© Copyright World Air News Last Update 29.12.2002
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29.12.2002. |
FRACHTCHARTER NACH AFGHANISTAN
Nach einem längeren Unterbruch fand am 18. Dezember ab dem EuroAirport ein Fracht- charterflug der bulgarischen Air Sofia statt. Mit einer Antonov 12 wurden im Auftrag der in Weil am Rhein ansässigen Hofer GmbH. 8,4 Tonnen Pumpen mit den entsprechenden Ersatzteile nach Kabul überflogen. Auf dem Weg nach Afghanistan wurde je eine technische Zwischenlandung in Sofia und Baku eingelegt.
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29.12.2002. |
WEIHNACHTSVERKEHR AUCH AB DEM EuroAirport
Auch in diesem Jahr gab es ab dem EuroAirport wiederum einiges Zusatzverkehr. Im Bereich der Gastarbeiterflüge flog Swiss mit MD-80 und Embraer 145 nach Santiago de Compostella und Porto, während TACV Cabo Verde Airlines mit ihrer Boeing 757-200 ausnahmsweise nonstop nach Sal operierte. Zusätzliche Ferienflüge gab es auch in diesem Jahr wieder im gewohnten Rahmen, so mit Tunis Air und Royal Air Maroc nach Tunis, Djerba und Marrakech. Hola Airlines flog zusätzlich nach Teneriffa und die portugiesische Air Luxor operierte erstmals ab dem EuroAirport mit einer Lockheed L-1011 "TriStar 500" nach Puerto Plata. Auch die Charterketten nach Colombo und Male (Boeing 767-300 der Aéris) sowie Djanet und Tamanrasset (Boeing 737-400 der Khalifa Airways) begannen erfreulicherweise termingemäss.
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29.12.2002. |
NEUE STRUKTUREN BEI FARNAIR EUROPE
Nachdem sich die Farnair Europe bereits vor einigen Monaten von der deutschen Express Airways (Farnair Germany) getrennt hat, wurden in den vergangenen Wochen auch die finanziellen Verflechtungen mit der niederländischen Partnergesellschaft Tulip Air Charters (Farnair Netherlands) neugeregelt. Man wird somit in Zukunft nur noch über eine Partner- gesellschaft in der Europäischen Union (EU) verfügen und sich auf das Kerngeschäft mit dem Betrieb mittelgrosser Turboprop-Frachtflugzeuge (Fokker F. 27 "Friendship" und ATR-42/72) konzentrieren. So werden in den kommenden Wochen auch die letzten noch eingesetzten Shorts 360 und Airbus A300B-2F ausser Dienst gestellt und verkauft. Alle noch vorhandenen Fokker F. 27 "Friendship" werden in den kommenden vier Jahren durch bis zu zwanzig ATR-42/72 ersetzt werden, die dann von den drei Operationsbasen auf dem EuroAirport, den Niederlanden und Ungarn geroutet werden sollen. Vom Line Maintenance-Geschäft auf dem EuroAirport zurückziehen wird sich bis Ende diese Jahres auch die Farnair Technical Services (FTS). Bisher wurden hauptsächlich die eigenen Fokker F. 27 "Friendship", ATR-42/72 und Shorts 360 gewartet. Laut uns vorliegenden Informationen, werden die bisher in diesem Geschäftsbereich tätigen 14 Mitarbeiter von Swiss übernommen, welche dadurch ihre Präsenz in Sachen Line Maintenance auf dem EuroAirport erheblich ausbauen kann. Der Bereich General Aviation der Farnair Technical Services (FTS) soll wie bisher weitergeführt werden.
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29.12.2002. |
HANGARVERLEGUNG
Die französische Association of Experimental Aircraft (AEA), die bisher in der Nähe der Piste 26 einen kleinen Hangar für ihre Kleinflugzeuge betrieben hat, muss diesen im Verlaufe des kommenden Jahres verlegen. Grund für diese Massnahme ist, dass die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten zur Erschliessung der neuen "Zone 4" demnächst abgeschlossen werden und erste Projekte im Bereich Express Fracht und Flugzeugwartung demnächst realisiert werden sollen. Die Fremdfinanzierung dieser Projekte sollen seit einigen Wochen durchwegs gesichert sein. Um welche Unternehmen es sich dabei handeln soll, welche sich finanziell beteiligen, konnte bisher jedoch noch nicht geklärt werden. Neben den beiden Integrators DHL Worldwide und Federal Express sollen jedoch auch Jet Aviation und Farnair Europe stark an einer Beteiligung an den verschiedenen Projekten in der "Zone 4" involviert sein.
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18.12.2002. |
AUSBAU BEI DEUTSCHEN VERANSTALTERN
Verschiedene deutschen Reiseveranstalter, wie Neckermann, TUI oder Thomas Cook, werden in der kommenden Sommersaison ab dem EuroAirport ihre Flüge nach Feriendestinationen, welche nicht innerhalb der EU liegen erheblich ausbauen. Bereits bekannt sich die Destinationen Varna samstags mit VIA, Antalya mit SunExpress jeweils dienstags und freitags, Monastir und Djerba mit Tunis Air jeden Mittwoch und Samstag, resp. Montag. Auf Flügen innerhalb der EU werden wir bisher mehrmals täglich Boeing 737-800 der Hapag Lloyd und teilweise auch anderer Fluggesellschaften eingesetzt.
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18.12.2002. |
UNTERNEHMER DES JAHRES 2002
Swiss-Chef André Dosé ist von den 135 Mitgliedern des Club Zürcher Wirschaftsjournalisten zum "Unternehmer des Jahres 2002"gekürt worden. Er soll gemäss Handelszeitung seinen Job bei der auf den Trümmern der Swissair aufgebauten neue Schweizer Fluggesellschaft mit Bravour gemeistert haben. Seine offene Sprache und sein Realitätssinn kämen bei der Öffentlichkeit gut an. Er habe das von inneren und äusseren Turbulenzen geschüttelte Schiff (?) sehr gut gesteuert. André Dosé gewann die Wahl vor Coop-Manager Hansueli Loosli und Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck. Nelly Wenger, Generaldirektorin der Expo’02, kam als erste weibliche Führungskraft nur auf Platz Sechs. Es stellt sich nun die Frage, ob es eine ähnliche Rangliste der Basler Jouralisten zu diesem Thema gibt?
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18.12.2002. |
RUN NACH MANCHESTER
Die Euphorie rund um den FC Basel ist selbst während den kommenden Fasnachttagen nicht zu bremsen. Zum Champions League-Spiel vom 12. März (Fasnachtsmittwoch!) gegen Manchester United konnten bereits 17 (!) Sonderflüge, zwei davon sogar ab Zürich-Kloten, definitiv bestätigt wer-den. Es werden dabei Flugzeuge der Belair, Edelweiss Air, Swiss, Hapag Lloyd, Aero Lloyd, Hamburg Airlines und Neos zum Einsatz gelangen. Zudem werden in der Zeit vom 11. bis 13. März auf den Linienflügen zwischen dem EuroAirport und Manchester von Swiss MD-80, Airbus A321 und Avro RJ100 (normalerweise dreimal täglich Embraer 145) zum Einsatz gelangen. Selbst zum per Zug und Reisebus bequem zu erreichenden Auswärtsspiel gegen Juventus Turin vom vergangenen 11. Dezember gelang es den Reiseveranstaltern neben über 50 Bussen auch zwei MD-80 der Swiss mit Fans des FC Basel zu füllen.
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18.12.2002. |
WEITERES STREICHKONZERT DER SWISS
Wie angekündigt optimiert Swiss ihr Streckennetz weiter. Die Anpassungen für Flüge, auch ab dem EuroAirport, gelten bereits ab dem 13. Januar 2003 und werden bis spätestens 30. März vollständig umgesetzt. Ab dem EuroAirport werden künftig die beiden Destinationen Alicante und Göteborg nicht mehr angeflogen, während es bei den Flügen nach Kopenhagen künftig nur noch zwei (statt drei) tägliche Kurse geben wird. Auch im Inlandverkehr von und nach Bern und Lugano wird es zu massiven Kürzungen kommen. Lugano wird ab dem EuroAirport nur noch einmal täglich bedient und die An- schlussflüge von und nach Bern werden ebenfalls zurückgestuft. Zukünftig wird es nur noch drei statt vier tägliche Verbindungen zwischen dem Belpmoos und dem EuroAirport geben. Ebenfalls aufgegeben sollen die Direktflüge ab Bern nach Lugano und Paris-Charles-de-Gaulle, dies sofern sich keine neue Partnergesellschaft finden wird, sowie die drei wöchentlichen Flüge zwischen Zürich nach Tunis.
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18.12.2002. |
WAGNER TRITT ALS VERWALTUNGSRAT DER SWISS ZURÜCK
Peter Wagner ist als Verwaltungsratsmitglied der Swiss zurückgetreten. Er stellte sein Mandat anlässlich der letzten Verwaltungsratsitzung vom 16. Dezember 2002 zur Verfügung. Gemäss der Fluggesellschaft scheide der frühere Danzas-Spitzenmanager in gutem Einvernehmen aus. Er gehörte als Logistik-Fachmann und Vertreter Basels dem Verwaltungsrat der Swiss seit ihrer "Gründung" vor einem Jahr an. Swiss machte zu Peter Wagners Demission keine weiteren Angaben. Ob der freigewordene Platz von einem neuen Verwaltungsratsmitglied übernommen wird, wurde bisher ebenfalls noch nicht kommuniziert. Swiss teilte zudem mit, dass der Verwaltungsrat William L. Meaney zum neuen Chief Commercial Officer ernannt wurde. Er werden zusammen mit Karel Ledeboer, dem neuen Chief Operation Officer unter der Führung von Chief Executive Officer André Dosé ein Teil der künftigen Geschäftsleitung bilden. Als weiteres Geschäftsleitungsmitglied soll ausserdem in den kommenden Wochen noch ein Finanzexperte in die Leitung der Swiss bestellt werden.
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04.12.2002. |
EINWEIHUNG DER NORDERWEITERUNG DES TERMINALS
Am 3. Dezember 2002 wurde nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren das Terminal Nord des EuroAirports dem Betrieb übergeben. Bereits zuvor, am 28. November, weihte man im Beisein von Bundesrat Moritz Leuenberger (Schweiz) und Staatssekretär Dominique Bussereau (Frankreich) die Terminalerweiterung offiziell ein. Damit konnte ein weiterer Schritt des Ausbauprogrammes der Terminalinfrastruktur abgeschlossen werden. Das Terminal Nord mit seiner 18 Meter hohen verglasten Check-in-Halle und seinen grosszügigen Einrichtungen für die Abfertigung der Passagiere befindet sich im französischen Sektor, respektive im Schengen-Bereich. Von den Vorfahrten und vom Parkhaus gelangt man ebenerdig oder über Rolltreppen direkt auf die Ankunft- oder Abflugsebene. Für das Check-in stehen 20 Schalter zur Verfügung, zwei davon für behinderte Passagiere. Für die Sicherheitskontrolle wurden vier Filter eingerichtet und für die Ausreise in den internationalen Bereich des Y-Fingerdocks drei weitere Schalter. Gleich dahinter liegt ein Wartesaal mit einer Kapazität von 400 Personen und zwei Gates, eines davon mit einer für Grossraumflugzeuge geeigneten Fluggastbrücke. Eine Ebene höher befindet sich eine 600 Quadratmeter grosse Besucherterrasse sowie eine direkte Verbindung in das bestehende Restaurant. Die verschiedenen Ebenen sind mit Treppen, Rolltreppen und Aufzügen miteinander verbunden. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich drei Stockwerke mit Büros für Fluggesellschaften und für die Flughafendirektion. Im Bereich des Wartesaales hat es zwei Geschäfte mit Lebensmitteln und Geschenkartikeln, auf der Ankunftsebene einen Minimarket sowie Kleingastronomie. Vom Spatenstich im März 2000 bis zur Einweihung sind 21 Monate vergangen. Die Kosten für die Norderweiterung des Terminalgebäudes mit einem Volumen von 100'000 Kubikmetern belaufen sich auf 66 Millionen Euros oder 99 Millionen Schweizerfranken. Der Gesamtausbau der Terminal-Infrastruktur (Y-Fingerdock, Nord- und Süderweiterung des Terminalgebäudes inklusive Vorfahrten und Parkhäuser) wird mit 230 Millionen Euro oder 345 Millionen Schweizerfranken veranschlagt. Baubeginn der Terminalerweiterung war im Herbst 1998. Im Juli 2001 wurde das Y-Fingerdock in betrieb genommen, jetzt erfolgte die Norderweiterung des Terminalgebäudes und per Ende 2003 wird die Süderweiterung im Schweizer Sektor fertiggestellt sein. Die Einweihungsfeierlichkeiten fanden statt unter dem Vorsitz von Bundesrat Moritz Leuenberger, Chef des Departements für Umwelt, Transport, Energie und Kommunikation, und von Dominique Bussereau, Staatssekretär für Transport und Meer, sowie in Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik und Wirkschaft aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland.
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04.12.2002. |
FLUGSCHULE BASEL MUSS FLUGLEHRER ENTLASSEN
Weil die Swiss Aviation Training, die Ausbildungs-Tochterfirma der Swiss, neu in Grenchen und in den USA trainieren lässt, musste die Flugschule Basel in den vergangenen Wochen fünf Fluglehrer ent-lassen und auch eine entsprechende Anzahl Flugzeuge stilllegen. Ab dem kommenden Jahr wird Swiss die praktische Instrumentenflugausbildung bei der Flight Safety Academy in Vero Beach, Florida durchführen und die praktische Sichtflugausbildung wird halbseitig an der Flugschule Grenchen übertragen. Somit fallen der Flugschule Basel mehrere tausend Flugstunden weg und rund dreiviertel der gesamten Umsatzes. Drei Piper >Turbo Arrow< sowie zwei Piper >Warrior< müssen zudem in den kommenden Wochen bis auf weiteres ausgemustert werden. Bisher hatte die Flugschule Basel im Auftrag der Crossair-Tochtergesellschaft CrossCat, die praktische Flug-ausbildung der damalige Airline durchgeführt und dabei rund 80 Piloten erfolgreich ausgebildet. Mit dem Wechsel von Crossair zur Swiss wurde die CrossCat zur Swiss Aviation Training, in die auch Überreste des Swissair Training Centers mit Sitz in Zürich integriert wurden. Heute hat das neue Unternehmen nicht nur Räumlichkeiten in Basel, sondern auch auf dem Flughafen Zürich.
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04.12.2002. |
INTERNET-REISEVERANSTALTER AUS FREIBURG
Unter der Internetadresse www.flieg-ab-basel-de bietet die seit einiger Zeit in Freiburg im Breisgau ansässige Flieg-ab-Basel GmbH zahlreiche Flüge ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg an. In erste Linie handelt es sich dabei um Flüge nach den Kanarischen Inseln (mit Hapag Lloyd) sowie in die Karibik, nach Sri Lanka und den Malediven (Aéris). In den kommenden Monaten sollen jedoch weitere Angebote (ausschliesslich ab dem EuroAirport) aufgeschaltet werden.
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04.12.2002.1 |
SELTENE FRACHTMASCHINEN
In den beiden vergangenen Wochen konnten auf dem EuroAirport nach längerer Zeit wiedereinmal zwei Landungen seltener Frachtflugzeuge verzeichnet werden. Zum einen handelte es sich um eine Antonov 26 der moldawischen Aerocom, welche als Back-up-Flugzeug wegen der Blockade der französischen Fernfahrer am 24. Oktober nach dem EuroAirport positioniert wurde. Ohne jedoch einen Auftrag durchzuführen flog die Maschine am 3. Dezember nach Madrid weiter. Der zweite "Newcommer", eine British Aerospace Bae 748 der Emerald Airways, war im Auftrag der Federal Express unterwegs. Interessant dabei war die Bemalung des altehrwürdigen Turboprops; nämlich diejenige des Parcelforce-Expressdienstes der britischen Post (Royal Mail).
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27.11.2002 |
BUSLINIE BASEL – ZÜRICH-UNIQUE AIRPORT
Ab dem 2. Dezember betreibt die Swiss Business Line eine Busverbindung zwischen Basel und dem Zürich-Unique Airport. Zum Einsatz gelangen im Zweistundentakt zwei fabrikneue 50plätzige Luxus-Busse mit Hostesse und Bordverpflegung. Als Kunden werden hauptsächlich Geschäftsleute angesprochen, welche so wegen fehlenden Direktflugverbindungen bequemer und schneller nach Basel transferiert werden können. Man sieht sich dabei als direkte Konkurrenz zur SBB mit ihrem "Flugzug". Gebucht werden kann nur über ein Reisebüro und der Preis soll bei CHF 35,-- pro Wegstrecke liegen. Dasselbe Unternehmen betreibt übrigens schon seit rund zwei Jahren einen Luxus Shuttle-Service mit einen 8plätzigen Kleinbus.
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27.11.2002 |
ROYAL AIR FORCE
Aus Strasbourg kommend landeten am 6. November zwei Puma-Helikopter der Royal Air Force auf dem EuroAirport. Sie befanden sich auf dem Weg ins Wallis, wo sie vom 11. November bis zum 7. Dezember unter dem Codenamen "White Hart" an einem Gebirgsflugtraining teilnehmen. Die Royal Air Force setzt die beiden Helikopter mit eigenem Flug- und Wartungspersonal ab Sion ein. Die Schweizerische Flugwaffe wird dazu hauptsächlich Supportleistungen erbringen. So stellt sie beispielsweise gegen das entsprechende Entgeld Unterkunft, Verpflegung, Flugplatz-Infrastruktur und Treibstoff zur Verfügung. Das eigentliche Flugtraining steht unter der Aufsicht erfahrener britischer Fluginstruktoren.
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27.11.2002 |
WIEDER FUSSBALLCHARTER
Dank dem FC Basel, welcher in der Champions-League die Zwischenrunde erreicht hat, gab es bereits in der letzten November-Woche wieder zwei weitere interessante Sonderflüge mit dem Fussballteam von Manchester United und dessen Supportern an Bord. Es handelte sich dabei um je eine Airbus A320-200 und A321-200 der britischen Air 2000, respektive BMI British Midland. Bei beiden Maschinen handelte es sich um Erstlandungen auf dem EuroAirport. Bereits jetzt schon gespannt darf man auch auf die drei Auswärtspartien des FC Basel in Turin, La Coruna und Manchester sein, zu denen vermutlich wiederum hunderte von Basler Fussballfans reisen werden. Bereits jetzt schon sind Flüge mit Maschinen der Swiss, Belair Airlines, Hapag Lloyd, Hamburg International und sogar Germanwings bekannt. Sobald die entsprechenden Flugpläne veröffentlicht sind, werden wir an dieser Stelle selbstverständlich informieren.
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18.11.2002 |
LOW COST-CARRIERS BALD AUCH AB DEM EuroAirport
Wird der EuroAirport bald auch von einem oder mehreren Low Cost-Carriers angeflogen. Entsprechende Zeichen sind seit einigen Wochen immer deutlicher zu vernehmen, dies um so mehr, seit TUI-Konzernchef Michael Frenzel anlässlich einer Pressekonferenz in Köln erklärte, dass Hapag Lloyd-Express bereits auf den Sommerflugplan einige erste Flüge auch ab dem benachbarten Ausland durchführen wollen. Zur Evaluation stünden dabei die Flughäfen Maastricht/Aachen, Strasbourg und der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Insider berichten zudem von positive Gesprächen zwischen der Flughafen-Direktion und anderen Low Cost-Carriers wie Easy Jet, Ryanair, Buzz. Ebenfalls zur Diskussion steht auch Air Berlin , mit der laut elsässischen Presseberichten Avione-Travel AG, ein auf dem EuroAirport aktiver Reiseveranstalter, betreffend Flügen nach Destinationen in Südeuropa steht. Vorerst ist allerdings keine dieser Airlines der Preisbrecher auf dem EuroAirport, sondern die 1999 mit Sitz in Toulouse gegründete Aéris. Ab sofort verkauft diese nämlich in Zusammenarbeit mit einigen kleinen Reisebüros im Elsass wöchentliche Flüge zwischen dem EuroAirport und Paris-Orly für ganze 6.80 Euro zuzüglich Flughafentaxe von 15.- Euro pro Weg. Möglich ist dieses Angebot, weil jeweils dienstags und sonntags eine Boeing 767-300ER der Gesellschaft mit 308 Sitzen nach der Dominikanischen Republik verkehrt und dabei die Platzanzahl je zur Hälfte ab Paris-Orly und dem EuroAirport angeboten wird.
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18.11.2002 |
NEBEL IN STRASBOURG
Nebel hat am 18. November den Flughafen Strasbourg-International für mehrere Stunden teilweise lahmgelegt. So kam es, dass mehr als ein Dutzend Flüge nach dem EuroAirport umgeleitet werden mussten. Neben zahlreichen Airbus A319/320/321, Boeing 737-300/500 und Embraer 145 der Air France gab es auch die Erstlandungen einer Canadair RJ200 der Iberia-Regional (Air Nostrum), Boeing 737-300 der polnischen LOT sowie Avro RJ100 der SN Brussels Airlines. An Bord der LOT-Maschine sowie auch in weiteren Maschinen (Boeing 737-400 der Sobelair und Canadair RJ100 der Brit’Air) befanden sich fast ausschliesslich Europa-Parlamentarier, welche sich auf dem Weg zur monatlichen Europarats-Tagung ins Elsass befanden.
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