug) Burgas Air VIA 
(Charterflug) Varna Air VIA 
(Charterflug) Split Dubrovnik Airline
(Charterflug) Heraklion  TuiFly
Hurghada Hello
(Charterflug) Korfu TuiFly
Kos TuiFly
Ibiza Spanair
(Charterflug) Las Palmas Air Berlin
Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly
Malta   Air Malta
(Charterflug) Monastir Tunis Air 
(Charterflug) Rhodos TuiFly
Teneriffa Air Berlin
Teneriffa TuiFly
Sonntag: Antalya   SunExpress
Heraklion TuiFly
Hurghada  Air Berlin (Belair-Flug)
Dubrovnik Dubrovnik Airline
(Charterflug) Lamezia Terme Air Berlin
Las Palmas TuiFly
Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca Air Berlin
Palma de Mallorca TuiFly

Weil die Flüge von Air Berlin, Belair und TuiFly als Linienverbindungen durchgeführt wurden, ist in den kommenden Monaten ab dem EuroAirport mit einem weiteren, massiven Einbruch bei den Charterflügen zu rechnen, ein Trend der sich allerdings bereits schon seit einigen Monaten abzeichnet.

23.01.2008

 

UMWELT – BERICHT   3. Quartal 2007  des EuroAirport

 

Aufteilung der Pistenbenutzung in Prozent aller Starts und Landungen (IFR/VFR)

 

IFR = Instrument Flight Rules = Instrumentenflugregeln  Charter- und Linienverkehr)

rund 80% der gesamten Bewegungen.

VFR = Visual Flight Rules = Sichtflugregeln (Schulung, Taxi- und Fotoflüge) rund 20 % der

gesamten Bewegungen.                                                                                                       

 

Total Landungen: 10’979  (11’069)  = 100%

Total Abflüge:      10’991  (11’208)  = 100%

           

 - Total Landungen   Piste 16

92,9 %

( 89,8 % )

 - Total Landungen   Piste 34

  7,1 %

(   6,7 % )

 - Total Landungen   Piste 26

  0,7 %

(   0,1 % )

 - Total Landungen   Piste 08

  0,1 %

(   0,1 % )

 

 

 

 - Total Starts            Piste 16

85,1 %

( 80,6 % )

 - Total Starts            Piste 34

13,0 %

( 11,1 % )

 - Total Starts            Piste 26

  1,9 %

(   8,3 % )

 - Total Starts            Piste 08

     0 %

(      0 % )

 

Mit dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten für die Einführung eines Instrumentenlande-

systems auf  die Südpiste 34 (ILS34) ist die Pistenschwelle wie im Projekt vorgesehen anfangs

des Monats Juli um 1'120 Meter nach Norden versetzt worden. Dieser Schritt erfolgte im

Zusammenhang mit der geplanten Inbetriebnahme des neuen Landesystems im Dezember 2007

und setzt eine neue Markierung auf der Piste 34 sowie eine neue Pistenbeleuchtung voraus.

 

An den Wochenenden vom 19. und 25. August sind im französischen Habsheim und im

Schweizerischen Dittingen grosse Flugmeetings durchgeführt worden. Obwohl diese Veranstal-

tungen mit dem Flugbetrieb am EuroAirport nicht im direktem Zusammenhang standen, haben

diese Veranstaltungen trotzdem die Benützung der An- und Abflugprozeduren beeinflusst und

damit zu zahlreichen Reklamationen geführt.

 

Vom 18. bis 19. September 2007 sind Kontrollflüge zur Vorbereitung des ILS 34 am EuroAirport

durchgeführt worden. Sie haben mehrere Stunden gedauert und sind mit einem Flugzeug des

Typs ATR 42 der französischen Zivilluftfahrtbehörde durchgeführt worden. Die Flüge haben

Im Voraus festgelegte Anflugverfahren umfasst und zu tief geflogene An-  und Überflügen

geführt.

 

Die Reklamationen verteilen sich auf eine Fläche von Mulhousen  bis Liestal (CH) usw.

Spitzenreiter sind: