© Copyright World Air News Last Update 17.12.2008
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EuroAirport 2 0 0 8 |
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17.12.2008 |
OPTIMIERUNGEN
WERDEN GEPRÜFT Der
Betrieb des Instrumentenlandesystems auf der Südpiste des EuroAirport
entspricht der Vereinbarung zwischen den Luftfahrtbehörden der Schweiz
und Frankreichs. Dieses Ergebnis haben zwei Überprüfungen des
Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) bei der zuständigen französischen
Flugsicherung ergeben. Dennoch wird das BAZL mit den französischen Behörden
prüfen, ob sich der Anteil der Südanflüge durch diverse Optimierungen
nochmals verringern lässt. Seit
gut einem Jahr ist auf dem Flughafen ein Instrumentenlandesystem (ILS) für
die Südpiste 33 (vormals 34) in Betrieb.
Durch die genaue Führung der Flugzeuge im Endanflug erhöht ein
ILS generell die Sicherheit. Auf dem EuroAirport erfolgen die meisten
Landungen aus Richtung Norden. Südanflüge sind dann erforderlich,
wenn der Nordwind die kritische Stärke für Landungen von Norden her überschreitet. Die
Benutzung des ILS 33 ist in einem Abkommen zwischen dem BAZL und den für
die Abwicklung des Verkehrs zuständigen französischen Behörden
festgeschrieben. Gestützt auf internationale Empfehlungen dürfen die
Anflüge erst aus südlicher Richtung erfolgen, wenn der durchschnittliche
Rückenwind mehr als 5 Knoten beträgt. Bei dieser Windstärke können Böenspitzen
von bis zu zehn Knoten auftreten. Weiter enthält die Vereinbarung
Obergrenzen für den Anteil der Südanflüge. Liegen die Südlandungen am
Ende eines Jahres über acht Prozent, haben die beiden Luftfahrtbehörden
eine Analyse der Gründe
vorzunehmen. Wird pro Kalenderjahr der Wert von zehn Prozent überschritten,
müssen die Luftfahrtbehörden Gespräche aufnehmen, um Massnahmen zu
treffen, die den Anteil der Südlandungen wieder unter diese Marke
bringen. Das BAZL hat im laufenden Jahr zweimal direkt bei der französischen Flugsicherung nachgeprüft, ob sie das Abkommen zur Benutzung des ILS 33 einhält. Sowohl die Kontrolle im Mai als auch diejenige im November ergaben, dass die Flugsicherung die Vereinbarung korrekt umsetzt. Die Fluglotsen liessen keine Südlandungen ohne die erforderliche Windstärke durchführen. Auch wenn die Südanflüge Ende Jahr aller Voraussicht nach über acht Prozent, jedoch nicht über zehn Prozent liegen werden, will sich das BAZL nicht mit einer alleinigen Analyse der Gründe begnügen, wie dies laut Vereinbarung vorgesehen wäre. Das Amt hat die französischen Behörden kontaktiert und will an einem Treffen zu Beginn des kommenden Jahres mögliche technische und operationelle Massnahmen prüfen, welche die Südanflüge optimieren und deren Anteil am Verkehr auf den EuroAirport noch reduzieren könnten. Dem Amt ist es ein Anliegen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Anteil der Südlandungen so gering wie möglich zu halten. Das BAZL hatte der Einführung des ILS aus Sicherheitsgründen zwar zugestimmt, gegenüber den federführenden französischen Behörden von Anfang klar festgehalten, dass die Südanflüge von den Wetterentwicklungen abgesehen nicht zunehmen dürfen. Das Amt erwartet auch, dass allfällige Verbesserungen bei der Nutzung des ILS 33 umgehend in den Betriebsablauf auf dem EuroAirport einfliessen.
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17.12.2008 |
GEBÜHRENERHÖHUNG
AM EuroAirport ZURÜCKGENOMMEN Anlässlich
seiner Sitzung vom 12. Dezember 2008 hat der Verwaltungsrat des
EuroAirport auf den Druck der ‚User’s Group’ des Flughafens reagiert
und praktisch sämtliche auf den 1.April 2009 geplanten Gebührenerhöhungen
ausgesetzt. Neben
Fluggesellschaften wie Swiss International Air Lines oder EasyJet hatten
auch die Abfertigungsgesellschaften und Mieter am EuroAirport gegen diese,
wegen der weltweit schlechten Wirtschaftslage
nicht akzeptierbaren Erhöhungen der Gebühren protestiert und mit dem
Abzug von auf dem Flughafen stationierten Flugzeugen gedroht. Laut dem neuen, nun auf den 1. April 2009, gültigen Tarif verbleiben nun einzig noch die Erhöhungen der Transportkosten bei den Bus- und Shuttle-Verkehren auf dem Vorfeld sowie die Neueinteilung aller Flugzeuge in fünf Lärmkategorien, welche allerdings nur alten und lärmintensiven Typen Nachteile bringen wird.
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10.12.2008 |
ANTWORT
DES LANDRAT DES KANTONS BASEL-LANDSCHAFT Der
Landrat des Kantons Basel-Landschaft beantwortete vor wenigen Tagen eine
Schriftliche Anfrage von Herr Siro Imber, datiert
vom 5. Juni dieses Jahres betreffend der ‚Nutzung der
Ost-West-Piste am EuroAirport’. Hier
wird festgehalten, dass sich seit der Inbetriebnahme der um 220 Meter verlängerten
Piste auf 1820 Meter im Jahr 2001 der Luftverkehr in unvorhersehbarer
Weise verändert hat. Die Pistenverlängerung wurde auf Grund der
damaligen Businesspläne der Crossair erstellt, welche mit ihren
Flugzeugen auf Jahre hinaus einen wesentlichen Anteil (20 bis 25 Prozent)
an der Benutzung der Ost-West-Piste generieren sollte. Heute werden am
EuroAirport komplett andere Flugzeugtypen (hauptsächlich Boeing 737 und
Airbus der A320-Familie) eingesetzt. Dies verdeutlichen auch die
Passagier- und Bewegungs- zahlen zwischen 2000 und 2007 (13 Prozent mehr
Passagiere bei 32 Prozent weniger Bewegungen). Die
heute am EuroAirport meisteingesetzten Flugzeuge benötigen für ihr übliches
Einsatzgebiet eine Pistenlänge von mindestens 2400 Metern, so dass eine
Benutzung der Ost-West-Piste schon aus Sicherheitsgründen schwer
durchzusetzen ist. Ebenfalls ist zu beachten, dass rund 1000 Meter nach
Pistenende sich die Hügel von Blotzheim erheben, was eine Steigleistung
von 8,5 Prozent gegenüber den Normwerten von 3,5 Prozent erfordert. Dazu
sind wegen diesen natürlichen Hindernissen kaum Westlandungen möglich. Auf
Grund des Flugzeugmixes würde nur eine Verlängerung um 600 Meter Sinn
machen, was allerdings wegen des Hügel im West und den Zufahrtsstrassen
im Osten kaum eine Nutzen bringen würde. Zudem muss erwähnt werden, dass
die Ost-West-Piste seit der Existenz des Flughafens Basel-Mulhouse als
Sekundärpiste definiert war und dies auch bleibe. Trotzdem soll die Direktion des EuroAirports noch im ersten Quartal des Jahres 2009 ein Anreizsystem für die Landungen und Starts von der Piste 26 erarbeiten. In diesem Fall denkt man an die zahlreichen leichten Turboprop-Maschinen, wie Bombardier Dash-8, ATR-42 oder Beech 1900, welche derzeit auch sehr zahlreich im regulären Verkehr von und nach dem EuroAirport eingesetzt werden. Mit diesem Anreizsystem könnten sicherlich die operationellen Voraussetzungen für die vermehrte Benutzung der Ost-West-Piste geschaffen werden, dies wenigstens für leichtere und kleinere Regionalflugzeuge.
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07.12.2008 |
NACHFRAGESCHWÄCHE Die
derzeitige weltweite Krise zwingt auch Swiss International Air Lines ihre
Flugangebot ab dem EuroAirport der aktuellen Situation anzupassen. Aus
diesem Grund werden nach den Feiertagen die Frequenzen nach Belgrad,
Budapest und Prag bis Ende der Winterflugplanperiode 2008/09 leicht zurückgefahren.
Neu werden Belgrad nur noch einmal, Budapest dreimal und Prag fünfmal pro
Woche angeflogen, was insgesamt einer Reduktion um vier wöchentliche Flüge
entspricht. Ebenfalls bereits haben Austrian Airlines und British Airways
einige schwach gebuchte Kurse zwischen dem EuroAirport und Wien,
beziehungsweise London-Heathrow gestrichen. Dies betrifft hauptsächlich
Flüge an Wochenenden (Samstag) sowie während den Feiertagen und im
kommenden Januar.
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07.12.2008 |
MASSIVE
GEBÜHRENERHÖHUNGEN AM EuroAirport Ab
dem 1. April 2009 sollen die Gebühren am EuroAirport erheblich erhöht
werden. So werden sie Passagiergebühren um durchschnittlich rund 1,8
Prozent angehoben, die Parkinggebühren sogar um ganze zwei Prozent. Die
Landetaxen werden zudem neu nach fünf verschiedenen Lärmkategorien
ermittelt, wobei es auch hier zu Erhöhung um rund zwei Prozent kommt. Erhöht
werden auch die Umschlagskosten für Luft- und Camionfracht sowie die
Luftfrachttaxen. Abgeschafft wird zudem die Reduktion der Landetaxen für
Vollfrachter, was doch sehr erstaunlich ist, hat sich doch der EuroAirport
den Ausbau des Frachtflugverkehrs für die lokale Kundschaft als Ziel für
die kommenden Jahre gesetzt. Die
Kosten für den Bus- und Shuttleverkehr auf dem Tarmac sowie für die Benützung
von terminalnahen Parkingpositionen mit Fluggastbücken sollen ebenfalls
angehoben werden. Bereits sollen gegenüber diesen Massnahmen seitens der Fluggesellschaften erhebliche Einwände entstanden sein. EasyJet und Swiss International Air Lines sehen eine weitere positive Entwicklung ihrer Dienstleistungen am Flughafen gefährdet, würden doch je nach Fluggesellschaft pro Jahr zusätzliche Kosten in einem mittleren, sechsstelligen Schweizerfranken Betrag entstehen.
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07.12.2008 |
VERKEHR
IM NOVEMBER EINGEBROCHEN Wie
erwartet ist der Passagierverkehr am EuroAirport im November gegenüber
dem Vorjahr um zehn Prozent zurückgegangen. Die
Gründe sind dabei leicht auszumachen; der weltweite Nachfragerückgang
mit den dazu notwenigen Anpassungen der Flugfrequenzen (Air Berlin,
British Airways, Cimber Air, EasyJet) sowie die temporäre Einstellung
aller Ryanair-Flüge ab dem EuroAirport während sechs Wochen von anfangs
November bis mitte Dezember 2008, was sechzehn wöchentlichen Rotationen
und rund 30'000 Passagiere entspricht. Insgesamt wurden am EuroAirport im
November 255'434 Passagieren (gegenüber 283'453 im Vorjahr), wobei der
Jahresdurchschnitt immer noch ein kleines Plus von einem Prozent ausweist.
Ebenfalls im Verlust ist der Frachtverkehr, insbesondere
der Expressverkehr, welcher einen noch nie verzeichneten Verlust
von 266 Tonnen (ebenfalls zehn Prozent) hinnehmen musste.
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07.12.2008 |
BELAIR
AIRLINES STATIONIERT FLUGZEUG AM EuroAirport Im
kommenden Sommerflugplan 2009 wird Air Berlin ihre Ferienflüge ab dem
EuroAirport im ähnlichen Volumen wie 2008 durchführen. Ausgebaut werden
soll jedoch das Flugangebot nach Ägypten und der Türkei. Fest
auf dem EuroAirport wird dabei eine Airbus A320-200 der Belair Airlines
stationiert werden. Diese ersetzt auf anfangs Frühjahr 2009 bekanntlich
ihre drei Boeing (zwei Boeing 757-200 und eine Boeing 767-300) durch sechs
Airbus A320-200. Mit diesen in der Schweiz eingetragenen Maschinen können
somit ohne Probleme auch Ziele ausserhalb der Europäischen Union
angeflogen werden, ab dem EuroAirport sind dies Destinationen in Ägypten,
Tunesien und der Türkei. Weiterhin werden auch zahlreiche Flüge mit
Boeing 737-700 und -800 der Muttergesellschaft Air Berlin durchgeführt.
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07.12.2008 |
NEUE
VERBINDUNG NACH MAROKKO? In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer von Mulhouse sowie einigen lokalen Reiseunternehmern soll ab dem kommenden Sommerflugplan 2009 eine zweimal wöchentliche Direktverbindung nach dem marokkanischen Fès zustande kommen. Wer diese diese Flüge durchführen soll, ist derzeit allerdings noch unklar, doch sollen bereits entsprechende Verhandlungen mit möglichen Fluggesellschaften geführt worden sein.
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28.11.2008 |
HANGARERWEITERUNG
ABGESCHLOSSEN Jet
Aviation Basel weihte vor wenigen Tagen den neuerstellten, definitiven
3’300 m2 grossen Anbau des Hangars 1A am EuroAirport ein. Es handelt
sich dabei um den früher von Balair genutzten Hangar, der in den
vergangenen Jahren nur über einen temporären, provisorischen Anbau verfügte. Mitte
November 2008 wurde der rund sechs Millionen Schweizerfranken teure Anbau
des Hangars 1A eröffnet, welcher in nur sieben Monaten fertig gestellt
wurde. Der Hangar 1A ist die Erweiterung des bisherigen Hangars und liegt
am Westende der Hangarreihe von Jet Aviation Basel. Er bietet Platz für
die gesamte Produktionslinie der Innenausstattungen von Flugzeugen der
Typen Dassault Falcon 2000, 900 und 7X. Durch
den Anbau kann die Anzahl der am EuroAirport auszustattenden Dassault
Falcons erhöht und weiterer notwendiger Platz für andere Wartungskapazitäten
in den bisherigen Hangars geschaffen werden.
Jet Aviation Basel wird bis Ende dieses Jahres allein am EuroAirport mehr als 2000 Personen beschäftigen und über eine gesamte Hangarfläche von 81'300 m2 verfügen.
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28.11.2008 |
ERSTER HANGAR IN BETRIEB
GENOMMEN AMAC
Aerospace konnte im Verlaufe des vergangenen Monats ihre ersten
Dienstleistungen aufnehmen und mit des Um- und Ausbauarbeiten an einer
Airbus A320-200 eines Kunden aus dem Mittleren Osten beginnen. Zudem
konnten bereits weitere Aufträgen und „Letters of Indent“ für
Completion- und Wartungsarbeiten unterzeichnet werden. In
einer ersten Bauphase wurde seit Ende März 2008 ein Doppelhangar mit
einer Fläche von rund 4'200 m2, Werkstätten und Büros sowie ein rund
20'000 m2 grosser Tarmac-Bereich geschaffen. In einer zweiten Phase hat
nun auch der Bau eines Widebody-Hangars mit einer Grundfläche von 8'400
m2 und weiteren Werkstätten und Büros begonnen. Diese Arbeiten sollen
bis Mitte 2009 dauern. AMAC Aerospace wurde Ende Oktober 2008 durch das BAZL auditiert und auch als EASA-Part 145-Wartungsbetrieb zertifiziert. Der Personalbestand ist auf 100 Personen gestiegen und soll bis Ende 2009 auf mehr als 250 Mitarbeiter ausgebaut werden.
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02.11.2008 |
ZUSCHAUERTERRASSE BALD
OFFEN? Endlich
scheint Bewegung betreffend einer Öffnung der Zuschauerterrasse am
EuroAirport gekommen zu sein. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt,
dass man mit den Behörden an einer Lösung des Problems arbeite und auf
der französischen Seite drei Muster für eine erhöhte Glasabschrankung
der Terrasse installiere. Diese
Bemühungen scheinen nun erfolgreich verlaufen zu sein, so dass man jetzt
tatsächlich von einer Eröffnung der seit den Terroranschlägen vom 11.
September 2001 geschlossenen Terrasse auf den Sommerflugplan 2009 redet.
Dies kommt auch in einer Bauausschreibung betreffend‚ der Erneuerung und
Erhöhung der bisherigen Fensterfront zur Neueröffnung der
Zuschauerterrasse am EuroAirport’ zum tragen, die zeitgleich am 29.
Oktober 2009 in der ‚L’Alsace’ und dem Kantonsblatt Basel-Stadt’
erschienen ist. Als Zeitraum für die Arbeiten werden zwei Monate ab
Beginn des Monats Februar 2009 genannt. Ebenfalls ist es kein Geheimnis,
dass die Flughafendirektion das Restaurant in der 5. Etage über die
eventuelle Einrichtung eines Garten- und Terrassenrestaurant befragt hat. Jetzt
bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass nicht wieder politisch
motivierte Überlegungen diesen Ideen einen weiteren Strich durch die
Rechnung machen und endlich die Terrasse von der Bevölkerung genutzt
werden kann.
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02.11.2008 |
PILGERFLÜGE NACH SAUDI
ARABIEN Auch
während der in diesen Tagen beginnenden Pilgersaison der Muslime nach den
heiligen Städten von Mekka wird es auch wieder zu Sonderflügen ab dem
EuroAirport kommen. Bisher sind Flüge von Air Mediterranée und Turkish Airlines bekannt, welche ab übernächster Woche stattfinden sollen. Es ist zu erwarten, dass die meisten Flüge mit Airbus A320 und Boeing 737-800 durchgeführt werden, doch liegen die genauen Flugpläne und Abflugzeiten noch nicht definitiv vor.
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28.10.2008 |
FRACHTFLÜGE MIT SERENITY
WINGS? Bereits
seit über zwei Jahren arbeitet der frühere Crossair-Flugkapitan Marc
Muller an der Gründung einer neuen, elsässischen Frachtfluggesellschaft,
die ab dem EuroAirport mehrere Langstreckenziele bedienen möchte. Nachdem
es in den vergangenen Monaten um das Projekt ruhig geworden ist, wurde nun
bekannt, dass Serenity Wings, so der Name der Gesellschaft, mit der
amerikanischen World Airways ein Leasingabkommen über eine Boeing
747-400F angeschlossen habe, welche im Wet-Lease-Auftrag ab dem
EuroAirport dreimal pro Woche in die USA und zweimal nach Tel Aviv
operieren soll. Zudem würden bereits Pläne
für den Einsatz einer MD-11F nach dem Fernen Osten, vornehmlich in die
Volksrepublik China bestehen. Das bisher einzig ‚Greifbare’ am ganzen Projekt ist momentan eine praktisch nichts aussagende Homepage (www.serenity-wings.eu), auf der wenigstens die Zeichnung einer Boeing 747-400 zu sehen ist. Ob die Airline tatsächlich, wie geplant Mitte des kommenden Monats erstmals abheben wird, werden wohl die nächsten Wochen zeigen. Auf alle Fälle darf man wieder einmal gespannt die Entwicklung einer weiteren Neugründung verfolgen...
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28.10.2008 |
RUN NACH BARCELONA Trotz
der deutlichen 0:5-Niederlage des FC Basel gegen den FC Barcelona wird es
zum Rückspiel in der kommenden Woche zu zahlreichen Sonderflügen mit
Fussball-Fans nach der katalanischen Metropole geben. Neben
dem offiziellen Mannschaftsflug mit einer MD-90-30 der Hello wird es am
Spieltag, dem 4. November noch zu weiteren acht Zusatzflügen kommen, die
sich Hello (fünf Flüge), Swiss International Airlines (je eine Airbus
A320 und RJ100) sowie Air Berlin/Belair Airlines (ein Flug mit Boeing
757-200) aufteilen. Ebenfalls praktisch ausgebucht sind die Linienkurse der EasyJet und Swiss International sowie die vorerst letzten Flüge der Ryanair nach Gerona.
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25.10.2008 |
WINTERFLUGPLAN
2008/09 MIT VERSCHIEDENEN ÄNDERUNGEN Der
vom 26. Oktober 2008 bis 28. März 2009 Winterflugplan des EuroAirport
enthält einige Neuigkeiten, die unter anderem Verbesserungen der
Tagesrandverbindungen zu wichtigen Wirtschaftszentren beinhalten. So
baut EasyJet ihr Angebot besonders für Geschäftskunden aus. Nach
London-Gatwick, als neue Destination und Amsterdam bietet die
Fluggesellschaft jeweils einen Morgen- und einen Abendflug an. Darüber
hinaus erfolgen Angebotsverdichtungen an Wochenenden nach Berlin-Schönefeld
und Hamburg. Ryanair bietet neu ab dem 21. Dezember zwei bis drei Flüge
pro Woche nach London-Stansted an. Aigle Azur bedient Setif nun neu auch während
des Winterhalbjahres wöchentlich. TUIFly hat im Winter 2008/09 gleich
vier ägyptische Ziele im Angebot; neben Hurghada und Sharm-el-Sheikh
werden neu auch Marsa Alam und Luxor angeflogen. Der
Winterflugplan 2008/09 bringt jedoch
leider auch Anpassungen von Flugfrequenzen der folgenden Fluggesellschaften:
Einstellung der Verbindungen nach Liverpool, London-Luton, und
London-Stansted (EasyJet), Bordeaux (Air France bereits seit dem 1.
September 2008), Reduzierung auf eine tägliche Verbindung nach Kopenhagen
(Cimber Air) sowie auch die vorübergehende Aussetzung aller Flüge durch
Ryanair im Zeitraum vom 4. November bis 18. Dezember 2008. Insgesamt
bieten in diesem Winter 17 Fluggesellschaften rund 460 Abflüge pro Woche
zu mehr als 60 Destinationen an. Das Ferienflugangebot der rund 20
Reiseveranstalter umfasst 15 Zielgebiete in Südeuropa und Nordafrika. In den ersten neun Monaten 2008 hat der EuroAirport 3,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einer Zunahme von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei gleicher Anzahl an Flugbewegungen. Obwohl im Winterflugplan eine gewisse Zurückhaltung im Angebot der Fluggesellschaften zu verzeichnen ist, rechnet der EuroAirport dennoch mit einem Jahresendergebnis auf Vorjahresniveau, das heisst leicht über 4 Millionen Passagiere.
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25.10.2008 |
RYANAIR
BAUT FLÜGE NACH DEM EuroAirport WIEDER AUS Ryanair
baut zum Sommerflugplan die Flüge von und nach dem EuroAirport praktisch
wieder auf Vorjahresniveau aus. So sollen, ausser Valencia, alle
Destinationen (Alicante, Dublin, Barcelona-Gerona und Stockholm) wieder
dreimal pro Woche angeflogen werden, so auch London-Stansted, welches erst
ab mitte Dezember 2008 als neue Destination angeflogen wird. Einzig bei Barcelona-Gerona kommt es zu einer Reduktion von vier auf drei wöchentliche Kurse. Diese finden nun jedoch unter der Woche genau an den Tagen statt, an denen Swiss International Air Lines nicht nach Barcelona-El Prat fliegt. In Valencia soll Ryanair Probleme mit den Behörden haben und sogar erwägen die Basis wieder komplett zu schliessen, so dass natürlich hier, zumindest vorerst, noch keine Flüge aufgeschaltet werden konnten.
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25.10.2008 |
SOMMER
2009: TURKISH AIRLINES TÄGLICH NACH ISTANBUL Ein
Blick in die Homepage der Turkish Airlines (www.thy.com)
bestätigt bisherige Gerüchte,
nach denen die Airline ab dem Sommerflugplan 2009 ihre Flüge zwischen
Istanbul und dem EuroAirport von viermal pro Woche auf täglich ausbaut. Wie
bereits ab nächster Woche finden nun Flüge immer zur selben Zeit statt,
was natürlich auch mit der Optimierung der Anschlussverbindungen ab
Istanbul nach dem Nahen- und Fernen Osten zu tun hat. Der folgende
Flugplan soll gemäss der jetzigen Planung wie folgt sein:
THY 1943 ex
Istanbul Ankunft
EuroAirport 12.30
Uhr täglich
Boeing 737-800
THY 1944 to
Istanbul Abflug
EuroAirport 13.20
Uhr täglich
Boeing 737-800
Ausserdem wurde so auch eine Bedingung der Swiss International Air Lines erfüllt, welche mit der ebenfalls zur Star Alliance angehörenden Turkish Airlines über ein neues Code Share-Abkommen Gespräche aufgenommen haben soll. Bereits früher bestand übrigens ein solches Abkommen zwischen Turkish Airlines mit der damaligen Swissair.
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25.10.2008 |
GERMANIA NICHT NACH BARI Entgegen
allen bisherigen Ankündigungen wird Germania ihre dreimal
wöchentlich geplanten Flüge zwischen Bari und dem EuroAirport
nicht aufnehmen. Grund dafür soll die angespannte Lage bei der deutschen Fluggesellschaft sein, welche sich in den kommenden Monaten auf Charterflüge und die eigenen Kurse nach dem Kosovo und Israel konzentrieren will. Deshalb wird auch auf die weitere Übernahme der von Air Berlin nicht mehr benötigten Fokker 100 verzichtet. Ob es kurzfristig, also bis zum Jahreswechsel noch gelingen wird, einen Ersatz für Germania zu finden, mag leider bezweifelt werden.
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03.10.2008 |
IRAN
AIR MIT FRACHTFLUG AB DEM EuroAirport Jetzt
ist es definitiv! Nach längeren Verhandlungen ist den gelungen, eine neue
Frachtlinie für den EuroAirport zu gewinnen. Ab
dem kommenden 26. November wird Iran Air vorerst einmal wöchentlich
zwischen dem EuroAirport und Teheran operieren. Auf dem Flug nach
Basel-Mulhouse wird die eingesetzte Airbus A300B-4F jeweils noch einen
Zwischenstopp in Sari vornehmen. Die am kaspischen Meer gelegene Stadt und
ihre Umgebung ist eine
Hochburg für den Anbau von Früchten und Gemüse. Der geplante Flugplan
ist wie folgt:
IR 3441 EAP
an: 17.10 Uhr aus
Teheran und Sari
Mittwoch Airbus
A300B-4F
IR 3442 EAP
ab: 19.10 Uhr nach
Teheran Mittwoch
Airbus A300B-4F Laut Informationen der Iran Air wird die eingesetzte Maschine eine Kapazität von 43 Tonnen, respektive 320 Kubikmeter haben.
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03.10.2008 |
JET AVIATION BASEL STATTET ZWEI
AIRBUS A350-900XWB ZU VIP-JETS AUS Jet
Aviation Basel hat zwei Absichtserklärungen mit Kunden aus Asien für die
Innenausstattung der weltweit ersten beiden Airbus A350-900XWB (Xtra
Wide-Body) „Prestige“-Flugzeuge unterzeichnet. Das Unternehmen wird
ebenfalls für das Design der Inneneinrichtung verantwortlich sein.
Die beiden Flugzeuge werden in den Jahren 2014 und 2015 am
EuroAirport eintreffen und nach einer Fertigungszeit von je 18 Monaten
ausgeliefert. Betrieben werden sie durch das in Hongkong ansässige
Unternehmen BAA Jet Management Ltd. Die
beiden A350-900XWB aus der normalen Produktionslinie von Airbus sind
die ersten Flugzeuge dieses Typs für die Geschäfts- und Privatluftfahrt,
welche eine Executive- Konfiguration erhalten. Nach einem ausführlichen
Testprogramm sowie einer erneuten Neukonfiguration beim den Airbus-Werken,
werden die Flugzeuge direkt von der Produktionsstätte in Toulouse zu Jet
Aviation Basel überflogen, wo die sie ihre Executive-Innenausstattung
erhalten. "Wir sind natürlich sehr stolz, dass Jet Aviation als
erstes Innenausstattungs-Unternehmen mit der Executive-Ausstattung von
zwei A350-900XWB beauftragt wurde", sagt André Wall, Jet Aviation
COO für EMEA & Asien. Die Design-Abteilung von Jet Aviation Basel
wird ebenfalls die Inneneinrichtung für die beiden Flugzeuge entwerfen.
„Der Zeithorizont von 2014 und 2015 erlaubt uns, den Kunden eine
auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Planung anzubieten und gibt uns
gleichzeitig die Möglichkeit, uns mit den technischen Gegebenheiten des
Flugzeuges vertraut zu machen", fügt André Wall hinzu. "Bei
Jet Aviation hat uns die Erfahrung sowie der Umstand, dass der Betrieb über
eine eigene Design-Abteilung sowie neuste und modernste Infrastruktur verfügt,
beeindruckt, neben der Tatsache, dass das Unternehmen flexibel war
den Umbau der die beiden A350-900XWB in diesem Zeitrahmen
abzuwickeln", sagt Ricky Leung, Geschäftsführer der BAA Jet
Management. „Die beiden Flugzeuge werden in einem Zeitabstand von
wenigen Monaten geliefert und wir freuen uns sehr, mit dem Jet
Aviation-Team zusammenzuarbeiten." Beide A350-900XWB werden durch das
Unternehmen BAA Jet Management Ltd. betrieben. Eines der beiden Flugzeuge
gehört der Firma C Jet Ltd., einem in Hongkong ansässiges Unternehmen, während
die andere A350-900XWB im Besitz eines nicht genannten Kunden aus Asien
ist. BAA Jet Management Ltd. verfügt über Geschäftsstellen in Hongkong,
Shenzen und Peking, China und ist eines der führenden
Luftfahrt-Unternehmen in Asien, welches sich im Bereich Airtaxi,
Flugzeug-Management sowie Flugzeugverkauf und Akquisition spezialisiert
hat.
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02.10.2008 |
ENDLICH
WIEDER „AUFTRIEB“ UNTER DEN FLÜGELN DER VIKING Noch im Frühjahr musste das Projekt „Save-a-Viking“ anlässlich der Generalversammlung orientieren, dass es nicht sehr viel versprechend aussehe. Die Arbeiten waren aus verschiedenen Gründen fast zum Stillstand gekommen, dies auch weil der EuroAirport orientierte, dass man im Verlaufe des Sommers die Viking wegen Bauarbeiten „zügeln“ müsse. Um an ein Weitermachen zu denken, wurden mehrere neue Standorte in Betracht gezogen, welche der EuroAirport in Aussicht stellte. Wider Erwarten kam dann jedoch die Mitteilung, dass die Bauarbeiten am alten Standort erst im nächsten Jahr anfangen werden und man deshalb am bisherigen Standort verbleiben könne. Mit diesen positiven Ansätzen wurden die Arbeiten umgehend wieder in Angriff genommen. Wolfgang Neumann musste nicht mehr so oft für Swiss Aviation Training ins Ausland und hatte wieder mehr Zeit für das Projekt. Der gewünschte Pool von zehn bis zwanzig Aktive wurde allerdings noch immer nicht gefunden, doch kamen die paar Wenigen dafür öfters und seit Mitte des Jahres jeden Samstag und oftmals auch unter der Woche auf die „Baustelle“. Im Laufe des Sommers wurden bei der Swiss Technik verschiedene Lager und Keller geräumt. Statt auf den Müll zu werfen, konnte zahlreiche Utensilien von „Save-a-Viking“ übernommen werden. So dienen nun vier alte Saab 340 Cityliner-Triebwerkstransportkisten der ehemaligen Crossair als provisorischer Kabinenboden und eine Anzahl ausgediente A320-Sitzreihen der Swiss International Air Lines stehen auch schon bereit. Gegen ein entsprechendes Entgelt konnte zudem ein nicht mehr benutztes Baugerüst übernommen werden. Dieses dient nun verschiedenen Zwecken, so als Ablagefläche im Container oder auch, von Wolfgang Neunmann erfolgreich umfunktioniert, als Vorrichtung zum Anheben der Viking. Mit Gregor Schweizer, einem in Birsfelden wohnhaften Piloten der PrivatAir, stiess Mitte September ein neuer „Arbeitsfan“ zur bisherigen „Maintenance-Crew“. Am vergangenen Buss- und Bettag gesellte zudem sich sogar ein Filmteam dazu, welches für das 15jährige Jubiläum der in Basel und Umgebung sehr bekannten Band „d’Diefflieger“ ein Video drehte. An zwei Abendanlässen der „d’Diefflieger“ im Häbse-Theater im kommenden November wird dieses Video dann eine prominente Rolle spielen. Auch TeleBasel zeichnete diesen Dreh mit auf und so tut sich eventuell über diese Schiene noch etwas Positives in Sachen Promotion des Viking-Projekts. Was alles geschliffen und gestrichen wurde, kann an Ort und Stelle gesehen werden. Allerdings fehlen noch an vielen Stellen gewisse Spanten, Kanten und Ecken. Der Rumpf wurde ebenfalls erfolgreich wieder gestützt und gesichert. Sobald nun auch das Leitwerk wieder montiert ist, kann die Maschine auf etwa 90 bis 100 cm über Boden angehoben werden. Erste wenige und kleinere Spenglerarbeiten wurden ebenfalls schon ausgeführt. Sobald die Viking angehoben und wieder „in der Luft“ ist, kann auch mit der Restauration der bei der Bruchlandung in Paris-Le Bourget erheblich in Mitleidenschaft gezogenen Rumpfunterseite begonnen werden. Wer Lust hat, kann sich die Sache „life“ vor Ort anschauen, dies während den kommenden zwei Samstagen, dem 3. und 10. Oktober 2008. Von 12.15 bis 13.00 Uhr ist Grill-Mittagspause und es ist jedem freigestellt, also auch den Gästen, mit dem eigenen Picknickkorb daran teilzunehmen. Mit dem wieder gewonnen Esprit soll es dann auch an den weiteren, hoffentlich schönen Samstagen in diesem Herbst weitergehen, vielleicht nicht immer, aber doch regelmässig.
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02.10.2008 |
ERÖFFNUNG DER
ERDGAS-TANKSTELLE Bereits seit dem Frühjahr 2008 ist die neue Erdgas-Tankstelle am
EuroAirport in Betrieb. Damit trägt der EuroAirport unter Berücksichtigung
der Umwelt zur nachhaltigen Entwicklung seiner Aktivitäten auf der
Flughafenplattform bei. In diesem Zusammenhang wurde der Fahrzeugbestand am EuroAirport
erneuert. Auch die Kunden des EuroAirport, die auf dem Flughafenareal
arbeiten, können ihre Fahrzeuge nun mit Erdgas versorgen.
Um die Vorteile
der neuen Erdgas-Tankstelle zu präsentieren, hat nun die Direktion des
EuroAirport, in Zusammenarbeit mit GDF-Suez, zu einer offiziellen Eröffnungszeremonie
eingeladen.
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02.10.2008 |
LUFTHANSA HAT ÜBERNOMMEN Wie
geplant hat die Lufthansa Technik Switzerland (LTSW) am 1. Oktober 2008
den Bereich Technik der Swiss International Air Lines am EuroAirport übernommen.
Vor zahlreichen Gästen in der Empfangshalle des Firmensitzes der Swiss
sagte Rainer Lindau, der der CEO der neuen Firma, dass alle rund 480
Mitarbeiter einen zuverlässigen Arbeitgeber und die Lufthansa mit dem
Standort Basel-Mulhouse einen attraktiven, neuen Standort erhalten hätten. Zurzeit
werden neben den Avro RJ100 der Swiss European Airlines auch zahlreiche
Embraer 145 und Saab 2000 der ehemaligen Crossair in den rund 7500
Quadratmeter grossen Hangars gewartet. In Zukunft sollen allerdings auch
andere und grössere Flugzeuge wie die Boeing 737, Airbus A319/320,
Embraer 170/190 und die neue Bombardier C-Jets am EuroAirport gewartet
werden. Besonders mit dem Unterhalt von Privat- und Geschäftsreiseflugzeugen
möchte man das Drittkundengeschäft, welches derzeit bei lediglich 25
Prozent liegt ausbauen, dies auch mit dem Hintergedanken an den geplanten
Ersatz der „Jumbolino-Flotten“ bei den zum Lufthansa-Konzern gehörenden
Fluggesellschaften, wie Swiss International Air Lines, Lufthansa Cityline,
Eurowings, Air Dolomiti und Brussels Airlines. Zukünftig soll die
Lufthansa Technik Switzerland mit Drittkunden einen Umsatz von gegen 60
Prozent aufweisen. Im
kommenden Jahr sollen zudem die Verhandlungen für einen neuen
Gesamtarbeitsvertrag (GAV) aufgenommen werden, denn dieser läuft nur noch
bis Ende September des kommenden Jahres. Ein Stellenabbau ist nicht zu befürchten,
denn in den kommenden Jahren wird in die Modernisierung der Anlagen
investiert und je nach Auftragslage sollen bis zu 70 neue Arbeitsplätze
entstehen. Neue Kunden sollen noch in diesem Jahr ihre ersten Flugzeuge
zur Wartung nach dem EuroAirport bringen, so wie dies bereits die
Regierung eines Landes aus der ehemaligen Sowjetunion im vergangenen Monat
vorgemacht hat…
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27.09.2008 |
JETZT
AUCH EISHOCKEYFLÜGE Der
momentan auch international Erfolgreiche SC Bern macht es möglich, dass
es von und nach dem EuroAirport in den nächsten Wochen zu mehreren
Charterflügen kommt. So
findet vom 30. September bis zum 1. Oktober in der PostFinance-Arena in
Bern die erste Ausgabe des neu lancierten Clubwettbewerb des
„Victoria-Cups 2008“ statt. Dieses vom Weltverband IIHF organisiertes
Turnier soll künftig jährlich abwechslungsweise in Europa und Amerika
stattfinden. Neben dem Veranstalter SC Bern nehmen in diesen Jahr auch die
New York Rangers aus den USA sowie Metallurg Magnitogorsk aus Russland
teil, welche beide mit dem Flugzeug wie folgt am EuroAirport eintreffend,
respektive weiter reisen sollen. New
York Rangers
Boeing 767-200 der
Pace Airlines Metallurg
Magnitogorsk
Boeing 737-500
der Orenair (ehemals Orenburg Avia) Vom
7. bis 9. Oktober 2008 wird zudem der SC Bern in der neuen
Eishockey-Champions League beim HV 71 Jönköping antreten und dazu,
zusammen mit den Fans, ebenfalls mit einem Sonderflug (MD-90-30 der Hello)
von und nach dem EuroAirport reisen.
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27.09.2008 |
UMBENENNUNG
DER HAUPTPISTE
Aus technischen Gründen
wird ab 25. September 2008 für die magnetische Deklination die Hauptpiste
16/34 des EuroAirports in 15/33 umbenannt. Diese reine technische
Angelegenheit hat keinerlei Auswirkung auf die Flugrouten von Flugzeugen,
die auf der Hauptpiste 15/33 starten und landen. Des weiteren bleibt die
Bezeichnung der Ost/West-Piste 08/26 unverändert. Die Umbenennung der Hauptpiste in 15/33 wirkt sich insbesondere auf die
Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden sowie auf die Beschriftung und
Markierungen der Pisten am EuroAirport aus.
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18.09.2008 |
FUSSBALLFLÜGE Auch
nach dem Ende der Euro’08 gibt es am EuroAirport weitere Fussballcharter,
dies wegen den Spielen der Champions League mit dem FC Basel sowie wegen
dem nach Basel in den St. Jakob-Park verlegten UEFA Cup-Spiel der AC
Bellinzona gegen den SK Galatasaray Istanbul. Für
das Champions League-Spiel von Schachtjor Donezk gegen den FC Basel gab
nicht weniger als sechs Sonderflüge, welche mit den folgenden Flugzeugen
durchgeführt wurden:
Donbassaero mit
Airbus A320-200 und Yakovlev Yak-42D
Tavrey Aircompany mit Yakovlev Yak-42D
AeroSvit mit Boeing 737-500
Airlink International/SCM Aruba mit Airbus A319CJ
CABI Airlines mit Falcon 50 In
derselben Woche kamen wegen der UEFA Cup-Partie gegen Bellinzona das türkische
Spitzenteam mit einer Boeing 737-800 der Turkish Airlines an das
Rheinknie, wobei es leider keine weiteren Sonderflüge mit Fans aus
Istanbul gab.
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17.09.2008 |
KALIBRIERUNGSFLÜGE
FÜR INSTRUMENTENLANDESYSTEM ILS 34 AM EuroAirport
Am 17. September 2008 werden unter Vorbehalt günstiger
Wetterbedingungen zwischen 09.00 und 20.00 Uhr die jährlichen Kontrollflüge
für das Instrumentenlandesystem ILS 34 am EuroAirport stattfinden. Diese Kalibrierungsflüge dauern mindestens drei Stunden und werden mit
einer ATR 42 der französischen Zivilluftfahrtbehörde DGAC (Direction Générale
de l’Aviation Civile) durchgeführt. Sie umfassen im voraus festgelegte
Flugverfahren wie Anflüge von Süden und tiefe Überflüge.
Bei
Wetterbedingungen (Nordwind mit Stärken von mehr als fünf Knoten),
welche die Benutzung der Piste 34, also Südlandungen erforderlich machen,
könnte es zu einer Aktivierung des Sichtanflugverfahrens auf die Piste 34
(Manoeuvre à Vue Imposée 34) kommen, da das ILS 34 wegen der Kontrollflüge
zeitweise nicht benutzt werden kann. Das ILS 34 erlaubt Südlandungen
bei allen Wetterlagen auf der Hauptpiste 34. Die Bedingungen für die
Anwendung des Verfahrens ILS 34 sind in dem Abkommen vom 10. Februar 2006
zwischen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL in der Schweiz) und der
DGAC festgelegt.
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17.09.2008 |
BASLER
MODELLBAUTAGE 2008
Die
diesjährigen Basler Modellbautage finden am
Wochenende des 4. und 5. Oktober 2008 in der Kuspo-Halle in Münchenstein
statt. Die
Basler Sektion der IPMS - International Plastic Modellers’ Society
Switzerland (www.ipms-basel.ch) lädt
dabei vereine, Gruppen und Einzelaussteller ein, um sich einem
interessierten Publikum zu präsentieren. Vom
Anfänger- bis zum Spitzenmodell wird alles vertreten sein. Zahlreiche
Modelle aus den Sparten Auto, Motorräder, Schiffe, Figuren, Flugzeuge und
so weiter werden einen breiten Einblick in das Hobby des Plastikmodellbaus
bringen. Selbstverständlich können auch in diesem Jahr bei zahlreichen Händlern
Modelle aller Art gekauft werden. Die
Öffnungszeiten des Kultur- und Sportcenter KUSPO sind am Samstag, 4.
Oktober 2008 von 11.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, 5. Oktober 2008 von
10.00 bis 17.00 Uhr.
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11.09.2008 |
SAS
WIEDER AB DEM EuroAirport Ab
dem Sommerflugplan 2009 plant SAS Scandinavian Airlines zweimal täglich
mit ihren neuen Canadair RJ900 zwischen Kopenhagen und dem EuroAirport zu
verkehren, dies teilte am 3.Juli 2008 Paul Kristensen, der neue
Verantwortliche für Mitteleuropa der skandinavischen Airline in der Fachzeitschrift Travel Inside mit. Cimber
Air, welche bisher zwei- bis dreimal täglich auf derselben Linie fliegt,
wird bereits am Ende Oktober dieses Jahres ihre Flüge auf einmal pro Tag
reduzieren und vermutlich im Frühjahr 2009 komplett einstellen. Nachteil
dieser Flüge war immer, dass SAS wohl ein Code Share-Abkommen hatte,
dieses jedoch nur für Transitfüge angewendet wurde und somit nicht auf
den ‚Lokalflügen’ zwischen dem EuroAirport und Kopenhagen Gültigkeit
hatte.
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11.09.2008 |
BALD
NEUE FRACHTVERBINDUNGEN? Der
EuroAirport soll demnächst zu neuen Frachtverbindungen in den Nahen und
Mittleren Osten kommen. Die Direktion ist jedenfalls derzeit mit mehreren
Fluggesellschaften aus diesen ‚Boom-Regionen’ am Verhandeln. Ein
erster Erfolg ist unterdessen bereits mit Etihad Cristal Cargo erzielt
worden, wird diese doch am Mittwoch, 24. September mit einer von
World Airways geleasten McDonnell-Douglas MD-11F einen ersten Flug ab dem
EuroAirport durchführen. Laut dem Cargo Charter-Manager der Airline
Daniel Nolz hofft man, in den kommenden Wochen noch weitere derartige Flüge
durchführen zu können.
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10.09.2008 |
GERMANIA
STATT TUIFLY Mit Beginn des Winterflugplans 2008/09 wird die neu formierte
Germania auch ab dem EuroAirport wieder mit Linienflügen beginnen. Sie wird dabei die seit mehr als einem Jahr bestehende Linie
zwischen Bari und dem Drei- ländereck von TUIfly übernehmen und um einen
Flug auf drei wöchentliche Rotationen ausbauen. Die Flüge sind bereits
unter www.germania.aero buchbar
und finden nach dem folgenden Flugplan statt:
Eingesetzt werden sollen je nach Aufkommen Boeing 737 oder
Fokker 100, von welchen Germania im kommenden Winterhalbjahr je zwei
Maschinen einsetzten wird.
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10.09.2008 |
TYPENWECHSEL
BEI LUFTHANSA… Lufthansa
wird auf den Flügen zwischen Frankfurt, respektive Düsseldorf und dem
EuroAirport ab dem Winterflugplan 2008/09 einige Typenumstellungen
vornehmen. Auf
den Flügen zwischen Frankfurt und dem EuroAirport werden die BAe-146-300
der Eurowings durch Canadair RJ700 der Cityline ersetzt, während von und
nach Düsseldorf erstmals anstelle von Turboprop-Flugzeugen Regionaljets
zum Einsatz kommen werden. Die bisher verwendeten ATR-42 und ATR-72 der
Contactair werden hier durch Canadair RJ200 der Eurowings ersetzt. Von und
nach München wird es zu keinen Änderungen kommen, hier wird der Mix von
DHC-8Q400 der Augsburg Airways und ATR-72 der Air Dolomiti beibehalten.
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10.09.2008 |
...UND AIR FRANCE Auch
Air France plant im kommenden Winterflugplan 2008/09 von und nach dem
EuroAirport ihre Flugzeugeinsätze zu harmonisieren. So
sollen auf den sieben täglichen Flügen zwischen Paris-Orly und dem
EuroAirport sechsmal Airbus A319 und einmal (Nachmittagsflug) Fokker 100
eingesetzt werden. Ganz ‚südameri- kanisch’ wird es hingegen von und
nach Paris Charles de Gaulle werden. Hier werden auf drei Flügen Embraer
190 und auf dem Mittagskurs eine Embraer 170 eingesetzt. Von und nach Lyon
werden weiterhin bis zu dreimal pro Tag Embraer 135 fliegen.
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30.08.2008 |
ARBEITEN AM ROLLWEG ‚BRAVO’
Die
Instandsetzungsarbeiten am Rollweg ‚Bravo’ des EuroAirport werden vom
kommenden 1. bis 30. September
2008 stattfinden. Allgemein wird es wenige Auswirkungen auf den
Flugverkehr geben. Ziel
der Arbeiten ist Erneuerung der Rollbahn des Rollwegs ‚Bravo’ von der
Anschlussstelle ‚Hotel’ bis zur Schwelle von Piste 16 im Norden des
Flughafens. Instandsetzungsarbeiten dieser Art gehören zum normalen
Ablauf eines Flughafens und sind in regelmässigen Abständen
erforderlich. Die Arbeiten werden die Schliessung des Rollwegs ‚Bravo’
und eine Verkürzung der Hauptpiste 16 für Starts in Richtung Süden zur
Folge haben. Während
der Instandsetzungsarbeiten auf dem Rollweg ‚Bravo’ finden Starts auf
der Piste 16 in Richtung Süden von einer um 900 Meter nach Süden
versetzten Schwelle aus statt, das heisst ab der Anschlussstelle
‚Hotel’. Als Folge wird sich die Überflughöhe der Flugzeuge, welche
ab der Piste 16 in Richtung Süden starten, um rund 50 Meter verringern.
Andererseits wird es keinerlei Auswirkungen auf die Überflughöhen von
Flugzeugen geben, die Richtung Süden landen, oder bei Landungen und
Starts Richtung Norden auf der Piste 34. Bei
Landungen auf der Piste 34 kann es für anfliegende Flugzeuge zu
Wartezeiten kommen: da der Rollweg ‚Bravo’ aufgrund der
Instandsetzungsarbeiten geschlossen ist, Flugzeuge, die bei der Landung
die Anschlussstelle ‚Hotel’ passieren und wegen ihrer Grösse nicht in
der Lage sind, am Ende der Piste selbstständig zu wenden, müssen bis zur
Anschlussstelle Hotel zurück geschleppt werden. Dieser Vorgang, der
zwischen 30 und 45 Minuten dauern kann, wird die vorübergehende
Schliessung der Hauptpiste zur Folge haben und zu Verzögerungen im
Verkehrsablauf führen. Bei
schlechten Wetterverhältnissen mit einer Sichtweite von unter 550 Metern
kann es zu einer vorübergehenden Schliessung des Flughafens kommen.
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24.08.2008 |
JET AVIATION AN
GENERAL DYNAMICS VERKAUFT
Management
als eigenständige Division bestehen. Der
Zusammenschluss bringe zwei Marktführer in der Geschäftsfliegerei
zusammen, sagte Jet Aviation-Chef Peter G. Edwards nach Bekanntgabe des
Zusammenschluss. An der Seite von Gulfstream Aerospace, dem
Businessjet-Hersteller von General Dynamics , erhoffe man sich neue
Wachstumschancen und zusätzliche Synergien im weltweit boomenden Markt
mit Geschäftskunden. Der
Vollzug der Transaktion werde für
Ende dieses Jahres erwartet und stehe unter dem Vorbehalt der
kartellrechtlichen Genehmigung. Jet Aviation gehörte bis anhin der
Dreamliner Lux Ltd., einem Unternehmen der Risikokapitalfirma Permira. Jet
Aviation betreibt neben zahlreichen Dienstleistungen wie der Wartung,
Reparatur und dem Ausbau von Flugzeugen auch eine Flotte von mehr als 200
Businessjets. General Dynamics produziert und auch liefert Waffensysteme
und Dienstleistungen an das US-Militär, die Regierung der USA und ihre
Verbündeten. Des weitern gehört, wie bereits oben erwähnt, auch der
Businessjet-Hersteller Gulfstream Aerospace zum US-Konzern.
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24.08.2008 |
FUSSBALL UND KONZERTE In
den vergangenen Wochen konnten am EuroAirport wiederum zahlreiche Sonderflüge
verzeichnet werden, welche ein Fussballspiel oder eine
Konzertveranstaltung in Basel als Hintergrund hatten. Der
FC Basel war dabei zu seinen Championsleague-Qualifikationsspielen in
Göteborg und Porto mit Air Berlin (Hinflug nach Göteborg Boeing
737-800), Hello (Rückflug aus Göteborg MD-90-30) und Swiss International
Airlines (Avro RJ100) unterwegs. Die ausländischen Mannschaften reisten
zu den Rückspielen nach Basel mit Avro RJ100 der Malmö Aviation (IFK Göteborg)
und geplant für nächste Woche New Axis Airways Boeing 737-300 (Vitoria
Guimaraes) an. Zu
ihrem Konzert in der Basler St. Jakobs-Halle reiste die Rockrockbang Iron
Maiden zudem am 14. August mit einer Dornier 328Jet der Tyrolean Jet
Service aus Budapest an.
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24.08.2008 |
AIR FRANCE OHNE BORDEAUX Bereits
per Ende dieses Monats wird Air France ihre täglichen Flüge zwischen
Bordeaux und dem EuroAirport
einstellen. Air
France hatte nach dem Ende des „EuroCross“ vor rund sechs Jahren diese
frühere Crossair-Linie übernommen und mit Embraer 135/145 der Régional
betrieben. Jetzt wird sie im Zuge der Sparmassnahmen bei Regionalflügen
eingestellt, dies wie beispielsweise auch die Strecken ab Genève nach
Bordeaux, Toulouse, Nantes und Clermont-Ferrand. Bereits sollen übrigens
andere Gesellschaften an der Strecken ab dem EuroAirport nach Bordeaux ihr
Interesse angemeldet haben, so auch EasyJet.
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24.08.2008 |
SICHERHEITSKONTROLLEN VERSCHÄRFT Bereits
per 1. Juli dieses Jahres hat der EuroAirport die
Sicherheitskontrollen für Mitarbeiter verschärft. Diese werden
nun, innerhalb des Flughafengeländes genau wie Flugpassagiere
kontrolliert. Das
Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat diese EU-Verordnung,
wonach „sensible Bereiche“ an Flughäfen auch vom Personal nur
noch via Sicherheitskontrollen betreten dürfen,
für die Flughäfen Zürich und Genève per 1. Januar 2009 für
verbindlich erklärt. Da der EuroAirport auf französischem Boden liegt
und somit als EU-Flughafen eingestuft wird, traten hier diese Massnahmen
bereits auf den 1. Juli 2008 in Kraft. Der Flughafen hat dazu rund drei
Millionen Euro investiert; mussten doch neue Röntgengeräte und
Sicherheitstore eingebaut, respektive angeschafft werden.
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08.08.2008 |
ICELAND EXPRESS KÜNFTIG
OHNE HELLO Der
isländische LCC-Carrier Iceland Express wird den seit Herbst 2005 für
drei Jahre laufenden Leasingvertrag mit Hello über zwei bis drei MD-90-30
je nach Saison per Ende dieses Jahres nicht mehr verlängern. Grund für
diesen Schritt soll sein, dass sich die beiden Parteien nicht über die
finanziellen Modalitäten einigen konnten. Das
Unternehmen, welches zu 100 Prozent der isländischen NTH Northern Travel
Holding gehört, will zukünftig auf Maschinen ihrer zwei anderen
Konzerngesellschaften zurückgreifen. Bereits seit einiger Zeit ist NTH
Northern Travel Holding im Besitz der britischen Astraeus und dänischen
Sterling Airlines, welche mit zahlreichen Boeing 737-700/800 und Boeing
757-200 operieren. Astraeus wird zudem im Verlaufe der kommenden Wochen
ihre Linienflüge ab London-Gatwick aufgeben, so dass dann wohl die bisher
dafür eingesetzten Boeing 737-700 der Iceland Express übertragen werden. Hello
ist sicher, dass sie die beiden bisher für Iceland Express fliegenden
Maschinen auch im kommenden Winterhalbjahr 2008/09 wieder bei einer
anderen Fluggesellschaft im Wetlease unterbringen kann und es so zu einen
Peronalrotationen kommen wird. Hello
operiert mit derzeit sechs MD-90-30, welche auf eigenen Charterflügen,
Sonderflügen und im ACMI/Wetlease bei anderen Airlines zu Einsatz
gelangen.
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06.08.2008 |
REIFENPLATZER
AM EuroAirport Dieser Zwischenfall hat zur Schliessung der Hauptpiste 16/34 (Nord-Süd-Piste) von 17.35 Uhr bis 18.42 Uhr geführt sowie zu einer vorübergehenden Änderung des Flugreglements auf der Plattform: fünf Flugzeuge sind auf der Piste 26 (Ost/West-Piste) gelandet. Des weiteren gab es zwei Abflüge mit mehr als einer Stunde Verspätung und eine Umleitung nach Stuttgart (TuiFly) mit umprogrammiertem Rückflug anderthalb Stunden später.
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18.07.2008 |
AUFWIND
BEI EASYJET Ab
17. Juli 2008 ist der neue Winterflugplan von EasyJet für die
Flüge ab der Schweiz zu buchen. Für den Reisezeitraum vom 26.
Oktober 2008 bis zum 28. März 2009 bietet EasyJet ab dem EuroAirporrt, Zürich
und Genève insgesamt 48 Verbindungen an. Am
EuroAirport verspürt EasyJet weiterhin Aufwind. Während der
Sommerreisezeit von Anfang Juli bis Ende August dieses Jahres erwartet das
Untenehmen 385’000 Passagiere, eine Steigerung von acht Prozent im
Vergleich zu den 357’000 Passagieren, welche im Vorjahreszeitraum mit
EasyJet flogen. Der
Winterflugplan des Marktführers umfasst ab dem EuroAirport17 Strecken,
darunter eine neue Verbindung nach London Gatwick, die jeweils morgens und
abends geflogen wird. Im gegenzug wird hingegen der bisherigen Mittagsflug
von und nach London-Luton aus dem Programm genommen. London-Gatwick gehört
zu den zehn bedeutendsten Flughäfen Europas und ist durch Bahn- und
Busverbindungen an das Zentrum Londons angebunden. Zusätzlich wird am
EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg eine zweite tägliche Frequenz nach
Amsterdam aufgenommen, um das Angebot gerade für Geschäftsreisende zu
verbessern. „Auch
im Winter werden Ziele für Geschäftsreisende, Sonnenhungrige und Städtereisende
im Programm sein“, so Thomas Haagensen, Kaufmännischer Direktor von
EasyJet Schweiz, am 17. Juli 2008 während eines Pressegesprächs in
Basel. „Insbesondere Geschäftsreisende werden von den erhöhten
Frequenzen profitieren. So haben wir nun zwei Flüge täglich nach
Amsterdam, London Gatwick und Hamburg, während Berlin sogar viermal täglich
geflogen wird. Ziele wie Marrakesch, Lissabon und Istanbul versprechen
Wintersonne pur, während Städte wie Barcelona, Porto, Rom oder Madrid
sich gerade im Herbst von Ihrer schönsten Seite zeigen.“ Um
in Zukunft mehr Passagiere aus dem Elsass zu generieren, soll in den nächsten
Wochen eine grosse Werbekampagne, welche bis nach Strasbourg reicht,
gestartet werden. Um das Produkt zudem für diese Zielgruppe noch
attraktiver zu gestalten, wird auch über die Einführung einer Verbindung
ab dem EuroAirport nach Bordeaux nachgedacht.
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18.07.2008 |
WALTER
BINGGELI VERLÄSST FTI TOURISTIK
Wegen
unterschiedlicher Auffassung über die zukünftige Ausrichtung des am
EuroAirport sehr erfolgreichen Unternehmens verlässt der langjährige
Geschäftsführer von FTI Touristik Schweiz, Walter Binggeli das
Unternehmen per Ende dieses Monats. Er wird sich laut eigenen Angabe eine
Auszeit nehmen. Bereits
anfangs dieses Jahres wurde der Flugeinkauf am Hauptsitz der FTI Touristik
in München zusammengefasst.
Neu sollen jetzt auch die verschiedenen Landesgruppen zentral von der
bayrischen Metropole aus kontrolliert werden.
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18.07.2008 |
KALENDER
2009 Nach
einem Jahr Pause veröffentlichen wir von www.bsl-mlh-planes.net für das
kommende Jahr wieder einen exklusiven Kalender im limitierter Auflage von
maximal 150 Exemplaren. Neu sind die insgesamt 13 Bilder nicht mehr
im Postkartenformat, sondern in der Grösse von 30 x 45 cm (!)
gehalten. Die
Bilderauswahl aus unseren privaten Sammlungen, welche Flugzeuge und Szenen
rund um den Flughafen Basel-Mulhouse zeigen, wird ein breites Spektrum
abdecken. So werden Airliners wie Vickers Viking, DC-4 und Super VC-10,
sowie unter anderem die Flug-gesellschaften
Transair Sweden, Congofrigo und natürlich Balair die Herzen aller
Liebhaber von Flugzeugen höher schlagen lassen... Die
Kosten betragen CHF 54,-- oder EUR 33,-- (exklusive Versandkosten). Eine
Abholung am EuroAirport oder in der Region ist an noch zu bestimmenden
Daten ebenfalls möglich. Bestellen
können Sie den Kalender, welche anfangs September auslieferbereit ist,
bereits ab jetzt unter wsoltermann@bluemail.ch.
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18.07.2008 |
DENN SIE WISSEN NICHT WAS SIE TUN... Ryanair
hat scheinbar in den vergangenen Wochen versucht, die Gebühren am
EuroAirport weiter zu senken, doch scheint die Direktion des Flughafens
diesem „Erpresserli“ nicht nachgekommen zu sein. Mit der Begründung, dass am EuroAirport eine der höchsten Kostenstrukturen Europa herrsche, wird nun der Billigflieger vom 4. November bis zum 18. Dezember 2007 als ‚Strafmassnahme’ alle Flüge ab dem EuroAirport einstellen. Interessant ist allerdings, dass Alicante auch während dieser Zeit weitergebucht werden kann. Während Valencia, Gerona und Stockholm im Winterhalbjahr gar nicht mehr aufgenommen werden, gibt es jedoch ab 20. Dezember wieder die folgenden Flüge ab dem EuroAirport zu buchen.
Als
weitere ‚Winterdestination’ soll zudem in den kommenden Wochen eine
viermal wöchentliche Verbindung zwischen East Midlands und dem EuroAiport
aufgeschaltet werden. Warum Stockholm-Skavsta, welche von Ryanair immer
wieder als rentabelster Flug von und nach dem EuroAirport und im Winter
als Schweizer Destination für schwedische Skitouristen vermarktet
wurde, aufgegeben wird, weiss wohl nur Ryanair selbst...
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10.07.2008 |
DER
EuroAirport IM ERSTEN SEMESTER 2008 Im ersten Halbjahr 2008 liegt das
Passagieraufkommen mit ein wenig mehr als zwei Millionen Fluggästen, ein
Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Linienverkehr
verzeichnete ein Wachstum von einem Prozent, hingegen ging der
Charterverkehr um 16 Prozent zurück. Mit 53'551 Tonnen liegt der
Frachtverkehr gesamthaft um ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Die
geflogene Luftfracht liegt allerdings mit 20'017 Tonnen zwölf
Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Im Passagierverkehr haben
im ersten Semester 2008 2'047’862 Passagiere (ein Prozent weniger als im
Vorjahr) den EuroAirport benutzt. 90 Prozent davon (1'852'015 Passagiere)
entfallen auf den regelmässigen Linienverkehr, der im Vergleich zum
Vorjahr um ein Prozentpunkt gestiegen ist. Der Charterverkehr weist mit 16
Prozent (188'903 Passagiere) einen Rückgang aus. Die Auswirkungen der aktuellen hohen Kerosinpreise auf das Passagier-
und Frachtaufkommen am EuroAirport sind noch nicht klar erkennbar. Im
Verlaufe der zweiten Jahreshälfte 2008 ist es möglich, dass dieser
Faktor einen dämpfenden Effekt auf den Gesamtverkehr ausübt.
Insgesamt weist der Frachtverkehr
mit 53'551 Tonnen einen leichten Anstieg von ein Prozent im Vergleich zu
der Vorjahresperiode auf. Die geflogene Luftfracht hingegen liegt
mit 20’017 Tonnen zwölf Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Dies ist
auf das verringerte Angebot der Vollfrachter ab Basel zurückzuführen.
Die Expressfracht verzeichnet seit Jahresbeginn eine leichte positive
Entwicklung (plus zwei Prozent per Ende Juni). Mit 41’887 Starts und Landungen nahmen die Flugbewegungen um zwei Prozent leicht zu. Diese stabile Entwicklung
bestätigt eine allgemeine Tendenz, welche seit 2004 anhält.
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09.07.2008 |
EINE
VIKING AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN ZUHAUSE Es geschah am 12. August 1953
auf dem Flughafen Paris Le Bourget als eine zweimotorige Vickers Viking
der damaligen B.E.A. (British European Airways) zum Start nach London
Geschwindigkeit aufholte, dabei einen metallischen Gegenstand überrollte,
worauf ein Pneu platzte und das Flugzeug das Fahrwerk verlor und daraufhin
im Gras zum Stehen kam. Die vier Besatzungsmitglieder und 30 Passagiere
entstiegen der „gestrandeten“ Viking unverletzt. Doch das Flugzeug mit
der Immatrikulation G-AIVG erlitt Totalschaden und sollte nie mehr
fliegen. Nunmehr fast 55 Jahre später
liegen die Überreste dieses Unglücksvogels auf dem Gelände des
EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Der Weg hierhin ist verschlungen und
nicht mehr vollständig rekonstruierbar. Die letzten rund 30 Jahre
lagerten Rumpf, Flügel, Motorgondeln und einige Kleinteile in einem
Schuppen des Musée Nationale de l’Automobile Collection Schlumpf in
Mulhouse. Tatsächlich sollen sich die Gebrüder Schlumpf, die in Mulhouse
eine einzigartige Automobilsammlung hinterlassen haben, auch mit dem
Gedanken gespielt haben, den edlen Karrossen eine kleine Flugzeugsammlung
dazu zu gesellen. Daraus wurde allerdings nichts und so rostete die Viking
während vieler Jahre in einem schummrigen Nebengebäude des Museums
dahin. Als für eine Erweiterung des
Museums dieses Gebäude abgerissen werden sollte, musste für die Viking
ein neuer Platz gesucht werden. Verschieden Museen und Organisationen
wurden angeschrieben, doch niemand konnte sich für den flügellahmen
Oldtimer erwärmen oder das nötige Geld für den Transport aufbringen.
Interessiert zeigten sich auch André Goepfert und Wolfgang Neumann,
beides erfahrene Flugzeugtechniker der Swiss, welche vor Jahren die am
EuroAirport ansässige EAA (Experimental Aircraft Association Alsace) ins
Leben gerufen haben. Im Mai 2004 erhielt die EAA
die Viking als Geschenk mit der Auflage diese zu restaurieren und der
Nachwelt zu erhalten. Bald darauf wurde die Viking in ihre Einzelteile
zerlegt und per Tieflader zum
EuroAirport gebracht und dort auf einem ungenutzten Parkplatz in der Nähe
der Hangars der Swiss und Jet Aviation abgeladen. Kurz zuvor war schon der
Vintage Aircraft Club Basel gegründet worden. Zweck dieses Vereins ist
unter anderem die Instandstellung der Viking mit dem Ziel, dieses erste
britische Kurz- und Mittelstreckenflugzeug der Nachkriegszeit in seiner
originalen Form und Bemalung an geeigneter Stelle ausstellen zu können.
So unterstützte der Vintage Aircraft Club das Projekt bis anhin mit
finanziellen Mitteln und vor allem durch tatkräftige Mithilfe bei der
sehr aufwändigen Restaurierung. Da diese Arbeiten im Freien stattfinden,
sind sie stark witterungsabhängig. Bei Kälte, Schnee oder auch bei
grosser Hitze kann kaum gearbeitet werden. Entsprechend langsam und
bescheiden sind den die bisherigen Arbeitsfortschritte. Zwar wurde die
Kabine innen und aussen entrostet, abgelaugt und abgedichtet und mit einem
Schutzanstrich versehen. Auch die Flügel und vielen Kleinteile wurden
gereinigt und für eine Neubemalung vorbereitet. Doch nun droht dem
Projekt neues Ungemach: dort wo die Viking zur Zeit gelagert wird, soll
diesen Herbst eine neue Zufahrtstrasse zu einem bisher weitgehend leer
stehenden Parkhaus der Swiss erstellt werden. Dabei ist die Viking im Weg.
Zwar hat sich der EuroAirport
dem Viking-Projekt gegenüber bisher sehr kulant gezeigt, und eventuell
besteht auch die Möglichkeit, die Viking an einem anderen Ort am
Flughafen zu lagern, doch ein Hangar oder sonst ein geschützter Ort ist
nicht in Reichweite. Dabei spielte die Vickers Viking in den frühen
Jahren der Bedarfsfliegerei auch am Flughafen Basel-Mulhouse eine nicht
unbedeutende Rolle. So betrieb die Balair zwischen 1957 und 1963 zwei
Flugzeuge dieses Typs und dutzende von Vikings operierten mit den schnell
wechselnden Namen britischer Charterfluggesellschaften nach Basel. Kopfzerbrechen bereitet den
beiden Initianten und dem Vintage Aircraft Club aber auch die vermutlich
kostspielige Verschiebung der Viking an einen anderen Ort am Flughafen
oder auch ausserhalb. „Am liebsten würden wir die Viking am Flughafen
restaurieren und an gut sichtbarer Stelle für die Nachwelt ausstellen“,
meint VAC-Präsident André Frossard. „Doch dazu brauchen wir viel mehr
Unterstützung als bisher. Ansonsten enden die Überreste dieses ersten
zivilen Nachkriegsflugzeugs beim Schrotthändler und das wäre sehr
schade“. Weitere zusätzliche Informationen zum Projekt sind auf der
Homepage www.save-a-viking.org
zu finden.
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07.07.2008 |
ANPASSUNGEN AUF DER BUSLINIE 50 Seit
30. Juni 2008 bedienen alle Kurse der Buslinie 50 die Haltestellen
zwischen dem Bahnhof SBB und dem EuroAirport, die Nonstop-Kurse verkehren
nicht mehr. Neu wird zudem die Haltestelle ‚Frachthalle/ Verwaltung’
vom Flughafen herkommend bedient. Neu
verkehren auf allen Kursen der Linie 50 Gelenkbusse der Basler
Verkehrs-Betriebe (BVB). Diese bieten mehr Platz und Raum, sowohl für
Fahrgäste als auch für das Reisegepäck. Bis
bisherigen silberne ‚Airline-Expressbusse’, welche zuletzt zwischen
dem Bahnhof SBB und dem EuroAirport verkehrten, wurden eingestellt. Seit
dem 30. Juni 2008 gilt von Montag bis Freitag von 06.00 bis 20 Uhr ein
durchgehender 7,5-Minuten Takt. Die Linie 50 bedient somit ab dem Bahnhof
SBB die Haltestellen Brausebad – Kannenfeldplatz – Im Wasenboden und
Friedrich Miescher-Strasse und endet am EuroAirport. Neu wird montags zwischen 06.00 und 08.25 Uhr alle 7,5 Minuten die zusätzliche Haltestelle, Frachthalle/Verwaltung bedient, dies vom EuroAirport herkommend. Zu den restlichen Zeiten bedient die Linien 50 die Haltestelle bisherige Frachthalle beim Kreisel vor der Einfahrt ins Passagierterminal.
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07.07.2008 |
DIE EURO’08 DER SPOTTER Nicht
nur für die Fussballfans war die Euro’08 ein Leckerbissen, sondern auch
für den zahlreichen Aircraft-Spotters, also den Liebhabern von
Flugzeugen. Neben den zahlreichen am EuroAirport bekannten Airliners
landeten während des Turniers auch viele Flugzeuge, die erstmals hier zu
sehen waren. Nachfolgend eine entsprechende Auflistung aller neu am
EuroAirport gelandeten Airliner, welche
im Zusammenhang mit der Euro’08’ am EuroAirport gelandet sind:
Selbstverständlich waren auch unter den hunderten von Geschäftsreise-Flugzeugen viele Erstlandungen zu verzeichnen, doch würde eine solche Auflistung zu umfangreich ausfallen. Wir haben uns deshalb auf reine Airliner-Typen festgelegt, welche jedoch teilweise ebenfalls als Regierungs- oder Geschäftsreise-Flugzeuge im Einsatz standen.
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27.06.2008 |
DER
KOMMERZIELLE LUFTVERKEHR WÄHREND DER EURO’08
Genau
1'027 Fan-Flüge (Hin- und Rückflüge) im Zusammenhang mit der Euro’08
bewältigte das Luftfahrtsystem in der Schweiz bis zum 26. Juni 2008. Am
meisten Flüge wickelte der EuroAirport mit insgesamt 352 Fan-Flügen ab,
gefolgt von Genf mit 261 Zusatzflügen. Zürich hatte 252 Flüge zu
bewältigen, Bern deren 162. Die Spitzenbelastung meldete Genf am 11. und
12. Juni 2008 mit insgesamt 67 Zusatzflügen wegen der Euro 2008. In
einer Sonderverordnung hatte der Bundesrat ermöglicht, dass maximal 20
Flugzeuge pro Spieltag in Bern, Genf und Zürich bis morgens um 02.00 Uhr
starten konnten, wenn die Fussballspiele um 20.45 Uhr angepfiffen wurden.
Für den EuroAirport hatte die zuständige Préfecture du Haut-Rhin in
Colmar eine analoge Bewilligung gegeben, dies jedoch ausschliesslich nur für
die Spieltage in Basel. Aus diesem Grund wurden auch zahlreiche Flüge mit
französischen und niederländischen Fans nicht genehmigt und mussten nach
Zürich umdisponiert werden. Insgesamt verliessen den EuroAirport 33
Fan-Flüge zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr. Von den Sonderbewilligungen
haben insgesamt 106 Flüge profitiert. (Basel 33, Bern 16, Genf 14, Zürich
43). Ziel der Sonderverordnung war es, dem Bedürfnis nach einer Bewältigung
der erwarteten grossen Besuchermassen und nach einem geregelter Rücklauf
nach Ende der jeweiligen Spiele Rechnung zu tragen vor dem Hintergrund
einer Minimierung der Sicherheitsrisiken. Das vom Bundesrat beschlossene
Kontingent wurde an keinem der insgesamt 9 Spieltage ausgeschöpft. Am
meisten Verkehr nach 24.00 Uhr verzeichnete Zürich am 17. Juni mit 16
Starts. Eine
einzige Maschine startete in Genf am 12. Juni 2008 mit Verspätung; da das
Spiel Tschechien gegen Portugal bereits um 18.00 Uhr begonnen hatte, hätten
alle Maschine noch vor Mitternacht in Genf abheben sollen. Da das Flugzeug
aus operationellen Gründen aber noch nicht startklar war, erlaubte das BAZL
einen Start der Maschine kurz vor 01.00 Uhr in der Früh. Dadurch liessen
sich allfällige Sicherheitsprobleme mit Passagieren, welche die Nacht im
Flughafen hätten verbringen müssen, vermeiden. Zu einer weiteren Verspätung
kam es nach dem Ende des Eröffnungsspiels Basel am 7. Juni 2008, weil
eine Maschine aus der tschechischen Republik wegen technischen Probleme
erst nach einer rund zwölfstündigen Verspätung zum Rückflug am
EuroAirport eintraf. Die Passagiere konnten jedoch in einer für solche
Zwecke extra eingerichteten Notschlafstelle eines Zivilschutzzentrums im
Kanton Basel-Landschaft übernachten.
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27.06.2008 |
DIE
„FLIEGERISCHE“ EURO’08 Gemäss
den heute Vormittag von Frau Vivienne Gaskell erhaltenen Zahlen fertigte
der EuroAirport im Rahmen der Euro’08 neben 352 Fan-Flügen auch 541
Taxiflüge ab. Somit ist der Flughafen während der Zeit der Spieltage in
der Schweiz zu rund 1'500 zusätzlichen Bewegungen (Start- und Landungen)
gekommen. Erreicht dürfte dabei auch das Ziel von 50'000 zusätzlichen
Passagieren worden sein. Neben
den Maschinen aus der
tschechischen Republik, welche am 7. Juni 2008 zum Eröffnungsspiel am
EuroAirport eintrafen, waren erwartungsgemäss die Gäste aus den
Niederlanden und Portugal sehr zahlreich. Etwas unter den Erwartungen
waren hingegen die Besucher aus Russland und Deutschland während den
Viertelfinalspielen. Interessant wurde es jedoch nochmals zum Halbfinal
Deutschland gegen die Türkei, für den neben den fünf Fan-Flügen aus
der Türkei auch zahlreiche Staatsgäste mit ihren Flugzeugen ihrer
jeweiligen Regierungsflotte am EuroAirport einflogen.
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27.06.2008 |
WEITERE
NEUE ARBEITSPLÄTZE AM EuroAirport GESCHAFFEN Laut
den jährlich im Mai erhobenen Beschäftigungszahlen wurden 2007 am
EuroAirport rund 370 neue Stellen geschaffen, was einen Zuwachs auf
insgesamt 5’905 Mitarbeitende zur Folge hatte. Diese Zunahme ist zum
einen auf die steigenden Passagierzahlen zurückzuführen, zum anderen auf
den deutlichen Anstieg im Bereich des Flugzeugunterhalts und der
Bodendienste. Der Personalbestand in diesem Bereich ist allein im Jahr
2007 um 348 Mitarbeitende gestiegen, was über 90 Prozent des
Gesamtzuwachses ausmacht. Nach
Staatsangehörigkeit der Mitarbeitenden ergibt sich folgendes Bild:
Frankreich 63 Prozent, Schweiz 17 Prozent und Deutschland 9 Prozent. Die
restlichen 11 Prozent der Beschäftigten besitzen eine andere Staatsangehörigkeit,
wobei insgesamt 64 Nationalitäten am Flughafen vertreten sind. Die
163 auf die Umfrage antwortenden Unternehmen setzen sich aus 90 Schweizer
Firmen (55 %) und 73 französischen Firmen (45 %) zusammen. Von den
5’905 Mitarbeitenden sind dabei 4’252 (72 %) bei den Schweizer und
1’653 (25 %) bei den französischen Firmen beschäftigt. Die
Schweizer Unternehmen beschäftigen 2’254 französische, 966 Schweizer
und 502 deutsche Mitarbeitende sowie 530 Mitarbeiter anderer Nationalitäten.
Die französischen Unternehmen beschäftigen 1’481 französische, 39
Schweizer und 21 deutsche Mitarbeitende sowie 112 Mitarbeiter sonstiger
Nationalität. 3’850
der 5’905 Beschäftigten sind in Frankreich wohnhaft (65 %), 1’328 in
der Schweiz (22 %), 382 in Deutschland (7 %) und 345 in anderen Ländern
(6 %). Die Wohngemeinden mit den meisten Mitarbeitern am Flughafen sind für
die Schweiz Basel mit 596 Personen und Allschwil mit 91 Personen, für
Frankreich St. Louis und Mulhouse mit jeweils 429 und 403 Personen.
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27.06.2008 |
GUTES BETRIEBSERGEBNIS 2007 Das
vergangene Jahr brachte dem
EuroAirport zwei neue Rekordmarken; die Passagierzahl stieg auf 4,3
Millionen (+ 6,3 %) Passagiere und der Umsatz gleichermassen um 6,3
Prozent auf 75 Millionen Euro. Im
Jahr 2007 erzielte der Flughafen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung
des Umsatzes um 6,3 Prozent auf die neue Rekordmarke von 75 Millionen
Euro. Nach Berücksichtigung ausserordentlicher Erträge beträgt das
Nettobetriebsergebnis 5,8 Millionen Euro. Mit 26,3 Millionen Euro erhöht
sich die Eigenfinanzierung um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr (21,3
Millionen Euro) und beträgt ohne ausserordentliche Erträge 24,4
Millionen Euro (+15 %). Die
nicht aeronautischen Einnahmen, welche 52 Prozent des Gesamtumsatzes
ausmachten, konnten um weitere 5 Prozent gesteigert werden, wovon die
kommerziellen Einnahmen alleine um 12 Prozent gestiegen sind. Diese
positive Entwicklung ist in erster Linie auf die gestiegenen
Passagierzahlen zurückzuführen. Darüber hinaus bestätigt sie den
Erfolg der Strategie der kommerziellen Entwicklung, die seit 2006 verfolgt
wird. Dies beinhaltet die Eröffnung von neuen Geschäften sowie die
optimierte Benutzung von Mietflächen im Flughafengebäude. Dank
erheblicher Eigenfinanzierung und stabilem Investitionsaufwand (14
Millionen Euro) ist die Nettoverschuldung von 118,7 Millionen Euro um 15
Millionen Euro auf 103,6 Millionen Euro gesunken. Folgedessen ist das Verhältnis
Nettoverschuldung/Eigenfinanzierung von 5,6 auf 4,2 Prozent verkleinert
worden. Der EuroAirport hält weiterhin an seinem Ziel fest, die
Nettoverschuldung bis zum Jahre 2010 auf unter 100 Millionen Euro zu
reduzieren.
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12.06.2008 |
AVIAPARTNER
MULHOUSE HINTERLEGT BILANZ Die
1994 am EuroAirport gegründete Abfertigungsgesellschaft Aviapartner
Mulhouse musste am 9. Juni 2008 um 10.00 Uhr bei Tribunal de Commerce de
Mulhouse (Handelsgericht Mulhouse) ihre Bilanz hinterlegen. Bereits schon
am 11. Juni, zwei Tage vor Ablauf der eigentlichen Frist zur Vorlage eines
Restrukturierungsplans, entschied dieses jedoch um 16.00 Uhr, dass
Aviapartner Mulhouse liquidiert werden müsse. Gemäss diesem Beschluss
hat das Unternehmen seinen Betrieb umgehend eingestellt. Diese Massnahme
betrifft jedoch nur die von der Aviapartner-Gruppe eigenständige
Aviapartner Mulhouse. Alle anderen Aviapartner-Niederlassungen sind in den
Fall nicht involviert und beeinflussen deren finanziellen Belange in
keiner Weise. Aviapartner
erklärt in einem Schreiben an ihre Kunden und Partner, dass folgende
Punkte zur nun erfolgten Betriebseinstellung führten: -
fehlende Perspektiven zur Verbesserung der kritischen Lage -
Lücken in der Angebotspalette des Unternehmens - Fehlende Konkurrenzfähigkeit durch die viel zu hohen Sozialabgaben in Frankreich
gegenüber den Mitbewerbern -
Verlust von Aufträgen bei Charterflügen (- 39 Prozent gegenüber
2007) Die
neben Air France einzige am EuroAirport verbliebenen
Abfertigungsgesellschaft Swissport Basel AG hat darauf hin in Kooperation
mit der Flughafendirektion und dem französischen Nationalcarrier die
Abfertigung der bisher an Aviapartner Mulhouse gebundenen
Fluggesellschaften übernommen und ist momentan dabei, diese mit
langfristigen Kontrakten an sich zu binden. Bereits ist der EuroAirport an der Ausarbeitung einer Ausschreibung für ein Nachfolgeunter- nehmen der Aviapartner Mulhouse, dies nach den geltenden Richtlinien der Europäischen Union.
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09.06.2008 |
EURO’08-VERKEHR AM
EuroAirport GUT GESTARTET Der
Samstag, 7. Juni 2008 wird als vorläufiger Rekordtag in die
Geschichte des EuroAirports eingehen. Insgesamt wurden mehr als 23'000
Passagiere abgefertigt, wobei die Spitzenzeiten von 08.30 bis 11.30 Uhr
und von 21.00 bis 22.30 Uhr lagen. Neben
den 170 Bewegungen im Normalverkehr (Linien- und Charterflüge) wurden im
Rahmen der Euro’08 zusätzliche 52 kommerzielle Flüge gezählt. Dazu
kamen noch wegen dem Ende der Art’39 Basel und dem Start der Euro’08
weitere 170 (!) Taxi- und Businessflüge. Einziges Problem war die verspätete
Ankunft einer Boeing 737-300 der slowakischen Seagle Air, so dass rund 140
tschechische Fussballfans ihre Heimreise erst mit knapp zehnstündiger
Verspätung am Sonntagmorgen antreten konnten. Diese wurden für die Nacht
in der extra für solche Fälle geschaffene Notschlafstelle im
Zivilschutzzentrum Frenkendorf/ Füllinsdorf untergebracht. Auch die zweite Bewährungsprobe des EuroAirports vom Montag, 9. Juni 2008 wurde ohne Probleme bewältigt. Neben den 178 „normalen“ Flügen wurden 30 Euro’08-Charter aus den Niederlanden sowie 24 nichtkommerzielle Privatflüge durchgeführt. Der Bustransfer der Fans nach Bern wurde am speziell geschaffenen Busparkplatz ohne grössere Probleme mit mehr als 30 Bussen durchgeführt.
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09.06.2008 |
FARNAIR
EUROPE BAUT FLOTTE WEITER AUS Die
am EuroAirport ansässige Farnair Europe hat in den vergangenen Wochen
ihre Flotte um eine weitere ATR-72-200F sowie je eine Beech 1900C und
1900D erweitert. Mit
der neusten ATR-72-200F, welche ab Zürich nach Köln/Bonn eingesetzt
wird, verfügt das Unternehmen nun über acht dieser Maschinen. Zwei
weitere Einheiten sind bereits gekauft und werden im kommenden November
und im Februar 2009 in Dienst gestellt. Das Ziel der Farnair Europe ist
es, insgesamt 15 dieser für eine Nutzlast von 8 Tonnen zugelassenen
Frachter einzusetzen. Die
beiden neuen Beech 1900 werden von der ungarischen Tochtergesellschaft
Farnair Hungary für FedEx Express innerhalb Grossbritanniens betrieben
und gelten als sehr leise und umweltfreundlich. Farnair
Europe wurde 1984 gegründet und ist eine der führenden
Express-Frachtfluggesell- schaften Europas. Farnair Switzerland betreibt
derzeit eine Flotte von acht ATR-72-200F, drei ATR-42-300 (zwei für je 50
Passagiere, eine als Frachter). Die Tochtergesellschaft Farnair Hungary
setzt fünf bewährte Fokker F. 27-500 „Friendship“ sowie zwei Beech
1900C/1900D ein. Insgesamt
werden in Basel 100 und in Budapest weitere 50 Mitarbeiter beschäftigt.
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05.06.2008 |
MEGAVERKEHR
DANK DER ART’39 BASEL Der
EuroAirport hat während der in den Hallen der Messe Schweiz
stattfindenden Kunstmesse „Art’39“ vom 4. bis 8. Juni 2008 von einem
wohl rekordverdächtigen Ansturm an Business -Flugzeugen profitiert. So
landeten vor und während der Messedauer mehr als 250 Maschinen der
verschiedensten Typen und Gesellschaften auf Europa, Nord- und Südamerika
sowie dem Nahen- und Fernen Osten. Bemerkenswert war auch in diesem Jahr
die Dichte der von NetJets Europe durchgeführten Flüge, die sich während
der „Art’39“ mit mehr als einem Viertel aller als Marktleader einmal
mehr etablieren konnte. Mehr als zwei Dutzend andere Airlines, der
momentan boomenden Exekutive-Fliegerei, waren selbstverständlich
ebenfalls von und nach dem EuroAirport im Einsatz. Interessant war auch
der Besuch einer Delegation der Herrscherfamilie aus Dubai, welche am 4.
Juni mit einer Boeing 737-700BBJ der United Arab Emirates („Dubai 4“)
zu einer Kurzvisite am Rheinknie eintrafen.
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05.06.2008 |
VERBINDUNG NACH KANADA ERÖFFNET Am
30. Mai wurde wie geplant die neue Verbindung der Air Transat ab dem
EuroAirport nach Montreal und Toronto gestartet.
Somit erhält der EuroAirport erstmals wieder seit sieben Jahren eine
direkte Verbindung nach Kanada. Zuvor
hatten Vertreter des Flughafens, der Presse und der Airline die aus Kanada
kommende Airbus A310-300 bei seiner Landung feierlich empfangen und die
Crew offiziell begrüsst und die ersten Fluggäste in Richtung Nordamerika
verabschiedet. Air
Transat wurde vor 21 Jahren gegründet und verfügt über eine Flotte von
17 Flugzeugen der Typen Airbus A310-300 und A330-200. Das Unternehmen
beschäftigt 2000 Mitarbeiter und bedient in diesem Sommer 33
Destinationen in elf europäischen Ländern.
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05.06.2008 |
CHARTERKETTE NACH KENIA GESTRICHEN Die
russische Transaero kommt mit ihrer Linie ab Moskau nach dem EuroAirport
nicht in Fahrt. Bereits wurden in den vergangenen Wochen auch die montäglichen
Flüge wiederum storniert, so dass die Region im Dreiländereck derzeit
wieder ohne Verbindung nach Russland ist. Ebenfalls nicht zustande kommen wird die Flugkette des African Safari Club (ASC) ab dem EuroAirport nach Mombasa, welche ab dem 4. Juli wöchentlich als Ersatz der Flüge mit der eigenen ASA African Safari Airways durchgeführt hätte werden sollen. Geplant war, die Flüge mit einer Boeing 757-300 der Condor durchzuführen, doch wurden die nach wie vor schlechten Buchungszahlen dem Vorhaben zum Verhängnis. Die Kenia-Touristen werden nun mit Condor ab Frankfurt am Main und München sowie mit Edelweiss Air ab Zürich nach Ostafrika und zurück geflogen.
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05.06.2008 |
DER EuroAirport IST FÜR DIE „EURO’08“
BEREIT Um
während der „Euro’08“ einen reibungslosen Passagierbetrieb zu
garantieren, hat der Flughafen verschiedenste Massnahmen getroffen und
seine Infrastruktur dem Ereignis angepasst. Dazu
gehörten die für den EuroAirport erstmalig eingeführte Slotkoordination
sowie die Parklimitierung für die zusätzlichen Flüge. Durch diese
Koordination hat der Flughafen die Verkehrsituation fest im Blick. Laut
den beantragten Slots ist für den Zeitpunkt vom 7. bis 18. Juni 2008 mir
rund 330 zusätzlichen Bewegungen zu rechnen. Für den Zeitraum der
restlichen drei Spiele in Basel (19. bis 25 Juni 2008) wird das
Verkehrsaufkommen erst rund 48 Stunden vor den entsprechenden Partien
bekannt. Für die Einreise der
Passagiere werden zwei zusätzliche Einreisefilter für die Schweiz und
ein zusätzlicher Ausgang eingerichtet. Beim Abflug wird die Kapazität
der Sicherheitskontrolle von 12 auf 14 Stationen ausgebaut. In den
Spitzenzeiten wird es in allen Bereichen des Flughafens zusätzliches
Personal geben. Auf
der Ankunftsebene werden zusätzliche Informationsschalter eingerichtet;
nebst dem bestehenden EuroAirport-Welcome Desk stehen Theken der Host City
Basel und dem Elsass-Tourismus. Vor dem Terminalgebäude auf der
Schweizerseite gibt es für die Charterpassagiere zusätzliche Parkplätze
für bis zu 60 Autobusse. Auch das kommerzielle Angebot passt sich der „Euro’08“ an. Das Restaurant und die Bars haben sich in den Sponsoren-Farben dekoriert und bieten neben Euro-Menüs auch Gewinnspiele an. Der Dufry-Shop hat eine spezielle Euro-Ecke eingerichtet und führt in seinem Sortiment dem Anlass entsprechende Artikel.
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05.06.2008 |
MEHR ÄGYPTEN MIT TUIFLY Ab
dem kommenden Winterflugplan 2008/2009 wird TuiFly wöchentlich dreimal
nach Ägypten fliegen und dabei vier Destinationen bedienen. Mit
Boeing 737-800 werden donnerstags Luxor und Hurghada, freitags Marsa Alam
und Sharm-el-Sheik sowie sonntags zielrein Hurghada angeflogen. Leider
nicht mehr im Winterprogramm wird das süditalienische Bari sein, welches
neu nur noch als Sommerdestination von April bis Oktober zweimal pro Woche
angeflogen werden soll.
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21.05.2008 |
SONDERFLÜGE EURO’08 Während
der Euro’08 wird es wie erwartet auch am EuroAirport zu
einer grossen Anzahl Sonderflüge kommen. Vornehmlich finden diese aus
Tschechien (Eröffnungsspiel am 7. Juni) und den Niederlanden statt
(Spiele in Bern). Erheblich weniger Flüge als erwartet, finden aus der Türkei
statt, da Mannschaft und auch Supporter wegen den beiden Spielen in Genève
ihren Focus auf die Städte in der Romandie legen. Wir
haben uns bemüht, möglichst viele der bereits bekannten Flüge für die
Spiele der Vorrunde auf der nachfolgenden Zusammenstellung aufzulisten,
dies anhand von Angaben, welche wir auf den verschiedenen Homepages der
Ausgangsflughäfen und natürlich des EuroAirports gefunden haben.
Selbstverständlich kann es immer wieder zu Änderungen kommen. Ebenfalls
zu erwähnen ist, dass praktisch keine Maschinen am EuroAirport abgestellt
werden dürfen und somit immer leer ein- und ausgeflogen werden müssen.
Es gilt dabei eine fest definierte Standzeit von 45 Minuten (Boeing 737,
Airbus A320), 60 Minuten (Boeing 757/767, Airbus A310) oder 90 Minuten
(Boeing 747, Airbus A330/340). Aus diesem Grund wird es jeweils auch an
den Spielabenden zu zahlreichen zusätzlichen Landungen kommen. Die Flüge für die, ebenfalls in Basel stattfindenden zwei Viertelfinals und den Halbfinal, werden selbstverständlich je nach Teilnehmerland sehr kurzfristig gemeldet. Wir werden jedoch bemüht sein, auch diese Flüge mit eventuellen „Highlights“ immer schnellstmöglich bekanntzugeben und zu kommunizieren.
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21.05.2008 |
AUSNAHMEBEWILLIGUNG FÜR
NACHTFLÜGE WÄHREND DER EURO’08 Der
Präfekt des Departement Haut-Rhin hat die Anfrage der Schweizer Behörden
betreffend Ausnahmen zum Nachtflugverbot am EuroAirport während der
Euro’08 positiv beantwortet. Infolge
dieser positiven Reaktion dürfen nach den insgesamt sechs in Basel
stattfindenden Spielen zwischen 00.00 Uhr und 02.00 Uhr maximal 20 Abflüge
pro Spieltag, begrenzt auf Flugzeuge mit mehr als 95 Sitzen, durchgeführt
werden. Diese Vereinbarung wurde auf Grund des aktuellen Stands der
geplanten Flüge festgelegt. Laut den aktuellen Flugplänen wäre die
aktuelle Situation wie folgt:
Für
die restlichen drei Spiele am 19., 21. und 25. Juni 2008 können die
entsprechenden Daten erst rund zwei Tage vor dem jeweiligen Spiel
bekanntgegeben werden. Während
der Euro’08 schätzt der EuroAirport die zusätzliche Passagierzahl auf
rund 50'000 und die Anzahl der zusätzlichen Flugbewegungen (Starts und
Landungen) auf zwischen 60 und 120 für die Gruppenspiele sowie zwischen
60 und 200 für die beiden Viertel- und den Halbfinal.
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21.05.2008 |
JET AVIATION NIMMT NEUEN
HANGAR IN BETRIEB Nachdem
bereits am 30. April die Airbus A340-642 VP-CCC der SAAD Group in den
neuen Wide Body-Hangar der Jet Aviation rollte und somit nach nur sieben
Monaten Bauzeit in Betrieb genommen wurde, folgte am 16. Mai 2008 die
offizielle Eröffnung. Das
neuste Gebäude am EuroAirport hat eine Grundfläche von 9600 Quadratmeter
und eine Höhe von 26 Meter. Gleichzeitig finden darin eine Airbus A380,
eine Boeing 747 sowie zwei kleinere Maschinen in der Grössenordnung einer
Airbus A320 oder Boeing 737 Platz. Jet Aviation investiert dabei in ihr
neues Ausstattungszentrum auf der Südseite des Flughafens (Zone 6bis) 65
Millionen Schweizerfranken. Pro Jahr sollen, je nach Grösse und Aufwand,
bis zu acht grosse Businessjets ausgestattet werden. In den bisherigen
Werkstätten werden weiterhin jährlich bis zu zwanzig Dassault Falcon
ausgestattet und alle anderen Arbeiten verbleiben vorerst an den
bisherigen Standtorten am EuroAirport. Bis
Ende dieses Jahres wird Jet Aviation ihre Belegschaft am EuroAirport um
400 Angestellte erweitern und dann über 2000 Mitarbeiter am hiesigen
Standort beschäftigen. Insgesamt hat das Unternehmen dann innerhalb von
zwei Jahren gegen 800 neue
Stellen in der Region geschaffen. Betreffend
eines Datum für die Ausrüstung einer ersten Airbus A380 wollte sich Jet
Aviation anlässlich der Hangareröffnung nicht festlegen, doch würde man
jetzt aktiv auf dem Markt auftreten, um bald ein solches Projekt
realisieren zu können.
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21.05.2008 |
AUCH AMAC AEROSPACE WIRD AM
EuroAirport AKTIV Das
neu am EuroAirport ansässige Ausstattungsunternehmen teilt mit, dass
bereits eine erste Airbus A320 zur Ausrüstung am EuroAirport eingetroffen
ist. An der einem Kunden im Mittleren Osten gehörenden Maschinen wurden
bereits erste Arbeiten ausgeführt. Ausserdem läuft bereits auch ein
„Management Contract“ für eine erste Gulfstream IV. Wie
das Unternehmen weiter mitteilt, konnten seit anfangs dieses Monats auch
mehrere feste Verträge und „Letters of Indent“ für die Wartung und
Ausstattung mehrer Flugzeuge abge- schlossen werden. Neben Aufträgen von
privaten Besitzern konnten dabei auch Regierungsaufträge gewonnen werden.
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18.05.2008 |
HELLO
„Les Bleus“! Damit die Fussball-Teams und
deren Fans während der Euro’08 an ihr Ziel und wieder nach Hause
kommen, sind zusätzlich Flüge nötig. Dieser Umstand schlägt sich
erfreulicherweise auch in den Auftragsbücher der Hello nieder. So sind
zahlreiche Flüge mit Mannschaften und Fans ab Portugal, den Niederlanden
und Frankreich vorgesehen.
Besonders stolz ist die Basler
Bedarfsfluggesellschaft aber darauf, dass sie vom französischen
Fussballverband als ihr Carrier ausgewählt wurde. So wird eine der sechs
MD-90-30 am 4. Juni „Les Bleus“ und ihren Tross von Paris-Le Bourget
nach Sion bringen, dem nächstgelegenen Flughafen zu ihrem Aufenthalts-
und Trainingsdomizil Châtel-St. Denis. Je nach Erfolg der Mannschaft sind
dann im Verlaufe des Turniers noch drei weitere Flüge eingeplant. Neben den Flügen für die
französische Nationalmannschaft hat Hello während der Euro’08 bisher
feste Aufträge für momentan 28 weitere Charterflüge erhalten und freut
sich über diese zusätzliche Belebung ihres an sich schon gut laufenden
Sommergeschäfts.
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18.05.2008 |
„SUPER
CONSTELLATION“ SOMMERPLANUNG 2008 Da während
der Euro’08 der Luftraum über Basel für Sichtflüge eingeschränkt
ist, hat sich die Super Constellation Flyers Association (SFCA)
entschlossen, während den Sommermonaten ihre Maschine mehrheitlich in
Sion zu stationieren. Aus diesem Grund wird es in der Saison 2008 zu
weniger An- und Abflügen am EuroAirport kommen. Nachfolgend
sind die bisher mit der Lockheed L-1049 „Super Constellation“ HB-RSC
von und nach dem EuroAirport vorgesehenen Flüge ausgelistet:
Selbstverständlich kann es zu
kurzfristigen Änderungen kommen, sei dies aus Wetter- oder auch anderen
Gründen. Auf alle Fälle darf man der „Super Connie“ bereits jetzt
schon eine erfolgreiche Saison wünschen, welche sicherlich auch noch
einige andere Höhepunkte ausweisen wird. Weitere Informationen sind wie
immer unter www.superconstellation.org
abrufbar.
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06.05.2008 |
UMWELT
– BERICHT 4. Quartal 2007 des EuroAirport
Aufteilung der Pistenbenutzung in Prozent aller Starts und Landungen (IFR/VFR) IFR = Instrument Flight Rules = Instrumentenflugregeln (Charter- und Linienverkehr) rund 80% der gesamten Bewegungen VFR = Visual Flight Rules = Sichtflugregeln (Schulung, Taxi- und Fotoflüge) rund 20 % der gesamten Bewegungen.
Total Landungen: 9’623 ( 9'783 ) = 100% Total
Abflüge:
9’615 ( 9'796 )
= 100%
Die zuständige französische Flugsicherung hat das neue Instrumentenlandesystem für die Landungen von Süden auf die Piste 34 am 20. Dezember 2007 operationell in Betrieb genommen. Die ausführliche Projektdokumentation kann auf unserer Internetseite www.euroairport.com unter Stichwort Umwelt >>ILS34 eingesehen werden. Dort wird in Zukunft auch monatlich die Benützungsstatistik publiziert werden. Die Reklamationen verteilen sich auf eine Fläche von Mulhousen bis Liestal (CH) usw.
Total der Reklamationen im 4. Quartal 2007 4’401 (4'556) - 4 % In Klammern 2006
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06.05.2008 |
ANZAHL DER SÜDANFLÜGE IST
HOCH Die
Anzahl der Flüge auf das vor rund fünf Monaten eingeführte
ILS-Landesystem auf die Piste 34 des EuroAirport war in den vergangenen
Woche über der berechneten Jahreslimite von acht Prozent. Diese
Tatsache führte zu vermehrten Fluglärmklagen, was auch der EuroAirport
anlässlich einer Informationsveranstaltung Ende April bestätigte. Seit
Beginn dieses Jahres erfolgten 9,4 Prozent der Landungen von Süden her,
allein im April waren es 15,8 Prozent. Gemäss der Flugsicherung des
EuroAirport wird das ILS 34, entgegen den Behauptungen der Flughafen-
Gegner genau nach Abkommen eingesetzt. In der Praxis bedeutet dies, dass
bei Landungen aus Richtung Norden bei einem Rückenwind von mehr als 5
Knoten wesentlich konsequenter als früher auf Südlandungen umgestellt
wird, dies vor allen wegen dem hohen Risiko von Böen.
Eine
in Vorfeld erarbeitete Situationsanalyse sieht einen Jahresdurchschnitt
von 8 Prozent aller Landungen auf die Piste 34 vor, bei mehr als 10
Prozent sind zwingend Konsultationen über begrenzte Massnahmen
vorgesehen. Trotz den Klagen sieht der EuroAirport derzeit jedoch keinen
Handlungsbedarf, doch sollte die Informationspolitik der
Flughafendirektion gegenüber der Bevölkerung unbestritten verbessert
werden. Es gäbe da sicherlich Möglichkeiten, analog den
Strassenverkehrs-Meldung, über die aktuelle Wetter- und Landesituation in
den elektronischen Medien umgehend zu informieren.
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06.05.2008 |
NEUVERTEILUNG DES FERIENLUFTVERKEHRS Der
Ferienflugverkehr wird in diesem Sommer klar von deutschen, tunesischen
und der am EuroAirport beheimateten Hello dominiert. Besonders
an Wochenenden ist diese Situation ausgeprägt. Air Berlin und TUIfly sind
dabei mit zusammen insgesamt 17 Abflüge klar an der Spitze, gefolgt von
Hello und Tunis Air mit je sieben Charterverbindungen. Zudem folgt noch
Nouvelair Tunisie mit weiteren vier Kursen nach Djerba, respektive
Monastir. Keinen einzigen Flug fliegt in diesem Sommer die Swiss
International Air Lines, welche in den vergangenen Jahren mit ihren Airbus
A320 und A321 stets unter den ‚Top Three’ gewesen ist.
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06.05.2008 |
GRUNDSTEINLEGUNG Am
Nachmittag des 6. Mai fand im Beisein zahlreicher Vertreter aus Wirtschaft
und Politik auf der Zone 6bis des EuroAirport die Grundsteinlegung für
die drei neuen Hangars der AMAC Aerospace Switzerland AG statt. Das
im vergangenen Jahr gegründete Unternehmen hat von Flughafen eine über
35 Jahre laufende Konzession für 45'000 m2 Land erworben. Als erstes
werden darauf nun in den kommenden Monaten die Hangars mit den
integrierten Werkstätten und Büro erstellt. Die
Geschäftsleitung des Unternehmens, welches im wachsenden Markt der Geschäfts-
und Privatluftfahrt Dienstleistungen in der Wartung und im Um- und Ausbau
von Flugzeugen tätig sein wird, erwartet noch in diesem Jahr den Bezug
der neuen Räumlichkeiten.
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19.04.2008 |
FLUGHAFENBAHNHOF Anlässlich des Besuches von Günter
Oettinger, dem Ministerpräsidenten vom Baden-Württemberg vom 16. April
dieses Jahres wurde nun bekannt, dass sich das deutsche Bundesland unter
Umständen doch an den Kosten für den Bahnanschluss des EuroAirports
beteiligen könnte. Bis jetzt wurde dies stets mit
der Begründung abgelehnt, dass Stuttgart der einzige Landesflughafen
Baden-Württembergs sein. Zwischenzeitlich ist es jedoch Tatsache, dass
rund ein Viertel der rund 4.2 Millionen jährlichen Passagiere des
EuroAirports aus Deutschland stammen. Die nun berechneten Kosten für den
Bahnanschluss belaufen sich auf rund CHF 170 Millionen, wobei die
Eidgenossenschaft bereits deren CHF 25 Millionen gesprochen hat. Sollten
sich nun die Région Alsace (ab 2012) und Baden-Württemberg mit ähnlichen
Beträgen beteiligen, so wäre das Projekt Bahnanschluss tatsächlich in
greifbarer Nähe. Weitere Gelder können zudem auch von den Kantonen Basel
Stadt und Basel Landschaft sowie von EuroAirport selbst erwartet werden.
Anhand dieser neuen Ausgangslage wäre ein anfälliger Baubeginn des
Anschlusses innerhalb der nächsten fünf Jahre durchaus realistisch.
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19.04.2008 |
EURO’08 Die Planung der Slot-Vergaben
für die während der Euro’08 am
EuroAirport zu erwartenden Charter- und Sonderflüge befindet sich derzeit
in der Abschlussphase. Wie bereits mitgeteilt,
erwartet der EuroAirport im Juni dieses Jahres rund 50'000 zusätzliche
Passagiere, vornehmlich aus den Niederlanden,
der Türkei, Tschechien, Frankreich und Portugal. Somit ist während
der Euro’08 mit rund 250 Zusatzflügen zu rechnen. Sobald die
Slot-Vergabe beendet ist und wir die entsprechenden Flugpläne erhalten,
werden wir diese in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Stellen auf
dieser und auch auf anderen Homepages und Printmedien veröffentlichen.
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19.04.2008 |
TRANSAERO
FLIEGT WIEDER Entgegen unseren Informationen
vom 10. April dieses Jahres hat Transaero nach einen einmonatigen
Unterbruch ihre Flüge zwischen Moskau-Domodedovo und dem EuroAirport
wieder aufgenommen. Neu wird allerdings nicht mehr
sonntags, sondern jeweils Montag zu den praktisch identischen Zeiten
geflogen. Die Flüge wurden mitte März wegen den schlechten
Buchungszahlen eingestellt. Speziell vermutlich auch, weil es auch nach
vier Monaten des Flugbetriebs wegen der grossen Bürokratie in Russland
immer noch nicht möglich war, die Flüge mit Ausgangspunkt EuroAirport zu
buchen. Dies hat sich nun allerdings geändert. Selbstverständlich
erhofft sich nun Transaero erheblich verbesserte Buchungszahlen so, dass
auch die Pläne eine Frequenzerhöhung in den kommenden Monaten realisiert
werden können.
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10.04.2008 |
BASELWORLD’08 Die
wichtigste Messe für Uhren und Schmuck, die „BaselWorld’08“ brachte
dem EuroAirport auch in diesem Jahr wieder vom 3. bis 10. April
zahlreichen Zusatzverkehr. Für die Gäste der grössten Messe der Schweiz wurde der EuroAirport zum Gateway aus aller Welt. Wie gewohnt reisten die meisten der Messebesucher per Privatflugzeug oder mit Linienkursen an, doch fanden auch in diesem Jahr wiederum die schon traditionellen Besuche von zwei Fokker 50 der VLM (mit Diamantenhändler aus den Niederlanden) und Dornier 328Jet aus Innsbruck (für Swarowski) statt.
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10.04.2008 |
GRUNDSTEINLEGUNG Am
28. März erfolgte am EuroAirport
die Grundsteinlegung und der
Spatenstich für das neue Business Center von Air Service Basel AG (ASB).
Bereits im kommenden Juni sollen während der „Euro’08“ die ersten
Flugzeuge dort abgestellt werden. Die Fertigstellung der Hangars ist für
den November 2008 vorgesehen. Aufgrund
der europaweiten Nachfrage nach Hangarplätzen für Geschäftsreiseflugzeuge,
werden auf der Südseite des EuroAirports für Air Service Basel AG
insgesamt drei Gebäude erstellt. In den beiden 45 x 45 und 40 x
60 Meter messenden Hangars finden mehrere Midsize-Businessjets oder
Airbus A319CJ, respektive Boeing 737BBJ Platz. Damit wird der bisherige
Hangar von Air Service Basel AG im alten Flughafenteil ersetzt. Ein
weiteres Gebäude wird das Abfertigungsgebäude mit seinen kurzen Wegen
sein. Nur 20 Meter sollen die Fluggästen von Flugzeug ins Auto zurücklegen
müssen. Insgesamt
investiert der traditionelle Unterhaltsbetrieb am EuroAirport rund CHF 25
Millionen.
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10.04.2008 |
HALBJAHRESBILANZ BEI RYANAIR Anlässlich
einer Medienkonferenz teilte Ryanair heute Vormittag mit, dass man ein
halbes Jahr nach Aufnahme der Flüge von und nach dem EuroAirport
Basel-Mulhouse-Freiburg eine positive Bilanz ziehen könne. In
den ersten sechs Monaten registrierte die irische Fluggesellschaft am
EuroAirport rund 85'000 Passagiere. Mit knapp unter 20'000 Fluggästen und
einer Auslastung von gegen 90 Prozent liege die Strecke von und nach
Stockholm-Skavsta am besten. Durchschnittlich seien die anderen
Destinationen (Alicante, Dublin, Gerona und Valencia) zu rund 75 Prozent
belegt. Am meisten Mühe hatte im Winterhalbjahr die Verbindung nach
Alicante, welche in direkter Konkurrenz zu EasyJet bedient wird. Für
das erste Gesamtjahr am EuroAirport rechnet Ryanair mit 240'000
Passagieren. Die Kunden stammen dabei zu 40 Prozent aus der Schweiz und 30
Prozent aus Deutschland und Frankreich. Die restlichen 30 Prozent
betreffen den Incomming-Verkehr. Für eventuelle
neue Strecken gebe es noch keine konkreten Pläne, doch liefen dazu mit
dem EuroAirport derzeit intensive Gespräche, sagte
Ryanair-Kommunikationschef Peter Sherrard. Bald
Realität wird jedoch das Telefonieren mit dem Mobiltelefon während des
Fluges. Ab Juni dieses Jahres sollen die ersten zwanzig der insgesamt 163
Boeing 737-800 der Ryanair für die Mobiltelefonie zugelassen sein.
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10.04.2008 |
EINGESTELLT Nicht
nur African Safari Airways (ASA) hat auf Ende des Winterflugplans 2007/08
ihre Flüge von und nach dem EuroAirport eingestellt, sondern auch die
russische Transaero Airlines. Der
African Safari Club (ASC) hofft allerdings auf den 4. Juni dieses Jahres
wieder eigene Charterflüge nach Kenia anbieten zu können. Aus diesem
Grund ist man derzeit auch mit Condor im Gespräch, welche einen
Verbindung ab Frankfurt am Main über den EuroAirport nach Mombasa
anbieten soll. Um dieses Vorhaben zu realisieren, müsste sich allerdings
die politische Lage in Ostafrika verbessern und die Buchungszahlen
gesteigert werden. Transaero ihrerseits hat ihre erst kurz vor Weihnachten 2007 eingeführte Verbindung von und nach Moskau vorerst wieder eingestellt, weil das Passagieraufkommen zu klein ist. Eine Tatsache, welche allerdings bereits bei Betriebsaufnahme befürchtet wurde, denn der einzige Flug pro Woche konnte nur in Russland gebucht werden. Im Dreiländereck war es gar nie möglich den Flug mit Ausgangspunkt EuroAirport zu buchen...
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02.04.2008 |
DAS
ENDE DER AFRICAN SAFARI AIRWAYS Nicht
ganz unerwartet, jedoch trotzdem überraschend kam am vergangenen
Ostersamstag nach knapp vierzig Jahren das Ende der African Safari
Airways. Letztmals landete das „Zebra“ auf ihrer Heimatbasis
Basel-Mulhouse-Freiburg. Die Wirtschaftlichkeit nur mit einem Flugzeug
eine eigene Fluggesellschaft zu betreiben und die sich in den letzten
Wochen dramatisch vers- chlechterte politische Lage in Kenia hatten in den
vergangenen Monaten keine kostendeckenden Operationen mehr zugelassen.
Bereits am 26.März wurde die
Maschine via dem deutschen Aalhorn nach Prag überflogen, wo sie nun durch
CSA einer Grossüberholung unterzogen wird. Ob sie anschliessend bei der
tschechischen Airline in Dienst gestellt wird, konnte allerdings bisher
nicht bestätigt werden. Der African Safari Club, nach eigenen Angaben der weltweit grösste Anbieter für Reisen nach Kenia wird seine Gäste nun ab Deutschland und der Schweiz mit Condor, Air Berlin (LTU) und Edelweiss Air nach Mombasa fliegen.
Exklusive
Reisen nach Ostafrika Im Jahr 1967 wurde mit Sitz in Allschwil der African Safari Club (ASC)
gegründet. Die Idee der drei Initianten Karl Rüdin, Emil Vogt und Fritz
Sutter war es, auch nach dem spektakulären Ende der ebenfalls ihnen gehörenden Globe Air preiswerte Reisen nach Ostafrika anbieten zu können.
Frachtflüge
als African Cargo Während
des grossen Frachtboom nach Afrika während des Siebziger Jahren versuchte
sich African Safari Airways unter dem Namen African Cargo Airways im
Frachtbusiness zu etablieren. Mit der eigenen, nun zum Frachter umgebauten
Bristol Britannia 313 sowie einigen weiteren, temporär eingemieteten
Maschinen desselben Typs wurde zwischen 1973 und 1977 hauptsächlich ab
Manston nach verschiedenen Destinationen in Afrika geflogen. Seychelles
International Safari Air
Im
Frühjahr 1982 wurde auf den Seychellen eine Tochtergesellschaft namens
Seychelles International Safari Air (SISA) gegründet, welche die
bisherige DC-8-53 5Y-BAS der African Safari Airways übernahm. Bereits
1984 wurde die kleinere DC-8-53 durch eine modernere und grössere DC-8-63
ersetzt, die ebenfalls aus den Beständen der KLM stammte. Zudem wurde der
African Safari Club auf den Inseln Eigentümer eines grösseren Hotels und
begann umgehend mit eigenen Charterflügen ab Basel-Mulhouse und Köln/Bonn
nach Mahe. Beide Unternehmen wurden allerdings im Frühjahr 1986 hart
getroffen, als durch einen Regierungsbeschluss alle Hotel verstaatlicht
wurden und man gezwungen war, die Direktflüge wieder einzustellen. Stattdessen wurde das Kenia-Geschäft weiter ausgebaut und vergrössert und
die Aktivitäten auch auf Restaurants, Fitnesscenters und Nightclubs in
Mombasa ausgeweitet. Die auf den Seychellen registrierte DC-8-63 wurde
dazu als zweite Maschine in die Flotte der African Safari Airways
eingegliedert. Air
Starline
Im Laufe des Jahres 1990 erweiterte der in African Safari Club (ASC) seine Produktepalette durch die Übernahme der Starline Kreuzfahrten AG. Als Ergänzung zum Kreuzfahrtschiff „MS Royal Star“ wurde am 9. September desselben Jahres die Air Starline als reine Schweizer Charterfluggesellschaft gegründet. Sie hatte ihren Geschäftssitz in Basel und die Operationsbasis auf dem EuroAirport. Als
einziges Flugzeug betrieb das Unternehmen die der African Safari-Gruppe
gehörende, ehemalige Seychelles International DC-8-63, jedoch in der
Schweiz als HB-IBF registriert und mit neuen Schalldämpfern, sogenannten
ADC-Hushkits, nachgerüstet. Zur Hauptsache wurde die Maschine auf
Zubringerflügen für die „MS Royal Star“ eingesetzt. Sofern verfügbar
konnten jedoch auch anderweitige Ad
hoc-Flüge durchgeführt werden, so beispielsweise Gastarbeiterflüge nach
Galizien und Portugal sowie Subcharteraufträge
für Air France und Air Inter. Ende 1992 wurde die Maschine, zusammen mit
der 5Y-ZEB der African Safari Airways, als Paketfrachter an die
amerikanische Airborne Express verkauft. Grossraumjets Noch
im Jahr 1992 entschied sich der African Safari Club die zwei in die Jahre
gekommenen DC-8-63 durch eine DC-10-30 zu ersetzen. Einmalmehr fand man
dieses Flugzeug bei KLM, welche eine zuvor während Jahren an die
venezolanische VIASA vermietete, zum Verkauf ausgeschrieben hatte. Nach
einer Grossrevision bei der Swissair in Zürich wurde die PH-DTL am 29.
Dezember 1992 nach dem EuroAirport überflogen, dies genau 25 Jahre nach
dem allerersten Flug der African Safari Airways nach Kenia. Nachdem
Ende 2001 an der nun in Kenia als 5Y-MBA registrierten DC-10-30 ein
weiterer D-Check fällig wurde, dieser dem Unternehmen allerdings zu
kostenintensiv war, begann die Suche nach einem Ersatzflugzeug, welches
ohne Komfortverlust, jedoch wesentlich wirtschaftlicher eingesetzt
werden konnte. Fündig wurde man dieses Mal bei der deutschen Hapag-Lloyd
Flug von der man die Airbus A310-308 D-AHLC zu günstigen Konditionen übernehmen
konnte. Bis zur Lieferung der später auf 5Y-VIP umregistrierten Maschine
im Februar 2002, wurde zudem ab Dezember 2001 die baugleiche D-AHLA
gemietet. Flotte
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08.03.2008 |
AIGLE
AZUR MIT WEITERER DESTINATION IN ALGERIEN Bereits ab 2. April wird die
französische Airline jeden Mittwoch ab dem EuroAirport linienmässig nach
Setif im Norden Algeriens fliegen. Eingesetzt wird dabei eine Airbus
A320-200. Damit wird Aigle Azur ab dem
Dreiländereck drei Destinationen in Algerien anfliegen; Constantine,
Algier und nun Setif. Ebenfalls wird Air Algérie den EuroAirport
weiterhin ganzjährig mit Constantine verbinden, wobei auch in diesem Jahr
wiederum vom Ende Juni bis mitte September saisonale Zusatzflüge nach
Constantine (mittwochs) und Annaba (Donnerstag) angeboten werden. Auf
diesen Flügen ist der Einsatz von Boeing 737-800 vorgesehen.
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08.03.2008 |
SWISS
TECHNIK AN LUFTHANSA? Die am EuroAirport ansässige
Swiss Technik soll mit Lufthansa Technik zusammengehen. Gemäss
verschiedenen Medienberichten prüft die Lufthansa-Geschäftsleitung die
Gründung eines eigenständigen Technikbetriebs nach Schweizer Recht.
Damit soll der Technikstandort Basel-Mulhouse für die Zukunft langfristig
gesichert werden. Basis für
das Unternehmen wären rund 450 der insgesamt etwa 500 Mitarbeiter
der Swiss-Technik am EuroAirport sowie die Rücknahme des zweiten, bisher
an Jet Aviation vermieteten ehemaligen Crossair-Hangars. Massgebliche
Teile des Engineerings und Plannings sowie die Line Maintenance der
Swiss-Flotte würden jedoch auch zukünftig von Swiss in Eigenregie ausgeführt,
dies mit weiteren rund 50 bis 60 bisherigen Mitarbeitern. Der heutige
Swiss-Technikbetrieb am EuroAirport hat sich auf die Wartung von Avro RJ/BAe-146
und die Saab 2000 spezialisiert. In wenigen Jahren werden diese beiden
Flugzeugtypen allerdings aus dem täglichen Linienverkehr verschwinden.
Deshalb ist eine Neuorientierung der Swiss Technik unumgänglich. Nach
eigenen Angaben soll nun jedoch am EuroAirport ein Kompetenzzentrum für
das Nachfolgemodell der „Jumbolinos“
in den Flotten des Lufthansa-Konzerns aufgebaut werden. Damit könnten
auch die Arbeitsplätze an EuroAirport langfristig gesichert werden.
Dasselbe war bereits von der Crossair für ihre bestellten 60 Embraer
190/195 vorgesehen. Weiter hatte Crossair die Option für die Wartung sämtlicher
in Europa und dem Nahen Osten verkehrenden Embraer 170/175/190/195 mit dem
brasilianischen Hersteller abgeschlossen. Mit dem Grounding der Swissair
hatten sich allerdings diese Pläne verschlagen. Zwischenzeitlich hat
jedoch Lufthansa sämtliche Bestellungen und Optionen der Crossair übernommen
und erwartet die ersten Maschinen bereits im kommenden Jahr. Das neue Unternehmen der
Lufthansa-Technik am EuroAirport soll eine Firma nach Schweizer Recht
sein. Lufthansa-Technik verfügt über ein weltumspannendes Vertriebsnetz.
Mit einem Umsatzanteil von rund 60 Prozent in das Drittkundengeschäft ein
wichtiges Standbein. Bei der Swiss-Technik am EuroAirport beträgt dieser
Geschäftszweig derzeit nur knapp 25 Prozent. Auch für den Standort am
Dreiländereck eröffnen sich damit neue Perspektiven. Die Details der
geplanten Neugründung werden nun intern geprüft. Die Swiss-Geschäftsleitung
hat für Ende dieses Monats detailliertere Informationen für Presse und
Mitarbeiter in Aussicht gestellt.
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08.03.2008 |
TURKISH
AIRLINES MIT LOW COST-CARRIER NACH DEM EuroAirport AnadoluJet
soll nun die ursprünglich als TK Express geplante Low Cost-Tochter der
THY Turkish Airlines heissen. Laut
Presseberichten aus der Türkei sollen als erstes neben sechzehn
Inlanddestinationen auch internationale Strecken nach dem EuroAirport,
Frankfurt, Wien und Teheran angeboten werden. Zum Einsatz sollen insgesamt
sechs bisher bei der Muttergesellschaft fliegende Boeing 737-400 kommen,
welche 162 Passagieren Platz bieten. Bei den
Flügen nach dem EuroAirport dürfte es sich um die bisher als
Saisonlinie einmal wöchentliche bediente Strecke von und nach Ankara
handeln.
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08.03.2008 |
PASSAGIERRÜCKGANG
NACH PARIS GESTOPPT Wie
Mario Eland, Marketingleiter des EuroAirport letzte Woche mitteilte,
konnte der Passagierrückgang auf
den sieben täglichen Flügen zwischen Basel-Mulhouse und Paris-Orly
gestoppt werden. Seit
dem Start der TGV-Verbindung ab Zürich, Basel, Mulhouse und Strasbourg
nach Paris-Gare de l’est im Juni des letzten Jahres sind die
Passagierzahlen zwischen dem EuroAirport und Paris Orly je nach Saison um
18 bis 20 Prozent zurückgegangen. Ursprünglich rechnete der Flughafen
nur mit einem Rückgang von rund zehn Prozentpunkte. Im Jahr 2006 wurden
auf den beiden Strecken zwischen dem EuroAirport und Paris-Orly und
Charles de Gaulle insgesamt noch 682'154 Passagiere befördert. Da
gleichzeitig EasyJet ihre beiden täglichen Flüge nach Paris-Charles de
Gaulle eingestellt hat, konnte Air France auf dieser Strecke
erfreulicherweise ihre Passagierzahlen stabil halten. Ein Grund dafür ist
auch, dass Air France nach Paris-Charles de Gaulle eine sehr hohe Anzahl
an Umsteigepassagiere transportiert.
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07.03.2008 |
REIFENPLATZER
BEI LUFTHANSA-MASCHINE Am Abend des 29. Februar um
22.48 Uhr sind an einer Dah-8-400 der Lufthansa Regional (Augsburg
Airways) bei der Landung auf der Piste 16 mehrere Reifen geplatzt. Die Maschine, welche aus München
kam, wurde noch auf der Piste zum Stillstand gebracht, wobei die 40
Passagiere, welche sich an Bord befanden, mit dem Bus zum Terminalgebäude
gebracht wurden. Das Flugzeug wurde danach auf das Vorfeld gezogen, konnte
aber nach der Reparatur bereits am Sonntag Vormittag wieder leer nach München
zur endgültigen Inspektion zurückfliegen. Der Zwischenfall hatte zu einer vorübergehenden Änderung des Flugreglements geführt, mussten doch zwei Maschinen auf der Piste 26 landen und zwei weitere ab einer Zwischenposition der Piste 16 starten.
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07.03.2008 |
NEUER LEITER
DES DEPARTEMENT FRACHT AM EuroAirport
Mit dieser Ernennung festigt der EuroAirport seine Fracht-Strategie, die
zur Attraktivität des Standorts beiträgt und die zusätzliche Arbeitsplätze
in diesem Bereich schaffen soll. Ralph
Erhart ist diplomierter Betriebswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre
Berufserfahrung im Bereich der internationalen Logistik und des
Luftfahrtgeschäfts. 1980 trat er dem Logistik- und Transportunternehmen
Jacky Maeder bei, für welches er verschiedene Funktionen in der Schweiz,
in den USA und in Australien ausgeübt hat. Ab 1998 war er als Geschäftsführer
von Jacky Maeder Schweiz für zehn Filialen mit rund 200 Mitarbeitern zuständig.
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07.08.2008 |
EASYJET
ERWARTET 2008 WACHSTUM VOM 15 PROZENT Der
britische Low Cost-Carrier ist
zuversichtlich und lässt sich auch von einer möglichen konjunkturellen
Abschwächung nicht beunruhigen. Im Gegenteil, dann wären Billigflüge
erst recht gefragt, meint die Airline. Die Buchungen für die kommenden
Monate seien sehr gut und man erwarte für dieses Jahr am EuroAirport ein
Wachstum von rund 15 Prozent. EasyJet transportierte im vergangenen Jahr
2,2 Millionen Passagiere von und nach dem EuroAirport, was einer Zunahme
von 19 Prozent gegenüber 2006 entspricht. Im laufenden Jahr peilt die
Fluggesellschaft die Marke von 2,5 Millionen Passagieren an. Mittelfristig habe die neben Genf zweite Schweizer Basis das
Potenzial für die Stationierung von eins bis zwei weiteren Airbus A319,
doch fehle es derzeit wegen der starken Expansionen in Paris-Charles de
Gaulle, Lyon und London-Gatwick an verfügbaren Flugzeugen.
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07.03.2008 |
LOW
COST-LANGSTRECKENFLÜGE AB DEM EuroAirport Flughafendirektor
Jürg Rämi bestätigt die Meldung der Handels Zeitung, dass der
EuroAiport Verhandlungen mit Oasis Hongkong über die Aufnahme von Flügen
zwischen den beiden Städten führt. Auch im Gespräch sei Air Asia X,
eine neue Low Cost-Airline mit Sitz in Kuala Lumpur. Es ist also zu
hoffen, dass am EuroAirport tatsächlich eines Tages die Boeing 747-400,
respektive Airbus A330-300 dieser beiden Fluggesellschaften zu sehen sind.
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07.03.2008 |
„1001
SOLEILS“ NEU AUCH AB DEM EuroAirport Ab April dieses Jahres wird
der französische Reiseveranstalter „1001 Soleils“ auch ab dem
EuroAirport wöchentliche Flüge nach fünf sonnigen Destinationen
anbieten. Es sind dies Taba, Marsa Alam
(Ägypten) mit Hello, Larnaca (Zypern) mit Eurocypria oder Hello sowie
Djerba und Monastir (Tunesien) mit Tunis Air und Nouvelair. Im Rahmen
eines Präsentationsabends wurde das neue Angebot den Reisefachleuten und
der Presse aus dem Dreiländereck vorgestellt.
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14.02.2008 |
EURO’08 Noch bis Ende April haben die
Fluggesellschaften Zeit, am EuroAirport ihre Slots für Sonderflüge während
der Fussball-Europameisterschaft „Euro’08“ einzugeben. Bereits jetzt ist bekannt,
dass es zu einem Ansturm von Flugzeugen aus der Türkei und Portugal
kommen wird, hat doch allein Turkish Airlines über 50 (!) Flüge
angemeldet, dies natürlich in der Hoffnung, dass die Mannschaft der Türkei
bis in den in Basel auszutragenden Halbfinal vordringen wird… Austrian Airlines hat auf
ihren drei täglichen Kursen von und nach Wien bereits ihre Canadair RJ
durch grössere Fokker 100 ersetzt und auch Swiss International Airlines
plant ihre kleineren Avro RJ100 während der „Euro’08“ durch
Airbusse zu ersetzen. Ob das Scheitern der
englischen Nationalmannschaft ein Grund dafür ist, dass EasyJet ihre zusätzlichen
Slots nach London (zweimal Gatwick und je einmal Luton und Stansted)
vorerst nicht wahrnimmt, konnte jedoch bisher noch nicht schlüssig geklärt
werden.
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14.02.2008 |
CHALAIR
IN EIGENER REGIE Chalair wird die werktägliche
Tagesrandverbindung zwischen dem EuroAirport und Rennes ab dem kommenden
Sommerflugplan 2008 mit eigenen Flugnummern durchführen. Die Regionalgesellschaft
welche neben einigen kleineren Maschinen, eine Beech 1900C und bereits
drei Beech 1900D betreibt, erhielt von den französischen
Zivilluftfahrtsbehörden die Genehmigung um eigene Linienflüge innerhalb
Frankreichs durchzuführen. Bisher musste Chalair von den Flugrechte,
respektive Flugnummern mit der Air France „verwandten“ Airlinair zurückgreifen,
was sich nicht immer als ideal erwies.
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14.02.2008 |
TUNESIEN
UND DIE TÜRKEI Trotz Air Berlin, TuiFly und
anderen Low Cost-Carriern wird es auch in der kommenden Sommersaison
wiederum zu zahlreichen Charterflügen nach Tunesien und der Türkei
kommen. Bereits jetzt sind schon dreizehn wöchentliche Flüge nach Djerba, Monastir und Tunis bekannt, wobei der grösste Anteil wiederum samstags von Tunis Air und Nouvelair aufgeteilt wird. Ebenfalls aktiv werden zudem auch Karthago Airlines, Hello und neu Belair Airlines (mit Air Berlin-Flugzeugen) sein. Nach der Türkei gibt es neben
den Linienflügen nach Istanbul von EasyJet (sechsmal pro Woche) und
Turkish Airlines (vier Kurse pro Woche) auch wiederum zahlreiche Flüge
der SunExpress nach Antalya und Izmir. Drei Flüge nach Antalya und einer
nach Izmir werden dabei wieder als Linienkurse geflogen. Mindestens drei
weitere werden als reine Charterflüge durchgeführt. Nach einer längeren
Pause plant auch Pegasus Airlines wiederum zwei wöchentliche Flüge (nach
Antalya und Bodrum) und auch die Sky Airlines und Onur Air werden auf dem
EuroAirport für ein buntes türkisches Allerlei sorgen.
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11.02.2008 |
ÄNDERUNGEN
BEI DHL WORLDWIDE Seit anfangs dieses Jahres
fliegt DHL Worldwide, je nach Aufkommen ab dem EuroAirport zeitweise nicht
mehr nach Brüssel, sondern bereits nach dem neuen Europa-Hub in
Leipzig-Halle. Um in dieser Phase der Umstellung genügend flexibel zu
sein, hat das Unternehmen von Air Contractors (Irland) und ACT Airlines (Türkei)
mehrere zusätzliche Airbus A300B-4F eingemietet. Eine Maschine der türkischen
Airline konnte deshalb in den vergangenen Tagen bereits schon mehrmals am
EuroAirport gesehen werden. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich das neue
Produkt „US Next Day Delivery“ für sensible Waren und Dokumente,
welches anfangs dieses Jahres eingeführt wurde. Aus diesem Grund fliegt
nun seit einigen Wochen erfolgreich eine BAe ATP der britischen Atlantic
Airlines viermal pro Woche von und nach East Midlands. Die Maschine ist
dabei mit Fracht aus den Regionen Genf, Lausanne, Bern, Biel, Basel,
Luzern, Zürich und St. Gallen beladen. Ab East Midlands wird alles in
eine direkte Kursflug nach Wilmington umgeladen, so das die in der Schweiz
aufgegebene Fracht bereits ab nächsten Tag in den USA sowie in den
wichtigsten Wirtschaftszentren Kanadas und Mexikos ausgeliefert werden
kann. Bereits für den
Sommerflugplan ist die Ablösung des Turbopropfrachters durch eine grössere
Boeing 737-300F oder Boeing 757-200F vorgesehen.
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11.02.2008 |
AIR
FTI Touristik wird auch in der
kommenden Sommersaison 2008 auf die neuen Flüge der Air Berlin und auf
das nochmals ausgebaute Angebot der TuiFly setzen. Aus diesem Grund wird
es keine Charterketten mehr mit Flugzeugen der Swiss International Air
Lines geben. Geplant sind derzeit ab dem EuroAirport die nachfolgenden Flüge:
Weil die Flüge von Air Berlin, Belair und TuiFly als Linienverbindungen durchgeführt wurden, ist in den kommenden Monaten ab dem EuroAirport mit einem weiteren, massiven Einbruch bei den Charterflügen zu rechnen, ein Trend der sich allerdings bereits schon seit einigen Monaten abzeichnet.
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23.01.2008 |
UMWELT
– BERICHT 3. Quartal
2007 des EuroAirport
Aufteilung der Pistenbenutzung in Prozent aller Starts und Landungen (IFR/VFR) IFR = Instrument Flight Rules = Instrumentenflugregeln Charter- und Linienverkehr) rund 80% der gesamten Bewegungen. VFR = Visual Flight Rules = Sichtflugregeln (Schulung, Taxi- und Fotoflüge) rund 20 % der gesamten Bewegungen.
Total Landungen: 10’979 (11’069) = 100% Total
Abflüge: 10’991
(11’208) = 100%
Mit dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten für die Einführung eines Instrumentenlande- systems auf die Südpiste 34 (ILS34) ist die Pistenschwelle wie im Projekt vorgesehen anfangs des Monats Juli um 1'120 Meter nach Norden versetzt worden. Dieser Schritt erfolgte im Zusammenhang mit der geplanten Inbetriebnahme des neuen Landesystems im Dezember 2007 und setzt eine neue Markierung auf der Piste 34 sowie eine neue Pistenbeleuchtung voraus. An den Wochenenden vom 19. und 25. August sind im französischen Habsheim und im Schweizerischen Dittingen grosse Flugmeetings durchgeführt worden. Obwohl diese Veranstal- tungen mit dem Flugbetrieb am EuroAirport nicht im direktem Zusammenhang standen, haben diese Veranstaltungen trotzdem die Benützung der An- und Abflugprozeduren beeinflusst und damit zu zahlreichen Reklamationen geführt. Vom 18. bis 19. September 2007 sind Kontrollflüge zur Vorbereitung des ILS 34 am EuroAirport durchgeführt worden. Sie haben mehrere Stunden gedauert und sind mit einem Flugzeug des Typs ATR 42 der französischen Zivilluftfahrtbehörde durchgeführt worden. Die Flüge haben Im Voraus festgelegte Anflugverfahren umfasst und zu tief geflogene An- und Überflügen geführt. Die Reklamationen verteilen sich auf eine Fläche von Mulhousen bis Liestal (CH) usw. Spitzenreiter sind: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||