© Copyright World Air News Last Update 21.12.2003
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21.12.2003 |
EXPRESSFRACHT-TERMINAL
WIRD GEBAUT An seiner Sitzung vom 12. Dezember entschied der Verwaltungsrat des EuroAirport, wer den neuen Expressfracht-Terminal bauen und auch betreiben darf. Die Inbetriebnahme der ersten Bauetappe in der sogenannten „Zone 4“, südlich der Ost/West-Piste ist auf Mitte 2006 geplant. Neben dem eigentlichen Terminalgebäude mit Frachthalle und Büros wird auch ein eigener Standplatz für die Flugzeuge sowie eine neue Zufahrtsstasse aus der Schweiz und aus Frankreich errichtet. Die zwei Bewerber für den Bau und den Betrieb des neuen Terminals waren am Ende noch die Losinger-Bouygues (Schweiz/Frankreich) sowie die Carillon Wolverhanpten (Grossbritannien), beides Baukonzerne mit grosser Erfahrung im Bereich Generalplanung. Wer schlussendlich das „Rennen“ gemacht hat, teilte der Verwaltungsrat aus konkurrenzrechtlichen Gründen allerdings bisher noch nicht mit. Insiderkreise haben allerdings bereits vor dem Entscheid die Losinger-Bouygues-Gruppe als Favorit gehandelt. Erstmals wird der EuroAirport somit nicht als Bauherr oder Betreiber einer Anlage auf dem Flughafen auftreten, was der derzeit doch sehr angespannten finanziellen Situation des Flughafens entgegen kommt. Nach dem Umzug aller Expressfracht-Gesellschaften (DHL, TNT, FedEx und UPS) aus der bisherigen Frachthalle, kann diese auch endlich saniert und entsprechend den neuen Bedürfnissen umgebaut werden. Ein Ausbau der Frachthalle ist zurzeit nicht geplant, denn mit den nun eingeleiteten Massnahmen seit eine zusätzliche Auslastungssteigerung von rund fünfzig Prozent durchaus möglich.
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21.12.2003 |
ILS
AUF PISTE 34 VERZÖGERT SICH Die trinationale Umweltkommission des EuroAirport teilt mit, dass sich die Einführung eines Instrumentenlandsystems (ILS) für Landungen von Süden (Piste 34) bis zum Frühjahr 2006 verzögert. Da die Kommission fordert, dass allen betroffenen AnwohnerInnen und Anwohner, unabhängig ihrer Nationalität, die gleiche Beteilung am Verfahren gewährt werde, wird die Oeffentliche Auflage des Projekts erst im kommenden Spätjahr erfolgen. Desweiteren stellt die Kommission fest, dass nach dem Abbau der Flüge durch Swiss International Air Lines der prozentuelle Anteil an der Benutzung der Ost/West-Piste stark zurückgegangen sei. Dies hänge insbesondere mit der Veränderung des Flottenmixes auf dem EuroAirport zusammen. Zusammen mit den verschiedenen Fluggesellschaften sollen Lösungen zum höheren Weststartanteil gesucht werden. Ebenfalls wird festgestellt, dass die Lärmschutzregeln weitgehend eingehalten würden und 2003 durch den EuroAirport keine übermässige Fluglärmbelastung entstanden sei.
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21.12.2003 |
BESCHEIDENER
ZUSATZVERKEHR Relativ klein war in diesem Jahr die Anzahl der Gastarbeiterflüge ab dem EuroAirport. So führte die Swiss International Air Lines bisher nur je einen Flug nach Porto und Santiago de Compostela durch. Zudem fand noch ein Flug mit einer Boeing 737-400 der Air Europa nach derselben Destination statt. Die von Air Vardar (mit Fokker 100) und Eurojet Airline angekündigten Flüge nach Mazedonien, Marokko und Algerien konnten aus verschiedenen Gründen nicht realisiert werden. So verfügt Air Vardar bis heute noch über keine Betriebslizenz, das die mazedonischen Behörden weiterhin die staatliche MAT-Macedonian Airlines bevorzugen. Eurojet Airline ist nach den Turbulenzen mit „Avione Travel AG“ seit Mitte dieses Monats unter Gläubigerschutz und führte zudem seit dem 6. November keinen einzigen kommerziellen Flug mehr aus. Am 20. Dezember verliess die Boeing 737-400 jedoch überraschend den EuroAirport in Richtung Nimes, wo sie nun für einen Neuanfang betrieblich und technisch wieder hergerichtet werden soll. Angeblich, so teilte Eurojet Airline mit, sollen für anfangs Jahr eine grössere Anzahl an Flüge für ein in Deutschland ansässiges Reiseunternehmen abgeschlossen worden sein, dies hauptsächlich nach Destinationen im früheren Jugoslawien und in Nordafrika. Der Einsatz einer zweiten Maschine soll ebenfalls weiterhin vorbereitet werden.
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21.12.2003 |
SOMMERPROGRAMM
2004 Das Internet-Reiseportal „flieg-ab-basel.de“ gibt auch nach dem Ende von „Avione Travel AG“ nicht auf und plant für die kommenden Sommersaison mit neuen Partnern ein ähnliches Programm wie im vergangenen Sommer ab dem EuroAirport anzubieten. Bereits angekündigt wurden ab April 2004 Angebote nach den folgenden Destinationen: Freitag: Zypern, Malta, Palma, Kreta (ab Juli) Samstag: Antalya, Aegypten, Korfu (ab Mai) Sonntag: Kreta, Rhodos, Lamezia-Terme Montag: Djerba, Monastir Mit wem eine Zusammenarbeit, Reiseorganisationen oder auch Fluggesellschaften, angestrebt werden soll, wurde allerdings bisher nicht mitgeteilt.
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13.12.2003 |
ERSTER
EuroAirport TAUSCHTAG DER LUFTFAHRT Am
Samstag den 21. Februar 2004 findet auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse
-Freiburg im Nord-Terminal (französische Seite) ein Tauschtag statt . Die
Veranstaltung ist von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und der Eintritt
kostet EUR 3.- für Kinder unter 16 Jahre Gratis. Es können getauscht
werden Ansichtkarten,
Dias, Fotos, Bücher, Zeitschriften, Posters, Aufkleber, Spielkarten,
Modelle, Spielzeuge, Bilder, Safety Cards und viele anderen
Luftfahrt-Souvenirs…
Der Veranstalter ist:
AFEAP Convention 2004 1, rue Jules Ehrmann 68100 Mulhouse France Fax: +33 (0) 389 45 58 35 Email: eapconvention2004@yahoo.fr
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12.12.2003 |
PLATZMANGEL
IN GENEVE Mehr als 10'000 Besucher, darunter auch zahlreiche hochrangige Regierungsmitglieder aus aller Welt sowie Vertreter der Privatwirtschaft und Basisorganisationen besuchten die „World Summit on the Information - Geneva 2003“, welche vom 9. bis 12. Dezember 2003 in Genève stattfand. Diese dreitägige Gipfelkonferenz zur Informationsgesellschaft hatte zum Ziel, Lösungen zur Überwindung des digitalen Grabens zwischen Arm und Reich zu finden und stand unter dem Patronat der UNO. Da der Flughafen Genève-Cointrin aus Platzmangel nicht alle zu diesem Anlass eingetroffenen Flugzeuge aufnehmen konnte, musste einige Maschinen auf den umliegenden Flughäfen von Grenoble, Lyon, Zürich und Basel-Mulhouse abgestellt werden. So kam der EuroAirport etwas überraschend zu einigen ausserordentlichen Landungen, wie zum Beispiel je einer Tupolev 154M der AZAL Azerbaijan Airlines und der kyrgisieschen Altyn Air, einer Boeing 737-700BBJ der tunesischen Regierung sowie einer Boeing 767-200ER der Air Zimbabwe. Ausserdem gab es auch Landungen verschiedenster Geschäftsreisejets und einer Beech 200 Super KingAir der Regierung Mazedoniens.
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09.12.2003 |
NOCHMALS
FUSSBALL-FLÜGE AB DEM EuroAirport Die beiden UEFA-Cup-Begegnungen des FC Basel und Newcastle United sowie dem FC Sochaux und Borussia Dortmund am 27. November brachten dem EuroAirport einmalmehr regen Zusatzverkehr. Während der FC Basel und seine Fans mit vier Maschinen der Swiss International Air Lines (je eine Airbus A320-200 und A321-100 sowie zwei Saab 2000) und eine Airbus A320-200 der Iberworld nach Newcastle aufbrachen, waren die „Borussen“ aus Dortmund mit je einer Boeing 737-700 der Hamburg International und BAe-146-200 der Air Berlin unterwegs.
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24.11.2003 |
NEWS
VON BASILEA AIRLINES Die Idee einer Basliea Airlines scheint noch immer zu existieren, denn vor wenigen Tagen wurde deren Homepage (www.basilea-airlines.ch) aktualisiert. Wie erwartet gibt es nichts grundlegend Neues von der angeblich im Aufbau befindlichen Airline. Man sei, so steht geschrieben, bestrebt, die Vorbereitungen und den Aufbau der Fluggesellschaft seriös und konsequent umzusetzen. Dazu würde allerdings mehr Zeit als vorgesehen benötigt, so dass die ursprünglich für Ende November 2003 geplante Veröffentlichung des Detailkonzept sich verzögere. Eine Terminierung sei derzeit nichtmöglich, doch arbeite ein überaus motivierteres Team mit grossen Engagement an der Verwirklichung der Basilea Airlines. Wer und was eigentlich hinter dem Projekt steckt konnte bisher noch nicht herausgefunden werden. Auch die Marketingabteilung des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat bisher noch keine entsprechenden Kontakte knüpfen können. Ob es sich wirklich nur um einen von vielen Beobachtern vermuteten „Studentenscherz“ handelt bleibt nach wie vor abzuwarten...
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24.11.2003 |
NEBEL
IN ZÜRICH Erstmals seit einigen Monaten kam es wegen Nebel auf dem Flughafen Zürich zu Ausweichlandungen nach dem EuroAirport. Interessanterweise zeigten sich dabei gerade die deutsche Fluggesellschaft als am nebelanfälligsten! So mussten in den vergangenen Wochen doch tatsächlich mehrmals Fokker 100 der Germania, Canadair RJ der Eurowings, Saab 340B der City Air und Beech 1900D der Avanti Air (auf Linienflug der Hahn Air) nach dem EuroAirport ausweichen. Die beiden Maschinen der Eurowings und City Air waren dabei erstmals in Basel-Mulhouse zu sehen. Ebenfalls ausweichen mussten noch diverse Maschinen der Swiss International Air Lines (Airbus A319-100, Embraer 145 und Avro RJ100) sowie der Macedonian Airlines.
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24.11.2003 |
MIT
CLUB AIRWAYS NACH GENEVE Seit dem 20. November bietet Club Airways offiziell zweimal täglich eine Business-Verbindung zwischen Genève und dem EuroAirport an. Wer mit Club Airways fliegen möchte, muss zuerst Mitglied des Unternehmens werden, was einen einmaligen Betrag von EUR 1500,-- für Einzelpersonen und EUR 15000,-- für Firmen kostet. Ein Flug zwischen Genève und Basel kosten dazu weitere CHF 540,-- (one way), respektive CHF 890,-- (Roundtrip). Die Kunden, vornehmlich Bankiers, Anlageberater, Anwälte und Kadermitglieder aus der Chemie- und Pharmabranche müssen zudem für eine Mitgliedschaft gegenüber der Club Airways empfohlen werden. Club Airways arbeitet dabei mit Jet Aviation Business Jets, Tripple Alpha Aviation aus Düsseldorf sowie Book-a-Plane aus London zusammen, welche ihr die Flugzeuge (Cessna Citation und Dassault Falcon mit 5 bis 15 Sitzen) im Wetlease samt Besatzung stellt und auch für das Operationelle verantwortlich zeichnen. Club Airways sieht in der Region TriRhena ein Potenzial von 800 bis 1200 Kunden. Das Streckennetz soll in den kommenden Monaten weiterausgebaut werden. Ab Genève werden bereits Flüge nach Paris-Le Bourget, London-City, Milano-Linate, Cannes und Olbia angeboten. Weitere Städte, welche in den nächsten Monaten dazu kommen sollen sind Moskau, Düsseldorf und München. Ab dem EuroAirport sollen in naher Zukunft auch Düsseldorf, München und London-City angeboten werden. Auf dem Erstflug aus Genève waren übrigens vier Passagiere gebucht, dies beim Einsatz einer fünfsitzigen Cessna 525 Citation und die Vorausbuchungen für die kommenden Wochen sollen bereits vielversprechend sein.
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17.11.2003 |
FTI
TOURISTIK AG SETZT WEITERHIN AUF BASEL Nach einem kurzen Unterbruch hat die FTI Touristik AG die Bedienung des EuroAirports wieder aufgenommen. Als erste Destination, welche diesen Winter ab dem EuroAirport angeboten wird, steht das süditalienische Kalabrien auf dem Programm. Wöchentliche nonstop Verbindungen (jeden Sonntag) mit der spanischen Hola Airways (Boeing 737-300) ermöglichen damit den Bewohnern der Region das Erreichen von Lamezia-Terme in knappen zwei Stunden. Wie immer bietet dabei FTI Touristik AG den hohen Qualitätsstandard ihrer Pauschal- und Charterangebote zu einem einzigartigen Preis/Leistungsverhältnis an. Nebst Kalabrien wird FTI Touristik AG in nächster Zukunft weitere Destinationen direkt ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg anbieten. Die Präsentation dieser Ziele wird in den nächsten Wochen erfolgen. Die operationelle Abwicklung, die Administration sowie das Entgegennehmen der Buchungen wird von einem mehrsprachigen und auf den trinationalen Vertrieb ausgerichteten kompetenten Team, mit Büros direkt auf dem EuroAirport, wahrgenommen. FTI Touristik AG ist seit 1996 mit Ferienflügen ab dem EuroAirport präsent, dies hauptsächlich nach der Karibik und den bekanntesten Badeferiendestinationen rund um das Mittelmeer. Diese werden durch flexible „Baukasten-Angebote“ in die USA, Kanada, Ozeanien sowie den Fernen Osten, mit einem Mietwagenvermittler „Drive FTI“ sowie den Sprachreisenangeboten von LAL ergänzt. Die Abwicklung dieser Angebote für die Schweiz erfolgt allerdings durch die Niederlassung der FTI Touristik AG im zürcherischen Dübendorf.
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17.11.2003 |
NEUE
REGIONALFLUGGESELLSCHAFT AB DEM EuroAirport ARIA Airways, nennt sich eine neugegründete Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Toulouse und Basis auf dem EuroAirport. Das Unternehmen beantragte beim CSAM (Conseil Supérieur de l’Aviation Marchande) bereits eine entsprechende Betriebsgenehmigung und hofft, noch in diesem Monat mit Linienflügen zwischen dem EuroAirport und Toulouse zu beginnen. Eingesetzt werden soll vorerst zweimal täglich eine 19plätzige Beech 1900D. Ab dem kommenden Sommerflugplan sollen auch andere Ziele, wie Bordeaux, Lille oder Nantes angeflogen werden, dies dann teilweise auch mit grösseren Flugzeugen, wie beispiels-weise einer ATR-42 oder Fokker 50. Sobald weitere Details vorliegen, werden wir selbstverständlich an dieser Stelle umgehend darüber berichten.
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17.11.2003 |
AVIONE
TRAVEL GIBT AUF Nachdem sich die Ereignisse um Aéris und Eurojet in den vergangenen Tagen überschlugen, musste auch „Avione Travel AG“ am vergangenen Freitag die Konsequenzen ziehen und den Betrieb einstellen. Noch bis zuletzt hoffte Besitzer Jürg Saladin mit Sud Airlines, einer neuen Airline aus Marseille, ins Geschäft zu kommen, doch erwiesen sich die Versprechen des angeblichen Geldgebers Jacques Zghinou nur als Seifenblasen. Die bei „Avione Travel AG“ eingetroffen Checks über einen namhaften Betrag erwiesen sich als nicht gedeckt, so das man auf der fehlenden Liquidität von rund einer Viertelmillion Schweizerfranken sitzen blieb. Zwischenzeitlich konnten für rund 90 Prozent der 700 im Ausland sitzen gebliebenen Passagiere Rückflüge gebucht werden, dies mit Air France, LTU, Martinair Holland oder auch Thomas Cook Airlines. Jürg Saladin, der betont, dass „Avione Travel AG“ nicht Konkurs ist, meinte gegenüber der Presse, zu leichtgläubig gewesen zu sein und sich in den letzten Wochen von Pierre André Sabittoni (Eurojet Airline) und Jacques Zghinou (Sud Airlines) geblendet zu haben.
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17.11.2003 |
WEITERE
KREUZFLÜGE GEPLANT
Exklusive Reisen AG plant in den kommenden Monaten ab dem EuroAirport drei weitere Kreuzflüge. Diese sind laut Geschäftsführerin Josiane Simeoni an folgenden Daten vorgesehen: 23. Februar bis 3. März 2004 (mit Lauda Air Boeing 737-700) EuroAirport - Funchal - Marrakech - Gibraltar - EuroAirport 18.März bis 4. April 2004 (mit PrivatAir Boeing 757-200) EuroAirport
- 12. Oktober bis 30. Oktober 2004 (mit PrivatAir Boeing 757-200) EuroAirport
- Der am vergangenen Donnerstag gestartete Kreuzflug hat übrigens neben Toluca noch die folgenden Ziele: Mexico-City, Flores, Antigua, Costa Rica und Havanna. Insgesamt bietet die Boeing 757-200 der PrivatAir 49 Passagieren in drei Klassen Platz (First Class 22 Plätze, Exlusive Class 15 Plätze und Business Class 12 Plätze).
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16.11.2003 |
NEUE
VERBINDUNG NACH KOPENHAGEN Nach
einem Unterbruch von rund sieben Monaten hat der EuroAirport wieder eine
direkte Verbindung mit Kopenhagen. Die
dänische Regionalfluggesellschaft
Cimber Air übernahm per
12. November die ehemalige
Crossair-Strecke, welche bei der Swiss International Air Lines dem
„Rotstift“ zum Opfer gefallen war. Zielgruppe
der Cimber Air sind Businesspassagiere
aus der trinationalen Region. Aus diesem Grund werden auch
Tagesrandverbindungen zu optimalen Flugzeiten angeboten (EuroAirport ab
06.30 Uhr, 11.20 Uhr und 17.25 Uhr, Kopenhagen ab 08.55 Uhr, 15.00 Uhr und
19.40 Uhr). An Wochenenden ist der Flugplan leicht reduziert. Das
Preis/Leistungsverhältnis kann sich dabei sehen lassen., kostet der
einfache Flug inklusive aller Taxen nur CHF 140,--. Ausserdem wird an Bord
ein kostenloser Lunch serviert, was heute bei gewissen anderen
Fluggesellschaften ja nicht mehr üblich ist. Neu
ist auch, dass Cimber Air mit SAS Scandinavian Airlines ein Code
Share-Abkommen vereinbart wurde. Dies ermöglicht dem Passagier, auf alle
Destinationen des SAS-Streckennetzes innerhalb und ausserhalb
Skandinaviens zurückzugreifen. So betragen die momentanen Einführungspreise
für Hin- und Rückflüge über Kopenhagen nach Helsinki CHF 650,-- oder
auch Stockholm CHF 596,-- inklusive Taxen. Cimber
Air ist ein Familienunternehmen, das seit 1950 tätig ist. Zur Zeit werden
sechs ATR-42-300, drei ATR-42-500, zwei ATR-72-200, zwei ATR-72-500 sowie
zwei Candadair RJ200 eingesetzt. Letzterer Typ operiert auch auf der
Strecke zwischen Kopenhagen und dem EuroAirport, wobei die Flugzeit nur 1
Stunde und 20 Minuten beträgt. Buchungen
kann man über www.cimber.com,
bei SAS Schweiz (Telefon 01 205 50 70) oder bei jeden Reisebüro tätigen.
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13.11.2003 |
CODE
SHARE-ABKOMMEN BEENDET Portugalia hat das seit anfangs 1996 bestehende Code Share-Abkommen mit Swiss International Air Lines (früher auch mit Crossair) auf ihren Flügen zwischen Lissabon und dem EuroAirport Ende Oktober aufgekündigt. Das Unternehmen teilte mit, dass man sich mit dem Schweizer Unternehmen nicht mehr über die finanziellen Details einigen konnte. Aus diesem Grunde und auch aus technischen Gründen mussten nun allerdings in den vergangenen Tagen zahlreiche Flüge annulliert werden. Ab dem 1. Dezember sollen jedoch wieder alle Kurse flugplanmässig durchgeführt werden (täglich ausser Samstag), dies weiterhin mit Embraer 145, jedoch mit einem neuen Code Share-Partner. Dieser soll laut den uns vorliegenden Informationen TAP Air Portugal sein.
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13.11.2003 |
MALAYSIA
AIRLINES WIEDER NACH DEM EuroAirport? Gemäss Meldungen des Internetdienstes www.payloadasia.com erwägt MASKargo, die Frachtdivision von Malaysia Airlines eine Wiederaufnahme des EuroAirports in ihr Streckennetz. Bereits ab Beginn des kommenden Sommerflugplans (Ende März 2004) soll eine Boeing 747-200F zweimal pro Woche zwischen Kuala Lumpur, Manchester und dem EuroAirport verkehren. Momentan bedient das Unternehmen in Europa nur Amsterdam (sechsmal wöchentlich) und Frankfurt (zwei pro Woche). Ein definitiver Entscheid ist allerdings noch nicht gefallen, da zudem noch Milano-Malpensa als eventuelle Option gelten soll.
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13.11.2003 |
ERSTER
KREUZFLUG VON EXKLUSIV REISEN Am 13. November hob die Boeing 757-200 HB-IEE der PrivatAir zum ersten Kreuzflug von Exklusiv Reisen AG Basel (www.exklusivreisen.ch) nach Gander und Toluca-José Maria in Mexiko ab. Exklusive Reisen AG wurde vor einiger Zeit von Josiane Simeoni gegründet, welche zu Crossair-Zeiten auch für die CrossTravel-Flüge des damaligen CrossTravel-Clubs verantwortlich zeichnete. Wie zu erfahren war, sollen in den kommenden Monaten ab Genève und auch ab dem EuroAirport noch weitere solcher Exklusivflüge durchgeführt werden, dies nun ausschliesslich mit dem neuen Flugpartner PrivatAir.
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12.11.2003 |
TURBULENZEN
UM FRANZÖSISCHE CHARTERGESELLSCHAFTEN Noch bevor das umfangreiche Charterprogramm von Avione Travel AG sowie flieg-ab-basel.de richtig angelaufen war, kam es in den letzten Tagen zu erheblichen Problemen mit massiven Flugumstellungen, Verspätungen und auch teilweisen Annullationen. Die Hauptgründe lagen dabei bei den von den beiden Reiseveranstaltern unter Vertrag stehenden französischen Chartergesellschaften Aéris und EuroJet Airline. So musste am vergangenen Freitag Aéris ihren Betrieb endgültig einstellen, dies nachdem ein Handelsgericht in Toulouse die Liquidation des hochverschuldeten Unternehmens angekündigt hatte. Zuvor wurden die Reiseveranstalter allerdings noch durch die französischen Behörden gezwungen auf den Flügen nach der Dominikanischen Republik weiterhin Aéris einzusetzen. Zum „Crash“ kam es auch in der Zusammenarbeit mit Eurojet Airline, welche bekanntlich erst vor knapp zwei Monaten den Betrieb aufgenommen hat. Hier gibt es nun, wie meistens in solchen Fälle, gegenseitige Schuldzuweisungen. Während EuroJet Airline-CEO Pierre-André Sabittoni meldet, dass dem Unternehmen Liquiditätsengpässe entstanden seien, weil Avione Travel AG nicht bezahlt habe, erklärt Avione-Besitzer Jürg Saladin, dass EuroJet Airline nach verschiedenen Vorkommnissen immer erst nach den jeweils durchgeführten Flügen bezahlt wurde. Tatsache ist jedoch, dass EuroJet Airline, entgegen allen Meldungen und Versprechen bis heute kein eigenes oder auch gemietetes Langstreckenflugzeuge, sei es eine Boeing 767-300 oder wie zuletzt gemeldet eine DC-10-30 zur Verfügung stellen konnte. Immer wieder wurden sehr kurzfristig Subcharters organisiert, so mit Travel Service Airlines, Air Plus-Comet und auch anderen Fluggesellschaften. EuroJet Airline soll nun mit zwei Millionen Euro rekapitalisiert werden und auch ohne die bisherigen Veranstalter weiterfliegen, dies sogar ab nächstem Monat mit einer zweiten Maschine, einer angeblich werksneuen Boeing 737-800. Falsch sind scheinbar auch die Meldungen, nach denen EuroJet Airline Bankrott sei und den Betrieb bereits eingestellt habe. Nachdem die Maschine am 6. November den EuroAirport in Richtung Nimes verlassen hatte, traf sie heute Nachmittag völlig unterwartet wieder in Basel-Mulhouse-Freiburg ein, nun allerdings ohne Avione- und flieg-ab-basel.de-Titel. Avione Travel AG und flieg-ab-basel.de haben ihrerseits das Flugprogramm kurzfristig zusammen gestrichen und operieren nun wie folgt: Puerto Plata Sonntag/Montag Sobelair Boeing 767-300 La Romana Montag/Dienstag Sobelair Boeing 767-300 Teneriffa – Las Palmas Sonntag Spanair Airbus A320-200 Lamezia-Terme Sonntag Hola Airways Boeing 737-300 Hurghada - Luxor Montag Air Memphis Airbus A320-200
Die
anderen Langstreckenflüge (Fortaleza, Cancun, Varadero, Porlamar, Male
und Colombo) sollen in den kommenden Wochen wieder aufgenommen werden.
Eingesetzt werden soll dabei eine DC-10-30 der neugegründeten Sud
Airlines mit Sitz in Marseille (www.sudairlines.fr).
Dieses neue Unternehmen mit
einer „starken Kapitalstruktur“ plant ab anfangs Dezember den Betrieb
mit drei aus Beständen der ehemaligen Swissair-Tochter Air Lib stammenden
DC-10-30 aufzunehmen.
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02.11.2003 |
BOEING
747SP MIT GLASCOCKPIT AUSGERÜSTET Jet Aviation installierte vor kurzem, erstmals ein elektronisches Fluginstrumentensystem (EFIS) mit hochauflösenden 15 x 20 cm Weitwinkel-Flüssigkristallanzeigen in eine Boeing 747SP. Das EFIS, welches durch Aeronautics Corporation of America hergestellt wurde, ersetzt die elektromechanischen Fluginstrumente und erlaubt es, die Flug- und Navigationsanzeigen- standards einer modernen Boeing 747-400 in einer Boeing 747SP nachzubilden. Die Bildschirme, welche sowohl digitale als auch bestehende synchrone und analoge Signale darstellen, können FMS, INAS/ADRIU, TCAS, TAWS/ EGWPS, Navigationsfunk, Flugdaten sowie Funkhöhenmessysteme, Wetter-, Verkehrs- und weitere Systeme verarbeiten. In enger Zusammenarbeit entwickelten und zertifzierten Jet Aviation und JRG Design Inc. (USA) den Einbau des EFIS sowie die mehr als 300 erforderlichen Schnittstellen. Hierzu waren mehrere ergänzende Musterzulassungen (STCs) nötig. Der Betrieb führte in enger Zusammenarbeit mit der FAA weitreichende Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten durch und legte sämtliche Anforderungen an die Avionikgeräte für die Systemhersteller fest. Rund 50'000 Entwicklungsstunden wurden in das Projekt investiert. Die Entwicklung dieses hochstehenden Avionikpakets ermöglicht es der Jet Aviation nun, Kunden die Installation eines EFIS innerhalb vier bis sechs Wochen anbieten zu können. Das EFIS besteht aus vier elektronischen Fluginstrumentenanzeigen, einem Kontrollpanel sowie einem Hardware Kit und diverser Software. Umfangreiche Boden- und Flugtests mussten mit der nun umgerüsteten Boeing 747SP in den vergangenen Wochen durchgeführt werden, bevor die Maschine durch JRG Design Inc. (USA) und dem FAA zertifiziert wurde. Zusätzlich
führte Jet Aviation grössere Avionikaufrüstungsarbeiten aus. Unter
anderem wurden das HF-Sende- und Empfangsgerät ausgewechselt und ein
Teledyne ACARS sowie ein festinstalliertes Diskettenlaufwerk eingebaut.
Neue Flugdatencomputer, ein dreifaches FMS sowie eine EGWPS wurden
ebenfalls in das Flugzeug eingebaut. Das Projekt wurde zudem noch mit
einem D-Check abgeschlossen.
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02.11.2003 |
POLAR
AIR CARGO NICHT NACH DEM EuroAirport Entgegen allen Hoffnungen werden die gemeinsamen Frachtflüge der Polar Air Cargo und Swiss WorldCargo nun nicht über den EuroAirport geführt, sondern über Zürich! Swiss WorldCargo entschied sich zu diesem Schritt, weil der „Netzwerkgedanke“ bei diesem Projekt vorrangig sei, um so eventuelle Transitfracht schneller und effizienter in die Passagiermaschinen der Swiss International Air Lines ab Zürich umzuladen. Insider vermuten allerdings, dass starke Kräfte aus alten Swissair-Seilschaften darauf drängten, den EuroAirport „ins leere“ laufen zu lassen. Denn es steht eindeutig fest, dass in Zürich im Gegensatz zu einer Operation über den EuroAirport jährliche Mehrkosten in Millionenhöhe entstehen werden. Experten sagten zudem, dass die Transitfracht, welche per Flugzeug weitergeleitet wird, bei Swiss WorldCargo nur einen kleinen zweistelligen Prozentanteil ausmacht, dies bei einen Blockspace-Volumen mit Polar Air Cargo von erheblich unter 50 Tonnen pro Flug. Polar Air Cargo wird demnach am 17. November je drei wöchentliche Hin- und Rückflüge ab Liège über Zürich nach Dehli, Penang und Hong Kong und zurück durchführen, wobei die Hinflüge jeweils in den frühen Morgenstunden erfolgen werden und somit einmal mehr die südlichen Anliegergemeinden des Unique-Airports massiv belasten werden (Stichwort: Südanflüge...). |
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02.11.2003 |
ES
AIR CARGO VERSCHOBEN Nachdem kurz vor Betriebsaufnahme der ES Air Cargo einer der Hauptinvestoren aus dem Projekt ausgestiegen ist, mussten alle Flüge des Unternehmens bis auf weiteres verschoben werden. Bereits lagen die Flugpläne für bis zu sechs wöchentliche Flüge ab dem EuroAirport und London-Gatwick nach Lagos, Accra und Niamey vor und auch die entsprechenden Flugzeuge (Boeing 707-320C und DC-8-62F) waren bereits eingechartert worden. Derzeit sucht man nach neuen Geldgebern, welche einen Neustart in den kommenden Wochen doch noch möglich machen sollten. Mit entsprechenden Ergebnissen wird noch in den ersten Novembertagen gerechnet werden.
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02.11.2003 |
KONKURRENZ
NACH ALGERIEN Kaum ist bekannt, dass die französische Aigle Azur ab dem 17. November zweimal wöchentlich ab dem EuroAirport nach Constantine fliegen wird, gibt nun Air Algèrie bekannt, dass auch sie erstmals seit Jahren während den Wintermonaten ab dem dem EuroAirport nach der algerische Stadt operieren werde. Geflogen wird ab 11. Dezember einmal pro Woche mit einer Boeing 737-800 nach dem folgenden Flugplan: Constantine ab: 13.00 Uhr Donnerstag Boeing 737-800 ab 11.12.2003 bis 25.03.2004 EuroAirport an: 15.00 Uhr EuroAirport ab: 16.00 Uhr Donnerstag Boeing 737-800 ab 11. 12.2003 bis 25.04 2004 Constantine an: 18.30 Uhr Auch hier zeigt sich einmal mehr, dass Verkehr immer wieder auch Konkurrenz anzieht, etwas was dem EuroAirport auch bei anderen Linienflügen gut tun würde, beispielsweise auf den „Rennstrecken“ nach London, Paris, Amsterdam oder Wien... |
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23.10.2003 |
POLAR AIR CARGO NACH DEM EuroAirport
Wurde heute kurzfristig wieder verschoben auf unbekanntes Datum.
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22.10.2003 |
POLAR AIR CARGO NACH DEM EuroAirport
Soeben erreicht uns die Bestätigung, dass die amerikanische Polar Air Cargo in Zusammenarbeit mit Swiss World Cargo den EuroAirport in ihr Streckennetz aufnehmen wird. Da Swiss International Air Lines per Ende dieses Monats ihre täglichen Passagierkurse ab Zürich nach Dehli einstellen wird, war das Unternehmen gezwungen, sich entsprechende Alternativen zu suchen. Bereits ab dem kommenden Wochenende wird somit Polar Air Cargo auf ihren drei wöchentlichen Kursen ab dem belgischen Liège nach Dehli ihre Zwischenlandungen nicht mehr in Milano-Malpensa, sondern auf dem EuroAirport einlegen. Dies wurde dadurch möglich, da Swiss World Cargo einen nicht unwesentlichen Anteil an den Kapazitäten der Polar Air Cargo übernimmt. In einer ersten Phase werden alle drei „Eastbound-Kurse“ über den EuroAirport geflogen. Bis mitte des kommenden Monats sollen zudem auch die „Westbound-Flüge“ aus Indien nach Liège über den EuroAirport geleitet werden. Geflogen wird nach folgenden Flugplan: PO 529 Liège ab 04.50 Uhr EuroAirport an 06.20 Uhr Boeing 747-200F/400F PO 529 EuroAirport ab 08.20 Uhr Dehli an 14.50 Uhr Boeing 747-200F/400F Der Flugplan für die geplanten Rückflüge ist derzeit noch nicht verfügbar. Wir werden diesen jedoch umgehend nach deren Veröffentlichung publizieren.
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13.10.2003 |
JETZT
AUCH NOCH EINE HELVETIC WINGS? Helvetic Wings, the Swiss Privat Airways nennt sich die aktuellste Neugründung am Schweizerischen Airline-Himmel. Bereits ab dem kommenden 26. Oktober (!) will das Unternehmen, welches seinen Rechtssitz in Genève hat, dreimal täglich zwischen der Rhone-Stadt und dem EuroAirport operieren. Eingesetzt werden soll dabei eine ATR-42 der Farner Air Transport, welche dem neuen Unternehmen vermutlich auch das AOC (Airline Operation Certificate) zur Verfügung stellen wird. Dominique P. Martin, der Verwaltungsratpräsident des neuen Unternehmens, teilte zudem mit, dass innerhalb sechs bis acht Monaten zum Aufbau eines Binnenflugnetzes innerhalb der Schweiz zusätzlich bis zu 12 (!) neunplätzige Businessprops des Pilatus PC-12 beschafft werden sollen. Mit diesen sollen als erste Verbindungen ab Lugano und Bern nach dem EuroAirport und Genève geschaffen werden. Preislich soll ein einheitlicher Low Cost-Preis von CHF 199,-- pro Flugstrecke verlangt werden.
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13.10.2003 |
SCHWEIZ
– IRLAND MIT VIEL LUFTVERKEHR Das letzte Europameisterschafts-Qualifikationsspiel zwischen der irischen und der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft brachte dem EuroAirport den erwarteten Grossandrang. Vom vergangenen Donnerstag bis heute Sonntag fanden die folgenden Sonderflüge zwischen Dublin und dem EuroAirport statt. Donnerstag : 2 x Aer Lingus Airbus A330-200
1
x EU Jet
Fokker 100 Freitag : 1 x Air Atlanta Iceland Boeing 747-200
1 x Corsair International
Airbus A330-200
1 x European Air Charter
Boeing 737-200
1
x EU Jet
Fokker 100 Sonntag : 2 x Aer Lingus Airbus A330-200
1
x Air Atlanta
1
x Air Plus-Comet
Boeing 747-200
2 x EU Jet
Fokker 100
1
x European Air Charter
Boeing 737-200
Zudem trafen noch zahlreiche offizielle Gäste mit Businessjets der Eurojet Aviation, NetJets Europe und West Air Aviation aus Irland kommend am Rheinknie ein. Da viele der irischen Fussballfans in Hotel in der gesamten Schweiz einquartiert wurden, gab es auch einige Flüge nach Zürich, so zwei Boeing 767-300 der Britannia Airways und eine Boeing 747-200 der Air Atlanta Iceland. führen. |
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13.10.2003 |
AUCH DIE BASKETBALLER WAREN UNTERWEGS Der französischen Basketballverein von CB Besançon bestritt ebenfalls an diesem Wochenende ein Europacup-Spiel gegen die ukrainische Spitzenmannschaft von Ferro Yabloko Zaporozhye. Aus diesem Grund kam der EuroAirport noch zu der Erstlandung einer Antonov 74. Die Maschine der ukrainischen Motor Sich Airlines brachte völlig überraschend und unangemeldet am Freitagmittag Mannschaft und Betreuer nach dem EuroAirport. Der Rückflug in die Ukraine erfolgte am Abend des 12. Oktober gegen 22.00 Uhr. |
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12.10.2003. |
EuroAirport
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05.10.2003 |
AUCH
CIMBER AIR KOMMT Nun ist es definitiv, dass Cimber Air mit Beginn des Winterflugplans 2003/04, am 26. Oktober mit der Bedienung der Strecke ab dem EuroAirport nach Kopenhagen und zurück beginnt. Die Flüge sind genau auf die verschiedenen Umsteigewellen der SAS ab Kopenhagen ausgerichtet und eine Code Share-Abkommen mit dem Star Allicance-Mitglied SAS soll in den kommenden Tagen unterzeichnet werden. Tag
MO/DI/MI/DO/FR/SA/.... EAP - CPH QI 740/SK3490 EAP ab:
06.30 Uhr Canadair RJ Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../.... EAP - CPH
QI 748/SK3418 EAP ab:
11.20 Uhr Canadair RJ Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../SO EAP - CPH
QI 750SK3420 EAP ab:
17.25 Uhr Canadair RJ Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../.... CPH - EAP QI 743/SK3433 EAP an:
10.45 Uhr Canadair RJ Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../SO CPH - EAP QI
747/SK3427 EAP
an: 16.50 Uhr Canadair RJ Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../SO CPH - EAP
QI 749SK3489 EAP an:
21.35 Uhr Canadair RJ Mit diesen Flügen füllt Cimber Air eine der grössten Lücken, welche Swiss International Air Lines nach dem massivem Abbau des Streckennetzes anfangs dieses Jahres auf dem EuroAirport hinterlassen hat. Es bleibt nun zu hoffen, dass diese neuen Flüge nach Skandinavien auch entsprechend vermarktet und auch verkauft werden. Ein eventueller Grosskunde könnte dabei das „Reisebüro Glur“ aus Basel werden, welches sich als Skandinavien-Spezialist in den vergangenen Jahren in unserer Region einen sehr guten Ruf geschaffen hat. ren. |
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05.10.2003 |
...UND
CIRRUS AIR Wie bereits berichtet wird Cirrus Air eine erste Linie ab dem EuroAirport aufnehmen. Bereits ab dem 26. Oktober wird zweimal pro Werktag Leipzig/Halle angeflogen. Zum Einsatz gelangt dabei eine kleine, zwölfplätzige Beech 200 „Super KingAir“. Die Linie ist als reine Business-Verbindung konzipiert, welche somit auch zu entsprechend hohen Tarifen angeboten wird. Noch ausstehend sind bis heute die genauen Tarife und Flugnummern, doch wird nach dem folgenden Flugplan geflogen. Tag MO/DI/MI/DO/FR/..../.... EAP - LEJ C9 1071 EAP ab: 10.20 Uhr Beech 200 Tag MO/DI/MI/DO/FR/..../.... EAP - LEJ C9 1073 EAP ab: 16.05 Uhr Beech 200 Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../....
EAP - EAP C9
1070
EAP an: 09.50 Uhr
Beech 200 Tag
MO/DI/MI/DO/FR/..../.... LEJ
- EAP C9 1072
EAP
an: 15.35 Uhr
Beech 200 Für Cirrus Air soll diese Flüge nur ein erster Schritt an einer grösseren Anbindung des EuroAirports an ihr Streckennetz sein. Bereits sollen verschiedene Modelle für weitere Flüge vorliegen, welche als Ziele nicht nur Destinationen in Deutschland haben sollen. führen. |
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05.10.2003 |
ETHNIC-TRAFFIC
WIEDER IM VORMARSCH Die Gastarbeiterflüge, also der sogenannte Ethnic-Traffic, sind auch ab dem EuroAirport wieder im Vormarsch. Für die kommende Hochsaison (ab anfangs Dezember) sind bereits einige Pläne bekannt geworden. So wird die französische Aigle Azur zweimal wöchentlich ab dem EuroAirport nach dem algerischen Constantine operieren. Sie wird dabei genau die Lücke wieder schliessen, welche die algerische Khalifa Airways nach ihrer Betriebseinstellung hinterlassen hat. Eingesetzt werden dabei jeden Montag und Donnerstag Boeing 737-400. Leider ist der genaue Flugplan momentan noch nicht erhältlich. EuroJet Airline wird zudem mit ihrer zweiten Boeing 737-400 ab anfangs November mit Flügen ab dem EuroAirport und Genève nach Destinationen im Kosovo und Mazedonien beginnen. Anfangs soll zweimal wöchentlich, später täglich geflogen werden. Als Veranstalter soll bei „Pristhina-Reisen“ auftreten, welcher bisher hauptsächlich ab Zürich mit Swiss International Air Lines tätig war.
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05.10.2003 |
VIERTER
LUFTHANSA-KURS NACH MÜNCHEN Ebenfalls positive Zeichen kommen von der Lufthansa, welche auf den 26. Oktober ihre täglichen Flüge zwischen dem EuroAirport und München von drei auf vier Verbindungen aufstockt. Neben den drei bisherigen, mit DeHavilland-Canada Dash-8-300 des Team Lufthansa, durchgeführten Rotationen, wird die vierte mit einer Canadair RJ der Lufthansa Cityline nach dem folgenden Flugplan sichergestellt. MO/DI/MI/DO/FR/SA/....
LH 5432 MUC
ab: 07.30 Uhr
EAP an:
08.40 Canadair
RJ MO/DI/MI/DO/FR/SA/....
LH 5433 EAP
ab: 09.10 Uhr
MUC an: 10.10
Canadair RJ Nach Frankfurt wird weiterhin viermal täglich operiert, neu allerdings mit ATR-72 der Eurowings, dies anstelle der bisher meistens eingesetzten Canadair RJ700 und Avro RJ85. |
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05.10.2003 |
SUBCHARTERS
IM AUFTRAG DER EUROJET Da Eurojet Airline in der Anfangsphase bis Ende
September noch über zuwenig Cockpit-Crews verfügte, mussten anstelle der
eigenen Boeing 737-400 oftmals Fremdmaschinen eingesetzt
werden. Eurojet Airline hatte vor dem Erhalt der
Betriebsgenehmigung bewusst nicht zuviel Personal ein-gestellt, dies um ähnliche
Probleme zu vermeiden, wie sie beispielsweise Air Switzerland oder auch
Alpseinair hatten. Diese Airlines hatte bekanntlich bereits Besatzungen
eingestellt, mussten diese jedoch wieder entlassen, da die
Betriebsgenehmigung schlussendlich nie eintraf. Die folgenden Subcharterflüge
konnte bisher auf dem EuroAirport verzeichnet werden: Air Atlas Express (Marokko)
Boeing 737-400 Air Luxor (Portugal)
Airbus A320-200 Axis Airways (Frankreich)
Boeing 737-300 Eagle Aviation (Frankreich)
Airbus A310-300 (mit Afrique Airlines-Aufschriften) Euralair Horizons (Frankreich)
Airbus A310-300, Boeing 737-800 Futura International (Spanien)
Boeing 737-400 Gir Jet (Spanien)
Fokker 100 Hamburg International (Deutschland)
Boeing 737-700 Inter Airlines (Türkei)
Boeing 737-800 Leider spielten sich die meisten dieser Bewegungen
zu Nachtzeiten ab, so dass sich kaum je die Möglichkeit ergab, die
verschiedenen Maschinen gut zu photographieren. |
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05.10.2003 |
KURRUS
NEUER AEROSUISSE-PRÄSIDENT Der Baselbieter FDP-Nationalrat Paul Kurrus ist neuer Präsident des Dachverbandes der schweizerischen Luftfahrt Aerosuisse. Er folgt auf Pierre Moreillon, der nach zehn Jahren die Präsidentschaft abgibt. Unter Moreillon sei die Aerosuisse zu einer politischen Interessenvertretung der schweizerischen Zivilluftfahrt ausgebaut worden, teilt Aerosuisse mit. Der künftige Schwerpunkt werde auf die Verabschiedung einer umfassenden Luftfahrtspolitik des Bundes gerichtet. Voraussetzung dazu sei ein klares Bekenntnis von Bundesrat und Parlament zum Luftfahrtstandort Schweiz. Aerosuisse vereinigt derzeit über achtzig Firmen der Luftfahrtsbranche sowie verschiedene Pilotenverbände und Flugplätze aller Grössen. |
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05.10.2003 |
Y-FINGERDOCK UMGEBAUT Seit anfangs September verfügt das Y-Fingerdock neu auch über einen Sektor im Schengen-Raum, also über einen Warteraum für Passagiere, welche Flüge mit EU-Verkehrsrechten benutzen. Ursprünglich war das Y-Fingerdock komplett auf die Bedürfnisse der Crossair ausgerichtet, welche darin ihr damaliges EuroCross-Konzept abwickelte. Nach den zahlreichen Einstellungen und dem Ende des Umsteigekonzepts der Swiss International Air Lines auf dem EuroAirport konnten nun die Räumlichkeiten entsprechend umgebaut werden. Somit kann nun das praktisch neue Gebäude wieder optimal ausgelastet, werden, was besonders die zahlreichen Reiseveranstalter und Fluggesellschaften freut, welche ihren Sitz in Frankreich und Deutschland haben, so beispielsweise Hapag Lloyd, Eurojet Airline, Iberworld oder auch Air Europa. |
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27.09.2003 |
IBERIA
KOMMT Nach den zahlreichen Tiefschlägen in den vergangenen Monaten gibt es nun endlich auch wieder gute Nachrichten rund um den EuroAirport. Ab 26. Oktober 2003 wird nämlich Iberia erstmals linienmässig mit einen Passagierkurs den EuroAirport bedienen. In einem ersten Schritt wird täglich Barcelona mit einer Canadair RJ des Iberia Regional-Carriers Air Nostrum im Codeshare mit Swiss International Air Lines angeflogen. Tag 1-5 EAP - BCN IB 8175/LX 4438 EAP ab: 07.15 Uhr BCN an: 08.50 Uhr Canadair RJ Tag 6 EAP - BCN IB 8175/LX 4438 EAP ab: 08.05 Uhr BCN an: 09.40 Uhr Canadair RJ Tag 1-5 BCN - EAP IB 8174/LX 4439 BCN ab: 20.50 Uhr EAP an: 22.25 Uhr Canadair RJ Tag 7 BCN - EAP IB 8174/LX 4439 BCN ab: 20.35 Uhr EAP an: 22.10 Uhr Canaadir RJ Es
bleibt jetzt zu hoffen, dass der neue OneWorld-Partner der Swiss
International Air Lines mit diesem Kurs einen guten Einstieg haben wird
und zukünftig den EuroAirport noch mehr in sein Streckennetz einbinden
wird. Eine Tagesrandverbindung nach Madrid sowie die Wiederaufnahme von Flügen
nach den ehemaligen Crossair-Destinationen Alicante, Bilbao und Valencia wäre
sicher auch für Iberia sinnvoll.
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27.09.2003 |
EASY
JET UND RYANAIR... ...erwägen nach neusten Pressemeldungen weiterhin den EuroAirport anzufliegen. Easy Jet-Sprecher Philippe Vignon teilte mit, dass ab dem kommenden Frühjahr geplant sei, auch ab Basel-Mulhouse zu fliegen. Neben der „normalen“ Destination London-Luton, könnte es auch zu Verbindungen nach Nizza und Barcelona kommen. Ein Entscheid soll spätestens anfangs des kommenden Jahres erfolgen. Ryanair
hingegen soll laut der Fachzeitschrift „Air Transport World“ mit dem
EuroAirport über einen weiteren Hub in Kontinentaleuropa verhandeln. Das
Hauptproblem seien allerdings noch die zu hohen Gebühren. Ryanair
verlangt grössere Konzessionen bei den Lande- und Passagiertaxen.
Ausserdem soll sich das Unternehmen noch nicht bereit erklärt haben den
Flughafen als EuroAirport Basel- Mulhouse-Freiburg zu vermarkten. Die Idee
es Unternehmen soll sein, dass man „unseren“ Flughafen in EuroAirport
Zürich (hahaha...) umbenennen würde, wie dies bereits Frankfurt-Hahn,
Gerona-Barcelona oder Thorp-Oslo getan haben... führen. |
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27.09.2003 |
BASILEA
AIRLINES - „BASEL WIR KOMMEN...“ Nach Air Avance in Altenrhein, Helvetic Airways in Zürich, Baboo Airways in Genève, sowie Darwin Airline, TicinoJet und auch Hello in Lugano hat das Gründerfieber innerhalb der Schweizerischen Szene nun auch den EuroAirport erfasst. Kaderleute der ehemaligen Crossair haben die Basilea Airlines gegründet, welche ausschliesslich auf die Bedürfnisse des Wirtschaftsstandort Basel baut. Mit Flugzeugen aus dem Hause Embraer und Airbus soll Basilea Airlines ab dem EuroAirport die wichtigsten europäischen Ziele als Linien- und Charterflüge anfliegen. Die finanziellen Mittel sollen zugesichert sein und die Vorbereitungen für das Einreichen einer Betriebsgenehmigung laufen auf Hochtouren (www.basilea-airlines.com). Die Airline plant noch vor Ende dieses Jahres an die Öffentlichkeit zu treten um das Detailkonzept des Unternehmens vorzustellen.
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27.09.2003 |
NEUER
LEITER DES FRACHTDEPARTEMENTS Gion-Pieder Pfister übernimmt per 1. Oktober dieses Jahres die Leitung des Departements Fracht auf dem EuroAirport. Mit dieser Nominierung festigt der Flughafen seine Fracht-Strategie, die nachhaltige Entwicklung der Luft- und Expressfracht in der Region zu sichern. Als Mitglied der Direktion ist Gion-Pieder Pfister für die gesamten Aktivitäten im Frachtbereich auf dem EuroAirport verantwortlich. Er wird das neu zusammengesetzte Departement Fracht, als autonome Geschäfteinheit leiten, dies um die speziellen Bedürfnisse der Kunden im Frachtbereich besser abdecken zu können. |
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27.09.2003 |
WIEDER
FUSSBALLCHARTER AUF DEM EuroAirport Kaum hat die internationale Fussballsaison mit den Spielen im UEFA-Cup sowie den Ausscheidungswettkämpfen um die Europameisterschaft vom kommenden Jahr in Portugal begonnen, gibt es auch für den EuroAirport wieder Zusatzverkehr. Am vergangenen Mittwoch reisten die beiden erfolgreichsten im Dreiländereck beheimaten Fussballclubs, der FC Sochaux und der FC Basel zu ihren Auswärtsspielen ab dem EuroAirport. Während die französische Mannschaft mit einer Boeing 737-400 der marokkanischen Air Atlas Express (in Subcharterauftrag der Eurojet Airline) nach Lappeenranta (Finnland) flog, war der FC Basel wie gewohnt mit einer MD-83 der Swiss International Air Lines nach dem türkischen Malatya unterwegs. Für das Europameisterschafts-Aussscheidungsspiel der Schweiz gegen Irland vom 11. Oktober haben sich bereits auch schon vier Maschinen mit irischen Supportern aus Dublin angemeldet. Neben zwei Airbus A330-200 der Aer Lingus sollen auch je eine Boeing 747-200 der Air Atlanta Iceland und European Air Charter auf unserem Flughafen landen. Ob es noch weitere Flüge gibt, ist derzeit noch unbekannt. inzuführen. |
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18.09.2003 |
NEUER FRACHTCARRIER AUF DEM EuroAirport Eine aus deutschen und westafrikanischen Staatsbürgern
bestehende Investorengruppe hat auf dem EuroAirport unter dem Namen ES Air
Cargo eine neue Frachtairline gegründet. Das Unternnehmen, welches im westafrikanischen
Niger seinen Rechtssitz hat , wird bereits ab anfang des kommenden
Winterflugplans 2003/04 mit vorerst einer in den USA erworbenen
McDonnell-Douglas DC-8-73F mit drei bis fünf wöchentlichen Flügen ab
dem EuroAirport nach verschiedenen Destinationen in Westafrika aktiv. Während
ausgehend hauptsächlich Handelsgüter aller Art transportiert werden,
sollen die Rückflüge nach Europa hauptsächlich mit frischen Früchten
und Gemüse ausgelastet werden. Die Camionzubringer von und nach dem
EuroAirport werden laut vorliegenden Informationen unter der Federführung
der Rhenus-Alpina-Tochtergesellschaft Cargologic durchgeführt. Wie zudem
bereits bekannt ist, soll bereits im Laufe des kommenden Jahres eine
weitere Maschine in Dienst gestellt werden, mit der auch andere Gebiete,
wie beispielsweise Asien erschlossen werden sollen.
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18.09.2003 |
SWISS KREBST ZURÜCK Entgegen den bisherigen Plänen der Swiss International Air Lines , wird deren auf dem EuroAirport stationierte französische Tochtergesellschaft Crossair-Europe nicht stillgelegt. Aus diesem Grund werden die drei bisher eingesetzten Saab 340B des Unternehmen weiterbeschäftigt, was für den EuroAirport positive Folgeerscheinungen haben wird. Statt wie vorgesehen nur noch einmal wird Berlin-Tempelhof weiterhin dreimal pro Tag angeflogen, dasselbe gilt auch für Düsseldorf (derzeit zwei tägliche Rotationen). Die bayrische Landeshauptstadt München wird zudem ab dem EuroAirport nicht aufgegeben, sondern weiterhin, wie bisher, dreimal pro Tag bedient. Die dritte Saab 340B der Crossair-Europe wird neu in Venedig stationiert und operiert mehrmals pro Tag, zwischen der Lagunenstadt und Zürich. Ursprünglich war geplant, auch Venedig aus dem Streckennetz der Swiss International Air Lines zu streichen. führen. |
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18.09.2003 |
OLDTIMER AUF DEM EuroAirport Etwas kurzfristig hat sich Mitte September für das Reisebüro Frossard die Möglichkeit ergeben, mit der in den Niederlanden neuerworbenen Douglas DC-4 der südafrikanischen Springbok Classic Air einige Oldtimerflüge ab dem EuroAirport durchzuführen. Neben dem Überfügunsgflug aus Coventry am 16. September konnten kurzfristig tagsdarauf noch bei schönstem Spätsommerwetter zwei Alpenrundflüge durchgeführt werden. Am frühen Nachmittag des 18. September verliess die DC-4 unsere Region wieder in Richtung Nizza. Anschliessend erfolgte mit einer Touristengruppe aus Deutschland, der lange Ablieferungsflug nach Südafrika, welcher sich über rund 15 Tage erstrecken soll und Zwischenstopps in Kreta, Ägypten, Tanzania und Südafrika vorsieht. Möglich wurde der Besuch auf dem EuroAirport übrigens dank den guten Beziehungen von André Frossard zum Besitzer der Springbok Classic Air, Captain Flippie Vermeulen. Dieser war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach als Chefpilot bei der damaligen South African Historic Flight mit in der Schweiz und auch auf dem EuroAirport zu Gast. Im Jahre 1997 der zudem bei der Swissair für die damaligen Jubiläumsflüge mit der ebenfalls von South African Historic Flight gemieteten DC-4 ZU(HB)-ILI verantwortlich. führen. |
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15.09.2003 |
AUSBAU
BEI «ETAPES NOUVELLES» Auch der französische Reiseveranstalter «Etapes Nouvelles» baut auf die kommende Wintersaison 2003/04 sein Angebot ab dem EuroAirport erheblich aus. Der auf Südosteuropa und Nordafrika spezialisierte Veranstalter wird ab Ende Oktober nicht weniger als sieben wöchentliche Abflüge mit neun Destinationen ab dem EuroAirport anbieten, wobei das Schwergewicht ganz klar auf Ägypten ausgelegt ist:
Für die Sommersaison 2004 ist selbstverständlich auch wieder die Bedienung von Athen und Djerba vorgesehen, so wie dies bereits dieses und auch letztes Jahr der Fall war. einzuführen. |
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15.09.2003 |
SWISS
VERKAUFT EMBRAER 145 SWISS International Air Lines es ist gelungen acht ihrer überzähligen Embraer 145-Regionaljets nach den USA zu verkaufen. Als Käufer tritt dabei die Trans States Airlines aus St. Louis auf. Das Unternehmen, welches auch ATR-42/72 sowie BAe Jetstream 41 einsetzt, operiert heute hauptsächlich im Auftrag von American Airlines (American Connections) und US Airways (US Airways Express) auf deren Zubringerflügen. Ursprünglich wurde das Unternehmen allerdings 1982 als Commutertochter der Trans World Airlines (TWA) gegründet. Die ersten vier Embraer 145 (HB-JAC/JAE/JAQ/JAR) sollen noch diesen Monat geliefert werden, wobei die HB-JAR bereits gestern Vormittag den EuroAirport via Keflavik – Goose Bay und Montreal in Richtung Nashville verlassen hat. Bereits vor einigen Monaten gab SWISS zwei andere Embraer 145 (HB-JAX/JAY) and die irische Neugründung JetMagic ab. einzuführen. |
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08.09.2003 |
CLUB
AIRWAYS AUCH AB DEM EuroAirport Die in Genf ansässige Club Airways plant ihr Angebot um vier neue Verbindungen zu erweitern. Weiterhin können jedoch nur „Club-Members“ mit der Executive-Airline reisen. Die Gesellschaft, die bisher zwischen Genf – Paris flog, bietet ab dem 15. Spetember auch Genf – London an. Ab dem 20. Oktober will Club Airways von Genf auch nach dem EuroAirport und Milano fliegen. Ab anfangs November soll zudem auch Genf – Zürich – München angeboten. Vorgesehen sind für alle Destinationen zwei Flüge täglich, ausser nach Paris; hier sind vier Rotationen pro Tag vorgesehen. Bei der vor einem halben Jahr gegründeten Club Airways können ausschliesslich „Club-Members“ buchen. Das Unternehmen zählt momentan 300 Mitglieder. Dank den neuen Verbindungen soll sich die Zahl jedoch auf rund 2000 erhöhen. „Club-Member“ kann werden, wer in einem grossen Konzern arbeitet oder von einem anderen Mitglied vorgeschlagen wird. einzuführen. |
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08.09.2003 |
HELLO
MIT GESUCH AUF BETRIEBSGENEHMIGUNG Die neue von Moritz Suter gegründete Airline hat den Namen Hello erhalten und bemüht sich seit einigen Tagen beim UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) um eine Linienkonzession für Inlandflüge, sowie beim BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) um die entsprechende Betriebsgenehmigung. Probleme könnte es jedoch mit dem neuen Anflugsregime in Lugano-Agno geben, das nur noch Flugzeugen den Anflug erlaubt, welche für den Sinkwinkel von 6 Grad und mehr zertifiziert sind. Damit dürften die von Hello favorisierten Saab 2000 nämlich nicht mehr in Lugano-Agno landen, dies im Gegensatz zur Baboo Airways, welche mit Dash-8-300 operieren möchte. Hello soll übrigens, ebenso wie Darwin Airline Interesse von vorerst drei Saab 2000 gezeigt haben... einzuführen. |
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08.09.2003 |
ERSTE
MASCHINE DER EUROJET AIRLINES EINGETROFFEN
Aus Dinard kommend traf am vergangenen Freitag die erste eigene Maschine, eine Boeing 737-400, der Eurojet Airlines auf dem EuroAirport ein. Bei der Maschine (c/n 25168, Baujahr 1992, ex Dan-Air London und British Airways) handelt es sich exakt um dasjenige Flugzeug, welches ursprünglich im vergangenen Frühjahr als HB-IIM zur inzwischen wieder aufgelösten Alpsteinair stossen sollte! Eurojet Airlines hat die Maschine (F-GNAO) für vorerst fünf Jahr geleast, dies mit der Absicht jährlich 4000 bis 4500 Flugstunden zu absolvieren. Eurojet Airlines, welche ursprünglich in Genf gegründet wurde, und zwischenzeitlich ihren Sitz in das elsässische St. Louis verlegt hat, gehört verschiedenen Interessensvertretern in der Region sowie zu 50 Prozent einer italienischen Industriegruppe. Zum Managing-Director ist dabei Pierre-André Sabittoni bestimmt worden. Eine finanzielle Verflechtung mit dem Hauptkunden „Avione Travel AG“ besteht dabei nicht. Die neue Maschine soll ab Mitte dieses Monats vorerst die bisher auf den Flügen nach Destinationen ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft eingesetzte Axis Airways ersetzen. Bis Ende der Sommersaison weiterhin im Einsatz bleiben soll im übrigen die McDonnell-Douglas MD-83 HB-INR der NordicAirlink. einzuführen. |
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08.09.2003 |
NEUER
TOUROPERATOR AB DEM EuroAirport Während die grossen Schweizer Reiseanbieter ihre Angebote immer mehr nach Zürich-Kloten verlagern, bauen Anbieter aus Deutschland und Frankreich ihre Flüge ab dem EuroAirport immer wieder aus. Neu wird ab dem kommenden November der deutsche Veranstalter „Big X-tra Touristik“ auch ab dem EuroAirport aktiv. Das Unternehmen wurde vom ehemaligen Gründer der FTI Touristik, Dietmar Gunz ins Leben gerufen und operierte in den vergangenen Monaten ab verschiedenen deutschen Flughäfen hauptsächlich nach Kroatien, Malta und Kalabrien. Ab dem EuroAirport wird vorerst während den Wintermonaten mit einer Boeing 737-300 der spanischen Hola Airlines über München nach Lamezia-Terme (Kalabrien) geflogen. Bereits für die kommende Sommersaion 2004 soll das Angebot jedoch ausgebaut und entsprechend erweitert werden. einzuführen. |
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08.09.2003 |
SUPER
CONNIE: WEITERE FORTSCHRITTE ERZIELT Anlässlich der 2. ordentlichen Mitgliederversammlung des Super Connie Supporters Club (SCSC) vom 30. August 2003 im Fliegermuseum Altenrhein konnten erfreulicherweise weitere Fortschritte im Bezug auf die Realisierung des Schweizer Super Constellation-Projekt vermeldet werden. Total nahmen an der Veranstaltung gegen 80 Personen teil, wovon 61 stimmberechtigte Mitglieder. Ziel der Mitgliederversammlung war, den Vorstand und damit auch die fünf im Dezember 2002 zurückgetretenen Mitglieder zu entlasten und die Rechnung zu genehmigen, um anschliessend den Verein auflösen zu können und das restliche Vereinsvermögen an die Super Constellation Flyers Association (SCFA) zu übertragen. Nachdem die Auflösung des Vereins nochmals begründet wurde und die neue Supporter-Struktur innerhalb der SCFA erklärt worden war, wurde dem Antrag auf Auflösung des SCSC mit 59 gegen 1 Stimmen (bei einer Enthaltung) zugestimmt. In der Fortsetzung der Versammlung referierte Ernst Frei über die letzten Monate und über die Entwicklung rund um die Super Constellation Flyers Association. Wie bereits gemeldet, konnte anfangs Juni nach langen Verhandlungen mit dem Besitzer der „Camarillo Connie“ Daryoush B. Younesi eine mündliche Zusage über einen Miet-/Kaufkontrakt der N73544 erreicht werden. Gegenwärtig finden Vertragsverhandlungen statt, welche das Leasing und die Zahlungen nach amerikanischem und schweizerischen Recht regeln sollen. Eine definitive Vertragsunterzeichnung ist für den kommenden November 2003 geplant. Ebenfalls abgeschlossen wurde die Reorganisation der Administration, welche auf neue Datenbank- Technologien umgestellt wurde. In Zukunft sollen auch die Flugkoordination, die Buchungen, Ersatzteilverwaltung usw. alles auf eine Stelle konzentriert werden (www.superconstellation.org). Ein weiterer Schritt dazu war auch die nun beschlossene Integration des SCSC in die Association. Nächstes Ziel wird nun sein, dass Vertrauen der Supporter wieder zu gewinnen, denn bisher sind von den ehemals 750 zahlenden Mitgliedern erst deren 400 in die SCFA übergetreten. Man hofft nun allerdings, dass die zuletzt positive Entwicklung dem Projekt wieder „neuen Schub“ bringen wird und rechnet bis Ende Jahr wieder mit rund 1000 zahlenden Mitgliedern. Weiterhin auf der Suche ist man selbstverständlich auch nach Sponsoren und anderen Darlehensgebern, so dass man vorab die Leasingraten und die Betriebsmittel für das Jahr 2004 baldmöglichst absichern könnte. Die „Camarillo Connie“ wird nach heutigem Plan am 26. April 2004 in Camarillo, zum bereits jetzt schon ausgebuchten Transatlantikflug, abheben und via Kansas City, Manchester (NH), Stephenville (Newfoundland), Reykjavik, Prestwick und Reims nach dem EuroAirport fliegen. Die Bemalung soll dabei in der jetzigen Form belassen werden, wobei jedoch die „United States of America“-Titel durch diejenigen der Super Constellation Flyers ersetzt würden. Vom EuroAirport konnte zudem eine Zusage erhalten werden, die Maschine zu einen symbolischen Betrag zu stationieren. Betreffend Hangarraum laufen derzeit noch verschiedene Verhandlungen. Ausserdem werden der Maschine 40 Original-Passagiersitze eingebaut (statt wie bisher 10). Die Zulassung der Sitze ist dabei ein wichtiger Vertragsgegenstand, denn würden die amerikanischen Behörden (FAA) die erweiterte Passagierkabine nicht zertifizieren, so würde der ausgehandelte Vertrag mit Daryoush B. Younesi hinfällig. Noch unklar ist auch das Schicksal der „alten“ Super Connie N105CF sowie der als Ersatzteillager erworbenen weiteren Maschine. Einerseits könnten beide Flugzeuge als Ersatzteilspender verwendet werden, anderseits sind auch Verhandlungen mit verschiedenen Museen im Gange, welche Interesse an der N105CF haben. Im Anschluss an die gelungene Veranstaltung kamen die Anwesenden noch in den Genuss einer Video-Vorführung mit Szenen von Flügen und Demonstrationen der „Camarillo Connie“, gefolgt von einem Apéro in der interessanten Halle des Fliegermuseums Altenrhein.
Rolf Keller / Werner Soltermann/07.09.03 einzuführen. |
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27.08.2003 |
ZUERVERLÄSSIGER
AIRBUS
African Safari Airways (ASA) teilt mit, dass es der Fluggesellschaft gelungen ist, im vergangenen Jahr jeden einzelnen Flug planmässig und ohne selbstverschuldete Verspätung abzuwickeln. Airbus Industrie bestätigte der
Airline die „Operational Dispatch Reliablity“ von 100 Prozent, dies
bei insgesamt 289 Flügen und 1849 Flugstunden Dies sei einzig und allein
dem professionellen und engagierten Personal von African Safari Airways
sowie deren verschiedenen Partnern, wie beispielsweise Swissport und Hapag
Lloyd zu verdanken sei. African Safari Airways hat übrigens die Krise der letzten Monate relativ gut überstanden und erwägt auch im kommenden Winterhalbjahr 2003/04 wieder zwei wöchentliche Abflüge (Freitag und Sonntag) ab dem EuroAirport durchzuführen. Desweitern soll auch wieder ab Frankfurt, München, Wien und Milano nach der kenianischen Badedestination Mombasa geflogen werden. einzuführen. |
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21.08.2003 |
AUS
DEM SCHWEIZERISCHEN HANDELSAMTSBLATT Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) vom Freitag, 15. August 2003 veröffentlichte folgenden Eintrag ins Handelsregister des Kantons Basel-Stadt: MORITZ SUTER AG, in Basel, c/o Moritz Suter, Augustinergasse 19, 4051 Basel, Aktiengesellschaft (Neueintragung), Statutendatum: 28.07.2003. Zweck: Betrieb von Luftfahrzeugen zur Durchführung von gewerbsmässigen Linien- und Nichtlinienflügen. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen. Aktienkapital: CHF 100'000.-, Liberierung Aktienkapital: CHF 100'000.- Aktien: 10'000 Namensaktien zu CHF 10.-, Publikationsorgan SHAB, Mitteilungen an die Aktionäre: Eigeschriebene Briefe oder SHAB. Vinkulierung: Die Uebertragbarkeit der Namensaktien ist nach Massgabe der Statuten beschränkt. Eingetragene Personen: Suter, Moritz, von St. Gallen und Krummenau, in Basel, Präsident des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift; Suter Felix, von St. Gallen, in Zürich, Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift; Aurevisa AG, in Zürich, Revisionsstelle. Tagebuch Nr. 4524 vom 08.08.2003 Mehr News zur neuen Airline von Moritz Suter sollen übrigens am kommenden, 18. September 2003 an die Öffentlichkeit gelangen. Bei Felix Suter handelt es sich übrigens um den Sohn des Crossair-Gründers. Man kann also schon jetzt sehr gespannt sein... einzuführen. |
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15.08.2003 |
EuroAirport
MIT VERLUST Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg weist für das Jahr 2002 einen Aufwandüberschuss von 633'000 Euro aus. 2001 hatte ein Minus von 814'000 Euro resultiert. Der Umsatz des Flughafens erhöhte sich trotz massivem Verkehrsrückgang um 1 Prozent auf 64.2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis blieb mit 26 Millionen Euro stabil. Die Investitionen nahmen wegen der Fertigstellung des im November 2002 eingeweihten Terminals Nord um 23 Millionen Euro ab und beliefen sich noch auf 45 Millionen Euro. Die in der Bilanz ausgewiesenen verfügbaren Mittel halbierten sich per Ende 2002 auf noch 15.2 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung des EuroAirport stieg von 159 Millionen auf nunmehr 171 Millionen Euro. einzuführen. |
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15.08.2003 |
ANDREAS
HATT ENTLASSEN Im Rahmen des aktuellen Massnahmenpakets zur Kostensenkung gab der EuroAirport bekannt, dass Andreas Hatt die Medienstelle der EuroAirport per 7. August verlassen habe. Auf das gleiche Datum wurde Vivienne Gaskell die Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ganzheitlich übergeben. Andreas Hatt verabschiedete sich mit einem eMail in dem er erklärte, dass seine Stelle nach über fünfzehn (!) Jahren Dienstjahren ganz einfach aus wirtschaftlichen Gründen gestrichen wurde. Der 59jährige Medienverantwortliche werden nun noch bis Ende September seine Ferien einziehen und sich nach einer neue Stelle umsehen. An dieser Stelle sei ihm nochmals herzlich für die immer guten Beziehungen zur WORLD AIR NEWS gedankt. einzuführen. |
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15.08.2003 |
MORITZ
SUTER’S NEUE AIRLINE NOCH OHNE BEWILLIGUNG
Laut Informationen des Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wurde für die von Moritz Suter geplante neue Regionalairline noch keine Betriebsgenehmigung beantragt. Entsprechende Gespräche hätten allerdings bereits in Bern stattgefunden.. Gemäss dem Flughafendirektor von Lugano-Agno, soll die Gründung des Unternehmens im Gang sein. Der Sitz der Gesellschaft, welche angeblich bereits die Miete von drei Saab 2000 „Concordino“ arrangiert habe, soll Lugano sein. einzuführen. |
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15.08.2003 |
CIRRUS
AIRLINES NACH LEIPZIG? Circus Airlines erwägt ab dem Winterflugplan 2003/04 ab dem Euroairport nach verschiedenen Städten in Deutschland zu operieren. Im Vordergrund soll dabei eine Verbindung zwischen dem EuroAirport und Leipzig/Halle stehen. Ein entsprechender Entscheid soll noch vor Ende dieses Monats fallen. einzuführen. |
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15.08.2003 |
FLIEG-AB-BASEL.DE
UND AVIONE MIT NOCH MEHR FLÜGEN Zusammen mit Eurojet Airlines, welche nun am 19. August ihre erste Boeing 737-400 erhalten soll, werden die beiden lokalen Reiseveranstalter „Avione Travel AG“ und „www.flieg-ab-basel.de“ ab dem kommenden 1. November neu auch nach Marrakech, Teneriffa, Hurghada, Dakar und Nosibe operieren. Besonders interessant scheint dabei das auf Madagaskar gelegene Nosibe zu sein, welches bisher von keinem Veranstalter in der Region als Direktflug angeboten wird. Die Boeing 737-400 soll dabei jeden Dienstag mit einer technischen Zwischenlandung in Ägypten nach dem Indischen Ozean abheben. Für die anderen Langstreckenflüge nach der Karibik und dem Indischen Ozean hat Eurojet Airlines nun definitiv mit LOT Polish Airlines die langfristige Miete einer Boeing 767-300ER vereinbart. Wie weiter zu erfahren war, wird die bisher eingesetzte McDonnell-Douglas MD-83 der NordicAirlink bis zur Lieferung einer zweiten Boeing 737-400 in der Flotte verbleiben und in den kommenden Wochen neu auch im „Ethnik-Verkehr“ nach Destinationen in Nordafrika und dem früheren Jugoslawien eingesetzt. einzuführen. |
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31.07.2003. |
NEUER INORMATIONSCHALTER
Am 29. Juli wurde auf dem EuroAirport der neue Informationsschalter der Flughafendirektion auf der Ebene 2 „Ankunft“ wiedereröffnet. Er befindet sich an der selben Stelle wie vor dem Umbau auf der Ebene 2 im Ankunftsbereich des Passagierterminals, sowohl im Schweizer Sektor als auch auf der französischen Seite und ist ein erster Teil eines eigentlichen „Airport Service Centers“. Der Schalter ist wie bisher täglich von 05.30 Uhr bis zur Landung des letzten Fluges um zirka Mitternacht geöffnet. Auch die bisherigen Hostessen stehen somit weiterhin für Auskünfte und Informationen zur Verfügung. Der provisorische Schalter, der sich während des Umbaus auf Ebene 3 in der „alten“ französischen Check In-Halle befand, wurde geschlossen. einzuführen. |
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31.07.2003. |
KEINE
FTI-CHARTERFLÜGE MEHR AB DEM EuroAirport
Der zum hochverschuldeten britischen My Travel-Reisekonzern gehörende Schweizer Touroperator FTI Touristik steigt per Ende Oktober komplett aus dem Chartergeschäft aus und wird sich nur noch auf Nischen-Arrangements auf Linienflügen konzentrieren. Aus diesem Grund wird das Basler Büro auf dem EuroAirport auf den 31. Oktober dieses Jahres geschlossen. Total gehen dem Flughafen somit weitere 15 Arbeitsplätze verloren. Dem gesamten Personal auf dem EuroAirport wurde gekündigt. Durch diese Massnahme werden mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die beiden LTU-Verbindungen nach Puerto Plata (wöchentlich) und Punta Cana (alle vierzehn Tage) zum Opfer fallen, dies obwohl es sich hierbei um Linienflüge handelt. Welche weiteren Auswirkungen der Schliessungsentscheid noch haben wird ist ebenfalls noch nicht abzusehen, hatte doch FTI Touristik auch Kontingente auf Charterketten der Hotelplan- (Larnaca und Kos) sowie der TUI- und Thomas Cook-Gruppe (Balearen und Kanaren). einzuführen. |
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31.07.2003. |
HAPAG
LLOYD-EXPRESS NICHT NACH DEM EuroAirport Entgegen allen Hoffnungen und Wünschen wird Hapag Lloyd-Express nicht ab dem EuroAirport fliegen. Stattdessen wird die Airline neue Low Cost-Flüge ab Stuttgart eröffnen. Warum es zu diesem für den EuroAirport negativen Entscheid kam, ist derzeit noch völlig unklar, denn alle beteiligten Parteien geben auf die verschiedensten Anfragen der Presse unterschiedliche Statements ab. Während Hapag Lloyd-Express erklärt, dass man in Stuttgart das grössere Einzugsgebiet habe und ausserdem der Name Hapag Lloyd im Dreiländereck weit weniger bekannt sei, als im restlichen Teil Süddeutschlands (!), erklärt der EuroAirport, dass Hapag Lloyd-Express nur nach Stuttgart fliege, weil dies auch demnächst Germanwings machen wird. Hätte Germanwings nämlich ihre zweite Basis wie geplant in Zürich eingerichtet, so wäre es für Hapag Lloyd-Express nur logisch gewesen, als Gegengewicht ab dem EuroAirport zu operieren. Von dritter Seite hört man allerdings, dass sich die deutsche Low Cost-Airline mit dem EuroAirport vertraglich nicht mehr einigen konnte, weil angeblich einige bereits vereinbarten Zusagen nicht eingehalten worden seien. Wie immer in solchen Angelegenheiten wird die Wahrheit wohl in der „Goldenen Mitte“ liegen und alle Beteiligten sollten dabei, im derzeit so harten Airline-Business, wieder etwas an Erfahrung gewonnen haben. Trotzdem ist diesen Entscheid für EuroAirport bitter, hätte doch Hapag Lloyd-Express alleine in schon in der Aufbauphase einige hunderttausend zusätzliche Passagiere generiert. einzuführen. |
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22.07.2003. |
DER
EuroAirport IM ERSTEN SEMESTER 2003 Im ersten Halbjahr 2003 liegt das Passagieraufkommen des EuroAirport mit 1,2 Millionen Fluggästen insgesamt 19 Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Linienverkehr verzeichnete einem Rückgang von 23 Prozent, der Ferien- und Charterverkehr hingegen ein Wachstum von 2 Prozent. Mit 40'000 Tonnen liegt der Frachtverkehr 1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Passagierverkehr haben im ersten Semester 2003 1'205'559 den EuroAirport benutzt. 78 Prozent davon entfallen auf den regelmässigen Linienverkehr, der vor allem wegen des steten Abbaus der Swiss und der Betriebseinstellung der Antinea Airlines gegenüber dem Vorjahr um 23 % zurück gegangen ist. Der Ferienflugverkehr weist mit 257'040 Fluggästen eine Zunahme von 2 Prozent aus. Insgesamt ist die Tendenz im Passagierverkehr seit Jahresbeginn weiterhin rückläufig. Der Luftfrachtverkehr ist hingegen wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Mit 408'084 Tonnen wurden im ersten Halbjahr 2003 1 Prozent mehr Luftfracht umgeschlagen als in der Vorjahresperiode. Die geflogene Luftfracht liegt mit 14'775 Tonnen nur noch 2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Diese Verbesserung hat prinzipiell zwei Gründe; die Express- und Kurierdienste verzeichneten seit Jahresbeginn immer eine positive Entwicklung (+ 6 Prozent) und Korean Air Cargo hat seit dem 2. Quartal auch die vollen Verkehrsrechte zwischen New York-JFK und dem EuroAirport. Die Flugbewegungen gehen weiterhin zurück und liegen im ersten Semester mit 46'677 Starts und Landungen 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ursache dafür ist im wesentlichen der sukzessive Abbau von Flugverbindungen im regelmässigen Linienverkehr. einzuführen. einzuführen. |
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22.07.2003. |
NICHT
NUR FUSSBALLSPIELE... ...sondern auch die zahlreichen Konzerte in der Region bringen dem EuroAirport zeitweise regen Zusatzverkehr. Besonders attraktiv war das „Zusatzprogramm“ auf dem Flughafen, welches der britischen Funkstar Jamiroquai am vergangenen Wochenende anlässlich seines Auftritts am „Stimmen-Festival ’03“ in Lörrach gab. Zu seinem nächsten Act flog nämlich, nicht nur er und seine Begleitband, mit einer Canadair RJ der dänischen Cimber Air nach dem finnischen Pori, sondern auch das komplette technische Equipment wurde an Bord einer Antonov 12 der russischen Aviast ab dem EuroAirport nach dem hohen Norden verfrachtet. einzuführen. |
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22.07.2003. |
MORITZ SUTER BAUT NEUE AIRLINE AUF Jetzt ist es offiziell, Crossair-Gründer Moritz Suter plant eine neue Regional-Fluggesellschaft aufzubauen. Das Unternehmen, welches sich angeblich erst im „Embryo-Stadium“ befindet, soll als erstes auf den kommenden Winterflugplan 2003/04 von Swiss die Strecke Lugano – Genève übernehmen. Wie das Unternehmen heissen soll, welche Personen zusammen mit Moritz Suter mit von der Partie sind und mit welchem Fluggerät geflogen werden soll, bleibt vorerst noch ein streng gehütetes Geheimnis. Zwischenzeitlich wurde jedoch auch bekannt, dass einige ehemalige Piloten der Swiss unter dem Namen Air Avance ebenfalls eine neue Regionalgesellschaft aufbauen wollen, die vom kommenden Frühjahr an ab Altenrhein und dem EuroAirport aktiv werden soll. Auf alle Fälle stehen dem Schweizerischen Zivilluftverkehr einige spannende Monate bevor... einzuführen. |
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22.07.2003. |
SWISS
EXPRESS IM HANDELSREGISTER EINGETRAGEN Obwohl nach der Einigung der Swiss und den Pilotenvereinigung Swiss Pilots das Projekt der regionalen Swiss-Tochtergesellschaft Swiss Express vorerst „von Tisch“ ist, hat Swiss beim Basler Handelregister den Namen Crossair AG wieder eintragen lassen. Offiziell hingegen wird das Unternehmen Express City Air Transport AG heissen. Basis für diese neue „Airline“ ist die frühere Crossair von Moritz Suter, denn die jetzige Swiss International Air Lines AG basiert nämlich auf der Grundlage der früheren Crossair-Tochter- gesellschaft CPS Cargo and Passengers Services. Swiss ist es damit gelungen, den Namen Crossair, welcher laut Swiss-Quellen immer noch eine „sehr guten Ruf (!)“ habe zu schützen. Ob der Express City Air Transport AG auch noch andere Funktionen haben wird, wurde jedoch verneint. einzuführen. |
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22.07.2003 |
EIN
HOHER PREIS Swiss und die ex Crossair-Piloten haben sich am 16.Juli überraschend geeinigt, dies allerdings zu einem für beide Parteien sehr hohen Preis. Beide Parteien sprechen deshalb auch nicht von einem entsprechenden „Sieg“. Die Vereinbarung soll auf gegenseitiges Entgegenkommen basieren und wie folgt abgefasst sein: - Swiss wird die im Februar und März ausgesprochenen Kündigungen von 165 ex Crossair-Piloten für drei Monate zurücknehmen. Insgesamt werden nun 559 Vollzeitstellen im Corps der ex Crossair-Piloten abgebaut. - Die ex Crossair-Piloten verzichten auf die Umsetzung des Schiedsgerichtentscheids vom Juni dieses Jahres. - Die entlassenen Piloten erhalten eine Abgangsentschädigung. Die Kapitäne erhalten 140'000, die Copiloten 85’0000 Schweizerfranken. Weiter 150'000 Schweizerfranken gehen an die Pilotengewerkschaft „Swiss Pilots“. - Die Swiss verzichtet auf die Ausgliederung des Regionalverkehrs in eine rechtlich getrennte Firma. - Die Charteroperationen mit den drei Airbus A320-200 der Swiss Sun werden wieder durch ex Crossair-Piloten durchgeführt. - Alle verbliebenen ex Crossair-Piloten erhalten einen Kündigungsschutz bis Oktober 2005. Die- ser Schutz gilt dann nicht, wenn sich Swiss bei weiteren wirtschaftlich bedingten Kündigungen an das im Schiedsgerichtsurteil vom Juni 2003 vorgesehene Reissverschlusssystem hält. Ob nun allerdings die Gewerkschaftsmitglieder des „Swiss Pilots“ anlässlich der anfangs August stattfindenden Urabstimmung diesen Vereinbarungen zustimmen werden, bleibt sehr zu bezweifeln. einzuführen. |
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11.07.2003. |
AUSBAU
BEI AVIONE UND FLIEG-AB-BASEL.DE Avione Travel AG und www.flieg-ab-basel.de (neu auch als www.flieg-ab-basel.ch abrufbar) werden in den kommenden Wochen ihre Ferienflüge ab dem EuroAirport nochmals weiter ausbauen. So gibt es bereits ab der kommenden Woche Zusatzflüge nach Heraklion (Mittwoch), Monastir und Djerba (Montag), Larnaca (Samstag) und Puerto Plata (Dienstag). Neu wird es zudem zu einer montäglichen Verbindung nach Hurghada kommen. Eingesetzt werden dabei die gewohnten Maschinen der Axis Airways, NordicAirlink/EuroJet Airline und Aéris. Anstelle der bisher im Auftrag der EuroJet Airline fliegenden McDonnell-Douglas MD-83 soll zudem bereits ab Ende Juli die eigene Boeing 737-300 zum Einsatz gelangen. Die Maschine soll derzeit in Shannon für den neuen Besitzer vorbereitet werden. Für das kommende Winterhalbjahr plant man nicht weniger als sieben Langstreckenziele ab dem EuroAirport anzufliegen. Vorgesehen sind Puerto Plata (Sonntag), La Romana (Montag), Colombo und Male (Dienstag), Cancun und Varadero (Freitag) sowie Fortaleza (Samstag). Um diese Flüge optimal auszulasten, soll zudem mit einer deutschen (?) Regionalfluggesellschaft ein Abkommen für entsprechende Zubringerflüge ab verschiedenen deutschen Flughäfen vereinbart werden. EuroJet Airline wird jetzt übrigens eine Boejng 767-300ER aus Beständen der polnischen LOT übernehmen und nicht wie ursprünglich vorgesehen eine frühere Air Europe Italy-Maschine. einzuführen. |
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11.07.2003. |
DEUTSCHE
VERANSTALTER IM HOCH Im Gegensatz zu den grossen Schweizer Reiseveranstalter, die sich immer mehr auf den Abflugsort Zürich konzentrieren, bauen die beiden deutschen Grossveranstalter TUI und Thomas Cook ihre Angebote ab dem EuroAirport kontinuierlich aus. So werden seit mehreren Wochen sämtliche Hapag Lloyd-Kurse nach Palma, Las Palmas sowie auch nach Fuerteventura doppelt durchgeführt. Auf Beginn der Sommerferien wurden zudem auch die Flüge nach Faro, Antalya, Rhodos und Heraklion aufgestockt und nach Mahon werden neuerdings Airbus A310-200 anstelle der geplanten Boeing 737-800 eingesetzt. Diese Zusatzflüge, welche meist ihren Ausgangs- oder Endpunkt auf einem kleineren deutschen Regionalairport haben (Münster/ Osnabrück), Paderborn/Lippstadt oder Karlsruhe/Baden-Baden) werden meistens von eigenen Maschinen der Hapag Lloyd oder Flugzeugen der Thomas Cook (Condor), Air Europa oder der türkischen Sun Express durchgeführt. einzuführen. |
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11.07.2003. |
LUFTHANSA
SENKT DIE PREISE Lufthansa senkt die Flugpreise zwischen dem EuroAirport und Deutschland. Laut einem Lufthansa-Sprecher soll diese Massnahme nichts mit den Problemen der Swiss zu tun haben. Die Schweiz und insbesondere der EuroAirport sollen einfach nur der nächste Markt für dieses neue Preissystem der Lufthansa sein... Der neue günstigste Preise zwischen dem EuroAirport und deutschen Grossstäden liegt neu bei knapp CHF 125,--. Derzeit bietet Lufthansa ab dem EuroAirport vier tägliche Flüge nach Frankfurt und deren drei nach München an. Auf den Winterflugplan soll München wieder wie im vergangen Jahr fünfmal täglich bedient werden und je nach Streckenaufgaben durch die Swiss könnte noch die eine oder andere neue Destination dazu kommen (Hamburg, Düsseldorf und Berlin). einzuführen. |
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11.07.2003. |
DAS
ENDE DER „POSTALE DE NUIT“ Auch die französischen Postbehörde bauen ihre Strukturen um und konzentrieren sich in Zukunft auf nur noch wenige Standorte für ihre Postverteilzentren. Aus diesem Grunde und auch wegen den immer drastischeren Einschränkungen der Nachtfluggenehmigungen auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle wurden per Ende Juni die bisher ab dem EuroAirport, Strasbourg und Metz/Nancy durchgeführten werktäglichen Nachtpostflüge auf einen einzigen zentralen Standort (Strasbourg) konzentiert. Somit flog ab 27. Juni letztmal eine Boeing 737-300QC der Europe Airpost ab dem EuroAirport über Metz/Nancy nach der französischen Hauptstadt. Begonnen haben diese Flüge, organisiert durch die französischen Postbehörden, bereits im November 1958, anfänglich mit DC-3 und DC-4, später mit Fokker F. 27-500 „Friendship“ der Air France. Seit 1991 flogen dann ausschliesslich Boeing 737-300 der Europe Airpost (früher L’Aéropostale) auf der genannten Route. einzuführen. |
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11.07.2003. |
FARNAIR EUROPE MIT «EIGENER» ANTONOV 26
Nachdem Farnair Europe bereits seit einiger Zeit mit verschiedenen Antonov 12 und 26 bulgarischer und moldawischer Fluggesellschaften im Wetlease operierte, gibt es nun seit letztem Montag sogar eine Maschine mit Farnair Europe-Aufschrift! Es handelt sich dabei um die erst kürzlich erworbene ER-AZF der moldawischen Aerocom, welche neu auf dem EuroAirport als Reservemaschine stationiert ist und mehrheitlich für die zahlreichen Frachtflüge im Auftrag der Peugeot-Automobilwerke eingesetzt werden soll. einzuführen. einzuführen. |
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11.07.2003. |
CHARTERKETTE AUS ESTLAND
Estonian Airlines wird ab dem kommenden Samstag, 12. Juli bis und mit 9. August 2003 eine Incomming-Charterkette für estnische Touristen ab Tallinn nach dem EuroAirport durchführen. Eingesetzt werden dabei Boeing 737-500 (EuroAirport an 18.00 Uhr / EuroAirport ab 18.50 Uhr). einzuführen. |
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11.07.2003. |
Obwohl es in den vergangenen Monaten um das Projekt der Super Constellation Flyers Association (SCFA), eine Lockheed L-1049 „Super Constellation“ nach Europa zu bringen, ruhig geworden ist, hat sich im Hintergrund doch einiges getan. Noch immer arbeitet die Association an der Möglichkeit, die sogenannte „Camarillo Connie N73544“ zu erwerben, dies obwohl zwischenzeitlich, der für das Projekt vorgesehene Hauptsponsor ausgestiegen ist. Nach monatelangen Verhandlungen ist es der SCFA, dank der nochmaligen finanziellen Unterstützung einiger Mitglieder gelungen, mit dem Besitzer der „Camarillo Connie“, Mister Benny D. Younesi eine Einigung über einen Miet-/Kaufkontrakt zu erzielen. In diesem Vertrag wurde festgeschrieben, dass die Maschine nach einem 48monatigen Betriebseinsatz in Europa in den automatisch Besitz der Super Constellation Flyers Association übergeht. Ein neues Finanzierungsmodell soll ebenfalls bereits gesichert sein, so dass einem Ueberflug von Kalifornien nach dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg im April oder Mai des kommenden Jahres praktisch nichts mehr im Wege stehen sollte. Weitere Neuigkeiten und Details sollen an der ordentlichen Generalversammlung des Super Connie Supporter Clubs (SCSC) am 30. August dieses Jahres in Altenrhein bekanntgegeben werden. Dort soll dann auch über die Integration des SCSC in die SCFA entschieden werden. einzuführen. |
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11.07.2003. |
ATLANTIC
CARGO ANSTELLE VON COUGAR LEASING Da die britische Cougar Leasing aus finanziellen Gründen Mitte Mai den Betrieb einstellen musste, sah sich der Integrator TNT-Worldwide gezwungen, seine zwei von Air Cairo geleasten Tupolev 204C durch ein anderes Unternehmen zu betreiben. Seit dem 23. Juni fliegen nun die beiden Frachter mit der BetriebSgenehmigung und den Flugnummern der in Coventry beheimateten Atlantic Cargo, welche zur Air Atlantique-Gruppe gehört. Um die kurze Zeit des Gesellschaftswechsels zu überbrücken, setzte TNT-Worldwide anfangs Juni oftmals auch eigene und der Islandsflug Cargo gehörende Airbus A300-Frachter auf der Strecke von Liège über den EuroAirport nach Rom-Ciampino und zurück ein.
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11.07.2003. |
SWISS GIBT WINTERFLUGPLAN
2003/2004 BEKANNT Wie erwartet kommt es bei der Swiss Ende Oktober dieses Jahres zum Kahlschlag bei Personal, Flotte und Streckennetz. Ab Zürich werden 22 (!) Destinationen aufgegeben, ab Genève deren sieben, ab Lugano zwei und ab dem EuroAirport acht. Das Berner Belpmoos wird gar nicht mehr angeflogen. Besonders interessant ist das „Streichkonzert“ ab dem EuroAirport zu werten, konnten doch mehr Linien als erwartet im Angebot erhalten werden. Eingestellt werden neu Nizza (fliegt auch Air France), München (fliegt auch Lufthansa), Bern, Genève und Lugano. Die bereits anfangs dieses Monats „vorübergehend“ ausgesetzten Linien nach London-City, Milano-MXP und Hannover werden zudem nicht mehr aufgenommen. Somit verbleiben dem EuroAirport noch 13 Destinationen, nämlich Amsterdam, Barcelona, Berlin-THF, Birmingham, Brüssel, Düsseldorf, Hamburg, London-LHR, Madrid, Manchester, Rom-FCO, Wien und Zürich. Es scheint, dass Swiss nur diejenigen Strecken weiter bedient, auf denen ihr massive Konkurrenz entstehen könnte, denn KLM, Lufthansa, Austrian Airlines sowie auch andere Fluggesellschaften liebäugeln nämlich schon seit Monaten mit Strecken, welche die Swiss ab dem EuroAirport aufgeben könnte. Zudem wird wahrscheinlich auch versucht, die Basler Regierung und die Flughafenverantwortlichen etwas versöhnlicher zu stimmen...
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20.06.2003. |
BASEL
– KOPENHAGEN MIT CIMBER AIR? Die dänische Traditionsairline Cimber Air erwägt am dem kommenden Winterflugplan (27. Oktober) die von Swiss aufgegebene Strecke ab dem EuroAirport nach Kopenhagen zu übernehmen. Bereits hat die IATA auf ihrer Homepage www.iata.org/sked/edraftschedules/index den vorläufigen Flugplan veröffentlich, doch sind für eine eventuelle Aufnahme des Flugbetriebs noch einige Details zu klären. Ein definitiver Entscheid soll allerdings bereits in den kommenden Tagen fallen. Kopenhagen – EuroAirport QI
755 MO/DI/MI/DO/FR/SA/----
CPH 07.40 Uhr
EAP 09.10 Uhr
Canadair RJ QI
761 MO/DI/MI/DO/FR/----/SO
CPH 15.40 Uhr
EAP 17.10 Uhr
Canadair RJ EuroAirport
– Kopenhagen QI
758 MO/DI/MI/DO/FR/SA/----
EAP 09.40 Uhr
CPH 11.10 Uhr
Canadair RJ QI
764 MO/DI/MI/DO/FR/----/SO
EAP 17.40 Uhr
CPH 19.10 Uhr
Canadair RJ Die Gestaltung des Flugplans lässt bereits erahnen, dass man ab Kopenhagen verschiedene Anschlussverbindungen nach ganz Skandinavien sicherstellen möchte. Ob Cimber Air den Kurs in Zusammenarbeit mit SAS anbieten wird, ist derzeit übrigens noch nicht bekannt; zu wünschen wäre es jedenfalls. einzuführen. |
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20.06.2003. |
KONTROLLFLÜGE
Am 19. Juni wurden zwischen 10.00 und 17.00 Uhr zahlreichen Kontrollflüge für die Inbetriebnahme einen Funkpeilers der neusten Generation auf dem EuroAirport durchgeführt. Die Flüge wurden mit einer Beech 200 der französischen Zivilluftfahrtsbehörden (DGAC) durchgeführt, wobei die Maschine eine Reihe tiefer Ueberflüge auf festgeschriebenen Routen rund um das Flughafengelände durchführte. Die Messeflüge fanden in einer Höhe von 300 bis 900 Metern über Grund rund in einem Umkreis von rund 10 Kilometern statt. Der neue Funkpeiler erlaubt dem Lotsen nun, ein Flugzeug mit dem er in Funkkontakt steht, zusätzlich zum Radar auch auf dem Peilschirm zu lokalisieren. einzuführen. |
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15.06.2003. |
...UND
NOCHMALS EIN ABBAU DER SWISSS AUF DEM EuroAirport Die Salamitaktik der Swiss geht weiter. Der Flugplan ab dem EuroAirport wird ab dem 1. Juli nochmals erheblich ausgedünnt, so dass sich nun die durchschnittliche Anzahl von Flügen ab unserem Flughafen innerhalb eines Jahres praktisch halbiert hat. Neben allen Flügen nach London-City (3 x täglich), Hannover und Milano-Malpensa (je 2 x täglich) werden neu auch die Mittagsverbindungen München und Düsseldorf nicht mehr geflogen. Bereits fest steht zudem die Einstellung des Mittagsfluges nach Hamburg per 8. September fest. Auf Beginn des Winterflugplans könnten zudem die wohl noch letzten Verbindungen ab dem EuroAirport dem neuen Businessplan der Swiss zum Opfer fallen. Es wird nämlich vermutet, dass Swiss Express nur die Jets der ehemaligen Crossair-Flotte übernimmt und alle noch vorhandenen Saab 2000 ausser Dienst stellen möchte. Bereits hat auch die Handelskammer beider Basel das Vorgehen der Swiss kritisiert und mit einem entsprechend scharf abgefassten Brief an das Management der Swiss reagiert. Doch nicht genug des Schlechten; auch in Lugano und Zürich-Kloten soll es in den kommenden Monaten zum radikalen Kahlschlag kommen. Statt je 25 Langstrecken- und Mittelstreckenflugzeuge soll die „neue“ Flotte Swiss aus maximal noch 18 Langstrecken- (Airbus A330-200 und A340-300) sowie 18 bis 20 Mittelstreckenflugzeuge (Airbus A319-100 und A320-200 bestehen. In diesem Falle müssen bis Ende Jahr wohl alle MD-11 und Airbus A321-100 die Flotte verlassen. Der damit verbundene Personalabbau (allein bei der Swiss gegen 3500 Angestellte) scheint damit in der Schweizerischen Luftverkehrsgeschichte ein wohl für lange Zeit nicht mehr auszulöschender dunkler Fleck zu werden. ren. |
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15.06.2003. |
PEUGEOT
SETZT AUF JUST-IN-TIME Hochbetrieb herrscht bei Farnair Europe, welche im Auftrag der in Mulhouse und Sochaux ansässigen Peugeot-Automobilwerke derzeit täglich bis zu vier Shuttle-Flüge nach dem britischen Zweigwerk des französischen Autobauers fliegt. Um das bereits vorgegebene Produktionssoll nicht zu gefährten, werden dabei dringend benötigte Autobauteile nach einen genau definierten Auslieferungsplan nach Coventry geflogen. Neben eigenen ATR-72-200F und Fokker F. 27-500 „Friendship“ setzt Farnair Europe auch eine Antonov 26 der moldawischen Aerocom ein. Ausserdem steht praktisch während 24 Stunden eine Antonov 12 der bulgarischen Vega Airlines irgendwo in Zentraleuropa auf Pikett bereit. Zusammen mit dem Peugeot-Hausspediteur Gefco SA ist Farnair Europe nun schon seit einigen Jahren exklusive für dieses Geschäft zuständig. Sollten für einmal die Farnair-Maschinen nicht mehr ausreichen, so chartern die Verantwortlichen jeweils auch anderweitig entsprechende Transportkapazitäten ein. So kam es in der Vergangenheit oftmals zu Besuchen von DC-6A/B oder Lockheed L-188F „Electra“ der britischen Air Atlantique sowie zu zahlreichen Einsätzen von Maschinen aus ehemaliger sowjetischer Produktion.
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15.06.2003. |
DER
EuroAirport STRAFFT SEINE INTERNEN STRUKTUREN Anfangs 2003 hat die Direktion des EuroAirport ein Reorganisations-Programm gestartet mit dem Ziel, interne Synergien auszuschöpfen, die Leistungsfähigkeit des Flughafens zu steigern und die Betriebskosten zu senken. Diese Reorganisiation ist ein Teil des Gesamtprozesses, der auch das Verschieben von wichtigen Investitionen beinhaltet. In Anbetracht des seit anfangs des Jahres kontinuierlichen und erheblichen Verkehrsrückgangs, dessen Dauer noch immer nicht absehbar ist, hat der Verwaltungsrat des EuroAirport nun entschieden, das neue Südterminal im Schweizer Sektor Ende 2003 nicht wie ursprünglich geplant in Betrieb zu nehmen. Der Bau wird allerdings termingerecht fertiggestellt, um bei einer Erholung des Flugverkehrs innerhalb einer Frist von drei bis sechs Monaten in Betrieb genommen zu werden. Im Rahmen der aktuellen Restrukturierung des EuroAirport werden 29 Stellen abgebaut. In diesem Zusammenhang hat die Direktion des Flughafens dem Betriebsrat am 10. Juni ein Massnahmenpaket vorgelegt, das die Entlassungen auf ein Maximum von 19 MitarbeiterInnen beschränken könnte. In den ersten 5 Monaten 2003 hat sich die Lage des Passagierverkehrs auf dem EuroAirport erheblich verschlechtert (minus 18 Prozent). Der Luftverkehr leidet weltweit noch unter den Folgen der Attentate vom 11. September 2001. Zusätzlich Faktoren, wie der Irak-Konflikt und die Auswirkungen der SARS- Epidemie, haben zu einer dauerhaften Krise im bereich des Luftverkehrs geführt. Besonders schwierig ist die Verkehrslage des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, wegen der angespannten Situation beim Hauptkunden Swiss, der teilweisen Annullierung von Flügen der Lufthansa, den andauernden Streiks der französischen Gewerkschaften sowie dem Niedergang des algerischen Khalifa-Konzerns, dessen eigene Fluggesellschaft Antinea Airlines noch vor kurzer Zeit bis zu sechs wöchentliche Kurse nach dem EuroAirport operierte. einzuführen. |
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15.06.2003. |
PERSONALABAU
AUCH BEI SWISSPORT Vom allgemeinen Abbau des Flugverkehrs bleibt auch Swissport Basel AG nicht verschont. So müssen in den kommenden Wochen nochmals rund 30 MitarbeiterInnen entlassen werden, wie des Stefan Resele, Chef der Swissport Basel bereits bestätigte. Schon auf den 1.April dieses Jahres mussten bei Swissport auf dem EuroAirport 74 Stellen abgebaut werden, dies nach der Einstellung von rund einem Drittel der damaligen Tagesproduktion der Swiss von und nach dem EuroAirport. einzuführen. |
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06.06.2003. |
EUROJET
AIRLINE AUF GUTEM WEG Noch in der letzten Woche des Monats Mai erhielt die auf dem EuroAirport neu gegründete EuroJet Airline durch das CSAM (Conseil supérieur de l’Aviation marchande) den Bescheid, dass alle Vernehmlassungsverfahren betreffend wirtschaftlichen und kommerziellen Bedürfnissen positiv bewertet wurden. Somit steht der eigentlichen Betriebsgenehmigung sowie die Erteilung des AOC durch das DGAC (französische Zivilliftfahrtsbehörden) praktisch nichts mehr im Weg. Bereits Ende dieses Monats soll die erste Boeing 737-300 (aus Beständen der Deutschen BA) auf dem EuroAirport eintreffen und die bisher mietweise von Nordic AirLink betriebene McDonnell-Douglas MD-83 auf den Ferienflügen ersetzen. Die ehemalige Crossair-Maschine (HB-INR) soll jedoch bis zur Lieferung einer zweiten Boeing 737 (vermutlich eine -400) für Ethnic-Charterflüge nach Algerien und Südosteuropa sowie als Stand by-Flugzeug weiter eingesetzt werden. Der Einsatz einer bisher bei Air Europe-Italy eingesetzten Boeing 767-300ER ist zudem ebenfalls bereits für den Spätsommer dieses Jahres vorgesehen. Die Maschine soll auf den bisher von Aéris durchgeführten Flügen nach der Dominikanischen Republik, den Malediven und Sri Lanka eingesetzt werden. Des weiteren sollen auch Flüge nach Destinationen in Brasilien und Mexiko aufgenommen werden. ren. |
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06.06.2003. |
SWISS
EUROPE SAVERS JETZT AUCH AB DEM EuroAirport Nicht nur ab Genève und ab Zürich gibt es jetzt besonders günstige Flugangebote der Swiss, sondern auch seit dem 3. Juni ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Damit will Swiss der immer grösser werdenden Konkurrenz durch die Low Cost-Carriers entgegen wirken. Ab dem EuroAirport sollen zudem die Flüge der Lufthansa und Air France vermehrt „angegriffen“ werden. So werden die günstigen Flugplätze ab dem Dreiländereck nach Hamburg, Berlin-Tempelhof, Düsseldorf, München, Barcelona, Wien und London-Heathrow angeboten. Neu können die bisher nur über das Internet verfügbaren Flugtarife gegen einen kleinen Aufpreis auch in allen Reisebüros gebucht werden.
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06.06.2003. |
WIEDERAUFNAHME
DER ALGIEREN-FLÜGE? Sollte die Übernahme der zur bankrotten Khalifa-Gruppe gehörenden Antinea Airlines durch die französische Aigle Azur Aviation gelingen, so soll auch der EuroAirport wieder zu den Zielflughäfen der algerischen Airline gehören. Vor der Finanzkrise plante das Unternehmen den Einsatz von Airbus A319 der Muttergesellschaft Khalifa Airlines auf bis zu acht wöchentlichen Flügen ab Algier, Oran, Constantine, Djanet sowie Tamanrasset. Noch im Winterhalbjahr wurden drei bis vier Kurse pro Woche mit einer Auslastung von über 85 Prozent nach dem EuroAirport durchgeführt. Bereits einige Woche früher als geplant hat zudem Air Algèrie ihre Flüge am 1. Juni nach Constantine aufgenommen, dies vorerst noch mit kleinen Boeing 737-600. Ab dem 23. Juni wird ausserdem die neue französische Blueline, welche derzeit mit zwei Fokker 100 operiert, je einen wöchentlichen Kurs nach Annaba und Constantine aufnehmen. Bisher liegen allerdings die genauen Flugpläne noch nicht vor. einzuführen. |
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06.06.2003. |
FLY
AIR NACH DER TÜRKEI Vom 6. Juli bis zum 19. Oktober plant die türkische Fly Air sonntags drei Charterkurse nach Istanbul, Izmir und Ankara. Geflogen werden soll mit Boeing 757-200 im Auftrag verschiedenster Schweizer Türkeianbieter. Die genauen Flugzeiten können dem Flugplan unter www.worldairnews.ch entnommen werden. einzuführen. |
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06.06.2003. |
HIGHLIGHTS
DES MONATS MAI Auch im Mai gab es wieder zahlreiche Highlights auf dem EuroAirport. So konnten wieder Landungen von zahlreichen kleineren und mittelgrossen Frachtmaschinen verzeichnet werden. Vega Airlines flog mit ihrer Antonov 12 LZ-VEA eine Oelpumpe nach Libyen, während Emerald Airlines mit ihren verschiedenen BAe-748-200 im Auftrag von Federal Express (FedEx) unterwegs war. Es wurden dabei Maschinen in den Farben der britischen Kurierdienste Securicor Omega-Express und Lynx-Express eingesetzt. Ebenfalls zum regelmässigen Bild auf dem EuroAirport gehörten zahlreiche spanische Fairchild Metroliner III, so zum Beispiel Maschinen der Aeronova und BKS Air. Swiss hatte ausserdem einige ehemalige Crossair-Flugzeuge zu Wartungszwecken im Hangar, so Saab 340B der Carpatair, Saab 2000 der OLT und selbstverständlich die beiden Embraer 145 der neuen in Irland beheimateten Jet Magic. Auch Saudia brachte in den vergangenen Tagen wieder eine ihrer zur VIP-Flotte gehörenden MD-11 (HZ-AFA1) nach dem EuroAirport und die neue französische Axis Airways zeigte erstmals ihre in vollen Farben bemalten „Quick Change-Maschinen“ der Typen Boeing 737-300 und BAe-146-200. Beide Typen werden von der in Marseille beheimateten Airline nachts auf Fracht- und Postflügen, tagsüber auf Passagierflügen, so auch für Air France, eingesetzt einzuführen. |
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6.05.2003. |
Die
französischen Beamten haben für Dienstag, 27. Mai 2003, einen nationalen
Streik angekündigt. Wie die französische Zivilluftfahrtbehörde
mitteilt, ist auch die Flugsicherung am EuroAirport
Basel-Mulhouse-Freiburg davon betroffen. Für den binationalen Flughafen
Basel-Mulhouse setzt sie demzufolge am Dienstag, 27. Mai 2003, den für
diesen Fall vorgesehenen Minimaldienst in Kraft. Für
den EuroAirport bedeutet dies, dass die Flüge mit französischen
Verkehrsrechten Einschränkungen erfahren werden, während die Flüge mit
Schweizer Verkehrsrechten abgefertigt werden. Demzufolge sind vor allem
die französischen Inlandflüge vom Streik betroffen. Da jedoch die
Abfertigungskapazität reduziert ist, können Verspätungen nicht
ausgeschlossen werden. Die Flughafendirektion dankt den Passagieren für ihr Verständnis und bittet sie, sich primär direkt bei den Fluggesellschaften über die Durchführung ihres Fluges zu informieren. ren. |
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24.05.2003. |
SCHENGEN-ABKOMMEN
VORÜBERGEHEND AUSGESETZT Wegen des G-8-Gipfels in Evian setzt Frankreich das Schengen-Abkommen mit allen angrenzenden Ländern vom 23. Mai bis zum 3. Juni ausser Kraft. Während dieser Zeit müssen alle Kurse ab dem EuroAirport nach Belgien, Deutschland, Italien, Luxembourg und Spanien als internationale Flüge abgefertigt werden. Alle Flüge zwischen dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg und den genannten Ländern, die normalerweise unter dem Schengen-Status durchgeführt werden, müssen deshalb in dieser Zeit als internationale Flüge abgefertigt werden. Sie können damit sowohl im französischen als auch im Schweizer Sektor eingecheckt werden. Für die Ausreise in den internationalen Gate-Bereich, respektive für die Einreise am Zielort müssen alle Passagiere somit zwingend über gültige Ausweispapiere verfügen. inzuführen. |
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20.05.2003. |
MORITZ
SUTER NICHT MEHR VR-PRÄSIDENT VON JET AVIATION Crossair-Gründer Moritz Suter ist nicht mehr Präsident des Verwaltungsrats der Holdinggesellschaft Hirschmann Industrial, der Dachgesellschaft der in der internationalen Geschäftsluftfahrt tätigen Jet Aviation. Zur Nachfolgerin Suters ist Frau Rita Hirschmann gewählt worden. Die Umstellung an der Spitze des Verwaltungsrat erfolgte nur einen Monat nach der Ernennung Suters. Bei Jet Aviation wollte am Montag den erneuten Wechsel an der Verwaltungsratsspitze niemand kommentieren. „Vorderhand kann ich nichts dazu sagen“, meinte Firmensprecher Heinz Aebi auf Anfrage der Medien. Auch Moritz Suter war für keine Stellungnahme bereit, doch soll er sich in den letzten Tagen auffallend gut gelaunt gezeigt haben. Der Verlust des Posten scheint ihn auf alle Fälle nicht sehr zu schmerzen. Ob da wohl etwas in Sachen neuer Airline im Busch ist... Wie die Holdinggesellschaft Hirschmann in einem Communiqué weiter mitteilte, ist Heinz Köhli zum operativen Leiter ad interim der Jet Aviation-Gruppe ernannt worden. Zudem sei Theo Staub mit der operativen Führung der Jet Aviation-Betriebe in den USA betraut worden.
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20.05.2003. |
VERKEHRSRECHTE
ERHALTEN Korean Air Cargo hat per sofort die Verkehrsrechte in fünfter Freiheit für die Strecke ab New York-JFK nach dem EuroAirport erhalten. Bisher musste die Airline jeden Freitag den Flug ab New York nach der Schweiz leer zurücklegen. Er ist ein Teil des Rund-um-die-Welt-Kurses ab Seoul über Anchorage und New York-JFK nach dem EuroAirport und weiter via Tashkent zurück nach Seoul. In Basler Luftfrachtkreisen wurde die Bewilligung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) sehr positiv aufgenommen. Allerdings ist sie vorerst nur bis Ende des laufenden Sommerflugplans gültig und muss zu gegebener Zeit erneuert werden. Sollten sich die Auslastungen der Flüge in den kommenden Wochen weiterhin wie bisher entwickeln, erwägt Korean Air Cargo bereits ab dem Spätsommer einen zweiten wöchentlichen Kurs auf derselben Strecke einzuführen. einzuführen. |
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20.05.2003. |
NOCHMALS
PIPER-UNFALL Bei der verunglückten Maschine handelt es ich um die Piper 34 „Seneca“ HB-LLR der Flugschule Basel AG. Die Maschine erlitt einen Totalschaden. Noch verwendbare Teile sollen nun zum Wiederaufbau der vor einigen Monaten stillgelegten HB-LTA dienen. einzuführen. |
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19.05.2003. |
SCHON
WIEDER NEUER RESTAURANT-BETREIBER AUF DEM EuroAirport Am 14. Mai übernahm die Caretel Trois Frontières SA vom bisherigen Konzessionär Autogrill S.A. lückenlos alle Flughafenrestaurants am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Zu den Unternehmen des Gastronomiebetriebes gehören die beiden Restaurants im schweizerischen und französischen Teil des Flughafens im fünften Stock des Passagiergebäudes, die EuroBar auf der Ebene 3 (Check-in) sowie die Take-Off-Bar im Ausgangsbereich auf der Ebene 4 (Gates). Carestel Trois Frontières SA gehört zur belgischen Gastronomie-Gruppe Carestel NV, welche schon auf den Flughäfen von Brüssel, Charleroi, Lourdes-Tarbes, Lille und Nice tätig ist.
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19.05.2003. |
KLEINFLUGZEUG
VON DER PISTE ABGEKOMMEN Am Donnerstag, 15.Mai 2003 ist kurz vor 08.00 Uhr ein Kleinflugzeug des Typs Piper 34 mit einem Pilot und drei Passagieren an Bord beim Start von der Piste abgekommen und verunfallt. Das Flugzeug wurde leicht beschädigt, die Passagiere blieben glücklicherweise unverletzt. Der Pilot wurde mit einem Schock zur Kontrolle ins Spital überführt. Die Nord/Süd-Piste (16/34) war bis 09.00 Uhr gesperrt. Die Auswirkungen auf den kommerziellen Luftverkehr blieben gering, da die Ost/West-Piste (08/26) problemlos benutzt
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16.05.2003. |
DIREKTSTARTS
NACH SÜDEN WERDEN WIEDER UMGESETZT Gemäss der Empfehlung der französischen Fluglärmkontrollinstanz ACNUSA wird ab dem 15. Mai 2203 ein Teil der Flüge mit Jets an südliche Destinationen wieder auf der Direktstartroute nach Süden wegfliegen. Ab dem genannten Datum wird ein kleiner Teil dieser Flüge, welche derzeit den vom EuroAirport kontrollierten Luftraum beim Funkfeuer ELBEG im Nordosten verlassen, direkt Richtung Süden wegfliegen. Damit wird die Empfehlung der französischen Fluglärmkontrollinstanz ACNUSA (Autorité de Contrôle des Nuisances Sonores Aéroportuaires) umgesetzt, welche nach den Änderungen der Abflugrouten vom Mai 2000, Ende des vergangenen Jahres publiziert wurde. Im Rahmen der gegenwärtigen Flugangebote ab dem EuroAirport kommen vier bis acht Flüge pro Tag für die Direktstarts in Frage, nämlich solche nach dem Tessin, Italien, Malta oder Nordafrika. Wenn die Hauptpiste (16/34) Richtung Süden in Betrieb ist, werden demnach alle Besatzungen angewiesen, nach dem Start in der Pistenachse weiter zu fliegen. Änderung beim Abflugprozedere von Turbopropflugzeugen wurden keine vorgenommen.
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16.05.2003. |
NATIONALER
STREIKTAG Die französischen Beamten hatten am vergangenen 13. Mai 2003 einen nationalen Streiktag durchgesetzt, welcher einmal mehr auch die französische Flugsicherung des EuroAirport betraf. Demzufolge trat der sogenannte Minimaldienst in Kraft, das heisst der Luftverkehr mit Schweizerischen Verkehrsrechten wurde normal abgefertigt, derjenige mit französischen Rechten nur eingeschränkt. Da die Aberfertigungskapazität dadurch zurückging, kam es zu einigen Verspätungen und zu zahlreichen Annullierungen von Flügen von und nach Frankreich. Es betraf dies mehrheitlich die Flüge der Air France sowie den Swiss-Kurs von und nach Nice.
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05.05.2003. |
CHARTERKAPAZITÄTEN
ANGEPASST Wie erwartet wirkt sich der Irak-Konflikt und die Lungenkrankheit SARS auch bei den Charterflügen ab dem EuroAirport negativ aus. So wurden während den letzten Wochen erheblich weniger Buchungen getätigt. Vor allem waren davon Reisen in die Länder Tunesien, Türkei, Zypern und Sri Lanka betroffen, so dass verschiedene Reiseveranstalter ihre Programme kurzfristig umstellen mussten. Pegasus Airlines hat aus diesem Grunde ihre beiden wöchentlichen Flüge nach Istanbul ausgesetzt, während MNG Pax, Onur Air und auch Sun Express ihre Angebote nach Antalya und Izmir vorübergehend reduziert haben. Flüge nach Tunesien (Axis Airways und Tunis Air) werden bis Ende Juni teilweise zusammengelegt oder auch gar nicht geflogen, während „Avione Travel AG“ seine wöchentlichen Kurse nach Larnaca, Male (Malediven) und Colombo (Sri Lanka) gar bis August streichen musste. Ebenfalls schwach ist derzeit die Nachfrage nach Alicante und Malaga, so dass es auch nach diesen Destinationen bereits einige Retouchen gab. Dem gegenüber erlebten Ziele in Griechenland und der Karibik in den vergangenen Wochen einen Aufschwung, so das hier in den kommenden Wochen gar mit Zusatzflügen zu rechnen ist. Bereits sollen sich die beiden neuen schwedischen Charterunternehmen Viking Airways und Scanair, welche beide mit McDonnell-Douglas MD-83 den Betrieb aufnehmen wollen, für Flüge ab Kreta nach dem EuroAirport angeboten haben.
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05.05.2003. |
TEMPORÄRE
ANNULLATIONEN BEI SWISS Swiss gab bekannt, dass Sie für die kommenden Maiwochen einige Kurse temporär nicht durchführt und auf anderen teilweise kleinere Flugzeuge einsetzten wird. Für den EuroAirport hat dies die Konsequenzen, dass die beiden Mittagsverbindungen nach München und Düsseldorf komplett stillgelegt und Flüge nach London-City, Manchester, Barcelona je nach Buchungslage nicht geflogen werden. Auf den Kursen nach London-Heathrow werden ausserdem anstelle von Airbus A321 vermehrt kleinere Airbus A319 und A320 zum Einsatz gelangen. Der geplante, erneute Einsatz von McDonnell-Douglas MD-83 auf den London-Flügen wurde allerdings nach Rücksprache mit den diversen Partner der Swiss wieder rückgängig gemacht.
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05.05.2003. |
GESPRÄCHE
MIT AIR FRANCE Die beiden Handelskammern von Mulhouse und Lille sollen laut elsässischen Zeitungsberichten mit Air France über die Wiederaufnahme einer Tagesrandverbindung zwischen dem EuroAirport und der nordfranzösischen Handelsmetropole verhandeln. Die Verbindung fiel anfangs dieses Jahres der Betriebeinstellung von Air Lib zum Opfer. Seit Frühjahr 1971 (!) führten Rousseau Aviation (mit Nord 262), TAT - Touraine Air Transport (mit Fokker F. 27, Corvette und Embraer 120) sowie Air Liberté (Beech 1900 und Embraer 120) diese Linie ohne Unterbruch erfolgreich durch. Interessant dabei ist die Tatsache, dass alle Airlines jeweils immer mit der nachfolgenden Gesellschaft fusioniert wurden...
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16.04.2003. |
AIR
FRANCE NACH MARSEILLE Ab dem 12. Mai übernimmt Air France die von Swiss Ende März aufgegebene Strecke zwischen dem EuroAirport und Marseille. Angeboten wird vorerst ein täglicher Mittagsflug mit einer Embraer 135 der Regional Airlines. Swiss operierte auf derselben Strecke mit einer Saab 340B der Crossair Europe. Der provisorischen Flugplan lautet wie folgt:
Marseille ab: 13.30 Uhr EuroAirport an: 14.40 Uhr EuroAirport ab: 15.10 Uhr Marseille an: 16.20 Uhr Damit konnte eine erste Angebotslücke geschlossen werden, welche nach den letzten, massiven Sparmassnahmen der Swiss auf dem EuroAirport entstanden ist. Die Flughafen- direktion rechnet, dass Air France und ihre Regional-Partnergesellschaften in absehbarer Zukunft noch weitere Flugplanverbesserungen für den EuroAirport anstreben. Wünschenswert wären neben einer Tagesrandverbindung auch bessere Verbindungen nach Bordeaux und Toulouse (zum Beispiel über den Regional Airlines Hub in Clermont-Ferrand), sowie die Wiederaufnahmen der ehemaligen Air Liberté-Verbindung von und nach Lille und Nantes.
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16.04.2003. |
ERFOLGREICHER
SAISONSTART Zum Start der Sommersaison 2003 am Wochenende des 11. bis 13. April gab es ab dem EuroAirport insgesamt 49 (!) Charterflüge. Dreizehn Flüge erfolgten am Freitag, fünfundzwanzig am Samstag und nochmals deren elf Abflüge am Sonntag. Entgegen allen Befürchtungen fanden auch die zahlreich vorgesehenen Kurse nach Tunesien und Marokko (8 Flüge) und Griechenland (7 Flüge) statt. Weitere Hauptdestinationen waren die Kanarischen Inseln sowie die Balearen mit ebenfalls je acht Flügen. Den Hauptanteil der Flüge führen die auf dem EuroAirport stationierten Maschinen der Axis Airways (Europe Airpost-Flugzeug), EuroJet (NordicAirlink-Maschine), Iberworld und Hapag Lloyd aus, doch waren auch Aegean Airlines, Nouvelair und Swiss überdurchschnittlich belegt. Wie zu erwarten konnte nur wenige Flüge nach Aegypten und der Türkei durchgeführt werden, doch waren auch diese relativ gut gebucht (Lotus Air, Swiss, MNG Pax und Pegasus Airlines. Bedingt durch den Grossandrang und dem wegen des Terminalausbaus eingeschränkten Platz im Abflugbereich kam es am Samstagvormittag im Check In-Bereich gar zu einer kurzfristigen, jedoch massiver Überlastung der momentan sicherlich noch ungünstigen Infrastruktur.
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16.04.2003. |
ERSTFLÜGE
VON STARTER UND AVIONE Am 11. April starteten gleich zwei neu auf dem Euroairport stationierte Flugzeuge zu ihren Erstflügen für Voyagers Starter und Avione Travel AG. Es handelte sich dabei um eine von Starter eingesetzte 180plätzige Airbus A320-200 der Iberworld, welche nach Palermo auf Sizilien flog sowie um die MD-83 der NordicAirlink, die gleich zweimal, nämlich nach Palma und Heraklion abhob. Bei der letzteren Maschine handelt es sich übrigens um die bis im Vorjahr bei Crossair (und früher auch bei Balair) im Einsatz gestandene Maschine mit der Immatrikulation HB-INR. Voyages Starter rechnet mit Iberworld in den kommenden Monaten insgesamt 100'000 Passagiere in die Ferien zu fliegen, was rund 40 Prozent des gesamten Angebots des Veranstalters umfasst. Mit rund 200 Angestellten und einem Umsatz von 58.8 Millionen Euro (90 Millionen Schweizerfranken) ist Voyages Starter der grösste Reiseveranstalter der Region. Das vergangene Jahr wurde mit einem ausgeglichenen Resultat abgeschlossen. Nach einem Nullwachstum im letzten Geschäftsjahr wird nun für 2003 einer Umsatzsteigerung von 7 Prozent erwartet. Massiv zulegen wird auch Avione Travel AG, welche von knapp zwei Jahren gegründet wurde. So wird das Personal von derzeit 8 auf 18 Mitarbeiterinnen aufgestockt und der Umsatz soll vom 30 auf knapp 100 Millionen Schweizerfranken erhöht werden. Der Trick von Avione Travel sind die dank Internet-Booking extrem tiefen Vertriebs- und Fixkosten, sowie die sehr grosse Anzahl von Kunden im Raum Paris. Dort scheint momentan wenig von einer „Buchungsflaute“ zu spüren sein und auch das Buchen über Internet boomt in Frankreich richtiggehend.
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16.04.2003. |
IM
PRIVATJET ZUR BaselWorld Auch in diesem Jahr kamen die meisten Kunden per Businessjets zur Uhren- und Schmuckmesse „BaselWorld“, ein Vorgang der sich bereits seit einigen Jahren wiederholt. Waren es im vergangenen Jahr noch rund 100 Maschinen, ging die Anzahl in diesem Jahr leicht zurück, trotzdem konnte Swissport während der diesjährigen Messe ein Umsatzplus verzeichnen. Mit der Rückkehr des Nobeluhrenherstellers Bulgari an die „BaselWorld“ gab es erstmals einen Firmenshuttle, denn Eurojet Italia flog mit ihren Cessna Citation, Learjet- und Dassault Falcon-Jets täglich aus verschiedenen Städten Italiens Kunden und Personal ein und aus. Die Messekundschaft kam auch in diesem Jahr aus der ganzen Welt, so konnten Landungen aus Dehli, Moskau und den Emiraten verzeichnet werden. Fluggesellschaften wie Netjets Europe, Jet Aviation Business Jet oder TAG Aviation konnten täglich auf dem EuroAirport gesehen werden. Auch der alljährliche Charter der Diamantenhändler aus Amsterdam (mit Boeing 737-800 der Transavia) fand wiederum, fast traditionell am Montag, 7.April statt.
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16.04.2003. |
EUROJET
AIRLINES GEGRÜNDET Jetzt ist es offiziell. Eurojet Airlines, die neue Charterfluggesellschaft mit Sitz auf dem EuroAirport wurde gegründet und mit einem Anfangskapital von 100'000 Euro ins Handelsregister in Mulhouse eingetragen. Gleichzeitig wurde die Betriebgenehmigung (Airline Operation Certificate) bei den französischen Zivilluftfahrtsbehörden (DGAC) beantragt. Der Flugbetrieb soll im Juni mit einer von der Deutschen BA erworbenen Boeing 737-300 aufgenommen werden. Eine zweite Maschine desselben Typs sowie eine grössere, langstreckentaugliche dritte Maschine sollen bis Ende dieses Jahres folgen. Bereits wurden auch auf dem EuroAirport erste Mietverträge für Büroräumlichkeiten abgeschlossen. Bis zum Erlangen des eigenen AOC werden alle Flüge wie geplant durch NordicAirlink durchgeführt, welche für diese Operationen die Miete einer MD-83 aus Beständen der Crossair verlängert hat. Die Maschine hätte ursprünglich bereits Ende des letzten Jahres an den Leasinggeber retourniert werden sollen.
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16.04.2003. |
AIR
ALGERIE AUCH IN DIESEM JAHR AUF DEM EuroAirport Wie schon in den Vorjahren, wird Air Algèrie auch in diesem Jahr wieder dreimal pro Woche nach dem EuroAirport operieren. Geflogen wird in diesem Jahr vom 15. Juni bis zum 30. September nach dem folgenden Flugplan: Dienstag/Sonntag AH 1170 11.30 Uhr aus Constantine Boeing 737-800 AH 1171 12.20 Uhr nach Constantine
Donnerstag AH 1172 11.30 Uhr aus Annaba Boeing 737-600 AH 1173 12.30 Uhr Auf den Flügen nach Constantine könnte, je nach Genehmigung durch das DGAC auch altbewährte Boeing 727-200 (!) zum Einsatz gelangen, was doch speziell den Flugzeugfans auf dem EuroAirport eine besondere Freude machen würde...
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16.04.2003. |
MORITZ
SUTER PRÄSIDENT BEI JET AVIATION Moritz Suter ist neu Präsident des Verwaltungsrates der Jet Aviation Business Jets. Suter ersetzt dabei Thomas Hirschmann. Dieser bleibt aber Konzernchef der Hirschmann Industrial Holding, der Muttergesellschaft von Jet Aviation. Bei der Erneuerung des Verwaltungsrates sind zudem Eugen David und Hein Köhli auf eigenen Wunsch zurückgetreten. Unter den fünf Mitgliedern des Gremiums befinden sich auch Rita Hirschmann, die Witwe des Firmengründers Carl Hirschmann sowie Wolf-Rüdiger Bub, Karl Dersch, Peter Gauweiler und Hans Löliger. Die Erneuerung des Verwaltungsrates ist erfolgt, nachdem das Aktionariat anfangs dieses Jahres entscheiden hat, Jet Aviation nicht zu veräussern. Die 1967 ist Basel gegründete Jet Aviation verfügt mit der Jet Aviation Business Jets über eine Flotte von mehr als 150 Business-Jets und beschäftigt weltweit 3'500 Personen. Letztes Jahr steigerte die Gruppe den Umsatz um 3 Prozent aus 821 Millionen Schweizerfranken. Sie schreibt nach eigenen Angaben seit 1992 schwarze Zahlen.
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16.04.2003. |
DAS
ERSTE QUARTAL AUF DEM EuroAirport Mit 584'165 Fluggästen per Ende März liegt das Passagieraufkommen im ersten Quartal 2003 insgesamt 10 Prozent unter der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Linienverkehr verzeichnete einen Rückgang von 14 Prozent, der Ferien- und Charterverkehr demgegenüber ein Wachstum von 14 Prozent. Mit 19'341 Tonnen liegt der Frachtverkehr nur 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Passagierverkehr haben im ersten Quartal 2003 584'165 Passagiere den EuroAirport benützt. Davon entfallen 83 Prozent (485'640) auf den regelmässigen Linienverkehr, der um 14 Prozent zurück gegangen ist. Demgegenüber hat der Charterverkehr im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zugenommen. Insgesamt ist die Tendenz im Passagierverkehr seit Jahresbeginn jedoch rückläufig. Der Luftfrachtverkehr hat mit total 19'341 Tonnen gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 3 Prozent abgenommen, nachdem er in den Monaten Januar und Februar noch eine leichte Zunahme verzeichnete. Die geflogene Luftfracht macht davon 37 Prozent aus (gegenüber 44 Prozent im Vorjahr). Der Anteil des Luftfracht-Ersatzverkehres per Camions ist von 56 Prozent auf 63 Prozent angestiegen. 80 Prozent der geflogenen Luftfracht (5'750 Tonnen, + 10 Prozent) wurden durch Express- und Kurierdienste transportiert. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Flugbewegungen im ersten Quartal um 3 Prozent auf insgesamt 25'335 Starts und Landungen zurück gegangen.
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16.04.2003. |
ENTLASSUNG
NOCH AUSGESCHLOSSEN Der EuroAirport steht weiterhin unter Druck. Bereits anfangs Jahr musste der EuroAirport wegen des Verkehrsrückgangs einige Stellen abbauen, weitere Entlassungen können jedoch im Moment noch ausgeschlossen werden. Neben der bereits erfolgten Schliessung eines Teils des Parkhauses auf der Schweizerseite, wäre es auch denkbar, bis zur Sommersaison einen Teil des neuen Y-Fingerdocks zu schliessen. Bereits vor einigen Wochen wurden die zwei Barbetriebe an den beiden Enden des Docks geschlossen. Durch diese Massnahmen könnte verschiedene Kosten gespart werden, ohne dass es für die Flugpassagiere Komforteinbussen gebe.
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04.04.2003. |
SWISS
ZUSAMMEN MIT KOREAN AIR Nach langen Verhandlungen ist es Korean Air gelungen mit Swiss Global Cargo, der Frachtdivision der Swiss, ein Abkommen zu treffen, in dem sich die Airline verpflichtet, auf den freitäglichen Nurfrachtkurs ab dem EuroAirport nach Seoul einen festen Anteil von 20 Tonnen Güter zu übernehmen. Auf jeweils weiteren fünf Tonnen besteht zudem eine sogenanntes Soft Block-Akommen. Europaweit rangiert die Niederlassung der Korean Air auf dem EuroAirport nach nur einem halben Jahr erneuter Betriebsdauer bereits wieder auf dem zweiten Platz. Die wöchentliche Frachtkapaziät von rund neunzig Tonnen teilen sich Koren Air Basel (45 Tonnen), Korean Air Milano (20 Tonnen) sowie Swiss Global Cargo (20 bis 25 Tonnen) gemeinschaftlich auf. Die Ladungen bestehen mehrheitlich aus Gütern der lokalen Pharma- und Chemieindustrie, welche den asiatischen Markt momentan gezielt bearbeitet.
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04.04.2003. |
ANTINEA
AIRLINES HAT EINGESTELLT Der Regierungsentscheid, die Banque Khalifa, Algeriens grösste Privatbank, wegen angeblichen Finanzproblemen und Unregelmässigkeiten unter Zwangsverwaltung zu stellen, hat jetzt auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb des EuroAirport. Auf Beginn des Sommerflugplans musste Antinea Airlines, die Tochtergesellschaft der ebenfalls zum Konzern gehörenden Khalifa Airways, ihrer Flüge von und nach dem EuroAirport bis auf weiteres einstellen. Dies geschah, weil der grösste Teil der Flugzeuge an die entsprechenden Leasinggeber retourniert werden mussten. So holte Lufthansa drei Airbus A319 und eine A320, Pegasus Airlines vier Boeing 737-400/800 sowie Skyservice Canada mindestens eine Airbus A330-300 zurück. Ausserdem wurden zwei bestellte Boeing 777-200 und mehrere ATR-42/72 in den vergangenen Wochen gar nicht mehr übernommen. Ob die Flugzeuge der Khalifa-Gruppe jemals wieder auf dem EuroAirport landen werden, ist derzeit unklar. Zuletzt wurden bis zu sechs wöchentliche Flüge aus Algier, Constantine, Djanet und Tamanrasset durchgeführt. Das diesjährige Sommerprogramm ab anfangs Juni hätte acht bis neun Kurse pro Woche umfasst...
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04.04.2003. |
NEUES VON DER >ZONE 4<
Die >Zone 4< ist eine im Südosten des EuroAirport gelegene 27 Hektar grosse Fläche, auf der in Zukunft Raum für Expressfracht, Flugzeugwartung und andere aviatische Interessensgruppen geschaffen werden soll. Im Grundsatz wurde das Projekt bereits im Sommer 2000 durch die Präfektur in Colmar zur kommerziellen Weiterentwicklung freigegeben. In diesem Zusammenhang standen allerdings noch verschiedenen Terrainbereinigungen. So musste der Abfluss von Regenwasser auf dem zukünftigen Tarmac und den Rollwegen geregelt werden und ein Projekt zur Umleitung des durch das Gebiet fliessenden Liesbach ausgearbeitet werden. Der EuroAirport hatte im Mai 2002 eine erste Ausschreibung in verschiedenen europäischen und schweizerischen Publikationen platziert. In einem nun durch verschiedene Gutachten zu den wirtschaflichen Aussichten des Projekts ergänzenden Tender richtet man sich nun gezielt an die vier bereits bestimmten Bewerber aus der Entwicklungsszene für flugspezifische und verwandte Projekte. Man erwartetet nun von diesen vier Unternehmen, dass sie bis Juni dieses Jahres einen Businessplan einreichen werden, der über die Art der Finanzierung, der Bauweise, dem Marketing und dem Betrieb der >Zone 4< Aufschluss geben soll. Das überzeugendste Projekt soll anschliessen dem Verwaltungsrat des EuroAirport zur Weiterbearbeitung empfohlen werden. Derzeit gibt es in der Flughafenbranche mehrere solcher Planungsspezialisten, wie beispielsweise die Aéroports de Paris, die Fraport AG Frankfurt oder die amerikanische Prelogis. Das Projekt der >Zone 4< soll im Sinne eines Masterplans mehrere zeitlich Realisierungs- phasen umfassen und besteht aus drei Planungseinheiten:
- Tarmac und Rollwege mit einer Fläche von rund 120'000 m2 - Fläche für kommerzielle Nutzung mit einer Baufläche von insgesamt 35'000 m2 - Öffentliche Anbindung an das Schweizerische und französische Strassennetz inkl. Parkflächen mit einen Volumen von weiteren 100'000 m2 Die kommerzielle Nutzfläche soll zuerst in zwei Teile zu je 100'000 m2 unterteilt werden. Zur Zeit läuft die vom Euroairport zu übernehmende Planung des ersten Teil, gepaart mit Vorbereitungen für die Anbindung an die beiden Pistensysteme des Flughafens. Die navigatorischen Vorabklärungen sind bereits durch die französischen Zivilluftfahrtsbehörden (DGAC) erfolgt. Im optimalen Fall kann bereits Mitte 2004 mit den Bauarbeiten für die Flugzeugabstellflächen und den Rollwegen begonnen werden. In erster Linie benötigen die Expressfrachtgesellschaften dringend diesen zusätzlichen Raum für ihre weitreichenden Expansionspläne. Die momentane, sehr eingeschränkte Betriebsstruktur im sogenannten >Westend-Terminal< bietet dafür keinerlei Perspektiven mehr. Da seit 1999 die Möglichkeit besteht, Projekte wie dieses im Baurecht mit langer Laufzeit zu ver-wirklichen, will der EuroAirport keinerlei eigene Mittel aufbringen. Bereits die ehemalige Crossair und die Jet Aviation haben auf dem EuroAirport ihre Bauten nach diesem System realisiert. Die künftigen Bauherren der >Zone 4< haben die Mittel für die Gesamtentwicklung aufzubringen. Dem EuroAirport ist ein entsprechendes Entgeld für dessen Arbeiten (Tarmac und Rollwege) zu entrichten, für das er als öffentlich-rechtliches Unternehmen gegenüber dem französischen Staat verpflichtet ist. Das Gesamtprojekt setzt eine sehr gute Koordination zwischen den Bauherren, den zukünftigen Nutzern und dem EuroAirport selbst voraus und dürfte deshalb nicht immer leicht sein zu realisieren.
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31.03.2003. |
WEITERE
SPARMASSNAHMEN BEI SWISS Anlässlich der Bilanzpressekonferenz von Swiss im Basler Hotel Hilton wurden am 26. März weitere Sparmassnahmen bezüglich des EuroAirports bekannt. So sind ab sofort bis vorerst Ende dieses Monats die beiden Mittagsflüge ab dem EuroAirport nach London-City und Manchester gestrichen, dies weil angeblich nach dem Beginn des Irak-Krieges die Buchungszahlen für diese beiden Destinationen massiv eingebrochen seien. Ausserdem sollen mit einer nur teilweisen Fertigstellung des Gebäudes am „Hauptsitz“ des Unternehmens auf dem EuroAirport kurzfristig weitere 10 Millionen Schweizerfranken eingespart werden. Ebenfalls wurde am Rande der Bilanzpressekonferenz noch bekannt, dass Swiss ihren Anteil an der Crossair Europe von 45 auf 70 Prozent erhöht habe. Swiss prüft nun, ob sie zukünftig mehr Flüge durch die Crossair Europe betreiben können, da das französische Unternehmen zu sehr günstigen Preise operieren würde. Ein Entscheid sei allerdings noch nicht gefallen. Es fragt sich nur, ob Swiss auch die anderen Vorteile der Crossair Europe sieht; diese könnte nämlich als EU-Unternehmen ab dem EuroAirport im ganzen Schengen-Raum operieren, ohne das die Fluggäste an ihrem Bestimmungsort nochmals Zollabfertigungen über sich zu ergehen lassen haben. Ebenfalls könnte ein innerfranzösisches Flugnetz in Konkurrenz zu den Regionalflügen der Air France aufgebaut werden, dies alles geht jedoch nur mit einer konkurrenzfähigen Flotte von Saab 2000 oder Embraer 145, welche ja aus Kostengründen aus der Flotte der Swiss an die Crossair Europe überschrieben werden könnten. Mit der bisherigen Flotte von drei bereits in die Jahre gekommenen Saab 340B kann Crossair Europe sicherlich nicht weiter existieren.
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31.03.2003. |
SWISS
REDUZIERT BESTELLUNGEN Aufgrund der momentanen finanziellen Situation hat Swiss ihre sechzig festen Bestellungen für die Embraer 170 und 195 um die Hälfte reduziert. Es sollen nun am August 2004 je 15 Maschinen jedes Typs übernommen werden. Ebenfalls von 100 auf 20 Einheiten gekürzt wurden die Optionen. Crossair hatte seinen Zeit derart viele Optionen aufgenommen, da man auch Embraer-Flugzeuge bei den damaligen Konzernschwestern Air Littoral, Portugalia oder LOT ebenfalls eine Anzahl Maschinen platzieren wollte. Der Simulator für die Embraer 170 soll jedoch planmässig noch im Verlaufe dieses Jahren auf dem EuroAirport eintreffen, so dass alle bereits gebuchten Kunden vom Embraer bei der Swiss Aviation Training ausgebildet werden können. Bereits hat Swiss übrigens auch mit Airbus Industrie Gespräche aufgenommen, um die Auslieferung von fünf der insgesamt 12 bestellten Airbus A340-300 zu verzögern oder gar zu annullieren. Auf alle Fälle sollen die letzten fünf Einheiten nicht mehr im kommenden Jahr übernommen werden. Durch diese Massnahmen soll sich der Investitionsbedarf der Swiss um rund eine Milliarde Schweizerfranken reduzieren, wobei allein in diesem Jahr 170 Millionen Schweizerfranken eingespart werden können.
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31.03.2003. |
SWISS GIBT REGIONALFLOTTE NEUEN SCHUB Ein Team von Spezialisten aus allen Division der Swiss macht sich in den kommenden Monaten an die Verbesserung des Produktes der Regionalflotte. Die Bereiche, welche unter dem Titel „Regional Excellence“ untersucht werden, betreffen sowohl Operation, Technik wie auch Marketing und Verkauf. Die Regionalflotte der Swiss hat in den vergangenen Monaten unter der wirtschaftlichen Krise besonders gelitten. Die Gründe dazu sind vielfältig. So bedarf es eine klareren Marktpositionierung sowie einer integrierten Strategie. Zudem muss die technische Zuverlässigkeit massiv verbessert werden. Kenner der Szene sehen in diesen Massnahmen einen ersten Schritt zur Herauslösung der Regionalflotte der Swiss, welche in der Einführung einer eigenen Regionalairline enden könnte. Ob dieser Schritt nicht schon vor Monaten gemacht werden sollten, bleibt an dieser Stelle vorerst noch unbeantwortet.
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31.03.2003. |
FEUERWEHRÜBUNG Am Dienstag, 25. März fand auf dem EuroAirport gegen 15.30 Uhr eine grossangelegte Feuerwehrübung statt. Im Rahmen des normalen Ausbildungsprogrammes fand für die Mannschaft der Flughafenfeuerwehr diese Übung auf dem flughafeninternen Übungsgelände statt. Ziel war es, die Feuerwehrleute mit einer möglichst realen Situation zu konfrontieren. Zu diesem Zweck wurde auf dem mit einem 250 Qudratmeter grossen Auffangbecken ausgerüsteten Übungsplatz 2'000 Liiter Kerosin in Brand gesetzt, was zu einer grösseren Rauchwolke führte. Ferner wurde auch eine Rettung aus dem mit Rauch gefüllten Rumpf der flughafeneigenen Fokker F. 27 „Friendship“ (ex Sunshine Aviation) simuliert. Neben der Feuerwehr des EuroAirport war auch die Feuerwehr der des Militärbasis Colmar-Meyenheim mit eigenen Fahrzeugen an der Übung beteiligt.
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15.03.2003. |
PREMIERE
BEI DER REGA Als erster Einsatzort verfügt die Rega-Basis auf dem EuroAirport seit dem 12. März über den neuen Rettungshelikopter Eurocopter EC145B, von welchem die Rega in den kommenden Monaten fünf Einheiten in Dienst stellen wird. Der EuroAirport wurde gewählt, weil von hier aus die grössten Aktivitäten aller Rega-Einsatzorte stattfinden und zudem oftmals auch längere Flüge durchgeführt werden müssen. Der neue Eurocopter EC145B kann rund dreieinviertel Stunden in der Luft bleiben, dies im Gegensatz zu den 2 Stunden und 20 Minuten des Vorgängermodels Agusta A109K2. Die längere Flugdauer ist besonders bei Suchflügen nützlich, weil so wertvolle Zeit beim weniger nötigen Auftanken gewonnen werden kann. Die neue Maschine hat gegenüber den bisherigen Einheiten eine um 400 kg höhere Nutzlast und verfügt auch über deutlich höhere Leistungsdaten. Neben den beiden Piloten finden im Eurocopter EC145B der Rega zwei Patienten, ein Rettungssanitäter und ein Notarzt problemlos Platz. Gemäss Aussagen der Rega kostet das Basismodell des Eurocopters EC145B 4,9 Millionen Franken, zwei Millionen das zusätzlich Equipment, wie Seilwinde usw., weitere 1,1 Millionen die Avionik sowie 0,5 Millionen eine modernste medizinische Ausrüstung der Maschine. Fünf der bisher eingesetzten Agusta 109K2 wurden als Rettungshelikopter in die Slowakei verkauft, eine weitere geht an das Büro für Flugunfall-Untersuchungen (BFU) in Bern. Die verbleibenden fünf Maschinen werden weiterhin zum Einsatz kommen, dies allerdings hautsächlich im Bereich von Einsätze in Bergregionen.
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15.03.2003. |
IN
PARIS VORSTELLIG GEWORDEN Am 5. März traf sich eine hochrangige Delegation des EuroAirports beim französischen Transportminister Dominique Bussereau in Paris. Dabei zeigten sich der Verwaltungsratspäsident Maurice Amiel, sowie die Députés Jean Überschlag und Arlette Grosskost und Jean-Marie Bockel, Maire vom Mulhouse besorgt über die momentane Verkehrsentwicklung auf dem trinationalen Flughafen. Anlässlich der Gespräche wurde auch der Wunsch geäussert, dass Lowcost-Carriern, welche in Zukunft den EuroAirport anfliegen zu gedenken, einen Teil der in Paris-Orly durch den Bankrott der Air Lib freigewordenen Slots zugeteilt werden. Es soll sich dabei hauptsächlich um Easy Jet und die neue französische FlyEco (www.flyeco.com) handeln, welche bereits ab Juni dieses Jahres mit einer Flotte von Boeing 737-700 oder McDonnell-Douglas MD90 ab Paris-Orly nach zahlreichen Flughäfen innerhalb Frankreichs sowie nach Italien und Deutschland fliegen möchte.
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15.03.2003. |
FLUGPLAN
BEKANNT NordicAirlink, Eurojet Airlines und deren Partner EuroOps Operation Centre (www.euro-ops.com) werden ab dem 11. April täglich ab dem EuroAirport und Paris-Orly Charterflüge anbieten. Zum Einsatz kommt vorerst, wie bereits an dieser Stelle erwähnt, die ehemals von Balair und Crossair eingesetzte McDonnell-Douglas MD83 >HB-INR<. Folgende Umläufe sind unter Flugnummer der NordicAirlink (NDC/LF) bisher vorgesehen: Montag: EuroAirport - Corfu - Paris-Orly - Corfu - EuroAirport Dienstag: EuroAirport - Malaga - Paris-Orly - Malaga - EuroAirport Mittwoch: EuroAirport - Heraklion - Paris-Orly - Heraklion - EuroAirport Donnerstag:
EuroAirport - Athen - Paris-Orly - Athen - EuroAirport Freitag:
EuroAirport - Palma - EuroAirport - Alicante - Paris-Orly -
Alicante - EuroAirport Samstag:
EuroAirport - Rhodos – Paris-Orly - Rhodos - EuroAirport Sonntag: EuroAirprot - Heraklion - Paris-Orly - Heraklion - EuroAirport
Ab wann die eigene, von der Deutsche BA stammende, Boeing 737-300 eingesetzt werden soll, konnte bisher noch nicht in Erfahrung gebacht werden.
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15.03.2003. |
KEINE
BUNDESHILFEN FÜR DEN EuroAirport
An seiner Sitzung vom 7. März fällte der Bundesrat den negativen Entscheid zur Gewährung eines zinslosen Darlehens von 80 Millionen Schweizerfranken an den EuroAirport. Gegen ein solches Darlehen sprechen zum einen grundsätzliche Argumente. So verbiete das Subventionsgesetz Finanzhilfen in Fällen, in denen die Bauarbeiten bereits vor der definitiven Zusage von Geldern in Angriff genommen worden sind. Zudem ist für den Bundesrat nicht ausgeschlossen, dass die Gewährung eines Darlehen an den EuroAirport ähnliche Begehren der Flughäfen Zürich und Genève nach sich ziehen könnte. Mit Blick auf die düsteren Aussichten bei den Bundesfinanzen schliesslich sieht die Landesregierung derzeit keinen Spielraum, um solche Anliegen, selbst wenn keine rechtlichen Aspekte im Wege stünden, entsprechen zu können.
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11.03.2003. |
EuroAirport
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06.03.2003. |
NEUE
FLUGGESELLSCHAFT AM EuroAirport Eurojet Airlines soll eine neue Fluggesellschaft mit Rechtssitz in Frankreich heissen, welche in den kommenden Wochen den Flugbetrieb mit einer oder zwei Boeing 737-300 ab dem EuroAirport auf-nehmen will. Hauptkunden der neuen Airline werden die zwei expandierenden Reiseveranstalter Avione-Travel AG und flieg-ab-basel-de sein. Bis zum Erhalt der Betriebslizenzen durch die französischen Zivilluftfahrts-behörden (DGAC) wird bereits ab der kommenden Woche die ehemalige Balair und Crossair McDonnell-Douglas MD-83 „HB-INR“ eingesetzt. Die Maschine wird dabei durch die schwedische Nordic Airlink betrieben, jedoch mit Eurojet und Avione-Travel AG beschriftet sein. Der Erstflug erfolgt am 12. März mit einen Fussballcharter nach Manchester zum Champions League-Spiel des FC Basel gegen Manchester United.
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06.03.2003. |
SOMMERFLUGPLAN
DER SWISS Nach den endlosen Diskussionen um die massive Streichung des Streckennetzes der Swiss ab dem EuroAirport gibt es an dieser Stelle einige positive Neuigkeiten zu vermelden. So wird es nach Hannover endlich wieder eine Tagesrandverbindung geben, dies mit Flügen ab dem EuroAirport um 07.10 Uhr und 17.50 Uhr. Die täglichen Verbindungen nach Madrid, Nice und Rom werden zu richtigen Mittagsverbindungen (neue Abflugzeiten zwischen 11.30 Uhr und 11.40 Uhr statt wie bisher zwischen 09.30 Uhr und 09.45 Uhr. Ebenfalls verschoben werden teilweise die Flugzeiten nach Milano-Malpensa, München und Zürich. Als wichtigste Neuerung gilt jedoch der schon seit langem gewünschte Ersatz der McDonnell-Douglas MD-83 durch moderne Airbus A321-100 auf allen drei täglichen Verbindung zwischen dem EuroAirport und London-Heathrow. Eine Ausnahme bildet dabei der sonntägliche Morgenflug, welcher weiterhin mit Embraer 145 durchgeführt wird. |
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06.03.2003. |
ABBAU
BEI SWISSPORT BASEL Swissport Basel muss auf dem EuroAirport 70 bis 80 seiner rund 550 Arbeitsplätze abbauen, dies als direkte Folge der angekündigten Reduktion des Swiss-Verbindungen. Erste Kündigungen sollen noch in diesem Monat ausgesprochen werden, wie dies Geschäftsführer Stefan Resele, gegenüber den Medien bestätigte. Neben Kündigungen sollen jedoch auch die Möglichkeiten, etwa von vorzeitigen Pensionierungen oder Versetzungen ausgeschöpft, werden. Alle Abbau-Pläne wurden bereits den Sozialpartnern vorgestellt. Bei den Gewerkschaften trifft der Entscheid der Swissport Basel auf ein gewissen Verständnis, baut doch die Swiss rund einen Drittel ihrer Flüge ab dem EuroAirport ab. Der Abbau könne wohl nicht mehr verhindert werden, sagte Daniel Vischer vom VPOD gegenüber der lokalen Presse.
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06.03.2003. |
BUSINESS-CENTER
KOMMT Entgegen ersten Befürchtungen wird der EuroAirport nun doch das geplante Business-Center in der Norderweiterung des Passagierterminals errichten. Baubeginn soll bereits mitte Juli dieses Jahres sein. Auf rund 360 m3 Fläche sollen auf den Ebenen 5 und 6 des Neubaus Versammlungs- und Büroräume sowie entsprechende Sanitäranlagen errichtet werden. Es wird mit einer Bauzeit von rund sieben Monaten gerechnet.
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06.03.2003. |
MORITZ
SUTER LEGT REKURS EIN Der ehemalige Crossair-Chef Moritz Suter hat Rekurs gegen den Bericht des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) betreffend des Absturzes einer Saab 340B der Crossair bei Nassenwil im Januar 2000 eingereicht. Suter teilte mit, dass es im Bericht „sachliche und materielle“ Fehler hätte. Eine erste Fassung sei ihm im vergangenen August zur Stellungnahme zugestellt worden. Er habe dabei auf verschiedene Fehler aufmerksam gemacht, welche allerdings in der nun überholten Fassung vom Januar dieses Jahres nicht berücksichtigt oder korrigiert wurden. In dem im August veröffentlichten Entwurf machte das BFU für den Absturz der Maschine kurz nach dem Start in Zürich aussschliesslich menschliches Versagen verantwortlich. Beim Kommandanten aus Moldawien wurden im Muskelgewebe Reste des Beruhigungsmittel „Phenazepan“ festgestellt. Weiter seien er und auch der Co-Pilot nicht ausreichend mit westlichen Flugsystemen vertraut gewesen.
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26.02.2003. |
SWISS REDUZIERT FLOTTE, STRECKENNETZ UND ARBEITSPLAETZE Der Verwaltungsrat der Swiss hat am 24. Februar 2003 das von der Geschäftsleitung vorgelegte Massnahmenpaket gutgeheissen. In Zürich, Genève, Basel, Bern und Lugano werden Frequenzen reduziert oder Strecken gestrichen. Die Flotte wird um zwanzig Flugzeuge reduziert. Diese Massnahme hat den Abbau von rund 700 Stellen zur Folge. Swiss reagiert damit auf die sich weiter verschlechternde Konjunktur mit Anpassungen im Streckennetz und einer Reduktion der Flotte. Die Aenderungen werden auf den Sommerflugplan ab 30. März 2003 wirksam. Flotte Der grosse Nachfragerückgang im Europaverkehr macht eine Anpassung der Kapazitäten bei der Europaflotte unumgänglich. Swiss wird zwanzig Flugzeuge aus den Verkehr ziehen. Abgebaut werden eine Airbus A321-100, zwei McDonnell-Douglas MD83 und 17 Regionalflugzeuge. Damit wird die Europaflotte der Swiss über höchstens 84 Flugzeuge verfügen. Zürich In Zürich werden die Kapazitäten bei insgesamt 24 Destinationen angepasst. Das beinhaltet je eine zusätzliche Frequenz nach Stuttgart und Warschau. Eine Reduktion wird es auf den Strecken nach London-City, Graz, Hannover, Köln/Bonn, Nürnberg, Prag, Bukarest, Nizza, München, Madrid und Barcelona geben. Eingestellt werden die Verbindungen nach Salzburg, Sarajevo, Tirana, Toulouse, Jersey, Guernsey, Dresden, Bremen, Turin, Bilbao und Göteborg. Durch diese Kapazitätsanpas-sungen verringern sich die Sitzkilometer im Europaverkehr ab Zürich um 12 Prozent. Basel In Basel werden die Kapazitäten bei insgesamt 18 Destinationen angepasst. Eine Reduzierung wird es auf den Strecken Hamburg, Berlin-Tempelhof, Wien, Brüssel, Amsterdam, Bern und Genève. Eingestellt werden die Verbindungen nach Stockholm, Helsinki, Kopenhagen, Stuttgart, Bordeaux, Marseille, Palma, Florenz, Toulouse, Bilbao und Sevilla. Die Sitzkilometer werden somit um 31 Prozent reduziert. Es finden keine Verschiebungen aus Basel nach Zürich statt. Die Massnahmen sind nicht aus regionalen oder politischen, sondern aus rein wirtschaftlichen Ueberlegungen getroffen worden... Genève In Genève werden die Kapazitäten bei sechs Destinationen angepasst. Ausgebaut werden die Verbindungen nach Rom. Eine Reduzierung der Frequenzen wird es auf den Strecken nach Basel und Lugano geben. Eingestellt werden die Verbindungen nach Alicante, Sevilla und Berlin-Tempelhof. Die angebotenen Sitzkilometer werden somit um 11 Prozent verringert. Bern
und Lugano Lugano erhält den vielgewünschten Frühkurs nach Zürich, hingegen wird der Mittagsflug nach Genève gestrichen. Bern wird künftig nur noch mit einer Tagesrandverbindung an Basel angeschlossen sein. Ebenso werden die saisonale Flüge nach Alicante und Ibiza im kommenden Sommer nicht mehr an-geboten. Stellenabbau Bis 700 Stellen werden betroffen sein, in Cockpit und Kabine je rund 200, beim Management und Bodenpersonal 300. Für den Stellenabbau erarbeitet die Swiss mit den Gewerkschaften möglichst sozialpartnerschaftliche Lösungen. Es ist wahrscheinlich, dass im Bereich Kabine die natürliche Fluktuation für den Abbau ausreichen wird.
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26.02.2003 |
DER
EuroAirport VERFOLGT WEITERHIN SEINE STRATEGIE Mit Bedauern hat der EuroAirport den von Swiss bekannt gegebenen Abbau im Flugangebot zur Kenntnis genommen. Dieser Abbau weist deutlich auf die schwierige Situation hin, durch die Swiss gegenwärtig geht. Von der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage ist die gesamte Lulftverkehrs-branche betroffen. Offensichtlich ist Swiss gezwungen, ihre ursprüngliche Strategie anzupassen. Sie beabsichtigt aber, den EuroAirport mit seiner Umsteigeplattform weiterhin zu bedienen! Es ist zu hoffen, dass Swiss nach dieser Restrukturierung eine konkurrenzfähige Position in Europa aufbauen kann. Der Entscheid der Swiss, ab dem 30. März 2003 elf Destinationen aus dem Angebot des EuroAirports zu streichen und die Verbindungen nach neun weiteren Destinationen zu reduzieren, bedeutet für den EuroAirport rund zwanzig Abflüge proTag weniger. Dieser weitere Rückzug der Swiss vom EuroAirport bestätigt, dass es für den Flughafen wichtig und richtig ist, seine Marketingstrategie konsequent weiter zu verfolgen und alles daran zu setzen, die Kosten tief zu halten. Kurzfristig geht es darum, die Verhandlungen mit Fluggesellschaften zu beschleunigen, die bereit sind, die Vorteile des EuroAirports zu nutzen. Trotz aller Schwierigkeiten wird der EuroAirport seine Rolle als wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur in der RegioTriRhena weiterhin erfüllen. Dafür hat er alle wichtige Voraussetzungen; eine moderne Terminalstruktur, eine attraktive Gebührenordnung und eine gute Erreichbarkeit.
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16.02.2003. |
DER ABBAU GEHT WIE ERWARTET WEITER...
Der grosse Kahlschlag der Swiss gegen Bern-Belpmoos und den EuroAirport soll also doch weitergehen. Auch der WORLD AIR NEWS liegt das brisante interne Dokument des Network-Managements der Swiss zu Handen des Verwaltungsrates seit dem letzten Mittwoch, 12. Februar vor. Tatsächlich wird darin vorgeschlagen, auf sämtliche Nightstop-Verbindungen ab dem EuroAirport im Ausland zu verzichten (Amsterdam, Berlin, Brüssel, Hannover, Hamburg, Helsinki, Kopenhagen, München Stockholm und Wien). Zudem sollen die meisten Strecken nach den Regionaldestinationen in Frankreich. Spanien und Italien eingestellt werden. Es würde dies Bilbao, Bordeaux, Firenze, Marseille, Palma, Sevilla und Toulouse betreffen. Ebenfalls zur Diskussion steht die gesamte Abnabelung des Flughafens Bern-Belpmoos von Streckennetz der Swiss. Nach der Einstellung der Kurse nach Lugano und Paris sollen nun auch die Umsteigeverbindungen zum EuroAirport dem neusten Konzept der Swiss zum Opfer fallen. Besonders bedenklich ist, dass es jetzt auch Destinationen betreffen soll, welche noch vor wenigen Wochen als die rentabelsten der Swiss ab dem EuroAirport genannt wurden. Besonders erwähnt wurden damals Bilbao, Firenze sowie die Bestimmungsflughäfen in Helsinki und Stockholm. Auch wurden die Flüge nach Brüssel, trotz geringer Auslastung, als sehr ertragsreich bezeichnet. Es scheint also tatsächlich die komplette Verlagerung des Verkehrs nach Zürich stattzufinden, dies obwohl auch dort einige wenige, jedoch eher sekundäre Verbindungen (zum Bespiel Tirana und Sarajevo) eingestellt werden sollen. Tatsache ist jedoch auch, dass ab Zürich-Kloten nur Flüge gestrichen werden, die ursprünglich von Crossair bedient wurden und auch heute noch mit Maschinen und Besatzungsmitgliedern der einst so gesunden und führendsten Regionalairline Europas bedient werden. Jetzt ist definitiv ein politischer Move gefordert, den sowohl Bern, als auch Basel dürfen sich nicht mehr länger an der Nase herumführen lassen, denn schliesslich stehen auch mehr als 200, bisher sichere Arbeitsplätze auf dem Spiel.
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16.02.2003. |
AUF DEM WEG ZUR MARKTLEADERSCHAFT
Während sich Grossveranstalter, wie Esco-Reisen, Hotelplan und auch Kuoni-Gruppe immermehr vom EuroAirport zurückziehen, um ab Zürich-Kloten ihre eigenen, teilweise wohl etwas zu grossen, Flugzeuge der Belair Airlines und Edelweiss Air optimal auszulasten, baut sich Avione-Travel AG relativ heimlich. still und leise zum Marktleader für Charterflüge ab dem EuroAirport auf. Neben den Langstreckenflügen nach Puerto Plata, La Romana, Colombo und Male (alle mit den bewährten Boeing 767-300 der Aéris) sollen bis zum Beginn der Hochsaison im kommenden Juli gegen zwanzig Charterketten nach Destinationen rund um das Mittelmeer angeboten werden. Ausserdem soll ein ähnlich umfangreiches Angebot ab Paris-Orly aufgebaut werden, wo nach dem Aus der Air Lib ein neuer Markt erschlossen werden könnte. Gemäss Jürg Saladin von Avione-Travel AG wurden noch nicht alle Charterverträge abgeschlossen, doch könne man davon ausgehen, dass ein grösserer der Teil der Flüge von der französischen Axis Airways, der schwedischen Nordic Airlink sowie der türkischen MNG Airlines durchgeführt würden. Auch ein Einsatz, der neuen in Genève gegründeten, Eurojet schliesst man derzeit nicht aus. Diese plant mit mindestens einer Boeing 737-300 aus Beständen der Deutschen BA zu operieren, doch wurde, laut Aussagen der Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), bisher noch kein entsprechendes Aircraft Operations Certificate (AOC) beantragt. Erfahrungsgemäss dauert die Zeitspanne vom ersten Einreichen von Unterlagen bis zur einer Genehmigung rund drei Monate.
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16.02.2003. |
UNEINIGKEIT WEGEN RESTAURANT
Eurogrill, Betreiber der Flughafen-Restaurants auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg und die Flughafendirektion sind sich betreffend des zukünftigen Betriebskonzepts nicht einig. So möchte Eurogrill das seit Monaten nicht mehr rentabel zu betreibende Restaurant auf der Schweizerseite in einen modernen Self Service-Betrieb umwandeln, was allerdings den Flughafenverantwortlichen, nicht ins Konzept passt. Hier wünscht man sich einen Gastronomiebetrieb wie er in den frühen Achtziger Jahren geführt wurde, mit einer Art Brasserie für Besucher und Fluggäste sowie einem Restaurant für gehobenere Ansprüche, welches wieder vermehrt Geschäftsleute und Teilnehmer von Familienfeiern ansprechen soll. Ein Entscheid, ob Eurogrill die Restaurants weiterführen wird, oder ob sich ein anderer Betreiber finden lässt, soll noch in diesem Monat fallen.
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16.02.2003. |
CHAMPIONS LEAGUE: MANCHESTER UNITED GEGEN FC BASEL
Wie bereits gemeldet, werden am Fasnachtsmittwoch mehrere Hundert Fans des FC Basel zum Champions-League-Spiel nach Manchester reisen. Auf Anfrage von WORLD AIR NEWS bestätigten das Reisebüro Frossard AG, GTU Travel AG und Tripi Sportreisen AG, dass bisher die folgenden Charterflüge ab dem EuroAirport und auch ab Zürich-Kloten am 12.März definitiv durchgeführt würden:
ab EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg:
Zusätzlich, allerdings noch nicht bestätigt, ist ein weiterer Flug mit einer Swiss Airbus A321-100 ab den EuroAirport vorgesehen. Der Mannschaftsflug findet zudem am Vortag, dem 11. März fast traditionell mit einer MD83 der Swiss statt.
Alle Rückflüge erfolgen grösstenteils unmittelbar nach dem Ende der Nachtflugsperre und erreichen die Ausgangsflughäfen wieder am Donnerstag, 13. März zwischen 06.00 Uhr und 07.30 Uhr.
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30.01.2003. |
VOYAGES-STARTER WEITERHIN SEHR AKTIV AB DEM EuroAirport
Der elsässische Reiseveranstalter Voyages-Starter wird während den kommenden Sommer- monaten wie gewohnt ein umfangreiches Charterprogramm ab dem EuroAirport Basel- Mulhouse-Freiburg auflegen. Vom schweizerischen Generalagent Cabane-Reisen AG haben wir heute das derzeitige Programm erhalten, welches wir Ihnen selbstverständlich nicht vorenthalten wollen.
Wenn Sie mehr über diese Angebote wissen wollen, so bitten wir sie, doch unter der entsprechenden Homepage www.voyages-starter.com nachzusehen.
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30.01.2003. |
FTI TOURISTIK IMMER EINE REISE WERT
Dass auch in der kommenden Sommer-Saison mit FTI Touristik zu rechnen ist, zeigen die verschiedenen Pauschalreise-Programme ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Wie bereits im Vorjahr wird schwerpunktmässig mit LTU International und Hapag Lloyd geflogen. Während die "roten" Airbus A330-200 nach den beiden Langstreckenzielen Puerto Plata und Punta Cana unterwegs sind, fliegen die "blauen" Boeing 737-800 der Hapag-Lloyd aussschliesslich Destinationen im Mittelmeer-Raum und den Kanarischen Inseln an. Wöchentlich geht’s dabei nach den bekannten Destinationen in Spanien, Portugal und Griechenland. Palma de Mallorca wird dabei dreimal pro Woche (Mittwoch, Freitag und Sonntag) angeflogen. Ergänzend zu diesen "deutschen" Flügen werden noch die Destinationen Monastir (Tunis Air), Antalya sowie Kos (beide mit Swiss Sun) angeflogen. Auch hier kann sich die Internet-Seite www.fti.ch für mehr Informationen nützlich erweisen.
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29.01.2003. |
TOGETHER
Die südbadische Politik und Wirtschaft wollen den EuroAirport bei seinen derzeitigen Bemühungen unterstützen, wettbewerbsfähigere Flugtarife für die wichtigsten innerdeutschen und europäischen Destinationen zu erreichen. So haben sich der trinationale Flughafenbeirat des EuroAirports, die Städte Lörrach, Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein sowie die Industrie- und Handelskammer südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee auf ein gemeinsames Vorgehen bei Gesprächen mit verschiedensten Fluggesellschaften geeinigt. Speziell im Focus der Interessensgemeinschaft sind Städte, wie Berlin, London oder Paris. Nicht bekannt ist, ob man eine Anbindung mit Low Cost-Carriern, wie Air Berlin, Germanwings oder Hapag Lloyd-Express anstrebt, oder man sich auf Kontakte mit den nationalen Fluggesellschaften der entsprechenden Länder konzentrieren will.
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29.01.2003. |
EUROPEAN AERONAUTICAL UNIVERSITY
Am vergangenen Samstag startete die neuen, auf dem EuroAirport ansässige >European Aeronautical University< mit einer Vorlesungsveranstaltung zum Thema Firmenstrategie und -politik von Fluggesellschaften. Bei einem Studiengeld von CHF 45'000.- haben sich 15 Personen für den ersten Lehrgang angemeldet. Die Kurse finden in den Räumlichkeiten des ehemaligen >Crossair Conference Center< bei der Swiss statt und dauern bis zum jeweiligen Abschluss rund 15 Monate. Als Leiter amtiert der Belgier Willy de Maeyer, Doktor der Chemie und anerkannter Betriebswissenschaftler. In den kommenden Jahren soll Basel mit dem EuroAirport zur europäischen Hauptstadt für Aviation-Management-Ausbildungen werden.
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29.01.2003. |
SOMMERPROGRAMM VORGESTELLT
Avione-Travel AG und das Internet-Reiseportal www.flieg-ab-basel.de haben in den vergangenen Tagen ihr Sommerflugprogramm vorgestellt, welches in den kommenden Monaten exklusiv ab dem EuroAirport angeboten werden soll. Neben den bisher bereits bekannten Langstreckenflügen soll es auch ein umfangreiches Programm nach den beliebtesten Destinationen rund um das Mittemeer geben. Geplant sind derzeit die folgenden Charter- verbindungen:
Griechenland: Heraklion (SO), Korfu (MO), Rhodos (SO) Kroatien: Dubrovnik (SA) Spanien: Las Palmas (SO), Malaga (MO), Palma (SA), Teneriffa (SO) Tunesien: Djerba (SO), Monastir (SO) Türkei: Antalya (FR), Izmir (SO) Zypern: Larnaca (SA)
DomRep: La Romana via Cancun (MO), Puerto Plata (SO) Malediven: Male via Colombo (DI) Mexiko: Cancun via La Romana (MO) Sri Lanka: Colombo via Male (DI)
Da noch nicht alle Charterverträge unter Dach und Fach sind, können leider die zum Einsatz kommenden Fluggesellschaften noch nicht genannt werden.
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29.01.2003. |
DEMO VON EX CROSSAIR-PILOTEN
Am 24. Januar haben gegen 300 (!) in der Gewerkschaft >Swiss Pilots< organisierte ehemaligen Crossair-Piloten vor dem Hauptsitz der Swiss auf dem EuroAirport lautstark demonstriert. Sie warfen dem Management der Swiss vor, auch die Bevölkerung irrezuführen, indem gesagt werde, dass Swiss die Vorgaben des Businessplans übertreffe. Dennoch würde die Airline in den kommenden Monaten weiter abgebaut. Immer wieder werden man belogen, sagte Swiss Pilots-Präsident David Bieli; dies etwa mit Lohn, mit Ferien im Zusammenhang mit der Neuorganisation des Charterbusiness und einer "heimlichen" Billig Airline. Er kündete zudem weitere Aktionen an. Die Geschäftsleitung der Swiss nahm die lautstarke Kundgebung "mit Befremden" zur Kenntnis, André Dosé warf zudem den Swiss Pilots vor, ihre Verantwortung für die Erhaltung der eigenen Arbeitsplätze nicht zu kennen.
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29.01.2003. |
UMSTELLUNG BEIM BUSBETRIEB
Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) teilen mit, dass man die Sachlage betreffend der Bedienung der Haltestelle >Frachthalle< eingehend geprüft habe und der Fahrplan ab dem kommenden 1. Februar wie folgt abgeändert wird: Von Montag bis Freitag ab Betriebsbeginn bis 08.30 Uhr ab Basel SBB (09.30 Uhr ab Flughafen) verkehren alle silberfarbenen Busse der Linien 50 via Flughafen-Abflugsebene über die >Frachthalle< (vor Swiss und Jet Aviation) zur Flughafen-Ankunftsebene. Bei der Rückfahrt nach Basel SBB wird nur die neue Haltestelle >Frachthalle< beim Kreisel bedient. An Wochenenden und Feiertagen wird während der ganzen Betriebszeit nur die Haltestelle >Frachthalle< beim Kreisel bedient.
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14.01.2003. |
NEUE BETRIEBSSTUKTUR FÜR DEN EuroAirport?
Das die organisatorischen Entscheidungsabläufe des EuroAirports teilweise etwas zu kompliziert und schwerfällig sind, ist eigentlich schon seit längerer Zeit mehr oder weniger bekannt. Neu ist jetzt aber, dass sich die drei regionalen Handelskammern (Handelkammer beider Basel, Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein und Hochrhein-Bodensee sowie die Chambre de Commerce Haut-Rhin Mulhouse) aktiv wurden und sich über die Consultingfirma Ernest & Young "Alternativen für eine Trinationalisierung des EuroAirports" ausarbeiten liessen. In einer im badischen Schopfheim, Mitte letzter Woche, präsentierten Studie wurden mögliche Varianten für eine neue Betriebsform des Flughafens den Medien vorgestellt:
Ein Vollbeitritt Deutschlands mit einer dabei verbundenen Kapitalübernahme von einem Drittel scheint jedoch derzeit unmöglich. Obwohl dies die südbadische Region dies längst fordert, ist die Akzeptanz einer solchen Beteiligung bei der Bundesregierung in Berlin gleich Null. Die Initiative der Handelskammern soll nun als Vorschlag für die Politik in der Region TriRhena angesehen werden, wobei ein Zeitrahmen für eine eventuelle Umsetzung nicht vorgesehen ist. Sicher ist jedoch, dass der EuroAirport sich seit längerer Zeit eine noch stärkere Anbindung Deutschlands wünscht, denn immerhin kommen bereits heute schon über zwanzig Prozent aller Passagiere aus dem südbadischen Raum. |
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14.01.2003. |
AIRCRAFT-CHANGE BEI AIR FRANCE
Air France wechselt auf Beginn des Sommerflugplans 2003 auf den Flügen nach Paris-Charles de Gaulle, Lyon und Nice die eingesetzten Flugzeugtypen. Von und nach Paris-Charles de Gaulle werden neu von Montag bis Freitag die bisher eingesetzen, eigenen Boeing 737-500 durch Fokker 100 der Régional Airlines ersetzt. Samstags verkehren einmal eine BAe-146-200 der irischen City Jet und dreimal eine Fokker 100, während am Sonntag je eine Fokker 100 und Boeing 737-500, sowie zwei BAe-16-200 zum Einsatz gelangen. Durch diese Massnahme können nicht nur die Kosten reduziert, sondern auch die Streikrisiken minimiert werden. Saisonbedingt werden nach Lyon (dreimal pro Tag) Nice (einmal täglich) anstelle der Embraer 145 wieder kleinere Embraer 135 eingesetzt. Air France rechnet nämlich, dass während den Sommermonaten potenzielle Passagiere nach Lyon vermehrt auf ihre Autos ausweichen. |
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14.01.2003. |
PILGERFLÜGE NACH MEKKA
Auch in diesem Jahr wird es ab dem EuroAirport wiederum Pilgerflüge nach Mekka geben, welche in diesem Jahr erstmals mit Maschinen der Syrian Arab Airlines (Syrianair) durchgeführt werden. So werden zwischen dem 18. und 21. Januar gegen 350 Pilger mit zwei Airbus A320-200 direkt ab der Region TriRhena via Damaskus nach Jeddah abheben. Die Rückflüge sollen Ende Februar dieses Jahres statt finden.
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